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Yvonne Hofstetter

Sie wissen alles

Wie intelligente Maschinen in unser Leben eindringen und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen

(2)
eBook epub
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Hochaktuelles Debattenbuch über die totalitäre Tendenz von Datensystemen

Die Snowden-Enthüllungen schreckten weltweit auf. Big Data heißt das neue Geschäftsmodell der Überwachung – haben wir die Kontrolle über unsere Daten längst verloren? Yvonne Hofstetter, Expertin für künstliche Intelligenz, klärt auf: Die unvorstellbaren Datenmassen, die sekündlich abgeschöpft werden und durchs weltweite Netz fluten, sind allein noch kein Risiko. Denn die Gefahr für die freiheitliche Gesellschaft geht von intelligenten Algorithmen aus. Sie analysieren, prognostizieren und berechnen uns neu, um uns zu kontrollieren – autonom, schnell, überall und immer. Sie verbreiten sich als selbstlernende Haustechnik, vernetzte Autos oder elektronische Armbänder. Hofstetter fordert dazu auf, das einzige Supergrundrecht unserer Gesellschaftsordnung, die Menschenwürde, gegen die digitale Revolution zu verteidigen. Sie plädiert für eine neue Gesetzgebung, eine Ethik der Algorithmen und eine gesellschaftliche Debatte darüber, was der Mensch in Zukunft sein will.

"Dieses Buch über die Macht intelligenter Maschinen ist so alarmierend wie sachkundig."

ZEIT Literatur (01. October 2014)

eBook epub (epub), ca. 352 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-13739-7
Erschienen am  15. September 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

"Wie intelligente Maschinen in unser Leben eindringen und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen" (Buchuntertitel)

Von: kvel

18.10.2014

"Wie intelligente Maschinen in unser Leben eindringen und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen" (Buchuntertitel) Die Autorin schildert die "Geschichte" von BigData von Beginn an: dass BigData ursprünglich aus dem militärischen Bereich kommt und von dort den hoheitlichen Bereich verlassen hat, um dann in den privatwirtschaftlichen Bereich zu wechseln und den Bankensektor inklusive dem von intelligenten Algorithmen gesteuerten Börsenhandel zu "erobern". Ich finde es erstaunlich und für mich als Leser sehr erfreulich, mit welchem Erfahrungsschatz, enormen fachlichem Wissen und auch von was für Beispielen aus der Realität die Autorin zu berichten weiß; Beispielen, die an mir "Normalsterblichen" vorübergegangen sind, weil sie nicht über die Main-Stream-Nachrichten verbreitet wurden. Natürlich warnt sie, zu recht, für die Zukunft, dass Computer mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Algorithmen kaufmännische und administrative Berufe der gebildeten Mittelschicht übernehmen und somit zerstören würden; und dass somit eine Verschiebung von Geldflüssen weg von der Arbeit der Menschen hin zum Kapital stattfinden werde. Auch erläutert sie anschaulich wie durch Überwachung das Solidarprinzip unserer Gesellschaft ausgehebelt werde: Wenn beispielsweise Versicherungen das Angebot unterbreiten würden, dass der Kunde für seine KFZ-Versicherung weniger bezahlen müsste, wenn er sich, sein Auto und seine Fahrweise überwachen liese (und bestimmt wären viele Personen dazu bereit - nach dem Motto: Wenn ich nichts zu verbergen habe, dann kann ich meine Daten ja auch hergeben), dass dieser vermeintliche Vorteil durch den günstigeren Versicherungstarif nur kurzfristig gedacht sei; denn dies würde daraus hinaus laufen, dass sich die Versicherer nur noch die "guten Kunden" aussuchen würden, um ihren eigenen Profit zu maximieren; aber die Zahl der Nicht-Versicherten würde steigen, entweder weil sie durch das Raster fallen würden oder die Überwachung ablehnen und ihre persönlichen Daten nicht preis geben wollen, was dann die Kosten zu Lasten der Allgemeinheit abwälzen würde. Als nachdenkenswert erachte ich auf jeden Fall ihren Ansatz, dass persönliche Daten eine gerechte Gegenleistung erhalten sollten - so wie menschliche Arbeit ja auch bezahlt werde - und nicht, dass dieser "Rohstoff der Zukunft" von der Privatwirtschaft durch erschlichene Einverständnisse einverleibt werde - denn statt Kontrolle herrsche derzeit Täuschung und Versprechen von Privatheit würden zwar gemacht, aber nicht eingehalten. Die Autorin hat sogar eine Vorlage für das "Grundrecht" ausgearbeitet, in der sie beschreibt, wie private Daten und der Mensch als Persönlichkeit geschützt und als wertvoll erachtet werden sollten. Ich finde, es wäre wichtig, wenn Politiker und andere Entscheidungsträger dieses Sachbuch lesen würden. Denn es sollte die Aufgabe des Staates sein, jetzt die Grundlagen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen festzulegen, so dass dieser aktuelle, rechtlich nicht geklärte, Zustand, des "Absaugens" privater Daten von Unternehmen incl. deren Gewinnmaximierungsbestreben zu regeln. Ein sprachlich und inhaltlich anspruchsvolles Buch. Ich denke, dass es von Vorteil ist, wenn der Leser eine gewisse Affinität zur Mathematik bzw. zu Algorithmen und zu Software-Architekturen mitbringt. Fazit: Ein sehr wichtiges Sachbuch, das mir als Leser so einige, bisher ungestellte, Fragen beantwortet hat und mir Einblick in die Welt hinter dem Bildschirm ermöglicht hat. 5 Sterne (von max. 5 Sternen)

