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Rezensionen zu
Liebe in Reihe 27

Eithne Shortall

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Der Roman von Eithne Shortall erinnerte mich beim Lesen ein wenig an den Schreibstil von Sophia Kinsella. Und das ist das größte Kompliment, welches ich vergeben kann an eine Romanautorin. Denn alle Bücher von ihr habe ich verschlungen und berits heute schon den Tag im Kalender rot angestrichen, an dem das nächste Exemplar erscheint. "Liebe in Reihe 27" erzählt die Geschichte von Cora, die nach einem Liebesfiasko aus Berlin geflüchtet ist. Sie arbeitet am Check- In Schalter einer Fluggesellschaft und versprach sich von dem Job eigentlich nichts, ausser das er ihre Lebenshaltungskosten decken kann und ihr die Möglichkeit gibt ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Ziemlich schnell entdeckt sie, wieviel Spass sie daran hat, allein Reisende Pärchen zu verkuppeln. Immer dann wenn Cora der Meinung ist, das sich da zwei Herzen im Gleichklang befinden, bucht sie die beiden kurzer Hand auf Sitze der Reihe 27. Ihre Komlizin bei diesem Amorspiel ist die extrovertierte Flugbegleiterin Nancy, die genau beobachtet was aus den Kuppelversuchen in der Luft wird. Und die nichts unversucht lässt um nachzuhelfen. Der Roman ist kurzweilig und spritzig geschrieben, natürlich ist es kein hochgradig anspruchsvoller Inhalt und auch eine Spannungkurve ist kaum erkennbar. Mir hat es jedoch viel Freude gemacht Cora bei ihren Amorversuchen zu begleiten. Nicht immer gelingt was sie sich so hoffnungsvoll zurecht legt. Aber meistens gibt ihr der Erfolg Recht. Man kann sich gut einfühlen in die Protagonistin die als "Miss Amor" bald in der Kuppelei ihren einzigen Lebensinhalt zu sehen scheint. Eine gelungen Ablenkung zur gähnenden Leere in ihrem Leben und der Angst vor dem was das Leben für ihre Mutter bereithält. Immer wieder begleitet man Cora in die Einrichtungen in der ihre Mutter derzeit lebt und erlebt Schritt für Schritt mit, wie aus einem Anfangsverdacht die Diagnose Alzheimer wird. Nebenbei ordnet Cora Schritt für Schritt ihr eigenes Leben und wird bald selbst ihr eigenes Opfer. Denn Aidan, ein Vielflieger ist einfach undurchschaubar und weckt immer mehr das Interesse der quirligen Londonerin. Für jeden der ein Buch sucht das ihn gut unterhält und auch für einige Lacher sorgt, ist mit dem neuen Roman aus dem Verlagshaus Diana gut beraten.

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Inhalt: Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Zu groß ist der Schmerz und die Enttäuschung. Aus diesem Grund versüßt sie sich ihren Job am Check-In Schalter damit, Singles im Flugzeug miteinander zu verkuppeln. Zusammen mit der Flugbegleiterin Nancy haben sie ihr Liebeslabor in Reihe 27 eröffnet. Bei jedem Flug treffen die Stammflieger einen möglichen Traumpartner/in. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert. Dennoch geht Coras eigenes Leben auch weiter. Ihre Mutter ist krank und wird nicht mehr genesen und erst ein Streit mit ihrer Freundin lässt Cora über das Leben nachdenken. Kann sie selbst auch auf Wolke 7 schweben? Ist sie ihrem eigenen Traumpartner vielleicht schon begegnet? Meinung: Zunächst war ich total enttäuscht von dem Roman. Ich hatte mir eher einen kitschigen Liebesroman vorgestellt, vor allem mit den Verkupplungsversuchen. Aber dieser Roman bietet viel mehr. Der Großteil der Menschen ist auf der Suche nach der wahren Liebe, geht trotzdem das Leben mit allen Höhen und Tiefen weiter. Dies macht unser Leben aus. Eithne Shortalls Roman regte mich zum Nachdenken an und verdeutlichte mir, dass wir viel mehr über den Tellerrabd schauen müssen. Schließlich müssen wir unser Leben jeden Tag genießen. Die Liebe ist es immer Wert weiter zu machen. Schließlich passt auf jeden Topf auch ein Deckel. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich das Buch in einem Rutsch durchlesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und anschaulich.

