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Glückskinder

Roman

TaschenbuchNEU
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München 1945. Auf dem Schwarzmarkt in der Möhlstraße treffen sich alle, die nach Glück und ein wenig Leben suchen. Nylons, Kaffee, Schokolade und Schmuck wechseln hier die Besitzer. Auch Toni, die ihr Zuhause verloren hat und nun bei ihrer Tante Vev wohnt, versucht, auf dem Schwarzmarkt das Nötigste für die Familie zu organisieren. Als sie die Holländerin Griet kennenlernt, spürt Toni zunächst eine tiefe Abneigung. Sie ahnt nicht, dass Griet eine schwere Zeit hinter sich hat, über die sie nie wieder sprechen möchte. Sie könnten einander helfen. Doch das geht nur, wenn sie ehrlich zueinander sind und ihre Vorurteile überwinden ...

»Ein lesenswerter und historisch fundierter Roman über den Schwarzmarkt in München.«

Abendschau - Bayerisches Fernsehen (08. Februar 2021)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42406-7
Erschienen am  08. Februar 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Glcükskinder von Teresa Simon

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Dieses Buch spielt in: München, Deutschland

Rezensionen

Harter Kampf ums Glück

Von: Andrea Schmidt

11.04.2021

In diesem Roman wird die Geschichte von 7 jungen Menschen erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit dem Prolog 1942 beginnt es und endet im Herbst 1948. Hauptsächlich geht es um die Jahre 1945 - 1948 in München. Im Laufe des Buches versteht man auch, warum es " Glückskinder" heißt. Diese Zeit war nicht gerade leicht, echt nicht.....aber junge Menschen, die den Krieg überlebt haben und einen Neubeginn starten durften, waren Glückskinder und ihres eigenen Glückes Schmied. Im Mittelpunkt des Buchses stehen 2 Frauen. Griet van Mook und Toni Brandl. Griet, eine Holländerin, wurde in den letzten Kriegstagen gezwungen, vom KZ Giesing nach Wolfratshausen zu machieren. Dieser Marsch war brutal, kalt und anstrengend. Vom Hunger müssen wir nicht reden. Zum Glück wurden sie dann von den Amis befreit. Toni, lebt mit ihrer Schwester, Mutter, Tante und Cousin in München, auf engsten Raum. Immer bemüth, dass alle überleben. Das schwierigste war, Essen und Holz zu besorgen. Dann kam der Tag, an dem Griet bei ihnen einquartiert wurde. Das sie nicht erwünscht war, spürte sie sofort. Trotz allem und mit kleinen Schritten, freundeten sie sich langsam an. Beide verbindet unheimlich viel. Nicht nur ihre innere Stärke, sondern auch ihre Kraft und ihr Wille. Schön an dem Buch ist, dass die Handlingstränge zwischen beiden Frauen wechseln und man so als Leser den Alltag der damaligen Zeit, fast hautnah miterlebt. Mich hat der tägliche Kampf um Lebensmittel, der daraus florierende Schwarzhandel, echt beeindruckt. Was man alles mit so wenig anstellen kann, wenn man muss......Wahnsinn. Der Roman ist ein historisch wertvolles Buch. Fakten wie die Währungsunion oder die Nürnberger Prozesse, den Kampf gegen den Schwarzmarkt und das langsame Aufräumen und wieder aufbauen der Stadt Münschen, sind sehr authentisch und gefühlvoll beschrieben. Viel Freiraum fürs Kopfkino. Ob am Ende alle glücklich werden, das muss jeder Leser selbst rausfinden. Ich vergebe für dieses Buch ⭐⭐⭐⭐⭐, weil es mehr als lesenswert ist.

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Absolut empfehlenswert!

