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Stuart MacBride

Der Garten des Sargmachers

Thriller
Detective Constable Ash Henderson 3

(4)
eBook epub
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Ein teuflischer Serienkiller und ein Haus voll dunkler Geheimnisse ... Der neue Thriller des Nummer-1-Bestsellerautors aus Großbritannien

Als ein Sturm über die schottische Küste hinwegfegt, stürzt ein Teil der Klippen ins Meer. Auch der Garten von Gordon Smith gehört zur abgebrochenen Landzunge, die nun enthüllt, was auf dem Grundstück vergraben war: zahllose Tote. Das Unwetter verhindert eine Bergung der Leichen und vernichtet wichtige Beweise. So weiß niemand, wie viele Menschen Smith getötet hat. Doch Ex-Detective Inspector Ash Henderson ahnt: Er wird weitermorden. Henderson ist entschlossen, Smith in den Highlands aufzuspüren und zu stoppen, selbst wenn er dafür Regeln brechen muss. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn ein junges Mädchen ist bereits in der Gewalt des Killers ...
»Breitwandkino in Technicolor, atmosphärisch und fesselnd! Eine fantastische Lektüre, die das höchste Gütesiegel verdient.« Lovereading


Aus dem Englischen von Andreas Jäger
Originaltitel: The Coffinmaker's Garden
Originalverlag: HarperCollins
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-28332-2
Erschienen am  18. October 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Detective Constable Ash Henderson

Rezensionen

Menschliche Knochen, dutzendweise

Von: JosefineS

25.11.2021

Ein Sturm tobt an der schottischen Küste, als ein Teil der Klippe ins Meer stürzt enthüllt es das grausige, lang gehegte Geheimnis von Gordon Smith. Unzählige Knochen kommen am Rande der abgebrochenen Landzunge zum Vorschein. Doch die Bergung ist aufgrund des Sturms zu gefährlich und so verschwinden die Beweise nach und nach in der tobenden Nordsee. Ex Detektiv Inspektor Ash Henderson wird mit der schier unmöglichen Aufgabe beauftragt den Mörder zu finden und die Opfer zu identifizieren. Doch was ist, wenn Gordon Smith weiter mordend durch das Land zieht? Wer 50 Jahre unentdeckt so viele Menschen auf dem Gewissen hat, wird kein Idiot sein und sich leicht fassen lassen. Stuart McBride ist schottischer Kriminal Autor und „der Garten des Sargmachers“ ist der dritte Teil seiner Ash Henderson Reihe. McBrides Romane werden dem „Tartan Noir“ zugeordnet. Unter der Stilrichtung bezeichnet man Kriminalromane mit besonders düsterer Stimmung und deutlich zynischer Handlung. Diese Bezeichnung passt zu recht, denn vor allem durch seinen doch recht ungewöhnlichen Protagonisten Ash Henderson trieft das Buch förmlich vor Sarkasmus. Ein Ex Polizist, der zu Ermittlungen hinzugezogen wird, ist so gesehen keine neue Erfindung. Doch Ash ist der personifizierte Zynismus und das habe ich an diesem Buch sehr geliebt. Viele Figuren haben zwar diesen leichten, direkten und ungeschönten Unterton, doch der Protagonist ist darin unangefochten. Die Ermittlungen drehen sich um zwei unterschiedliche Fälle. Eine Reihe von erdrosselten kleinen Jungen und die lang unentdeckte Mordserie von Gordon Smith. Beide Fälle begleiten uns durch das Buch und ich muss gestehen mir fiel es schwer die Ermittlungen um die kleinen Jungs zu begleiten. Wen Gewalt an Kinder triggert, der sollte überlegen ob er das Buch lesen möchte. Den größten Teil der Story zog Ash mich durch die Handlung. Ärger kann er nie wirklich fernbleiben und lang sahen die Ermittlungen nach dem üblichen Prozedere aus. Doch dann kam der Wendepunkt, er schmeißt alle Bedenken und Konsequenzen über den Haufen und zieht los, einigen Leuten die Abreibung ihres Lebens zu verpassen. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Das Ende und der Showdown haben an Stimmung einiges wieder rausgerissen, was die Ermittlungen so an sich nicht gekonnt hätten. Fazit: ein schottischer Kriminalroman in dem ein unkonventioneller und zynischer Protagonist, dem Regeln völlig egal sind, auf einen sadistischen Antagonisten trifft. Man muss der Story etwas Zeit geben um in Fahrt zu kommen, doch das letzte Drittel des Buchs hatte eine wirklich einschlagende Wirkung.

