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Christian Buder

Das Gedächtnis der Insel

Roman

eBook epub
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Als der Pariser Archäologe Yann Schneider für zwei Tage zur Beerdigung seines Vaters auf seine bretonische Heimatinsel zurückkehrt, spürt er die Schatten seiner familiären Vergangenheit: Als Kind traumatisiert durch den Unfalltod seiner Mutter Abigale, muss er dreißig Jahre später erkennen, dass hinter dem Tod seiner Mutter andere Kräfte wirkten, als er immer annahm. Während ein fürchterlicher Sturm aufzieht, kommt Yann seiner eigenen Geschichte, seiner Wahrheit, seinem Schicksal auf die Spur und konfrontiert die Inselbewohner mit ihrer Vergangenheit und ihrer Schuld.

Ein packender, intensiver Roman um einen gewaltigen Sturm und ein jahrzehntealtes Liebesdrama mit tödlichen Konsequenzen

»Das Das Gedächtnis der Insel glänzt mit atmosphärischer Dichte.«

Alexander Schnackenburg, Weser Kurier (09. March 2017)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20672-7
Erschienen am  06. March 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein Jahrhundersturm und das große Geheimnis einer Insel

Von: herrfabel

25.03.2018

Über Christian Buders Roman "Das Gedächtnis der Insel" bin ich bereits im letzen Jahr auf Instagram gestoßen. Eigentlich war es ein einfaches Bild, bei dem dieses Buch auf einer Bank lag, aber bereits da hatte es mich. Dieses Cover, so schlicht es erscheint, wirkt auf mich sehr faszinierend, erdrückend, aber auch kräftig. Man sieht nicht viel und dennoch transportiert es ein Geheimnis, das Geheimnis, das auf der kleinen, bretonischen Insel auf den Leser wartet. Nun fiel mir dieses Buch geradezu zu und ich hab es innerhalb kürzester Zeit förmlich weggeatmet. "Ich habe immer wieder beobachtet, wie Menschen die Liebe gerade dann als das Höchste empfinden, wenn die Liebenden dabei zugrunde gehen. Überleben die Liebenden, dann sind sie nicht mehr dieselben. Davon handelt mein Roman." - Christian Bruder Der Tod ruft den Archäologen Yann zurück auf die kleine bretonische Insel. Der Körper seines Vaters wurde vor kurzem in einer Bucht aufgefunden und soll nun beerdigt werden. Dass ihn dieser Besuch nun vor ein großes Mysterium stellt, hätte selbst Yann bei seiner Ankunft noch nicht erwartet. Aber die Ermittlungen der französische Gendarmerie oder besser gesagt Yanns früherer Freundin Gwen, werfen in Yann noch mehr Fragen auf. Nicht nur der Selbstmord seines Vaters, sondern auch das frühere Unfalltod seiner Mutter scheinen mehr als als unzufällig zu sein. Und gerade diese Vermutung macht Yanns Besuch bei den Inselbewohnern so unbeliebt. Sie scheinen ihm etwas zu verschweigen. Gerade der drohende Jahrhundertsturm soll nun bei der Findung der Wahrheit helfen und Yanns Schicksal wird sich in Sachen Zuneigung und Liebe neu aufrollen. Die Geschichte der Insel - Eine spannende Konfrontation mit der Vergangenheit und Träumen die zu Albträumen mutierten. "Die kantigen Granitfelsen, das ewige Heranschlagen der Brandung, die Stürme, die selbst die Leuchttürme zum Wanken brachten, formten den wahren Charakter der Bewohner. Wer hier geboren war, hatte es in den Adern. Das Meer färbte seine Seele." Ein Roman, ein Krimi, eine spannende Geschichte... Über dieses Buch habe ich bereits einige interessante Unterhaltungen geführt. So kamen auch erstaunte Fragen wie: Und kam dir da nichts komisch vor? Dass sie bei dem Wahnsinnssturm über die schmalen Wege gehen zum Beispiel? Und dazu kann ich nur sagen: Nein, ich war so gebannt von dieser Geschichte, dass solche Elemente für mich zur Spannungssteigerung einfach dazugehörten. Das Einzige was für mich nicht rund war, waren ein paar vereinzelte Sprünge innerhalb des Plots, die plötzlich neue Informationen hervorzauberten und Fragen aufwarfen. Ansonsten habe ich dieses Buch geliebt. Ich war ergriffen, berührt und auch ein bisschen begeistert und habe mit Yann und Gwen bis zur letzten Seite mitgefiebert. "Sein Tod wäre kein Erdbeben, für niemanden. Jeden Tag starben Menschen auf diesem Planeten. Sie zerplatzen wie Regentropfen. Jeder zerplatzt, jeder kommt irgendwann einmal unten an."

