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Christian Ring, Nolde Stiftung Seebüll (Hrsg.)

Emil Nolde - Die Kunst selbst ist meine Sprache

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Hardcover
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Emil Nolde (1867–1956) ist einer der wichtigsten und bekanntesten deutschen Künstler der Klassischen Moderne, dessen Werke in vielen Museen der Welt, aber vor allem auch im letzten Wohn- und Atelierhaus Noldes in Seebüll die Besucher faszinieren. Christian Ring, Direktor des Museums, richtet in "Emil Nolde. Die Kunst selbst ist meine Sprache" einen frischen Blick auf den Künstler und sein Werk. Illustriert mit mehr als 100 Werkabbildungen aus dem umfassenden Bestand des Museums, fächert er in elf Kapiteln das reiche Œuvre Noldes als Aquarell- und Ölmaler sowie Graphiker auf, von seinen Anfängen als Autodidakt bis hin zum meisterlichen Spätwerk. Kenntnisreich und anregend beschreibt er die thematischen und stilistischen Entwicklungen und Querverbindungen in Noldes Œuvre; persönliche Lieblingsstücke und künstlerische Höhepunkte zeigen die aktuelle Bedeutung des Malers auf.


Hardcover, Pappband, 232 Seiten, 16,2 x 21,5 cm, 100 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-7913-7899-2
Erschienen am  29. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Farblehre mit Emil Nolde

Von: Klassenzimmerkunst

10.08.2021

In Kunst begebe ich mich immer wieder auf die Suche nach Bildbeispielen. Gerade wenn es um Farblehre geht. Vieles ist in der Theorie leicht erklärt, aber dann in Bildern oft nicht eindeutig nachzuvollziehen. Oder aber die Bildthemen passen gerade nicht zur Unterrichtsreihe. Wo ich fast immer fündig werde, wenn es um Farblehre geht, ist Emil Nolde. Seine Bildthemen sind in der Vielfalt kaum von einem anderen Maler übertroffen worden. Ob Menschen, Landschaften, Blumen, Meer, Berge, Fantasie oder absurde Momente – Emil Nolde hat zu nahezu jedem Thema etwas zu bieten und das in seiner typischen Farbigkeit. „Die Kunst selbst ist eben (seine) Sprache.“ (Emil Nolde) Als kleine Anthologie habe ich das Buch Emil Nolde – Die Kunst selbst ist meine Sprache von Christian Ring entdeckt. Das Werk versucht die schier unerschöpfliche Vielfalt zu kategorisieren. Zum Teil chronologisch und zum Teil thematisch ordnet der Katalog mit Werken der Seebüllstiftung Nolls Werke zu den Wanderjahren, zu grotesken und fantastischen Themen, zur Religion. Für die vielen unfassbaren Werke gibt es charmante Kategorien, die nicht einengen. Neben fachlich fundierten Texten, die einen guten Überblick über Noldes Schaffen geben, ist das Buch vor allem eine gute Materialsammlung zum Zeigen und zum Heranführen an Malerei. Durch die starken Farben, die eindrücklichen Kontraste fällt Kindern der Zugang leicht. Zu den Bildern lassen sich Geschichten erfinden, da sich jeder einfach hineindenken kann und so in den Werken seine ganz eigene Welt zu entdecken vermag. Die Motive sind ein toller Impuls, um die Malereien in anderen Medien nachzustellen. Gerade die Blumenbilder laden dazu ein, ähnliche Arrangements vorzunehmen und fotografisch, zeichnerisch oder malerisch mit anderen Materialien abzubilden. Aber auch die Menschenbilder können gut nachgestellt werden. Emil Nolde, als einer der führenden Expressionisten, kann  so spielerisch erobert und ein einfacher Bildzugang erlebt werden. Zudem können mit digitaler Bildbearbeitung seine Motive in seinen Farben und wieder mit anderen Farben getestet werden. Spielerisch können die in der auf diese Weise Farbwirkungen erproben und für ihre kommenden Werke nutzen.

