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Das Vermächtnis des legendären Journalisten

Peter Scholl-Latour war über Jahrzehnte eine Institution im Journalismus. Mit Tod im Reisfeld schrieb er eines der bis heute weltweit erfolgreichsten Sachbücher; seine Analysen zu Konflikten und aktuellen Entwicklungen waren bis in sein hohes Alter gefragt. Seine Autobiografie hat er lange hinausgeschoben. In seinen Erinnerungen blickt er zurück auf seine Herkunft, auf frühe Erfahrungen mit Unterdrückung – als Sohn einer jüdischen Mutter –, auf die langen Wochen in einem Gestapo-Gefängnis und auf seine ersten journalistischen Abenteuer. Er berichtet von seinen unzähligen Reisen in Kriegs- und Krisengebiete, die ihn nicht selten in lebensgefährliche Situationen brachten. Politiker, Generäle, Rebellenführer – Scholl-Latour kannte viele, die an den Brennpunkten des 20. Jahrhunderts eine entscheidende Rolle spielten, und stets versuchte er, mit allen zu reden, um eine ausgewogene, realistische Sicht zu vermitteln. Im Rückblick reflektiert er viele Erlebnisse und Begegnungen vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen. Mitten in der Arbeit an diesem Buch wurde er aus dem Leben gerissen. Seine Erinnerungen bleiben unvollendet. Aber sie lassen noch einmal seinen unverwechselbaren Ton, seine packende Art zu erzählen und seine direkte, nie auf political correctness bedachte Urteilskraft lebendig werden.

"Ein Buch, das einem den Glauben an den Journalismus zurückgeben kann."

Denis Scheck, ARD „druckfrisch“ (20. December 2015)

eBook epub (epub), ca. 448 Seiten (Printausgabe)
12 Seiten farbiger Bildteil
ISBN: 978-3-641-18421-6
Erschienen am  02. November 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Peter Scholl-Latour

Peter Scholl-Latour wurde 1924 in Bochum geboren. Neben einer Promotion an der Sorbonne und dem Diplom des Institut National des Sciences Politiques in Paris erwarb er an der Libanesischen Universität Beirut das Diplom für arabische und islamische Studien. Seit 1950 arbeitet er als Journalist, u. a. viele Jahre als Korrespondent in Afrika und Indochina, als Studioleiter in Paris, als Fernsehdirektor des WDR, als Herausgeber des „Stern“. Zu seinen größten Erfolgen als Buchautor zählen die Bestseller „Der Tod im Reisfeld“ (1980), „Der Wahn vom Himmlischen Frieden“ (1990), „Eine Welt in Auflösung“ (1993), „Das Schlachtfeld der Zukunft“ (1996) und „Lügen im Heiligen Land“ (1998). Mit dem vorliegenden Buch schließt sich thematisch der Kreis zu einem seiner frühen und wichtigsten Werke: „Mord am großen Fluß – Ein Vierteljahrhundert afrikanische Unabhängigkeit“ (1986).

Zum Autor

Pressestimmen

"Sein Lebensbericht liest sich so spannend wie die meisten seiner Reportagen … Seine Memoiren sind ein lehrreiches Zeitzeugnis des Übergangs vom zwanzigsten zum einundzwanzigsten Jahrhundert."

Frankfurter Allgemeine Zeitung (03. November 2015)

"Man legt 'Mein Leben' frustriert zur Seite; denn man hat Appetit bekommen auf den zweiten Band, den es vermutlich nie geben wird."

Süddeutsche Zeitung (03. November 2015)

"In Erinnerung bleiben wird uns Scholl-Latour als einer der großen 'Zeitschriftsteller'. Dafür steht nicht zuletzt der vorliegende Band seiner Memoiren."

NZZ am Sonntag (31. January 2016)

„Ein profundes, spannendes Stück Zeitgeschichte.“

HÖRZU (20. November 2015)

"Die Leser von 'Mein Leben' lässt Scholl-Latour die fernen Länder, aus denen er berichtete, hautnah miterleben – besser als Fernsehen!"

Passauer Neue Presse (11. May 2016)

„Scholl-Latours Buch ist ein lehrreiches Zeitzeugnis.“

Märkische Oderzeitung (16. November 2015)

"Die Bilanz einer außergewöhnlichen Persönlichkeit in ereignisreicher Zeit."

Die Rheinpfalz (01. March 2016)

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