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Hochstaplerin

Von: Tut nichts zur Sache

13.09.2014

wann ziehen Sie das Buch eigentlich zurück? Offensichtlich hat Frau Hofstetter nicht die geringste Qualifikation, über das Thema zu sprechen. Können Sie jederzeit selbst im Netz nachprüfen: http://www.freelancermap.de/freelancer-verzeichnis/profile/e-commerce/67190-profil-yvonne-hofstetter-produktmanager-business-analyst-marktstudie-anforderungsanalyse-general-manager-aus-hallbergmoos.html

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Vita

Yvonne Hofstetter, geboren 1966 in Frankfurt am Main, ist nach einem Studium der Rechtswissenschaften seit 1999 international in Softwareunternehmen tätig und für die Positionierung von Multi-Agentensystemen bei der Rüstungsindustrie und für den Algorithmischen Börsenhandel zuständig. Seit 2009 ist sie Geschäftsführerin der Teramark Technologies GmbH, eines Unternehmens, das auf die intelligente Auswertung großer Datenmengen mit Optimierern und maschinellen Lernverfahren spezialisiert ist. Yvonne Hofstetter hat aufsehenerregende Artikel in Medien wie der FAZ publiziert, bevor 2014 ihr Bestseller "Sie wissen alles" folgte.

Zur Autorin

Pressestimmen

„Yvonne Hofstetter weiß, mit welchen Methoden Big Data die Solidargemeinschaft aushöhlt.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung (16. September 2014)

"Science-Fiction, die leider keine ist."

Die ZEIT (11. December 2014)

"Eine der größten Kritikerinnen des Datenkapitalismus."

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (30. November 2014)

"Hofstetter ist IT-Unternehmerin. Deshalb ist ihr Buch über die Macht künstlicher Intelligenz so glaubwürdig. Es ist eines der einflussreichsten und erfolgreichsten Bücher des Jahres."

Handelsblatt (19. December 2014)

„Ein tiefgründiges und doch zu jeder Zeit leicht verständliches Grundlagenwerk für die Welt von Big Data. Es liest sich wie ein Science-Fiction-Thriller. Das Bedrohliche: Es ist keine Fiktion, sondern bereits Realität."

Handelsblatt (12. September 2014)

"Hofstetter hat den Kampf angesagt: ein leidenschaftlicher Feldzug gegen die totale Vereinnahmung durch denkende Big-Data-Maschinen, die uns kontrollieren."

Brigitte (04. February 2015)

"Hofstetters Storytelling gelingt es, den behördlichen und kommerziellen Einsatz von Datenspuren anschaulicher zu machen als tausend Juli-Zeh-Petitionen."

Die Welt (04. April 2015)

„Ein umfassend informatives und aufrüttelndes Buch.“

Wiener Zeitung (13. October 2014)

"Hofstetter berichtet aus einer ungewohnt aufschlussreichen Insiderperspektive."

Philosophie Magazin

"Ein starkes Plädoyer für mehr Privatsphäre."

Deutschlandradio Kultur (01. October 2014)

"Hofstetter zeigt überzeugend, welche Risiken Big Data birgt und appelliert an Politik, Staat, Technologie-Unternehmen und uns alle, diesen intelligenten Maschinen mit Intelligenz zu begegnen."

Bayern 2 "Kulturjournal" (09. November 2014)

"Literarisch versiert."

Bayern 2 "Kulturjournal" (09. November 2014)

Weitere E-Books der Autorin