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Cora sieht in Ihrer Arbeit mehr als nur an einem Check-In Schalter am Londoner Flughafen zu arbeiten. Sie beobachtet die Fluggäste und wenn Sie glaubt 2 Pärchen gefunden zu haben werden diese kurzerhand in dem Linienflug in Reihe 27 nebeneinander gesetzt. Cora spielt Amor. Gut, manchmal klappt es nicht, aber darin hat Sie eine Menge Spaß. Nur Ihr eigenes Liebesleben bleibt auf der Strecke. Sieht sie die wahre Liebe nicht? Oder ist sie zu sehr auf andere Paare fixiert um diese glücklich zu machen? Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen, sodass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Es besticht mit freundlichen Farben und lädt zum Träumen über Wolken ein. Es ist eigentliche eine wunderbare Geschichte und nun fragt ihr Euch bestimmt warum ich nur 3 Sterne vergebe. Ich hatte Probleme mich in Cora hinein zu versetzen und in die Geschichte selbst. Der Schreibstil war für mich sehr langatmig und manche Beschreibungen wurden so ausführlich geschrieben, dass ich mich dabei ertappt habe einige Seiten quer gelesen zu haben. Mir fehlte das Gefühl bei dieser Geschichte, die Liebe und alles drum herum. Aus verschieden Sichtweisen wurde dieser Roman beschrieben, was ich ja normalerweise gut finde. Aber irgendwie bin ich mit keinem Protagonisten warm geworden. Die Idee für diese Geschichte ist klasse, leider war es diesesmal kein Buch, das mir in Erinnerung bleiben würde. Bestimmt gibt es einige die anderer Meinung sind und denen dieses Buch hervorragend gefällt.

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Nachdem Cora Hendrick das Herz gebrochen wurde, hat sie den Glauben an ihr eigenes Liebesglück aufgegeben und versucht nun mithilfe ihres Jobs beim Londoner Flughafen wieder Fuß zu fassen. Als aufgrund einer Sicherheitspanne ein Embargo eingeführt wird, bei dem die Passagiere persönlich am Check-In-Schalter einchecken müssen, scheint sie ihre Berufung gefunden zu haben: Singles hoch über den Wolken zu verkuppeln. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin, der Stewardess Nancy, wird Reihe 27 zu einem Liebeslabor, wo sich bei jedem Flug ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann beziehungsweise seiner Traumfrau wiederfindet. Verwicklungen sind da natürlich vorprogrammiert. Vor allem der Vielflieger Aidan ist nicht so durchschaubar, wie es nach außen hin scheint. Das Cover von "Liebe in Reihe 27" ist bunt, fröhlich und lässt dank der kleinen repräsentativen Symbole für Orte wie Paris, London oder Amsterdam Urlaubsfeeling aufkommen, kurzum: Es verspricht die perfekte Sommerlektüre zu sein. Doch leider hat es sich dann doch als relativ seichte Liebesgeschichte entpuppt, die nur mit wenigen Highlights glänzen konnte. Die Grundidee, aufgrund des Sicherheitsembargos und dem damit verbundenen persönlichen Check-In, Singles verkuppeln zu wollen, finde ich richtig amüsant und hat durchaus Potenzial. Allerdings erfährt man dann tatsächlich kaum etwas über die in Reihe 27 gesetzten Kandidaten, lediglich bei wenigen Konstellationen bekommt man einen geringen Ausschnitt des Fluges mit. Hier hätte ich mir eindeutig mehr Dialoge erhofft, da jene Szenen ohnehin aus der Perspektive der beiden potenziellen Partner geschildert werden, was der Erzählung insgesamt mehr Plastizität verleiht. Für die Auswahl der möglichen Kandidaten ist Cora Hendrick, auch bekannt unter ihrem Spitznamen Miss Amor, zuständig, die in der Verkuppelei bald ihren einzigen Lebensinhalt sieht, um die ansonsten gähnende Leere ob der zunehmend symptomatisch werdenden Alzheimer Erkrankung ihrer Mutter zu füllen. Die Szenen, in welchen Cora ihre Mutter in der wissenschaftlichen Einrichtung besucht, waren meine kleinen Highlights in diesem Buch, da sie berühren und gleichzeitig für die Tiefe sorgen, die ich bis dahin vermisst habe. Neben Cora versprühen auch die Nebencharaktere durchaus einen gewissen Charme und geben der Handlung so den notwendigen Auftrieb. Unter dem pfiffigen Gute-Laune-Cover von "Liebe in Reihe 27" verbirgt sich eine locker lesbare Geschichte mit geringem Tiefgang, deren Potenzial leider nicht ganz ausgeschöpft wurde.

