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Rezensionen zu
Blossom

Amelia Cadan

Die Blossom-Reihe (1)

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Kurzweilige Lovestory

Von: Ana

26.03.2022

Der erste Band der Diologie ist der Inbegriff einer kurzweiligen Lovestory. Cadans Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu folgen. Man kann das Buch schnell weglesen. Es werden einige schwerwiegende Themen angeschnitten (für die definitiv eine Triggerwarnung gegeben werde muss). Leider bleibt es bei einer recht oberflächlichen Betrachtung der Themen und sie werden praktisch nur genutzt, um das Verhalten einer der Protagonisten zu erklären. Hier fehlte für mich eindeutig eine tiefere Auseinandersetzung mit den Themen, insbesondere auf die Auswirkung dieser auf die Protagonisten und wie sie damit emotional umgehen. Die Hauptcharaktere selbst konnten mich auch nicht ganz abholen. Sie sind nicht tief genug beschrieben und entsprechen auch nicht wirklich den Typen, die ich aufgrund der Inhaltsangabe erwartet habe. Hier besteht viel Potential ihre innere Gefühls- und Gedankenwelt auszubauen. Insgesamt eine gut geschriebene Lovestory mit liebenswerten Charakteren, für die ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht hätte. Wenn man ein Buch sucht, mit dem man ein Wochenende auf der Couch verbringen kann, ist man hiermit gut aufgehoben.

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Auf einem Elite-Collage treffen zwei Studenten aufeinander. Sie hatten noch nie etwas miteinander zu tun, haben aber definitiv das Getuschel übereinander gehört. Jun ist eine aufsteigende Schauspielstudentin und eine Eisprinzessin. Niemand ahnt, dass sie zu Hause mit Problemen zu kämpfen hat. Leigh, der Golden Boy, hat gerade das Herz gebrochen bekommen. Zu einem anstehenden Collage-Ball wird von beiden verlangt, dass sie mit einem Partner auftauchen müssen. Nach einer zufälligen Begegnung in einer Garderobe, beschließen sie sich gegenseitig auszuhelfen. Das ist der Auftakt ihrer Liebesgeschichte. Aber jede Romanze hat ihre Herausforderungen, die über ihren Erfolg entscheiden kann. Die Geschichte an sich war so fesselnd, dass ich das Buch in zwei Tagen komplett durchgelesen habe. Meiner Einschätzung nach liegt der Fokus der Geschichte eher auf der Handlung als auf die Charakterentwicklung, auch wenn hier und da Wachstum und Änderung stattfinden. Das Buch spricht einige sozial-kritische Themen an (für die eigentlich Triggerwarnings existieren sollten), die aber bei den beschriebenen Interessen der Autorin nicht überraschend kommen. Für ein Liebesroman geht das Buch stark in die Tiefe und fasst die Thematiken nun wirklich nicht mit Samthandschuhen an. Die ganze Handlung wird so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann und hineingesaugt wird, nur manchen Lesern könnten die Reaktionen des ein oder anderen Charakters durchaus zu überspitzt vorkommen. Nicht, dass diese so nicht existieren könnten, aber sie geben dem Buch zusätzliches Drama, von dem es absolut nicht noch mehr braucht. Manchmal konnte ich nicht anders, als meine Augen zu verdrehen. Die Art und Weise, mit der die Charaktere über die Geschichte hinweg ihre Meinungen vertreten und dann ganz plötzlich gegen Ende ändern, lässt es vorschnell abgewickelt erscheinen (so als wäre die Luft ausgegangen oder als wären zwei Kapitel einfach vergessen worden). Und auch wenn das Romantikerherz auf genau das Ende hingefiebert hat, fühlt es sich einfach nicht so recht zufriedenstellend an. Der Schreibstil ist modern ausgelegt und, da es in der USA spielt, mit vielen englischen Begriffen und Wörtern vermischt. Ich lese ja nun sehr viele deutsche, englische und ins Deutsche übersetzte englische Bücher. Aber hier sind mir die fremdsprachigen Wörter so random ausgewählt und reingeschmissen vorgekommen, dass es mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen hat und ich das Buch häufig genervt weglegen musste. Der ganze Schreibstil war nicht meins und kam mir wie ein chaotisches Durcheinander vor, als hätten drei verschiedene Menschen drüber lektoriert und dabei die Autorenstimme nicht mehr bedacht. Trotzdem hat mich die Geschichte genug gefesselt, dass ich es zu Ende bringen wollte. Alles in allem ist es ein Debüt, das ganz okay ausgefallen ist, aber ich sehe ein gutes Lernpotential der Autorin in der Zukunft.