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Das Meer spielt Schicksal

Von: Miss Norge

02.04.2017

Dies ist das erste Buch, welches ich vom Autor Christian Buder gelesen habe und er hat mich von der ersten Seite an, mit seinem Schreibstil und den Beschreibungen von gewaltigen Meeresbildern, begeistern und in seinen Bann ziehen können. Oftmals dachte ich, ich spüre den Sturm am Hafen selbst an mir rütteln und die Meeresgischt sprüht mir in´s Gesicht. Buder beschreibt wie gnadenlos das Meer und der Sturm sein können, wie sie das Leben der Inselbewohner bestimmen und wie sie aber auch Schicksal spielen können und Menschenleben fordern. Man ist den Wellen, dem Regen, dem Sturm förmlich hilflos ausgeliefert und diese Macht beschreibt Buder ausdrucksstark und beängstigend. Das Cover, mit der meterhohen sich auftürmenden Welle die an einer Betonmauer zerschellt, passt hervorragend zum Inhalt und spiegelt diesen sehr gut wieder. Auch die teilhabenden Charaktere sind dem Autor gut gelungen, allen voran Yann Schneider, der auf der Insel sein Schicksal auf einmal aus einer neuen Perspektive sieht und merkt, das alle Inselbewohner irgendwie etwas wissen, was mit dem Tod seiner Mutter vor 30 Jahren zutun hat, aber auch zum angeblichen Selbstmord seines Vaters vor ein paar Tagen, haben alle ihre festgefahrene Meinung. Doch Yann und seine früheren Freundin Gwenn, die mittlerweile Polizistin ist, rollen den alten Fall wieder auf und kommen zu neuen Erkenntnissen. Sie konfrontieren die Bewohner damit und merken zu spät, in welche Gefahr sie sich damit begeben haben. Durch diese Erzählung schleicht sich ein kleines Krimi-Element in diesen Roman, der sich sehr gut und spannend in die Geschichte einfügt. In diesem Roman sind viele Gefühle vereint, die ich als Leserin mit Yann erlebt habe: Angst, Wut, Trauer, Verletzlichkeit, Abschied, aber auch Hoffnung, Liebe, Freude und der Überlebenswille im tosenden Sturm auf einer, von der Aussenwelt, abgeschnittenen Insel.

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Vita

Christian Buder wurde 1968 in Memmingen geboren. Er studierte zuerst Betriebswirtschaft und dann Philosophie in Marburg, Paris und Chicago. Als freier Autor und Journalist schrieb Christian Buder Artikel für Die Zeit und andere Zeitschriften. Er lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in der Bretagne. Als Original-Taschenbücher liegen seine Kriminalromane Die Eistoten und Der Tote im Moor vor. 2015 erschien von ihm das Sachbuch Schwimmen ohne nass zu werden. Wie man mit Philosophie glücklich wird. Das Gedächtnis der Insel ist sein erster Roman bei Blessing.

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Pressestimmen

»Atmosphärisch dichte Geschichte, starke Figuren und ein verblüffender Plot.«

Münchner Merkur (18. March 2017)

»Intensiv, stürmisch!«

TV Star (16. April 2017)