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Meinung Die Grundidee erscheint neu und anders, aber verspricht sie auch ein neues Leseerlebnis? Ja und nein. Auf der einen Seite hat der Roman mich gut unterhalten, war zum Glück nicht kitschig und zeigte dann doch einmal eine andere Art, wie sich Liebesromane schreiben lassen. Auf der anderen Seite waren doch immer wieder ein paar Stolpersteine eingebaut, die das Lesen erschwert haben. Coras Versuche, Fremde miteinander zu verkuppeln, sollen vor ihrer eigenen Angst vor Bindungen ablenken. Nach einem unglücklichen Beziehungsaus steckt sie all ihre Energie und all ihre Zeit – auch die in der sie arbeiten sollte – in das Zusammenbringen ihrer Fluggäste. So wechseln sich die Kapitel, in denen entweder das Leben von Cora und ihren Kollegen geschildert wird, mit denen der Passagiere, die eine neue Liebe finden sollen, ab. Diese Abwechslung macht den Storyverlauf interessanter, da Coras eigenes Leben auf den ersten Blick doch wenig Material liefert, einen Roman füllen zu können. Als Protagonistin bringt sie nicht viel Potenzial mit, der Mensch hinter ihrer Fassade lässt sich erst im letzten Drittel so richtig erkennen. Was wirklich sehr schade ist, denn ihre Hintergrundgeschichte ist wirklich interessant, wenn sie denn erst mal den Raum erhält, sich auszubreiten. Besonders ihre Familie hat es mir angetan und gerade hier ist es bedauerlich, dass nicht mehr als an der Oberfläche gekratzt wurde. Es scheint, als ob besonders viele Themen untergebracht werden sollten. Diese sind durchaus interessant, es fehlt jedoch an Seiten, um die angefangenen Geschichten auszuerzählen. Nicht immer ist klar erkennbar, ob Klischees wahllos eingearbeitet sind, oder ob bewusst mit ihnen gespielt wird. Dadurch fliegen die Stereotypen leider sehr tief und es erscheint unklar, was die Autorin genau damit bezwecken möchte. Tatsächlich stellt sich einer der Nebenfiguren – Flugbegleiter George (ich hoffe, dass dies sein Name ist, ich habe ihn beim nachträglichen Durchblättern nicht mehr gefunden) – eine ähnliche Frage wie mir, was die Diversität von Coras „Opfern“ anbelangt. Ich muss zugeben, den Klappentext nicht gelesen zu haben. Eifert man mir nach, wird sich der Ausgang des Romans erst nach und nach zu erkennen geben. Wird der Inhalt allerdings vorher gelesen, ist der Spoiler vorprogrammiert. Ich kenne mich nicht mit der Zielgruppe aus. Ist es explizit erwünscht, die Pairings schon vor dem Lesen zu kennen? Gibt es wirklich keine LeserInnen in diesem Genre, die sich – wie ich – gerne überraschen lassen? Nichtsdestotrotz hat mir das langsame Entwickeln von Coras eigenem Glück zugesagt, bin ich doch die ganzen Instantliebesgeschichten der letzten Monate leid. Besonderes überrascht hat mich dahingehend auch, dass nicht alle von Coras Verkuppelungsaktionen mit Erfolg gekrönt sind. Genau dies lässt sich schließlich von einem Roman mit einem solchen Cover erwarten, oder? Alleine aus diesem Grund konnte Liebe in Reihe 27 schon massig Punkte gut machen. Immer wieder Frage ich mich, ob man eine Protagonistin