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Rezensionen zu
Gwendys letzte Aufgabe

Stephen King, Richard Chizmar

Gwendy-Reihe (3)

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Wieder sind einige Jahre vergangen seit unserem letzten Wiedersehen mit Gwendy. Mittlerweile ist sie 64 Jahre alt, Autorin und Senatorin - und leider schon wieder im Besitz des Wunschkastens. Richard Farris übergab ihn ihr mit einer letzten Bitte: Der Wunschkasten muss verschwinden. Für immer. Und damit beginnt für Gwendy eine Reise, von der sie möglicherweise niemals zurückkehren wird ... „Die Leute brauchen keinen Wunschkasten, um grauenhafte Dinge anzustellen. Die Seele des Menschen steckt voller böser Scheiße." S. 308 An diesem Buch haben wieder sowohl Stephen King als auch Richard Chizmar geschrieben - was man durchaus merkt. Allen voran natürlich an den vielen, mehr oder weniger versteckten Hinweisen auf Kings andere Bücher. Gerade diese Querverweise sind absolute Leckerbissen für Leser*innen, die seine anderen Werke kennen und lieben. Ansonsten ist der Schreibstil leicht zu lesen und man findet wieder deutlich mehr Spannung - die fehlte mir im zweiten Band ja leider. Die Story wird nicht chronologisch erzählt, sondern mit einigen Rückblenden. Gerade zu Beginn fragt man sich sehr häufig, was zur Hölle in der Zeit seit dem letzten Band geschehen ist, aber man wird dann stückchenweise aufgeklärt. Dadurch bleibt die Geschichte spannend, ist aber auch ein bisschen vorhersehbar. Das Cover passt auch hier wieder sehr gut in die Reihe, allerdings wurde leider die besondere Haptik weggelassen: anstatt einem rauen, beinahe holzartigen Untergrund, hat man bei Band 3 darauf verzichtet und lässt den Einband glatt, hebt Titel und Autor mit Spotlack hervor. Das hat vermutlich finanzielle Gründe, ist aber trotzdem sehr schade. Das Cover zeigt den geschwungenen Titel und im Hintergrund Sterne und einen Astronautenhelm. Sowohl Cover als auch Titel passen sehr gut zum Inhalt des Buches. „Wenn man vor der Wahl steht, das Richtige oder gar nichts zu tun, tut man einfach das, was richtig ist. Immer. Ohne Ausnahme." S. 346 Gwendy als Protagonistin ist sympathisch wie eh und je - wenn auch deutlich älter und daher mit Problemen, die ich (zum Glück) noch nicht nachvollziehen kann. Ich fand sie jedoch sehr authentisch, ehrlich und mit Ecken und Kanten. Das Setting im Weltall fand ich anfangs etwas ungewohnt, andererseits macht die Geschichte hier auch am meisten Sinn, daher konnte ich mich schnell damit arrangieren. Die Story hat einen tollen Spannungsbogen und bietet ein emotionales, rührendes, ruhiges, gleichzeitig aber auch bombastisches Ende, das mir sehr gut gefallen hat. Alles in allem ein toller, runder Abschlussband, der die Geschichte rund um Gwendy und den Wunschkisten zu einem schlüssigen Ende bringt - für mich ein gelungenes Finale, das Spaß macht! Fazit Natürlich reicht die Trilogie von Gwendy nicht an die Meisterwerke von Stephen King heran, dennoch mochte ich sie. Es ist eine ruhige, atmosphärisch erzählte Geschichte mit Tiefgang, die einen stellenweise auch zum Nachdenken bringt. Band 3 ist um Welten besser als der Vorgänger, aber auch ein kleines bisschen schwächer als der erste Teil. Allerdings wirklich nur ein wenig ;) Ein schöner Abschlussband, der die Geschichte zu einem runden, schlüssigen Ende führt.

