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Rezensionen zu
Liebe in Reihe 27

Eithne Shortall

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„Wie es dazu kam, dass ich „Liebe in Reihe 27“ gelesen habe …“ Auf „Liebe in Reihe 27“ bin ich zum ersten Mal während eines routinemäßigen Gangs durch die Buchhandlung aufmerksam geworden. Sowohl der Titel als auch das Buchcover haben mich direkt angesprochen, weshalb ich mir online mehrere Rezensionen zu dem Roman angeschaut habe. Leider wurde mein Enthusiasmus durch die allenfalls mäßigen Kritiken gedämpft und ich beschloss, „Liebe in Reihe 27“ nicht zu lesen. Wie ich letztendlich doch dazu kam? Erstens: Die Autorin hat mittlerweile ein weiteres Buch veröffentlicht, Grace After Henry (bislang nicht im deutschsprachigen Raum erschienen), und die Bewertungen dafür vielen weit besser aus. Deshalb entschied ich mich dazu, „Liebe in Reihe 27“ doch eine Chance zu geben. Der zweite Grund: Als ich sah, dass man den Roman über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar beziehen konnte, habe ich zugeschlagen. Und ich bin sehr froh, das getan zu haben! „Was mir an „Liebe in Reihe 27“ gefallen hat …“ Erstens: Der Schreibstil. Die Autorin Eithne Shortall hat in ihrer beruflichen Vergangenheit als Journalistin gearbeitet, nun schreibt sie selbst Bücher. Ihr ist es gelungen, den perfekten Spagat zwischen Berichterstattung und Unterhaltung zu finden, und das schaffen nicht viele Redakteure, die ihr Glück als Literaten suchen. Zweitens: Der Humor. Viele Leser*innen vergleichen Die kleine Bäckerei am Strandweg und den Witz von Jenny Colgan mit dem meiner Lieblingsautorin Sophie Kinsella. Für meinen Geschmack konnte Colgan Kinsella nicht annähernd das Wasser reichen. Eithne Shortall kann das sehr wohl. Ohnehin hat mich die zugegebenermaßen außergewöhnliche und etwas verrückte Story an Kinsellas anfängliche Veröffentlichungen erinnert, was wirklich schön gewesen ist, weil ich eben so ein großer Fan ihrer chick-lit bin. Drittens: Die Ernsthaftigkeit. Neben all der Lockerheit spricht Shortall gleichermaßen ernstere Themen an, wie beispielsweise die Alzheimererkrankung von Coras Mutter. Dazu kommen die persönlichen Geschichten der vielen Air-Lingus-Passagiere, die nur selten ein reiner comic relief sind. „Was mir an „Liebe in Reihe 27“ weniger gut gefallen hat …“ Mindestens die Hälfte des Buches spielt sich in der Luft, an Bord einer Air-Lingus-Maschine in der berüchtigten Reihe 27 ab. Der Klappentext lässt folgende, nicht gerade kleine Sache geschickt unter den Tisch fallen: Vorrangig Nebenfiguren, bei denen Cora und Nancy die Liebesboten spielen, erhalten eine Plattform. Während Cora ihre Momente im Rampenlicht hat (vor allem in der zweiten Hälfte des Romans), fand ich, hatte Nancy dafür zu selten die Chance. Die individuellen Hintergründe der Fluggäste hatten durchaus ihre Reize. Doch das Spiel wurde schnell langweilig und gewann an Routine. Ich wurde als Leser zu selten überrascht, da das Kennenlernen in Reihe 27 im Grunde genommen stets gleich ablief. Obwohl Cora die Protagonistin gewesen ist und in der Narrative häufiger vertreten war, konnte ich mehr Sympathie zu Nancy empfinden. Hätte Shortall sie zur Hauptfigur und Cora am Check-In-Schalter nur die Nebenrolle zugeschrieben, wäre der Roman mit großer Wahrscheinlichkeit noch unterhaltsamer gewesen. Abgesehen von der Krankheit ihrer Mutter gab es im Privatleben von Cora nicht viel, was sie interessant machte. Fazit Ein süßer, wenn auch vorhersehbarer Roman. „Liebe in Reihe 27“ ist die ideale Strandlektüre, eignet sich jedoch genauso für einen gemütlichen Herbstnachmittag auf dem Sofa. Ein lockerer Schreibstil und quirlige Charaktere sorgen dafür, dass man sich in Eithne Shortalls Geschichte schnell Zuhause fühlt. Der Star des Romans (in meinen Augen) war Stewardess Nancy, die als Protagonistin womöglich mehr getaugt hätte als Cora. Außerdem wurden die Verkuppelungen an Bord schnell eintönig, was Shortall mit ihrer Ausdrucksweise gut zu kaschieren wusste.

