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Rezensionen zu
Gwendys letzte Aufgabe

Stephen King, Richard Chizmar

Gwendy-Reihe (3)

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Der neue Roman “Gwendys letzte Aufgabe” von Stephen King und Richard Chizmar ist eine gelungene Mischung aus Fantasy und Politthriller – und zugleich eine Hommage an frühere Erfolgsgeschichten vom Meister des Kleinstadt-Horrors. King und Chizmo gelingt im großen Finale der Gwendy-Reihe eine fesselnde, manchmal etwas melancholische Story um die Senatorin Gwendy Petersen aus Maine, die in ihrer Karriere so manchen Erfolg gegen die Rechtsausleger der US-amerikanischen Politik einfahren konnte. Gerade die letzten Jahre waren dabei ein harter Kampf, was als kaum verhohlene Kritik an der Polit-Realität der Trump-Regentschaft verstanden werden kann. Doch King wäre nicht King, wenn er nicht auch ein paar fantastische Elemente in seine Geschichte einbauen würde, hier garniert mit kleinen und großen Anspielungen auf seine Welterfolge wie “Es” oder “Der dunkle Turm”. So ist “Gwendys letzte Aufgabe” eine großartige, wenn auch etwas wehmütige Story, die Anna Thalbach mit hervorragend lebendiger Akzentuierung liest.

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Bei diesem Finale ist mir der Einstieg etwas schwerer gefallen als bei den ersten zwei Bänden. Das liegt zum einen daran, dass der Zeitsprung recht groß ist, zum anderen daran, dass die ganze Situation sehr strange ist und man sich zunächst mal fragt, was zum Teufel seit dem Ende des zweiten Bandes passiert ist. Das wird nämlich erst nach und nach erzählt, in dem die mittlerweile doch sehr gealterte Gwendy an die Vergangenheit zurückdenkt. Hat man sich aber einmal an das sehr futuristisch anmutende Szenario gewohnt, entfaltet "Gwendys letzte Aufgabe" die übliche Anziehungskraft und Faszination der Wunschkasten-Geschichten. Es ist insgesamt eine sehr überraschende Wende im Gesamtverlauf, die sich da auftut, und es hat sich einiges Unerwartetes getan. Vor allem Gwendy hat mich wieder überzeugt, ihre gesundheitliche Gesamtsituation dreht die Spannung am Anfang mal sofort ganz nach oben, da es die ganze Zeit sehr ungewiss scheint, ob Gwendy am entscheidenden Zeitpunkt richtig reagieren kann. Erstmals enthüllt Richard Chizmar einige Hintergründe zum Wunschkasten und den Drahtziehern hinter dem ganzen Konstrukt - und ich muss sagen, es war mir fast ZU strange und science-fiction-mäßig, obwohl das ja bei den bisherigen Geschehnissen um den Wunschkasten fast schon zu erwarten war. Es gibt in diesem Buch wie oben schon erwähnt einige Novums (sagt man das so?) - Gwendy ist erstmals nicht mehr allein mit ihrem Wissen um den Wunschkasten, und das Finale findet an einer abgeschlossenen Örtlichkeit statt, an der mehrere sich fremde Personen zwangsmäßig zusammenarbeiten müssen. Der Autor findet aber trotzdem zu seinem sogartigen Schreibstil zurück und bietet uns am Ende ein sehr emotionales, rührendes, bombastisches und doch zugleich ruhiges Finale, dass zwar ein sehr würdiges Finale darstellt, aber dennoch ein Hintertürchen offen lässt, das rein theoretisch eines Tages eine Fortsetzung der Abenteuer um den Wunschkasten möglich machen würde. Man darf also gespannt bleiben - vom Verlauf der Geschichte her muss ich trotzdem sagen, dass mir der dritte Teil zwar auch wieder sehr gut gefallen hat, aber dennoch für mich der schwächste der drei Teile war, obwohl am meisten geschieht - vielleicht liegt es daran, dass das Geheimnisvolle und Ahnungslose, Unschuldige an der ganzen Story auf einmal weg ist. Es reicht trotzdem noch für 5/5 Sterne - diese Trilogie ist das Lesen definitiv wert.