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Die beeindruckende, explosive Farbwelt Emil Noldes

Von: sommerlese

06.04.2021

Emil Nolde (1867–1956) gilt als einer der Hauptvertreter des deutschen Expressionismus und als Künstler der Klassischen Moderne. Nach Studienjahren entfernte er sich unter dem Einfluss des Neoimpressionismus vom romantischen Naturalismus und begann mit seinen farbig leuchtenden Blumenbildern ab 1905. In Dresden schloss er sich vorübergehend der Brücke an. In den folgenden Jahren steigerte er die Farbe zu höchster Leuchtkraft. Im ›Dritten Reich‹ war Nolde als entarteter Künstler verfemt und wurde 1941 mit einem Malverbot belegt. In dieser Zeit entstanden seine ›Ungemalten Bilder‹, etwa 1300 Aquarelle, die zu seinen bedeutendsten Werken gehören. Sein letztes Wohn- und Atelierhaus in Seebüll ist heute ein Museum. "Die Urgründe meines Künstlertums jedoch liegen zutiefst im Boden engster Heimat verwurzelt. ...die Heimat bleibt der Urboden." Zitat Seite 90 Emil Nolde hinterließ eine eindrucksvolle Sammlung an Gemälden, Aquarellen und Grafiken. Die Werke umfassen Bildthemen, wie die Darstellung von Menschen (Paare, Mutter und Kind), das Nachtleben in Berlin, die Südseereise, Blumen, Landschaften, Meere, Stillleben und freie Figurenbilder. Nach dem Tod Emil Noldes 1956 begleitete seine zweite Frau Jolanthe Nolde den Aufbau und die Entwicklung der Nolde-Stiftung, die das Werk des Künstlers so umfassend der Öffentlichkeit zugängig macht. Dieses Buch ist illustriert mit mehr als 100 Werkabbildungen aus dem Bestand des Museums, in elf Kapiteln wird das Werk Noldes als Aquarell- und Ölmaler sowie Graphiker aufgezeigt. Interessanterweise begann Emil Nolde als Autodidakt und entwickelte sich zu einem großen Meister der Kunstszene. Die Kapitel umfassen die Themen: Meisterwerke, Wanderjahre, Figurenmaler und Porträtist, das religiöse Werk, Spätwerk und der Zauber des kleinen Formats. Die Bilder nehmen den Betrachter mit ihrer Ausdrucksstärke und Farbgewalt sofort gefangen. Die gezeigten Abbildungen zeigen in beeindruckender Weise die große Vielseitigkeit des Künstlers auf. Dieses Buch zeigt eine umfassende Darstellung von Noldes Werk und Leben. Einzelne Lebensabschnitte werden detailliert dargestellt, es wird auf die Zeit im Dritten Reich eingegangen und Noldes Ablehnung klar aufgezeigt. Die stilistischen Entwicklungen mit den dazugehörenden Bilder der jeweiligen Schaffensphase zeigen die Farbgewalt und Ausdrucksstärke seiner Bilder. Die Texte über Aussprüche und Gedanken Noldes und Anmerkungen des Autors zu Zeitgenossen und Lebensentwicklungen Noldes erwecken einen lebendigen und sehr nahen Eindruck über den Künstler. Auch auf einzelne Entwicklungen im künstlerischen Prozess wird eingegangen. Hier erhalten Fachinteressierte einen guter Überblick, aber durch die klare Erzählweise können sich auch Laien den Themen annähern. Sehr schöner Überblick über das Leben und die Schaffenskraft dieses begnadeten deutschen Künstlers. Für Kunstliebhaber ein Muss!

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Vita

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Christian Ring

Christian Ring (*1976) ist seit September 2013 Direktor der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde in Seebüll. Über seine Tätigkeit dort hinaus trägt er zu Ausstellungen über Nolde weltweit bei, darunter maßgeblich auch zur Erforschung der Rolle des Künstlers im Nationalsozialismus.

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