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Rezensionen zu
Ich will dir nah sein

Sarah Nisi

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€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Inhalt / Klappentext: London, Fundbüro des öffentlichen Nahverkehrs. Lester Sharp kümmert sich um herrenlose Fundsachen: Handys, Schlüssel, Portemonnaies – besonders gern um Kleidungsstücke und medizinische Gerätschaften. Er ist auch privat ein Sammler und Sonderling, der sich schwertut mit Frauen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Als er der jungen Erin begegnet, weiß er zunächst nicht, wie er sich verhalten soll – findet aber schon bald eine Möglichkeit, ihr nah zu sein. Näher, als es ihr lieb sein kann… Meine Meinung: Die Autorin hat mit ihrem ersten Roman die Messlatte für folgende sehr hoch gelegt, denn dieses Buch ist ein Psychothriller der unter die Haut geht. Der Schreibstil ist sehr ruhig, teilweise mehr beschreibend als erzählend. Aber gerade dadurch wirkt es noch beklemmender. Die Spannung hat sich für mich u.a. auch deswegen stetig aufgebaut, da viele Szenen und Bedrohungen sehr realistisch waren. Insgesamt ist die Story ein wenig wie ein Kammerspiel aufgebaut: wenige Schauplätze, nicht zu viel Action und somit sehr komprimiert und furchteinflößend. Das Ende / die Auflösung hat mich überrascht, was nicht jeder Thriller schafft. Kurzum: eine eindeutige Leseempfehlung von mir

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ICH WILL DIR NAH SEIN Psychothriller In diesem Psychothriller gibt es drei Protagonisten: Lester Sharp, Erin und Rhys.  Lester Sharp ist ein sonderbarer und gruseliger Kerl: Er arbeitet im Fundbüro des öffentlichen Nahverkehrs und sortiert dort das Liegengebliebene in Kategorien. Seine Sicht wird bevorzugt erzählt (was ich an Thrillern besonders gerne mag, denn so bekommt man einen tieferen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt des Bösewichtes). Erin ist seine neue Nachbarin. Sie ist eine junge Frau, die von Beruf Tänzerin ist.  Rhys ist der Immobilienmakler des Wohnhauses der beiden und Mitarbeiter deren Hausverwaltung.  Die Erzählperspektive wechselt immer wieder zwischen den Dreien. Und das macht die Geschichte noch spannender, was in meinen Augen ziemlich schwer ist, denn man lernt die Protagonisten und deren Gedanken sehr gut kennen. Absolut herausragend ist, dass die Autorin, Sarah Nisi, trotz der Wechsel einen grandiosen Spannungsbogen aufbaut und zum Ende hin einen absolut ungeahnten Twist in die Geschichte haut! Der Sprecher, Thomas M. Meinhardt war mir bisher nur vom Namen bekannt (er liest u.a. "Die Geschichte der Bienen" und die Thriller von Ellen Sandberg). Seine tiefe, brummige Stimme spricht die Wörter sehr präzise und genau aus. Ich konnte ihm leicht folgen und lauschen. Ich erwischte mich zudem immer wieder, dass ich innehielt und starr in den Raum schaute, um mich auf die Geschichte zu konzentrieren. "Fans" von mir wissen vermutlich, dass ich am liebsten noch etwas nebenbei tue und dass einfach nur Hörbuch-Hören eine Seltenheit und ein großes Kompliment für die Geschichte ist ;-) Dieser Thriller ist ganz klar eine Leseempfehlung von mir an alle, die trotz des gruseligen Lesters Lust auf die Geschichte bekommen haben.

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Inhalt: London, Fundbüro des öffentlichen Nahverkehrs. Lester Sharp kümmert sich um herrenlose Fundsachen: Handys, Schlüssel, Portemonnaies – besonders gern um Kleidungsstücke und medizinische Gerätschaften. Er ist auch privat ein Sammler und Sonderling, der sich schwertut mit Frauen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Als er der jungen Erin begegnet, weiß er zunächst nicht, wie er sich verhalten soll – findet aber schon bald eine Möglichkeit, ihr nah zu sein. Näher, als es ihr lieb sein kann... Meine Meinung: Lester Sharp ist unheimlich. Dieser Gedanke manifestierte sich bereits nach ganz wenigen Seiten in meinem Kopf. Ich liebe Thriller, die aus der Sicht des „Bösen“ erzählt werden, weil man dessen Gedanken und Gefühle ungefiltert erfährt und man außerdem einen guten Einblick in den Kopf erhält. Die daraus resultierende gruselige Grundstimmung hielt sich bis zum Ende. Auch Erins Sicht wird geschildert. Sie blieb für mich allerdings bis zuletzt unnahbar, unsympathisch und ihr Schicksal interessierte mich irgendwie auch kaum. Vielleicht habe ich in meinem Leben einfach schon zu viele Thriller gelesen, jedenfalls konnte ich die Auflösung irgendwann erahnen und das enttäuschte mich dann doch ein wenig. Dennoch ist ‚Ich will dir nah sein‘ ein solider Thriller, der mich mit seiner gruseligen Stimmung durchweg unterhalten konnte. Ich freue mich darauf, mehr von dieser Autorin zu lesen 😊 Fazit: Ein toller Thriller mit einer durchweg gruseligen Grundstimmung. Lesetipp! Meine Bewertung: 4/5 Sterne 🌟