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Dies ist der Abschluss der Gwendy Reihe geschrieben von Stephen King und Richard Chizmar, wobei Chizmar alleine den zweiten Band geschrieben hat, und wäre es nicht eine zusammengehörige Reihe gewesen, wäre der zweite Band wohl schon ausgezogen. Aber King und Chizmar funktionieren hervorragend zusammen, und da ich oft dazu neige gerade das Buch am meisten zu lieben, das ich gerade lese, finde ich nun den dritten Band am besten, wobei der erste natürlich was die Sternebewertung angeht auch 5 Sterne erhalten hatte. Gwendy, mittlerweile 64 Jahre alt und mit gesundheitlichen Problemen belastet begegnet dem Wunschkasten ein drittes Mal. Wir schreiben das Jahr 2026 und es geht hoch hinaus ins All. Normalerweise sind Bücher mit dieser Thematik nicht so meins, „Der Marsianer“ mal ausgenommen, aber Gwendy zusammen mit dem Wunschkasten ins All zu begleiten barg eine unglaubliche Spannung die ich sehr geliebt habe. Wir begegnen ganz vielen Eastereggs, die weil so offensichtlich, eigentlich als solche gar nicht mehr bezeichnet werden können. Was habe ich oftmals innerlich gejubelt wenn ich als Leser tief ins King Universum eintauchen durfte. Dass der Wunschkasten für seinen jeweiligen Besitzer nicht ungefährlich ist wissen wir ja aus den vorherigen Bänden, aber Gwendy mittlerweile gezeichnet, noch dazu in einer Raumkapsel, spannender kann es fast nicht sein. Sag mal einer, dass King Schwierigkeiten hat einen guten Schluss zu schreiben. Ich habe das Buch von Anfang an bis zu seinem fast schon poetischen und absolut runden Ende gefeiert. Konnte mit Gwendy leben aber auch leiden, feierte ihren Mut und weinte Tränen mit ihr. Sah aus Gwendy Augen unsere wunderschöne Erde tief unter ihr, was mich genauso berührte wie sie. Von mir eine absolute Leseempfehlung …! Und was bin ich froh, Teil des King Universums sein zu dürfen.