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Inhalt: Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie aber auf ihrer eigenen geheimen Mission unterwegs. Der Wunschkasten ist zu ihr zurückgekehrt, mächtiger und zerstörerischer denn je. Die Aufgabe, die Welt zu retten, könnte für sie zu einer Reise ohne Rückkehr werden. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Meine Meinung: Der dritte und abschließende Band des Autorenteams King und Chizmar über Gwendy und ihren Wunschkasten führt sie ins Weltall - und ich hatte etwas “Angst” vor diesem Setting. Einfach weil ich generell nicht so gerne darüber lesen mag. Dachte ich zumindest. Hier war das anders, vielleicht auch, weil Gwendys Mission nur dort wirklich Sinn ergab. Gwendy ist für mich eine wahnsinnig starke Hauptprotagonistin, die sich trotz beginnender Demenz ihrer Aufgabe stellt und diese, ungeachtet ihrer (absolut nachvollziehen) Angst, meistert. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ In diesem Buch greifen die Autoren Themen wie die politische Situation in den USA, Klimaschutz, die aktuelle COVID-19 Problematik auf und außerdem wird sich hier und da auf frühere Stephen King Bücher bezogen - was mich als Fan sehr freute. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Fazit: Lesenswerter Abschlussband der Trilogie, dessen Ende mich zu Tränen rührte. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Meine Bewertung: 4/5 Sterne

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Ein gelungener Abschluss der Trilogie

Von: eschenbuch

17.07.2022

Inhalt: 2026. Die US-Senatorin Gwendy Peterson befindet sich in einer Rakete, die zur neuen internationalen Raumstation MF-1 fliegt. Offiziell soll sie nur Daten über das Klima sammeln, doch zugleich hat Gwendy noch eine weitere – geheime – Mission. Denn: Der Wunschkasten ist zurück – und diesmal wirkt er einen gewaltigen Sog aus, dem man sich kaum entziehen kann… Persönliche Meinung: „Gwendys letzte Aufgabe“ ist der Abschlussband der „Gwendy“-Trilogie, die gemeinsam von Stephen King und Richard Chizmar konzipiert worden ist. Nachdem der zweite Band „Gwendys Zauberfeder“ von Chizmar allein geschrieben worden ist, ist King bei „Gwendys letzte Aufgabe“ (wie beim ersten Band „Gwendys Zauberkasten“) als Co-Autor mit an Bord. Trotz der Mehrautorenschaft wirkt der Schreibstil, der häufig mit trockenem Humor aufwartet und insgesamt eher unaufgeregt ist, wie aus einem Guss, sodass sich „Gwendys letzte Aufgabe“ flüssig lesen lässt. Generell kann man der Handlung auch ohne Kenntnis der Vorgänger folgen; seine volle Wirkung entfaltet der Roman aber erst, wenn man die Reihe chronologisch liest. Erzählt wird „Gwendys letzte Aufgabe“ von einem auktorialen Erzähler in zwei Handlungssträngen. Der Haupthandlungsstrang beschäftigt sich mit Gwendys Erlebnissen auf der Raumstation MF-1. Spannung entsteht hier besonders dadurch, dass Gwendy Anzeichen von Demenz zeigt und öfter unter Erinnerungslücken/Aussetzern leidet. Sie ist stellenweise unsicher, wem auf der Station sie trauen kann; weiß nicht genau, ob sie Dinge verlegt hat oder ob jemand in ihr Zimmer eingebrochen ist und diese entwendet hat. Der zweite Handlungsstrang schließt schlaglichtartig die zeitliche Lücke zwischen dem Ende von „Gwendys Zauberfeder“ und dem Beginn von „Gwendys letzte Aufgabe“. Hier erfährt man, wie es Gwendy in den letzten Jahren ergangen ist, warum sie zu der Raumstation reist und wie sie wieder in Besitz des Wunschkastens (dessen Herkunft auch geklärt wird) gekommen ist. In beiden Handlungssträngen finden sich sowohl Science-Fiction-Elemente als auch leichte Krimi-/Thriller-Anleihen (wie diese genau aussehen, werde ich nicht verraten 🙃). Daneben finden sich im Roman immer wieder Referenzen auf andere King-Bücher: So ist das ein oder andere Easter Egg versteckt und Figuren, die aus älteren Werken Kings stammen, haben Cameos. Zudem spiegelt „Gwendys letzte Aufgabe“ stark die innere Zerrissenheit der (amerikanischen) Gesellschaft wider. So werden gegenwärtige Themen wie der Umgang mit Corona, die Präsidentschaft Trumps, politische Schmutzkampagnen und der Wahlkampf zwischen Demokraten und Republikanern thematisiert. Die Figuren, die in „Gwendys letzte Aufgabe“ auftreten, sind daher verstärkt Träger bestimmter (gesellschaftlicher) Eigenschaften und Meinungen. Die Handlung von „Gwendys letzte Aufgabe“ ist stimmig, das Ende nicht ohne Tragik. Insgesamt ist „Gwendys letzte Aufgabe“ ein gelungener Abschluss der Trilogie.