zwingend mögen muss. Eine genaue Antwort darauf habe ich bislang nicht gefunden, denn es ist von Buch zu Buch und von Protagonistin zu Protagonistin verschieden. In dem Fall von Liebe in Reihe 27 komme ich zum Schluss, dass sie selbst, ob der anderen Charaktere, untergeht, dies aber nicht weiter tragisch ist. Bis auf überzeichnete Figuren wie George (?) überraschend die Nebenfiguren mit Tiefe und umso trauriger ist es, dass Menschen wie Coras, an Demenz erkrankter, Mutter nicht mehr Raum gegeben wurde. Fazit Liebe in Reihe 27 ist eine überraschende Sommerlektüre, die mehr Tiefgang als erwartet aufweist. Die Sympathieträger des Romans – die liebenswerten Nebenfiguren rund um Cora – tragen erheblich dazu bei, dass sich dieser Liebesroman von den anderen seiner Art abhebt. In Bezug auf einzelne Nebenstränge hätte ich mir eine genauere Ausarbeitung gewünscht, insgesamt ist Liebe in Reihe 27 allerdings eine Leseempfehlung für Fans von Sarah Harvey und Mary Kay Andrews.

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Cora ist eine junge Frau, die allerdings so von der Liebe enttäuscht wurde, dass sie sich eigentlich nie wieder verlieben will. Zudem weiß sie nicht so wirklich, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Um vorübergehend einen Job zu haben ist sie froh eine Stelle am Flughafen bekommen zu haben, an dem bereits ihre Mutter gearbeitet hat. Der Job ist ok, aber erfüllt sie nicht, bis sich die Check-In Situation am Flughafen ändert. Passagiere können nun nicht mehr selbst online einchecken, sondern müssen dies (wie früher) beim Personal machen und da kommt Cora die Idee. Cora schaut sich die Passagiere genau an und versucht kurzfristig online herauszufinden, ob die Passagiere Single sind und zu wem sie passen könnten. Wenn sie zwei passende Passagiere findet setzt sie diese in Reihe 27 und praktischerweise ist die Flugbegleiterin Nancy eine Freundin von ihr und zu zweit spielen sie Amor, teilweise mit Erfolg. Cora geht komplett darin auf andere zu verkuppeln und versucht für jeden den idealen Partner zu finden. Manche Passagiere lernt Cora mit der Zeit immer besser kennen, da sie oft und regelmäßig fliegen und gerade bei denen versucht sie alles herauszufinden um den idealen Partner zu finden. Da ist Ingrid die Geschäftsfrau, die wirklich schwierig zu vermitteln ist und Aidan.... Aidan, der nicht viel von sich preis gibt und Cora teilweise wahnsinnig macht. Jeden Freitag versucht sie mehr über ihn herauszufinden, um die ideale Person für ihn zu finden. Gar nicht so leicht... In ihrer Familie geht alles drunter und drüber, am Flughafen bekundet plötzlich ein Kollege Interesse an ihr und ein Streit mit Nancy wirft sie aus der Bahn und dennoch hat sie nur ein Ziel vor Augen, Menschen verkuppeln! Das sie dabei ihr eigenes Glück übersieht und eventuell aufgibt, sieht sie nicht.... Das Buch „Liebe in Reihe 27“ ist ein wunderschönes Buch und hat mich berührt, denn wir lernen nicht nur Cora kennen, die die Fädenzieherin bei vielen Passagieren ist, sondern auch die Passagiere, die Kollegen und die