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Der Wunschkasten ist erneut in die Hände von Gwendy geraten. Doch dieses Mal soll sie ihn ein für alle Mal vernichten. In ihrer Eigenschaft als Politikerin fliegt sie zusammen mit Wissenschaftlern ins All, um den Kasten für immer verschwinden lassen und die Welt, wie wir sie kennen, zu retten … . Wie schon beim zweiten Teil (der von Richard Chizmar im Alleingang verfasst wurde) begegnen wir der Titelheldin, nachdem wieder einige Jahre verstrichen sind. Nichtsdestotrotz fühlt man sich sofort wieder heimelig und erinnert sich an die vergangenen Geschehnisse. Das Gemeinschaftswerk von King und Chizmar ist bereits in den ersten Seiten unglaublich stimmungsvoll und lässt Großes erahnen. Die Sprünge zwischen der Gegenwart, die im Weltraum spielt, und den Ereignissen in der Vergangenheit sind absolut gut gelungen, sodass man immer weiter „nur noch ein Kapitel“ liest, weil man sich nicht von der Handlung trennen kann und wissen will, wie es weitergeht. „Gwendys letzte Aufgabe“ stellt für mich, um es gleich schon einmal vorneweg aus meiner Sicht klarzustellen, den krönenden und unglaublich passenden Abschluss dieser Trilogie dar. Meine Begeisterung beruht nicht nur alleine auf dem stimmungsvollen Handlungsort im Weltraum, sondern auch auf den Unmengen an Anspielungen an Kings Werke, die die beiden Autoren (wahrscheinlich war es in diesem Fall eher King selbst) in diesem Roman verstreut haben. Fans von Stephen King werden sie unweigerlich entdecken und ihre ganz persönlichen Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Roman und Gwendys Leben schließen. Der vorliegende, abschließende Band ist eine wahre Offenbarung und rückt die Geschichte in ein ganz besonderes Licht. Und während ich diese Zeilen schreibe, komme ich schon wieder ins Schwärmen, auf welch fulminante, spektakuläre und überaus philosophische Art und Weise King und Chizmar die Geschichte um Gwendy und den geheimnisvollen Wunschkasten zum Abschluss gebracht haben. Vor allem das Finale hat es in sich. Es passiert schon mal, dass mich ein Buch zum Weinen bringt, aber dass mich ein solches zum Weinen bringt und derart emotional packt und mitreißt, geschieht dann eher seltener. „Gwendys letzte Aufgabe“ hat es geschafft und ich war noch minutenlang im Bann dieser großartigen Geschichte, vor allem dieses großartigen Endes, gefangen. King und Chizmar packen den Leser mit einer emotionalen Wucht, die an Filme von Christopher Nolan oder den leider eher unbekannten Film „Imaginaereum“ erinnert. Der dritte Teil der Gwendy-Geschichte ist mein absoluter Liebling, der mir die Welt von Kings anderen Romanen noch einmal nahebringt und meine Faszination gegenüber seinem Gesamtwerk noch einmal eine Stufe höher bringt. Ich bin nicht sicher, ob andere meine Begeisterung teilen werden, Fakt ist für mich jedenfalls, dass „Gwendys letzte Aufgabe“ eines der emotionalsten und denkwürdigsten Finale besitzt, die ich kenne. Allein schon aus dieser Sicht kann ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen. . Fazit: Ein würdiges Ende der Trilogie mit einem hochemotionalen Finale. ©2022 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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„Gwendys letzte Aufgabe“ von Stephen King und Richard Chizmar Inhaltsangabe: Castle Rock, wir haben ein Problem! Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie aber auf ihrer eigenen geheimen Mission unterwegs. Der Wunschkasten ist zu ihr zurückgekehrt, mächtiger und zerstörerischer denn je. Die Aufgabe, die Welt zu retten, könnte für sie zu einer Reise ohne Rückkehr werden. Eigene Meinung: „Du musst widerstehen. Fass den Wunschkasten nicht an, zieh ihn erst gar nicht aus dem Segelbeutel heraus, wenn nicht unbedingt notwendig. Wann immer du es nämlich tust, wirst du stärker in seinen Bann geraten.“ Da es sich hierbei bereits um den dritten und abschließenden Band einer Reihe handelt, ist es nahezu unmöglich eine spoilerfreie Bewertung zu verfassen. Wer also noch keine Kenntnis zur Gwendy Trilogie besitzt und sich nicht die Lesefreude nehmen mag, den bitte ich nun auf eigene Verantwortung weiterzulesen. Ein letztes Mal wird unsere mittlerweile über 60jährige Gwendy dem Wunschkasten habhaft. Ihre abschließende Aufgabe ist so klar wie ebenso notwendig. Die Vernichtung dieses unheilvollen, wie faszinierenden Gegenstandes steht an. Eine Zerstörung auf herkömmlichem Wege ist ausgeschlossen, somit bleibt Gwendy im Grunde nur das All in seiner tiefschwarzen Unendlichkeit. Als Senatorin mit den nötigen Connections und Vitamin B ergattert sie einen begehrten, bemannten Flug ins All. Unter dem Deckmantel der Wetterbeobachtung und Forschung nimmt ihr Plan und deren Durchführung Gestalt an. Doch auch der unselige Wunschkasten hat seine Fürsprecher und Verbündeten…. Mit einem derartigen Abschluss, vor allem was den Schauplatz der Haupthandlung betrifft hätte ich tatsächlich nicht gerechnet. Gwendy im All…hört sich irgendwie skurril und abstrakt an. Passt aber schlussendlich wie die Faust aufs Auge. Viele Erzählstränge finden auf diesen 350 Seiten ihre Aufklärung und beantworten Fragen, die die beiden Vorgängerbände zutage förderten sehr zufriedenstellend. Einen besonderen Leckerbissen und kleine epische Gruselmomente beschert uns hier Stephen King, indem er im Laufe der Geschehnisse und Rückblicke sogar noch einmal nach Derry zurückkehrt und alte bekannte Romanfiguren und Schauplätze gewitzt miteinander verknüpft…unter Umständen könnte das vielleicht mit einem roten Luftballon oder aber auch mit einem ominösen Turm zusammen hängen, aber ich möchte mich an dieser Stelle doch sehr zurückhalten. *zwinker* Wobei ich spannungstechnisch sehr ins Schwitzen geraten bin war Gwendys beginnende Alzheimer-Demenz, die ihr bei der Erfüllung ihrer „letzten Aufgabe“ übel zusetzt und ich ständig in Sorge um sie und das Ziel der Operation war. Zum Schluss habe ich sogar ein bisschen mit den Tränen kämpfen müssen. Zum einen Aufgrund der ergreifenden Atmosphäre und zum anderen, weil eine wunderbare Erzählung mit einer liebgewonnenen Protagonistin für mich hier ihr Ende fand. “Leben um Leben, dachte sie. Er hat meine Mutter gerettet und mir meinen Geliebten genommen. Der verdammte Kasten war seit jeher so gewesen – er mochte es, wenn Gleichstand herrschte.” Fazit: Eine großartige Umsetzung und ein gelungenes Ende der Gwendy-Reihe. Spannend und atmosphärisch erzählt und gespickt mit kleinen „Schokolädchen“ aus Kings anderen düsteren Geschichten.