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* Über „Liebe in Reihe 27“ von Eithne Shortall* Cora arbeitet dank dem Einfluss ihrer Mutter am Check-In-Schalter des Londoner Flughafens und versucht Singles über den Wolken zu ihrem Liebesglück zu verhelfen. Sie selbst glaubt nach einer schwierigen Beziehung leider nicht mehr an die Liebe – zumindest was sie selbst betrifft. Tatkräftige Unterstützung bekommt Cora von der Flugbegleiterin Nancy. Gemeinsam machten sie Reihe 27 zu ihrem Liebeslabor. Dort findet sich bei jedem Flug ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben? *Meine Meinung zu „Liebe in Reihe 27“ von Eithne Shortall* Das Buch wartetet schon eine Weile in meinem Reader darauf, dass ich mal einen Blick hinein werfe. Da wir dieses Jahr keinen wirklichen Sommerurlaub machten, brauchte ich einfach etwas Urlaubsluft und schnupperte doch mal bei „Liebe in Reihe 27″ hinein. Am Ende konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Dabei spielt das Buch vor allem im Winter – perfekt, um sich bei der Sommerhitze etwas abzukühlen. Anfangs dachte ich noch bei Cora: “ Wieder so eine Weltfremde“. Aber ich konnte sie sehr gut verstehen. Sie hat eine wirklich fiese Beziehung hinter sich. Nur leider kam ihre Erkenntnis sehr spät und sie machte im Laufe des Buches einen Prozess durch in dem sie langsam alles verarbeiten konnte. Bei allem was ihre Mutter betraf blutete mir das Herz. Früh einsetzende Allzheimer ist nicht nur schlimm für die Person selbst, sondern auch für die Familie. Ich wüsste leider nicht wie ich damit umgehen würde, wenn ich in der Situation wäre. Auch Nancy hat ihr Paket zu tragen und ich mochte ihre Art von Anfang an sehr. So stelle ich mir tatsächlich eine Flugbegleiterin vor und ich habe bei ihrer Vorbereitung für das Beförderungsgespräch ordentlich mitgefiebert. Am meisten mochte ich aber die Menschen, die in Reihe 27 gesetzt wurden. Hier lag so manches Mal Liebe in der Luft, aber sehr oft auch ein paar lustige Verwicklungen. Es wäre zu schön, zu wissen, was aus ihnen allen geworden ist. Leider gab es hier nur einen kurzen Einblick als sie in der Reihe saßen und dann nichts mehr zu ihnen. Außer natürlich Ingrid und Aidan. Es wunderte mich schon sehr, dass Cora nie auf die Idee kam diese Beiden in die Reihe 27 zu setzen. Oh, ihr merkt es schon, ich war und bin es noch von diesem Buch gefesselt und konnte mich in jede Figur hinein versetzen. Jeder hatte sein Paket zu tragen und jeder wuchs von Seite zu Seite daran. Wollt ihr also auch auf einer kleinen Wolke schweben und euch mal am Flughafen tummeln, dann müsst ihr unbedingt in „Liebe in Reihe 27“ reinlesen. Es ist schön kurzweilig und perfekt für einen lauschigen Abend auf Balkonien. * Über die Autorin Eithne Shortall* Eithne Shortall hat an der Dublin City University Journalismus studiert und in London, Frankreich und Amerika gelebt. Inzwischen ist sie in Dublin zu Hause, wo sie als Kulturreporterin für die Sunday Times schreibt. »Liebe in Reihe 27« ist ihr erster Roman.