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Beste Spannungsunterhaltung mit schwarzem Humor

Von: Laberladen Blog

22.11.2021

Darum geht's: Ein heftiger Sturm reißt an der schottischen Steilküste. Als ein Stück Landzunge mit einem Teil Garten des letzten Hauses ins Meer gerissen wird, entdeckt eine zufällige Zeugin etwas, das nur ein menschliches Skelett sein kann. Besonders tückisch ist, dass das schlechte Wetter weiter an der Küste tobt und nach und nach weitere Stücke Land ins Meer stürzen und dadurch Beweise vernichtet werden, bevor man sie sichern kann. Ex-Polizist Ash Henderson jagt gerade einen Kindermörder. Doch seine Kollegin Alice und er werden der regulären Polizeitruppe helfend zur Seite gestellt, um sich auch noch um den Knochenfund an der Steilküste zu kümmern. So fand ich's: Die Atmosphäre ist ungemütlich, nasskalt und lebensgefährlich, denn da wo eigentlich ermittelt werden sollte, rutscht die Erde ab und droht, Land und auch die Häuser auf der Klippe ins Meer fallen zu lassen. Ash Henderson und seine Kollegin, die forensische Psychologin Alice McDonald, müssen förmlich über Abgründe balancieren, um in die Nähe des Fundortes zu kommen und entdecken, dass nicht nur eine Leiche im heruntergekommenen, verlassenen Haus an der Küste zu finden ist. Offensichtlich treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Ich fand die ersten beiden Bände mit Ash Henderson schon ungewöhnlich und absolut lesenswert. Ash kümmert sich nicht um Vorschriften oder Gesetze und ist folgerichtig nicht mehr bei der Polizei. Trotzdem ist er als externer Berater für seine ehemaligen Kollegen tätig und agiert, als wäre er nach wie vor der leitende Ermittler. Er hat einen zynischen, pechschwarzen Humor, diverse Gebrechen, die ihm ständige Schmerzen und viel schlechte Laune bescheren - schließlich ist er nicht mehr der Jüngste -, aber auch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, viel ermittlerische Qualität und Hartnäckigkeit. Er neigt manchmal mehr zur Seite der Gesetzesbrecher als zu der der Ermittler mit der blütenweißen Weste und ist damit so menschlich greifbar und echt, wie man nur sein kann. Wenn es um seine Kollegin und Mitbewohnerin Alice geht, tritt ein Beschützerinstinkt zutage, der mich ein bisschen hat grübeln lassen, wie die Beziehung zwischen ihnen nun wirklich gestrickt ist. Ich weiß es nach wie vor nicht, aber eine sehr enge Bindung haben die beiden auf jeden Fall. Dazu kommt noch der kleine Hund Henry und die ungewöhnliche Familie ist perfekt. Das Buch ist gespickt von sehr individuellen, teils skurrilen Typen, die man aber aus dem richtigen Leben wiedererkennen kann. Ash kommentiert messerscharf die Macken und Stärken der Menschen um ihn herum und sagt damit genauso viel über sich selbst wie über seine Gegenüber. Ich habe es sehr genossen, aus seiner Sicht erzählt zu bekommen, denn Ash ist einer der tollsten Protagonisten, denen ich zwischen zwei Buchdeckeln über den Weg gelaufen bin. Ich fand, dass in diesem dritten Teil der Reihe um einiges mehr Humor vertreten war als in den ersten beiden. Und das hat diesen dritten Band zu meinem (bisherigen) Liebling mit Ash und Alice gemacht. Die Serienmorde werden mit ermittlerischer Kleinarbeit und Ashs Harakiri-Aktionen verfolgt und führen Ash quer durch Schottland. Ich war von Anfang bis Ende von der Story gefesselt, denn Stuart MacBride ist ein wundervoller Erzähler, der einen packt. Die Erzählung ist atmosphärisch und sehr dicht, aber zu keiner Zeit verwirrend. Die kleinen Nebenhandlungen stören nicht, sondern bereichern und passen perfekt. Spannung ist garantiert und auch mit Fäusten in Gesichtern wird nicht gespart. Wer spannende, flott erzählte Thriller der etwas härteren Gangart mit schwarzem Humor mag, der wird dieses Buch lieben!

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Vita

Bereits »Die dunklen Wasser von Aberdeen«, Stuart MacBrides erster Roman um den Ermittler Logan McRae, wurde als bestes Krimidebüt des Jahres ausgezeichnet. Seither sind die brillanten Spannungsromane des Schotten aus den internationalen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. Stuart MacBride lebt mit seiner Frau im Nordosten Schottlands.

Weitere Informationen zum Autor und seinen Büchern finden Sie unter www.stuartmacbride.com

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