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Gwendys letzte Aufgabe Von Stephen King und Richard Chizmar Klappentext: Mit 64 Jahren und als beliebte US-Senatorin erhält Gwendy vom mysteriösen Richard Farris zum dritten Mal den Wunschkasten. Jetzt geht es endgültig um das Schicksal der Menschheit. Um die Welt zu retten soll Gwendy den Wunschkasten in den Weiten des Weltalls verschwinden lassen. Dafür wird sie Teil einer NASA Mission. Doch ihr gesundheitlicher Zustand und die Mächte des Bösen setzen ihr zu und könnten ihre Mission scheitern lassen. Meine Meinung zum Buch: Nach Gwendys Wunschkasten und Gwendys Zauberfeder präsentieren uns die beiden Kultautoren den Abschluss der Trilogie. Nach dem schwachen zweiten Teil legen die beiden einen Knaller der besonderen Art vor. Wir erfahren die Hintergründe des Wunschkastens und erleben eine Auflösung, die rund und schlüssig ist. Dabei hat man den Eindruck, dass King einen großen Anteil an dem Roman hat, der gespickt ist mit Andeutungen auf verschiedene Werke von King. Man kann fast zu der Ansicht kommen, dass das gesamte King-Werk ein riesiges Universum ist, das mit einer verwebt ist. Gwendys letzte Aufgabe ist eine Mischung aus Drama, Mystery und Action, die mich auf jeder Seite blendend unterhalten hat. 5 von 5 Sternen für Gwendy letzte Aufgabe.

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Die Gwendy-Reihe - Band 3 Nach „Gwendys Wunschkasten“ und „Gwendys Zauberfeder“ ist nun der dritte und abschließende Band der Reihe erschienen: „Gwendys letzte Aufgabe“ ist wie auch schon der erste Band gemeinsam von Stephen King und Richard Chizmar geschrieben worden. Ein paar Jahre sind vergangen und wir schreiben das Jahr 2026. Gwendy Peterson, inzwischen US-Senatorin, nimmt an einer Weltraummission teil: Sie fliegt mit neun weiteren Personen zu einer neuen Raumstation. Offiziell ist sie als Klimabeobachterin an Bord des Raumschiffs, doch sie ist auch in einer ganz eigenen Mission unterwegs: Der Wunschkasten ist zum dritten Mal zu ihr zurückgekehrt und gefährlicher und mächtiger denn je. Ihr Plan könne die Welt retten – oder sie vernichten… Nachdem der zweite Band der Reihe etwas schwächelte, freut es mich, dass Stephen King und Richard Chizmar im finalen Band nun wieder mit voller Stärke zurück sind: Es wird spannend und auch das Grauen erhält im typischen King-Stil wieder Einzug in die Geschichte. Die Kapitel wechseln regelmäßig zwischen den aktuellen Geschehnissen im Jahr 2026, in dem Gwendy ins All reist, und den Ereignissen, die im Herbst 2019 begannen: Denn da kehrte der Wunschkasten zum dritten Mal zu ihr zurück. Nach und nach wird klar, wie es dazu kam, das Gwendy nun an dieser Raummission teilnimmt. Es wird schnell klar, dass der erneute Besitz der Wunschkastens nicht spurlos an ihr vorübergeht… „Gwendy kann sich nicht daran erinnern, eingeschlafen zu sein und geträumt zu haben (…). Sie trägt zu viele tiefe, dunkle Geheimnisse mit sich herum, als dass sie jetzt auch noch im Schlaf sprechen sollte.“ – Seite 77, eBook Sehr gut gefallen hat mir, dass es hier wieder einige Verknüpfungen zu anderen King-Romanen gibt. Neben dem Weltall und dem Ort Castle Rock als Gwendys Heimatstadt spielt dieses Mal auch Stephen Kings wohl berühmteste fiktive Stadt Derry eine zentrale Rolle – hier ereignet sich Schreckliches. Hauptgegenstand ist natürlich der Wunschkasten, ein äußerlich unscheinbar wirkendes Mahagonikästchen mit verschiedenfarbigen Tasten und Hebeln. Dieser kehrt nach vielen Jahren zu Gwendy zurück. Gerade die unheimliche Aura, die diesen Kasten umgibt, ist den beiden Autoren sehr gut gelungen. „Von Jahr zu Jahr nimmt seine Macht zu. Von Jahr zu Jahr wird seine Fähigkeit, Gutes zu bewirken, schwächer, und seine Fähigkeit, Böses zu tun, stärker.“ – Seite 66, eBook „Gwendy lernte dadurch eine alte Lektion neu. Wie vorsichtig man auch sein und welch gute Absichten man auch haben mochte, der Wunschkasten forderte immer seinen Tribut. Und Blut.“ – Seite 121, eBook Die Handlung ist auf besondere Weise fesselnd und wird mit jeder Seite unheimlicher. Nach und nach fallen so manch lose Puzzleteile an ihren Platz und auch so manches Geheimnis wird gelöst. Mein Fazit: Ein gelungener Abschluss der Gwendy-Reihe – fesselnd, unheimlich und im altbekannten Stephen King-Stil. Auf den knapp 350 Seiten passiert einiges: Die Handlung ist durchgehend spannend, es gibt kleine Verknüpfungen zu anderen King-Werken bis hin zu einem Finale, in dem noch einige dunkle Geheimnisse ans Licht kommen. Sehr lesenswert!