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Liebe ist der beste Co- Pilot Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles über den Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Nancy macht Cora die Reihe der 27 zu einem Liebeslabor. Bei jedem Flug findet sich ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aiden, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben? Meine Meinung Ich fand das Buch wirklich super und sehr unterhaltsam und ich war etwas traurig als das Buch zu Ende ging. Die viele Verkupplungen fand ich wirklich toll, schade war allerdings das man nicht genau wusste, bei wem es nun gefunkt hatte oder nicht. Theoretisch könnte die Autorin mit jeder Kupplungsgeschichte ein weiteres Buch schreiben, da wirklich jeder symphatisch war. Dadurch das aber natürlich fast nur über die jeweiligen Antagonisten geschrieben wurde, die sich im Flugzeug befanden rückte die liebe Cora jedoch sehr in den Hintergrund. Sie war nicht wirklich in einer Liebesgeschichte verwickelt. Kein Kuss, keine Liebe, keine Schmetterlinge, und dass bis knapp vor dem Schluss. Manchmal fragte man sich, wer denn nun die Protagonistin war. Teilweise wusste ich mehr über Ingrid als über Cora, was ich sehr schade fand, denn man wollte ja nun wissen wie es mit Cora und Aiden zustande kommt. Das ist ein weiterer Punkt den ich zu bemängeln habe. Die ganze Zeit konnten sich Cora und Aiden nicht wirklich ausstehen, haben sich oft kritisiert und waren überhaupt nicht auf einer Wellenlänge. Aber mit einem Mal war es dann die große Verliebtheit. Das ging die letzten 50/60 Seiten einfach zu schnell. Alles in allem war es aber ein schönes Buch, was sich locker und leicht lesen lässt. Der Schreibstil war flüssig und ich kam oft zum schmunzeln. Fazit Ein wunderschöner Liebesroman mit einer eher nebensächlichen Protagonistin, die jedoch sehr symphatisch ist. Sehr lesenswert. Ich gebe 4/5 Sternen.

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"Der Zufall ist der einzig legitime Herrscher des Universums." von Napoleon. Doch nicht wenn es nach Cora geht. Denn die Mitarbeiterin am Check in Schalter hat sich gemeinsam mit der Flubegleiterin Nancy zur Aufgabe gemacht Singles hoch über den Wolken zum Liebesgelück zu verhelfen. Geschickt versucht sie für Singles den passenden Traummann oder die Traumfrau zu finden und sie gemeinsam in Reihe 27 zu platzieren. Wird es ihr gelingen die einsamen Herzen zu vereinen und dabei auch ihr ganz persönliches Liebesglück zu finden? Denn an die wahre Liebe für sich selbst hat die junge Frau den Glauben verloren. Als sie nach London zurückkehrte glich ihr Leben einem Trümmerhaufen. Ohne Job, ohne Liebe sollte der Check In Schalter nur ein beruflicher Zwischenstopp sein um wieder auf die Beine zu kommen. Das ganze ist als Einzelgängerin vielleicht noch ein ticken schwerer als mit einem großen Freundeskreis im Background und dennoch schlägt sich Cora in meinen Augen ganz gut. Am Anfang hatte ich ein wenig meine Probleme mit unserer Protsagonistin warm zu werden, doch im Laufe des Buches freundeten wir uns an und unser Draht zueinander wurde immer besser, so dass mir am Ende ihr persönliches Glück sehr am Herzen lag. Aber ob sie es finden wird? Ein weiteres Highlight für mich war die glamourliebende Nancy, die unter einer Mutter leidet, die einige Erwartungen an ihre Tochter hat. Die Gespräche der beiden Frauen und insbesondere die Schilderungen der Szenen in der Luft waren für mich kleine Lesehighlights. Der Humor, der auch durch Joan eine weitere Kollegin, seinen Weg in die Geschichte fand, verlieh diesem Buch eine gewisse Leichtigkeit und Lockerheit, die durchaus nötig waren. Denn mit den eingebauten Perspektivwechsel hatte ich zunächst meine Probleme. Mal erlebt man die Geschichte am Boden, dann findet man sich in der Luft wieder usw. Zusätzlich gab es noch die vielen Namen, der wechselnden Passagiere, und somit war die Verwirrung an manchen Stellen "perfekt", jedoch bestimmt nicht gewollt. Die Idee hinter den Perspektivenwechsel, sowie den wechselnden Menschen gefiel mir dennoch sehr gut, wobei die Umsetzung in meinen Augen noch nicht optimal war. Den Leser erwartet keine standarisierte Liebesgeschichte, sonder mal etwas anderes. Spritzig, frisch und lockerleicht rundet Eithne Shortalls Schreibstil den humorvollen Roman ab, der dennoch auch seine ernsthaften Seiten aufzeigt und damit beweist, das Leben besteht nicht nur aus Höhenflügen, sondern auch aus Talfahrten. Mit den eingebauten emotionalen Passagen, die besonders Coras Familiengeschichte betreffen, konnte mich die Autorin tief im Herzen berühren und schenkte ihrer Geschichte damit definitiv einen nennenswerten Mehrwert. Einmal im Buch angekommen möchte man unbedingt erfahren, was der Flug des Lebens für Cora bereit hält und welche Rolle der undurchschaubare Vielflieger Aiden spielt? Mein Fazit: "Liebe in Reihe 27" ist ein humorvoller, unterhaltender, aber dennoch auch berührender Liebesroman, der alles andere als Standard ist. Wenn man sich einmal durch das erste Drittel gefuchst und sich an die vielen Namen, sowie die Perspetivwechsel gewöhnt hat, erwartet ein schöner Kurzurlaub für die Seele.