Von: Martina - Schmökerwelten

11.04.2021

"Glückskinder" beginnt in den letzten Kriegstagen des Jahres 1945. Die junge Widerstandskämpferin Griet hat den Todesmarsch aus einem KZ-Außenlager überlebt. Ihr Mantra "Ich.Bin.Griet.Van.Mook.Ich.Werde.Leben." hat ihr dabei geholfen und wird sie noch lange begleiten. Sie trägt ein Geheimnis mit sich herum, dass sie unter keinen Umständen bereit ist, jemandem anzuvertrauen. Was verbirgt sie? Zur gleichen Zeit treffen wir auf Toni, die gemeinsam mit ihrer Familie im fast zur Hälfte zerstörten München lebt - eine sehr bodenständige, mutige junge Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Nach Kriegsende treffen beide Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufeinander und ihrer beider Leben beginnen sich zu verbinden. Aus anfänglicher Abneigung wird Freundschaft. Wir begleiten die beiden durch schwierige Zeiten, denn auch das Leben nach dem Krieg ist ein täglicher Kampf ums Überleben. Die allgemeine Versorgungslage ist sehr schlecht - nur der Schwarzmarkt boomt. Auf der Suche nach ihrem Platz im Leben, zurück zu einer gewissen Normalität, der Sehnsucht nach Zuneigung, Liebe und Geborgenheit versuchen sich Griet und Toni ein neues Leben aufzubauen. Auch wenn sich die Schatten der Vergangenheit bei den meisten nicht so leicht abstreifen lassen. Teresa Simon zeichnet mit "Glückskinder" ein sehr realistisches Bild der Nachkriegszeit unter amerikanischer Besatzung und beschreibt auch den Wandel dieser Jahre sehr intensiv. Man kann beim Lesen ihre Liebe zur Stadt München deutlich spüren. Sie lässt uns teilhaben am ergreifenden Schicksal zweier junger Frauen, die nie aufgegeben haben. Eine Geschichte, die nahezu perfekt in die Historie eingebunden ist. Eine Geschichte, die bei aller Tragik nicht erdrückt, sondern auch eine gewisse Leichtigkeit verströmt. Wir finden hier lebendig gewordene Charaktere, die ihre Ängste, Gedanken und Gefühle mit uns teilen. Teresa Simons Figuren lassen sich nicht in die Kategorien schwarz und weiß einordnen. Sie sind sehr facettenreich und mit Ecken und Kanten, so dass man nahezu alle ins Herz schließen kann. "Glückskinder" ist nicht ein Roman von vielen, sondern einer, der für mich aufgrund seiner Atmosphäre - die mich sofort gefangen genommen hat - ganz besonders heraussticht. Eine ergreifende, mitreißende und sehr berührende Geschichte voller Dramatik. Es ist mein erster Roman von Teresa Simon, aber ganz sicher nicht mein letzter - eine tolle Autorin, von der ich unbedingt mehr lesen möchte! Absolut empfehlenswert!

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Vita

Teresa Simon

Teresa Simon ist das Pseudonym der promovierten Historikerin und Autorin Brigitte Riebe. Sie ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale und lässt sich immer wieder von historischen Ereignissen und stimmungsvollen Schauplätzen inspirieren. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin ist bekannt für ihre intensiv recherchierten und spannenden Romane, die tiefe Emotionen wecken. Ihre Romane Die Frauen der Rosenvilla, Die Holunderschwestern und Die Oleanderfrauen wurden alle zu Bestsellern.

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Pressestimmen

»Die Autorin weiß vor allem zu glänzen, wenn es um die historischen Beschreibungen geht – Orte, Zusammenhänge und Zustände. Dann entsteht die Möhlstraße im Kopf.«

tz (02. März 2021)

»Glückskinder ist [...] eine besonders herausragende Geschichte aus der (Nach-)Kriegszeit, die mich durchweg fesselte und öfters die Sprache versiegen ließ. Eine absolute Leseempfehlung von mir!«

»Dies ist ein wunderbares Buch, das Mut macht und zeigt, dass man auch in schweren Zeiten optimistisch bleiben kann.«

»Teresa Simon kann einfach gut erzählen und man merkt, dass sie viel Fachwissen und Recherche in die Geschichte eingebracht hat.«

»Die Handlung ist so spannend, dass ich statt nur mal kurz rein zu lesen die 512 Seiten am fast Stück verschlungen habe.«

»Gerade jetzt, wo Rechtsextremismus und Antisemitismus leider wieder zunehmen, sollte dieser Roman eigentlich zur Pflichtlektüre werden. Ich kann ihn jedenfalls nur aus ganzem Herzen empfehlen.«

»Ganz tolle Geschichte. Ich glaube, sie berührt alle und ist ein Stück Zeitgeschichte.«

Abendschau - Bayerisches Fernsehen (08. Februar 2021)

»Mit Liebe zum historischen Detail schildert Teresa Simon in „Glückskinder“ die Nachkriegszeit München.«

Landshuter Zeitung (20. Februar 2021)

»Ich finde, dass es der stärkste Roman aus der Feder von Teresa Simon ist. Ich hoffe, auf noch weitere solch interessante Werke!«

»Gefesselt fliege ich durch die mehr als 500 Seiten. Bitte nicht stören, ich lese!«

»"Glückskinder" fesselt mit einer emotionalen Geschichte über den täglichen Überlebenskampf der Menschen in der Nachkriegszeit. Es ist ein zutiefst ergreifendes Buch [...].«

»"Glückskinder" ist eine wunderschöne Geschichte, die Teresa Simon vor dem historischen Hintergrund aus verschiedenen Blickwinkeln eindrucksvoll erzählt.«

»"Glückskinder" ist ein emotionaler Schicksalsroman der Spitzenklasse. Beste Unterhaltung auf hohem Niveau! Lesenswert!«

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