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Gerade als sich Gwendy zurückzieht und nicht mehr in dem ganzen Geschehen sein möchte, bekommt sie erneut den Wunschkasten von Farris und soll noch eine letzte Aufgabe erledigen, aber der Wunschkasten ist inzwischen Mächtiger als je zuvor und hat eine gigantische Zerstörungswut, zudem hat der Wunschkasten nun auch mächtige Helfer die auch eine Gefahr bedeuten. Gwendy muss die Welt retten, aber wie soll das gehn ohne Opfer zu bringen? Also nimmt sie ihre Aufgabe an, aber sie braucht mehr Kraft und Mut als sie jemanls für den Wunschkasten aufbringen musste. Das Buch ist spannend, nicht ganz so fesseld wie die Vorgänger, aber dafür werden jetzt einige Sachen aufgelöst und verständlich. Der Schreibstil gefällt mir immer wieder sehr gut, ich war sehr schnell mit dem Lesen fertig, auch wenn es etwas wie erwartet war und mich nicht ganz überrascht hat. Was mich überrascht hat, war das ein wenig der aktuellen Themen unserer Zeit angedeutet waren. Die Cover der Buchreihe passen alle zusammen und auch dieses ist schlicht, aber irgendwie magisch/spacig und passt gut zur Geschichte.

