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Würde

Was uns stark macht - als Einzelne und als Gesellschaft

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Wir alle wollen in Würde sterben, aber sollten wir nicht erst einmal in Würde leben?

Würde ist ein großer Begriff. Gleich in Artikel 1 des Grundgesetzes heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Doch was genau ist Würde? Was bedeutet es, wenn uns unsere Würde genommen wird, weil wir etwa in der digitalen Welt nur noch als Datensatz zählen oder im Netz geschmäht werden? Wenn wir uns selbst würdelos verhalten oder andere entwürdigen? Der Hirnforscher Gerald Hüther zeigt in seinem neuen Buch, dass Würde nicht allein ein ethisch-philosophisch begründetes Menschenrecht ist, sondern ein neurobiologisch fundierter innerer Kompass, der uns in die Lage versetzt, uns in der Vielfalt der äußeren Anforderungen und Zwänge in der hochkomplexen Welt nicht zu verlieren. Umso wichtiger ist es, dass wir lernen, die Wahrnehmung der eigenen Würde zu stärken. Denn: Wer sich seiner Würde bewusst ist, ist nicht verführbar.

»Dies ist kein Wirtschaftsbuch, aber es ist in höchstem Maße relevant für Manager: ‚Würde‘ von Gerald Hüther ist eines der besten Sachbücher dieses Frühjahrs.«


Mitarbeit von Uli Hauser
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21920-8
Erschienen am  05. March 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Was ist würdevolles Leben?

Von: Mehtap

24.04.2021

Ein kurzes und knackiges Buch über das Wiederfinden unserer menschlichen Würde. Die Würde, die im Kindesalter ihre strukturelle Form im Gehirn annimmt und die Basis für das Leben einer würdevollen oder eben nicht würdevollen Lebens ist. Er hinterfragt wie gesellschaftliche Strukturen, die Würde vernachlässigen und Unternehmer häufig auf Kosten der menschlichen Würde, Gewinnmaximierung anstreben müssen. Ein Buch, dass motiviert das eigene Leben in Symbiose mit der Umwelt selbst in die Hand zu nehmen.

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Für ein würdevolles Leben

Von: Sandra

20.08.2018

Der erste Artikel des Grundgesetzes besagt, dass die Würde des Menschen unantastbar sei. Was aber meint man, wenn man von Würde spricht, und wie kann man diese schützen. Wie müssen wir miteinander und jeder für sich leben, dass wir unsere Würde bewahren und die des anderen nicht antasten? Diesen Fragen geht der bekannte Neurobiologe im vorliegenden Buch nach. Anhand von Beispielen aus der Biologie erläutert er, wie die Vorstellung der Würde beim Menschen überhaupt entstanden ist, weswegen wir eine solche Vorstellung brauchen und wie ein Bewusstsein für die eigene Würde entsteht. Ziel ist es, den Menschen für den Begriff der Würde wieder zu sensibilisieren und ihn damit in die Lage zu versetzen, ein würdevolles Leben zu leben. Hüther schreckt in seinem Buch nicht davor zurück, einmal mehr Schule und Erziehung zu hinterfragen, Diagnosen wie ADHS und die Gesellschaft kritisch zu beleuchten. Fazit: Ein wichtiges Thema gut lesbar, informativ und kompetent umgesetzt. Leseempfehlung.

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Vita

Prof. Dr. Gerald Hüther, geb. 1951, gehört zu den renommiertesten Entwicklungsbiologen und Hirnforschern Deutschlands. Er ist Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher. Ein besonderes Anliegen ist dem dreifachen Vater, neue Wege anzustoßen, wie wir Kindern ihre angeborene Begeisterung fürs Lernen erhalten können.

Weitere Infos zum Autor unter www.win-future.de

Zur Autor*innenseite

Uli Hauser, Jahrgang 1962, ist Reporter beim „Stern“ und Autor mehrerer Sachbücher (u.a. "Jedes Kind ist hoch begabt" und "Würde", beide mit Gerald Hüther). Er lebt in Hamburg.

Pressestimmen

»Klug und aufschlussreich.«

Dresdner Morgenpost (18. March 2018)