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Schwarze Magnolie

Wie ich aus Nordkorea entkam. Ein Bericht aus der Hölle

Taschenbuch
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Ein langer Weg in die Freiheit

Hyeonseo Lee wurde in Nordkorea geboren, jenem Land, aus dem so gut wie keine Nachrichten nach außen dringen. Als sie sieben Jahre alt ist, erlebt sie erstmals eine öffentliche Hinrichtung. Oft sieht sie im Grenzfluss zu China Leichen treiben, Menschen, deren Flucht in ein besseres Leben misslang. Als Teenager schleicht sich Hyeonseo heimlich über die Grenze nach China, um wenigstens einmal den Fesseln des Kim-Regimes zu entkommen – doch dann ist ihr der Heimweg versperrt. Eine gefährliche Flucht beginnt…


Originaltitel: The Girl with Seven Names – A North Korean Defector's Story
Originalverlag: Heyne HC
Bearbeitet von Ute Daenschel
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
mit Bildteil
ISBN: 978-3-453-60433-9
Erschienen am  10. Juli 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Eine erschütternde Geschichte

Von: Wörterwunderland

18.01.2021

Ich habe noch nie eine so bewegende Lebensgeschichte gelesen, wie es bei schwarze Magnolie der Fall war. Das Buch der jungen Nordkoreanerin hat mich wirklich sehr bewegt und emotional berührt. Deswegen wird es eindeutig eines meiner Highlights im Jahr 2021. Die Geschichte, also die Lebensgeschichte von Hyeonseo Lee, ist wirklich ansprechend geschrieben. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Mischung aus den kleinen koreanischen Wörtern und der Veranschaulichung der Umgebung haben einen in das Buch reinfallen lassen. Dabei wurde die Spannung immer wieder aufs Neue aufgebaut. Sowohl Teil eins als auch Teil zwei und drei hatten so gesehen ihren eigenen kleinen Spannungsbogen welcher sich wie eine Kurve immer wieder aufs Neue aufbaute. Besonders die Einteilung in die drei Lebensabschnitte hat mir gefallen. So konnten wir sie auf ihrer Reise begleiten und hatten sinnvolle Abschnitte die sehr detailliert beschrieben wurden. Zu sehen, wie Nordkoreaner*innen aufwachsen ist wirklich wie in eine andere Welt eintauchen. Teilweise erinnerte mich dieses fremde Weltbild an das Buch 1984 von George Orwell. Diese Lebensweisen ähneln sich doch sehr wobei das eine Buch Fiktion ist und das andere die harte Realität. Wir folgten Hyeonseo auf ihrer erzwungenen Flucht aus Nordkorea bis nach Südkorea wobei immer wieder der Zwiespalt so gut und lebendig dargestellt wurde, dass ich mich sehr gut in ihre Lage hineinversetzen konnte. Ihre Handlungen und das Denken haben keine großen Fragen aufgeworfen. Der/Die Leser*in wusste, dass es purer Überlebensinstinkt war, der aus der jungen Frau spricht. Deswegen war ich auch immer wieder so überrascht, wie sich das Blatt immer wieder wendete. Die Intrigen, die von Seiten Nordkoreas kamen, haben mich immer wieder verwundert. Schlussendlich war ich immer erleichtert, wenn sich Hyeonseo weiter von Nordkorea entfernte und schlussendlich nicht zurückkehrte. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es bekommt volle fünf Sterne weil es mitreißend ist und es schafft, die Augen zu öffnen. Die Geschichte ist so emotional beschrieben und zeigt die große Entwicklung von Hyeonseo Lee so prägnant weswegen ich dieses Buch wirklich jedem empfehlen kann. Es liest sich nicht wie eine Biografie, eher wie ein Roman wobei man sich vor Augen führen muss, wie viel Wahrheit hinter diesen Wörtern steckt. Dieses Buch ist ein Tatsachenbericht und somit zu 100% wahr, ich hoffe es auf jeden Fall da die Autorin doch authentisch wirkte. Ich wünsche ihr auf jeden Fall ein glückliches Leben weiterhin.

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Super schön

Von: Verenas Buchwelt

18.06.2020

Hyeonseo Lee hat es mit Schwarze Magnoliegeschafft sich in mein Herz zuschreiben. Ihr schreibstil und ihre bildhafte Darstellungen aus ihrer Flucht beschreibt sie so toll das man einfach dran bleiben muss. Man will das Buch nicht aus der Hand legen und will sofort alles wissen. Der tiefe Einblick in ihr leben hat mich am Buch gefesselt. Ich kann Schwarze Magnolie nur wärmstens empfehlen. Schwarze Magnolie bekommt von mir 5⭐

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Vita

Hyeonseo Lee

Hyeonseo Lee, geboren in Nordkorea, lebt heute in Seoul (Südkorea) und ist eine international gefragte Rednerin. Sie sprach schon vor den Vereinten Nationen und auf dem Friedensforum in Oslo. Sie setzt sich für Menschenrechte in Nordkorea und die Belange nordkoreanischer Flüchtlinge ein.

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David John

David John ist Lektor und Autor. Er verbrachte einige Zeit in Nordkorea und lebte unter anderem in Seoul.

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