Familie. Wir bekommen viele Einblicke in die Leben der anderen und die sind teilweise lustig, charmant und traurig. Man fiebert nicht nur mit Cora mit und hofft, dass sie die Liebe findet, sondern auch mit den Passagieren! Die Passagiere wissen ja nicht, dass sie verkuppelt werden sollen, aber wir und wir fiebern mit, ob es klappt :-) Zudem ist der Schreibstil der Autorin sehr, sehr flüssig und das Buch lässt sich in einem Rutsch lesen! Einfach schön! Das Buch zeigt uns nicht nur eine Lebens- und Liebesgeschichte, sondern mehrere und diese fließen perfekt ineinander über. Unbedingt lesen! Vielen Dank an das Bloggerportal, dass ich dieses Buch lesen durfte! :-)

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COVER Dieses Buch war unter anderem eine „Coveranfrage“ beim Bloggerportal, da ich dieses Cover so unfassbar niedlich fand und es wirklich hervorragend zum Klappentext & zur Geschichte passt. Es ist zwar sehr einfach, aber dennoch wirkungsvoll. CHARAKTERE In diesem Buch lernt man unzählige neue Charaktere kennen. Cora ist eigentlich die Hauptprotagonistin, sollte man meinen, da es im Klappentext ja um sie geht. Man erfährt aber so vieles mehr. Viele Charaktere, die über Cora die Liebe ihres Lebens finden sollen. Zwar war das sehr interessant und ich habe die eigentliche „Hauptgeschichte“ von Cora nach den ganzen Geschichten der anderen in den Hintergrund gestellt. Es war eine andere Weise mit vielen Charakteren umzugehen, das hat mir eigentlich recht gut gefallen. Außer, dass Coras Geschichte dadurch etwas kurz kam. SCHREIBSTIL Mir fiel es ehrlich gesagt richtig, richtig schwer in das Geschehen hineinzukommen, da das Buch mit einer E-Mail beginnt. Manchmal ist es gut in kaltes Wasser geworfen zu werden, aber hier fand ich das leider nicht so gelungen. An sich war ihr Schreibstil jedoch gut zu lesen und der häufige Sichtwechsel war auch nicht wirklich störend. MEIN PERSÖNLICHES FAZIT Mit der Geschichte allgemein konnte ich mich leider nicht wirklich anfreunden und mit den Charakteren erst recht nicht identifizieren. Cora ging meiner Meinung nach gar nicht, ihr gesamter Typ hat mich die gesamte Zeit über aufgeregt, da sie teilweise auch echt sehr egoistisch handelt. Was mich aber am meisten störte, war die Sache, dass die Geschichte einfach richtig realitätsfern ist. Die Idee ist super, aber ich bezweifle es, dass viele Menschen sich auf so etwas einlassen, ihr Leben von einer fremden Person so bestimmen zu lassen. Mir persönlich würde es ziemlich auf die Nerven gehen, wenn man mich im Flugzeug verkuppeln wollen würde. Auch war sehr unheimlich, wie Cora über ihre Fluggäste recherchiert hatte, irgendwie merkwürdig… Außerdem fehlte mir da noch die Spannungskurve. Es gab leider keinen zentralen Konflikt, der die ganze Geschichte etwas anfachen hätte können. Die Geschichte war süß und schön, aber leider doch sehr langweilig, in meinen Augen. Noch einmal lesen werde ich es definitiv nicht! MEINE BEWERTUNG Das Buch bekommt von mir 3 Sterne, da es an einigen Punkten einfach nicht überzeugen konnte. Es fehlte die Spannung!