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Storys über Stalking treffen definitiv immer meinen Nerv. Umso mehr hab ich mich auf dieses Buch gefreut, da es wirklich alles erfüllt hat, was ich mir erhofft habe. Doch kann dieser Psychothriller auch auf lange Sicht diesen Erwartungen standhalten? Der Schreibstil der Autorin, war am Anfang etwas anstrengend für mich. Schwer, drückend und trotzdem ist es für diese Art von Story genau richtig. Der Einstieg fiel mir zunächst auch gar nicht mal so leicht. Man wurde gleich mit drei Perspektiven konfrontiert und zugleich mit so vielen Informationen gefüttert. Das war mir anfangs etwas zuviel. Zudem war der Spannungsbogen extrem niedrig. Erst als ich mir selbst ein Bild von den Charakteren machen konnte, konnte es mich mitreißen und warum auch immer, ich kam nicht mehr weg von der Story. Im Fokus hierbei stehen Lester, Erin und Rhys. Drei Charaktere, die erstmal überhaupt nicht zusammenpassen. Sarah Nisi gibt Ihnen jedoch sehr viel Raum zur Entfaltung. Sie seziert sie regelrecht und trotzdem lässt sie noch viel Raum für weitere Geheimnisse und Überraschungen. Emotional gesehen, konnten mich die Charaktere leider fast gar nicht erreichen. Das heißt aber nicht, dass ich nicht trotzdem die komplette Gefühlspalette durchlebt habe. Bei dieser Art von Geschichten ist es nicht in erster Linie wichtig, dass die Charaktere emotional so extrem heraustreten. Viel wichtiger ist, was sich in Ihnen bewegt. Wie sehr sie getrieben sind. Worauf ihr eigentlicher Fokus liegt. Und glaubt mir, hier gibt es eine Menge Aggressionen, Wut und zugleich Trauer, Angst und Verzweiflung. Zudem sind sie alles andere als perfekt. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, was im Laufe des Geschehen immer mehr ersichtlich wird. Am meisten Sympathiepunkte konnte definitiv Rhys bei mir machen, weil er einfach echt war und Gefühle gezeigt und zugelassen hat. Erin und Lester dagegen blieben mir bis zum Schluss leider seltsam fremd. Ich konnte einfach keine Bindung zu Ihnen aufbauen, was extrem schade ist. Weil diese große Ganze dahinter schon sehr tragend und gewaltig ist. Es mag vielleicht auch daran liegen, das beide schon etwas abgestumpft sind und das einfach ihrer Persönlichkeit entspricht. Interessant und faszinierend war hier tatsächlich der “Täter”. Seltsam ruhig und koordiniert und trotzdem erschien er mir so weich und belanglos. Fast nimmt man ihm diese Obsession nicht ab. Stuft ihn nicht als gefährlich ein. Aber genau das ist das trügerische an der ganzen Sache. Du siehst die Gefahr nicht kommen. Bis sie dich physisch und psychisch komplett zerstört. Und das zelebriert sich hier etappenweise und gleich auf mehreren Ebenen. Die Autorin braucht dafür keine rasante oder adrenalingeladene Handlung. Sie punktet mit einer unterschwelligen Spannung ,die sich durch eine gespenstische und doch sehr intensive Ruhe auszeichnet. Denn die Stille zermürbt dich immer mehr. Dabei pflegt sie gekonnt auch die Hintergründe ein, die oftmals aber sehr belanglos erscheinen. Hierbei hättet ich mir auch eine klare Benennung der Zeitebenen gewünscht. Der Riesenknall kommt aber erst im letzten Drittel zum Vorschein. Dieser Twist ist so gezielt und genial platziert, dass einem die Spucke wegbleibt. Die Idee dahinter ist wirklich extrem gut und gerade die Art, wie es ausgearbeitet wurde, hat mir extrem gut gefallen. Zudem zeigt die Autorin ,was Ereignisse aus Menschen machen können. Wie sie immer mehr ins Bodenlose fallen und sich letztendlich daraus nicht mehr lösen können. Auch wenn dieser Thriller jetzt nicht extrem eingeschlagen hat, so gelang es der Autorin doch, mich extrem zu überraschen und definitiv sprachlos zu machen. Rückblickend hat mir jedoch noch etwas mehr Intensität, Leben und Fülle gefehlt. Dafür zeigt sie sehr gut, wie beklemmend und zutiefst beängstigend es ist, mit so einer Obsession konfrontiert zu werden. Ganz gleich ob Opfer oder Täter. Denn hier schwinden die Grenzen dessen zusehends und man erreicht einen völlig neuen Höhepunkt,den man so definitiv nicht erwarten würde. Fazit: Sarah Nisi hat mit ihrem Debüt einen sehr beklemmenden und zutiefst beängstigenden, als auch verstörenden Thriller zu Papier gebracht, in dem die Grenzen der Obsession zusehends schwinden. Noch mehr Emotionen, Intensität und einfach Leben ,hätte diesen Psychothriller noch zu etwas viel Höherem katapultiert. Nichtsdestotrotz konnte mich diese Story absolut fesseln und letztendlich auch überzeugen. Denn die Autorin überrascht auf ganzer Ebene und letztendlich muss man selbst entscheiden, was richtig und was falsch ist.