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Blossom ist das Debüt von Amelia Cadan und ist ein New Adult Campus Liebesgeschichte, die neben großen Gefühlen auch ernste Themen zu Ansprache kommen. Also so würde ich es zumindest schreiben, wenn das hier eine positive Rezension wäre. Um aber zum Plot der Geschichte zu kommen: Jun ist eine junge Theaterstudentin, in deren Familie Gewalt und Drogen, obwohl sie zu der High Society gehören, eine festen Bestandteil haben. Als ihre Mutter zum wiederholten Mal in die Entzugsklinik muss, ist Jun mit ihren kleinen Geschwistern alleine zu Hause und bekommt mehr den je die Gewalt und sexuelle Interesse ihres Stiefvaters zu spüren. In dieser Zeit trifft’s sie auf Leigh. Der Sohn der Kanzleipartner ihres Stiefvaters, einer der wohl begehrtesten Studenten des Campus hat gerade erst eine Abfuhr erteilt bekommen und ist entsprechen deprimiert. Als die beiden aufeinander treffen ändert sich in den Leben der beiden einiges. Sie stellen sich Fragen über die Zukunft und über ihr Leben. Als Leigh jedoch ein Geheimnis von Jun verrät gerät ihre Beziehung ins wanken. Der Plot hat mich am Anfang, als ich nur den Klappentext kannte und auch in den ersten Kapitel noch total angesprochen, doch nach einiger Zeit ging die Begeisterung abhanden. In dem Buch spielen häusliche Gewalt und und sexualisierte Gewalt eine große Rolle auch das Thema Drogen- bzw. Medikamentenmissbrauch werden thematisiert. Prinzipiell finde ich solche Themen in Büchern gut, sie sollten besprochen werden um auch im Alltag vielleicht etwas aufmerksamer gegenüber solchen Themen zu sein. In diesem Buch ist der Umgang mit diesen Themen aber einfach gut und auch nicht gerade sensibel. Kommen wir nun zu den Charakteren. Beginnen wir mit Leigh, der nur nicht der schrecklichste Charaktere geworden ist weil es noch Jun gibt. Leigh ist ein reicher, verwöhnter Schnössel, der nicht weiß was er will, tacklos ist und glaubt im liege die Welt zu Füßen. Er wird als Goodboy dargestellt der vor allem durch Nettigkeiten überzeugen soll ( hat bei mir absolut nicht funktioniert). Er krieg es nicht in seinen Kopf das es andere interessante Menschen außer ihn auf der Welt gibt. Mit Jun hat er eigentlich genau die Richtige gefunden. Jun ist nämlich, wie eben kurz erwähnt auch unglaublich unsympathisch. Das schlimmste war, dass sie zuerst die ganze Zeit meinte sie müsste dich um ihre kleinen Geschwister kümmern (8 Jahre alt) und dann fährt sie entspannt 3 Monate über Thanksgivings Weg und denkt nicht einmal an sie. Okay ich verstehe das sie bei ihrem Gewalttätigen und belästigenden Stiefvater nicht nach Hause will, aber sie müsste doch ihre kleinen Geschwister beschützen, die könnten nämlich auch das Opfer ihres Vaters werden. Daran denkt Jun aber nicht. Sex mit Leight ist bestimmt schöner als sich um seine Familie zu sorgen. Ich bin sechtzehn. Also nicht das hier Missverständnis entsagen. Jugendsprache und ich treffen täglich aufeinander, inklusive jeglichen Anglizismen und falschem Satzbau. Das heißt aber nicht, dass ich sie auch in Büchern als normal oder „richtig“ erachte. Ich finde sie in Büchern sogar ausgesprochen störend. Sachen wie „fucking awesome“, „Cause why not“, „well“, nochmal „fucking“ und „WTF“ oder auch „What.The.Actual.Fuck“ um es noch etwas deutlicher zu machen, haben in einem Buch einfach für mich einen nicht zu übersehenden Störfaktor. Auch nerden (also das jemand sich über ein Nerd Thema unterhält), was es laut Duden nicht mal gibt, ist für mich alles andere als angenehm. Noch so ein Punkt der mich gestört hat ist dass TikTok oder generell Social Media ständig erwähnt wurden. Für den Plot war das absolut egal und so einfach nur unnötig und nervig. Der Schreibstill im allgemeinen war eigentlich recht gut. Ich kam in einen guten Lesefluss, da die Sprache recht einfach und die Sätze weder zu lang noch zu kurz waren. Fazit: Absolut nein. Keine Empfehlung von mir.

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