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Inhalt Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles hoch über den Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Flugbegleiterin Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Dort findet sich bei jedem Flug ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben? (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Der Job am Check-in-Schalter ist für Cora nur eine Übergangslösung. Sie weiß aktuell in ihrem Leben nicht weiter und muss einige Enttäuschungen verkraften. Als der Flughafen dann verkündet, das für mind. ein Jahr alle Passagiere manuell eingecheckt werden müssen, scheint Cora ihre Berufung gefunden zu haben…nur das es sich im Laufe der Zeit zu einer Besessenheit zu werden. Sie stalkt die einzelnen Passagiere auf Facebook, Linkedin und auf anderen Seiten, nur um die bestmöglichste Paarung in Reihe 27 zu ermöglichen. Sie führt Listen, Diagramme und stalkt auch Monate später noch ältere Paarungen, um ihren Erfolg / Misserfolg zu überprüfen. Im eigenen Leben und der Liebe herrscht bei ihr Flaute – Männer haben dort nichts verloren, bis auf Aiden, und da die Mutter gerade an Alzheimer erkrankt, verändert sich auch die Atmosphäre innerhalb der Familie… Cora geht in ihrer Kuppelei auf und das scheint auch ihr einziger Lebensinhalt zu sein. Sie hat keine Ahnung, was sie beruflich machen will oder wie es privat weitergehen soll, wenn die eigene Mutter sie nicht mehr erkennt. Mir war sie sympathisch, auch wenn ich ihre stalkerhaften Neigungen nicht gut fand. Nancy wollte schon immer Flugbegleiterin werden und sie findet es toll, genau dem Klischee „Stewardess“ zu entsprechen. Sie liebt ihren Job und zusammen mit Cora versucht sie die Menschen in Reihe 27 zusammen zu bringen. Was ihr zu Beginn wirklich Spaß macht, aber nach und nach scheint sie mehr zu wollen: sie will vor ihrem 28. Geburtstag Chefstewardess werden und bald stehen die Beförderungsgespräche an. Tag und Nacht paukt Nancy dafür und vernachlässigt Cora, die Nancy aktuell nicht mehr leiden kann. Sie ist ja nur der verlängerte Arm von Cora im Flugzeug… Zu Beginn des Buches fand ich Nancy wirklich nett, doch je tiefer sie sich in ihrer Lernerei und ihrer Karrieregeilheit verzettelt hat, umso unsympathischer wurde sie. Gegen Ende wurde sie zwar wieder normal, aber der fade Beigeschmack bei ihrem Charakter blieb leider. George ist ein Flugbegleiter und oft zusammen mit Nancy an Bord. Das sie das Verkuppeln von Cora so gerne mitmacht, passt ihm nicht. Er hält davon nichts, besonders weil Cora keine Schwulen und Lesben verkuppelt. Etwas das ihm sauer aufstößt – sie hat es bei ihm auch versucht. Doch der Mann passte so gar nicht zu George…das trägt er ihr immer noch nach. Doch als Nancy sich von Cora abwendet, hilft er Cora etwas. An sich scheint George ein netter Kerl zu sein, doch sein Gejammer zu Beginn des Buches hat schon etwas genervt. Charlie ist der Sicherheitschef der Airports und hat schon länger ein Auge auf Cora geworfen, doch das Aussprechen einer Einladung für ein Date fällt ihm schwer. Obwohl er sich sonst recht viel mit ihr unterhält, zumindest laut Nancys Beobachtungen. Aiden fliegt jedes Wochenende wieder zurück nach Dublin um dort in einem Krankenhaus zu arbeiten. Gegenüber Cora verpackt er als ein „Wohltätigkeitsprojekt“, doch es ist etwas vollkommen anderes und seine Besuche haben noch einen zweiten Grund, mit dem er allerdings nicht hausieren geht. Aiden kann Cora zu Beginn seiner Wochenendreisen nicht wirklich leiden, da sie immer so neugierig ist und immer wieder Nachfragen anstellt. Und warum sind die Getränke auf der Hintour in Reihe 27 immer kostenlos? Und warum hat er immer eine Single-Frau neben sich sitzen – schneller als erwartet kommt er Cora und ihren Machenschaften auf die Spur. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Cora, Nancy, George, Aiden und den anderen Flugpassagieren in Reihe 27. Leider fehlte es der Geschichte an Tiefe und ich musste mich 2/3 des Buches gedulden, bevor sich die erste Verliebtheit von Aiden und Cora zeigte. Außerdem stolperte man ab und zu von Kapitel zu Kapitel und ich hatte immer das Gefühl, das oft etwas fehlte. Echte Gefühle gab es für mich nur bei der Geschichte um die Mutter von Cora, ansonsten war es gefühlstechnisch recht mau. Selbst bei den Sitzpaarungen, bei denen es „geklappt“ hat, konnte ich es nicht spüren. Es war ganz nett Coras Kuppelei zu verfolgen, aber es fehlte mir einfach an zu vielem. Es war leider keine besondere Geschichte, die man nicht vergessen kann. 🌟🌟🌟 Sterne

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