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Klappentext: Er will ihr nah sein, noch näher, immer noch näher. Bis es irgendwann nicht näher geht. London, Fundbüro des öffentlichen Nahverkehrs. Lester Sharp kümmert sich um herrenlose Fundsachen: Handys, Schlüssel, Portemonnaies – besonders gern um Kleidungsstücke und medizinische Gerätschaften. Er ist auch privat ein Sammler und Sonderling, der sich schwertut mit Frauen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Als er der jungen Erin begegnet, weiß er zunächst nicht, wie er sich verhalten soll – findet aber schon bald eine Möglichkeit, ihr nah zu sein. Näher, als es ihr lieb sein kann... Meinung: Ich bin durch dieses Buch geflogen! Der Schreibtstil und die Art und Weise war super flüssig und mega spannend! Man musste einfach erfahren, wie es weitergeht! Ich war bis zum Schluss auf einen komplett falschen Weg. Wahnsinn, mit was für einer Überraschung der Autorin um die Ecke kam.. Ich fiebere jetzt schon auf weiter Bücher der Autorin hin - einfach Klasse!

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Ab und zu findet man sie... diese spannenden Bücher, die sich quasi von selbst lesen. Mit "Ich will dir nah sein" ist mir nun wieder genau solch eines untergekommen. Der Handlungsort London war für mich schon die halbe Miete, der Plot um einen Angestellten des Fundbüros des TfL und seine Neigung zum Stalking hörte sich zusätzlich verlockend düster und abgründig an. Tatsächlich gestaltet sich die Spannung des Thrillers wesentlich subtiler als von mir erwartet. So kann ich "Ich will dir nah sein" sogar für etwas zarter besaitete Gemüter empfehlen. Wechselnde Perspektiven und zwei über Teile des Buchs parallel verlaufende Zeitschienen sorgen für ein flüssiges Leseerlebnis. Und am Ende kommt doch noch eine Wendung, die für mich nicht vorhersehbar war. Sarah Nisi stammt aus Hildesheim und lebt seit knapp zehn Jahren in London. Mit "Ich will dir nah sein" legt sie einen starken Debütroman vor. Eine Reihe wird sich daraus vermutlich nicht ergeben, aber ich bin schon auf Nachschub von ihr gespannt.

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Spannend

Von: sophie2021

04.07.2021

Das ist ein super spannendes Buch , welches ich sehr gern gelesen habe. Es hat mich gut unterhalten und ich empfehle es gern weiter.

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Dies ist der Debütpsychothriller von Sarah Nisi. Er ist ihr unglaublich gut gelungen. Sie versteht es von Anfang an eine unterschwellige Spannung zu erzeugen und diese auch bis zum Ende zu halten. Kurze Kapitel und wechselnde Perspektiven halten das Tempo hoch und dabei wurde auf blutige und gewalttätige Vorgänge verzichtet. Der Einstieg in die Handlung gelingt relativ mühelos, denn die Autorin versteht es von Anfang an, Interesse zu wecken. Lester wirkt von Seite zu Seite unsympathischer und aufdringlicher. Schon bald hat man das Gefühl, dass eine große Gefahr von ihm ausgehen könnte. Die Atmosphäre ist deshalb düster und bedrohlich. Erin wirkt sehr sympathisch und zielstrebig. Sie scheint nichts von der Gefahr zu ahnen, die von Lester ausgeht und seine Übergriffe in ihrer privaten Lebensraum nicht zu bemerken. Da man sich sofort mit ihr identifizieren kann, möchte man sie am liebsten warnen. Da das natürlich nicht möglich ist, bleibt einem nichts anderes übrig, als gebannt zu beobachten, was vor sich geht. Die früh aufgebaute Spannung bleibt deshalb durchgehend erhalten. Am Ende verknüpfen sich nicht nur alle Handlungsfäden schlüssig miteinander, sondern es kommt zu Wendungen, die kaum vorhersehbar sind. Bei einigen Schilderungen von Lesters Handlungen lief es mir schon kalt den Rücken runter, aber dennoch fehlte mir der letzte Kick. Für einen richtig guten Psychothriller fehlten mir hier einfach die Psychospielchen und das Gänsehautfeeling mit Herzklopfen. Es ging nicht so tief unter die Haut wie andere Psychothriller, für mich war es ein sehr guter Thriller! Mit "Ich will dir nah sein" hat Sarah Nisi ein gelungenes Debüt hingelegt. Spannung bis zum Schluss. Allerdings hat mir noch das Gänsehautfeeling gefehlt. Aber das ist sicher noch ausbaufähig. Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher von Sarah Nisi lesen und vergebe für das Buch 4 von 5 Sterne.

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