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Aus dem jungen Mädchen Gwendy, das seinerzeit den Wunschkasten von einem Mann anvertraut bekommen hat, ist jetzt eine reife Frau geworden, die Dinge hinterfragt und langsam dabei ist, ihr Gedächtnis zu verlieren. Wir schreiben das Jahr 2026. Die Covid-Pandemie ist vergangen und Gwendy ist im Alter von 64 Jahren eine durchaus erfolgreiche US-Senatorin geworden. Allerdings kämpft sie mutig gegen eine viel zu früh begonnene Alzheimer-Erkrankung an, die ihr massive Gedächtnisverluste beschert. Das alles wäre vielleicht nicht ganz so dramatisch, wäre sie nicht dabei zu einer internationalen Raumstation zu reisen, um zu beenden, was einst seinen Anfang nahm. Kritik: Mit „Gwendys letzte Aufgabe“ legen Stephen King und Richard Chizmar den dritten Teil einer Novellen-Trilogie um Gwendy vor. Während „Gewndys Wunschkasten“ eine Geschichte im Stile der alten Twilight-Zone-Storys war, ging es in „Gwendys Zauberfeder“, den Richard Chizmar mehr oder weniger alleine geschrieben hat, darum, die Protagonistin im erwachsenen Alter zu zeigen. Das Buch nahm sich Zeit und leistete wichtige Vorarbeiten für das Finale, in das jetzt auch der Meister des Horrors wieder persönlich eingebunden war. Weite Teil des Romans, werden in Rückblenden erzählt und informieren den Leser darüber, was mit Gwendy seit dem letzten Buch passiert ist. Es enthält eine Reihe von Verweisen auf andere King-Werke. Allerdings sollte man sich im Kosmos des amerikanischen Bestsellerautors schon ein wenig auskennen. So werden King-Fans bei „Der dunkle Turm“ sicher mit der Zunge schnalzen. Auch Gwendy lebt in einem solchen Turm und wird von Wesen bedroht, mit denen der dortige Protagonist Roland ebenfalls zu tun hatte. Daher wirkt „Gwendys letzte Aufgabe“ wie eine Erweiterung dieser Saga. Wie gesagt, Stephen King-Fans wird das aller Wahrscheinlichkeit nach freuen, andere Leser womöglich etwas abschrecken, da sie die Zusammenhänge nicht erkennen. Doch auch so bleibt dieser dritte Band ein lesenswertes Buch. Ganz einfach, weil es eine mehr als solide Geschichte erzählt und Gwendy nach wie vor ein überaus interessanter Charakter ist. Insbesondere die Darstellung ihres Kampfes gegen Alzheimer ist den beiden Autoren sehr bewegend und ungewöhnlich authentisch gelungen. Zumal in der modernen Unterhaltungsliteratur nur wenig Platz für ältere Figuren gibt, die von einer Krankheit gezeichnet sind. Aber natürlich bekommt man auch die schon angesprochene Mischung aus Mystery, Science-Fiction und Horror. Alle Elemente, die man von Stephen King kennt, kommen hier zum Einsatz. Die Zusammenarbeit mit Richard Chizmar war in dieser Hinsicht sehr gut, obgleich man sich fragt, wie viel davon King selbst und wie viel davon Chizmar verfasst hat. Bei diesem Roman war der Anteil vom „Meister“ sicher wieder höher. Mein Fazit: Unterm Strich ist „Gwendys letzte Aufgabe“ ein guter und lesenswerter Roman, und ein würdiger Abschluss dieser Trilogie. Das erste Buch bliebt aber das Beste und vielleicht wäre es rückblickend gut gewesen, Band 1 als eigenständige Geschichte so stehen zu lassen. Wenn man den zweiten Band gelesen hat, ist dieses Finale aber durchaus gelungen.

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