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Das Buch bildet den Abschluss einer Trilogie rund um Gwendy und den Wunschkasten. Was mir gut gefallen hat, waren die Bezüge zu den vorherigen beiden Bänden, Anspielungen auf Stephen Kings „Es“ sowie der Schreibstil. Ich konnte mich gut in Gwendy hineinversetzen, auch wenn es im Buch natürlich einiges an Fiktion gab. Trotz seiner 350 Seiten hatte das Buch gewisse Längen, die es nicht unbedingt für die Handlung gebraucht hätte. Dem Lesefluss hat dies allerdings keinen Abbruch getan. Was ich noch besonders loben möchte, ist die Buchgestaltung. Sie trifft in jeder Hinsicht vollkommen auf den Inhalt zu und hat mir sehr gut gefallen. Auch mit dem Ende bin ich persönlich sehr zufrieden, es bildet einen runden Abschluss und lässt für mich letztendlich keine Fragen offen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Gwendy ist mittlerweile jenseits der 60, hat sich aus dem politischen Geschehen zurückgezogen und als Autorin durchaus einen Namen gemacht. Doch dann überlässt Farris ihr erneut den Wunschkasten und bittet sie um einen letzten großen Dienst. Doch diese Aufgabe erfordert weitaus mehr als nur Mut: Gwendy muss zurück ins Amt, Gefallen von einflussreichen Freunden einfordern und ihre gesundheitlichen Einschränkungen verbergen. Nur dann besteht Hoffnung darauf, den Kasten endgültig zu zerstören und damit ihre eigene und alle anderen Welten zu retten. Leseeindruck: "There are other worlds than these" - diesen berühmten Satz erkennen viele King Anhänger natürlich sofort wieder. Er stammt aus der Turm-Saga und die darin geschaffenen Welten begegnen dem treuen Leser auch oft in anderen Werken des Autors. Und auch in diesem finalen Band der Gwendy-Reihe, die King mit Chizmar zusammen geschrieben hat, nimmt er Bezug dazu. Der Wunschkasten, der seinen Hütern viel Macht verleiht, nimmt ihnen ebenso viel und die ständige Versuchung mit nur einem Tastendruck die Welt zerstören zu können, zehrt an ihnen. Gwendy weiß von Farris, das nur die endgültige Vernichtung des Kastens Sicherheit bringen kann. Der Plan, ihn von der Erde und damit außer Reichweite zu schaffen, kann nur gelingen, wenn Gwendy Senatorin wird und so in ihrer Funktion als wissenschaftliche Klimabeauftrage an einer Weltraummission teilnehmen kann. Das Setting ist damit gesetzt und ich mochte es. Die Lektüre ist kurzweilig, die Spannung konstant gegeben und auch die Figurenzeichnung überzeugt. Wir kommen Gwendy als Person, die gegen das Vergessen kämpft, hier besonders nahe und ich mochte die Abstecher in ihre Vergangenheit sehr, sie haben mich emotional berührt. Die Mannschaft der Weltraummission besteht zudem aus interessanten Charakteren, die aber aufgrund der Kürze der Story leider etwas zu kurz kamen. Mir persönlich haben natürlich die Bezüge zu "Der Dunkle Turm" sehr gefallen und ich finde die Verwebung dieser Geschichten auch gelungen. Wie das Ganze allerdings auf Leser wirkt, denen diese Bezüge nicht klar sind, kann ich nur schwer einschätzen. Fazit: Insgesamt konnte mich der finale Band überzeugen, auch wenn das Ende dann doch etwas vorhersehbar war. Ein flüssiger Schreibstil, eine kurzweilige, spannende Geschichte mit interessanten Figuren, einem speziellen Setting und tollen Bezügen zu Kings Gesamtwerk runden die Lektüre ab.

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Der letzte Band, die letzte Reise von Gwendy und dem Wunschkasten hat mit tatsächlich am wenigsten von allen Abenteuern gefallen. Ich fand es durchaus noch gut, versteht mich nicht falsch. Dennoch konnte es mich am Ende und insgesamt nicht so begeistern wie Teil 1 und 2. Interessant fand ich die Verknüpfungen, die King und Chizmar hier zu anderen King Romanen hergestellt haben wie zB ES oder Der Dunkle Turm (beides kenne ich nur durch die Filme wie ich gestehen muss). Ich weiß nicht so ganz ob ich das 100 % gut finden soll. Es hat natürlich zum Ende viel erklärt, ich persönlich hätte aber kein Problem damit gehabt, wenn vieles ungeklärt geblieben wäre. Ehrlich gesagt kann ich mich leider nicht mehr genau daran erinnern, ob die Verbindungen auch schon in den anderen Teilen vorhanden waren und ich sie einfach übersehen habe. Alles in allem war es ein wirklich guter Abschluss von Gwendys Geschichte, der auch politische und andere weltliche Ereignisse mit eingebunden und auf seine ganz eigene Art erklärt hat. Die Reihe ist definitiv eine Empfehlung von meiner Seite und ich werde mir sicherlich noch den ein oder anderen King Roman zu Gemüte führen. Absolut überzeugt hat mich aber auf jeden Fall wieder Anna Thalbach. Sie hat eine so spezielle und fesselnde Art die Geschichte zu lesen. Einfach fantastisch!

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