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Cora hat nach einer gescheiterten Beziehung erst einmal genug von der Liebe in ihrem eigenen Leben, sie kümmert sich lieber um fremde einsame Herzen. Als Mitarbeiterin am Check-In Schalter der Aer Lingus in London Heathrow setzt sie Personen gemeinsam in Reihe 27, die ihrer Meinung ein gutes Paar abgeben würden. Ihre Freundin Nancy arbeitet als Stewardess und betreut die Kandidaten dann an Bord weiter und stupst sie wenn möglich in die richtige Richtung. Dabei kommen manchmal auch äußerst unterhaltsame Kombinationen zu Stande, denn Cora muss sich natürlich auf wenige Informationen verlassen, wenn sie als Kupplerin auftritt. Eithne Shortall hat mit „Liebe in Reihe 27“ einen äußerst unterhaltsamen und kurzweiligen Roman geschrieben, der gar nicht so flach und klischeehaft daherkam, wie ich zunächst erwartet hatte. Mit Cora hat eine sehr gelungene und sympathische Hauptfigur geschaffen, die auch Kanten hat und einem manchmal etwas auf den Wecker geht, aber eben nicht völlig stereotyp ist und im Verlauf der Handlung eine Entwicklung durchmacht. Ihre privaten Sorgen mit ihrer kranken Mutter werden sehr eindringlich beschrieben und auch Coras Gefühle und Reaktionen finde ich sehr nachvollziehbar, so dass sie einem immer weiter ans Herz wächst. Auch das restliche Personal des Romans rund um den Flughafen fand ich sehr gelungen, der Roman ist runde Sache und macht viel Freude beim Lesen. „Liebe in Reihe 27“ ist ein überraschendes Buch mit ernsten und nachdenklichen Momenten, das aber hauptsächlich unterhaltsam und locker zu lesen ist. Die Hauptfigur Cora stütz die ganze Geschichte von Anfang bis Ende und es bleibt zu hoffen, dass ihre Skepsis der Liebe gegenüber vielleicht doch selbst noch ablegt und ihren Kandidaten für die Reihe 27 findet – vielleicht hat sie ja Glück.

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Cora hat mich mit ihrem zweiten Job immer wieder zum lachen gebracht, den sie hat immer versucht Passagiere zu verkuppeln und das zu verfolgen hat mir einfach wahnsinnig Spaß gemacht. Beim Lesen hatte ich teilweise aber ganz schön meine Probleme, da die Erzählperspektive teilweise mitten im Kapitel geändert wurde und man dann erstmal wieder überlegen musste, wer gerade die Geschichte erzählt. Den Ortsangaben zu Begin der Kapitel konnte ich nicht immer folgen, weshalb ich diese eigentlich immer außer Acht gelassen habe. Trotzdem war es auch toll, etwas mehr über die Fluggäste zu erfahren, den Coras Geschichte alleine wäre wahrscheinlich zu langweilig gewesen. In ihrem Leben ist zwar immer was los, aber leider geht es in Sachen Liebe erst kurz vor Schluss so richtig in Fahrt, was man meiner Meinung nach ein wenig mehr ausführen hätte können. Jede Person hat seinen eigenen Charakter, weshalb es immer etwas neues zu erfahren gab und somit wurde es auch nie langweilig. Die Verkupplungsversuche der beiden Freundinnen hatten zwar nicht immer Erfolg, aber sie hatten Spaß bei der Sache und es ist außerdem eine willkommene Ablenkung von der Arbeit, auch wenn sie ihre Jobs total gerne haben. Zuckersüße Geschichte, super für zwischendurch. 4 Sterne von mir!

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Inhalt: Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles über Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Stewardess Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Bei jedem Flug findet sich ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben? Cover: Ich persönlich finde das Cover wunderschön, es hat mich direkt angespochen. Nachdem ich jetzt die Geschichte gelesen habe, muss ich sagen, dass es echt sehr gut zu dem Buchinhalt passt. Das Cover ist wie die Geschichte nicht zu kitschig und nicht zu überladen. Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich direkt an dem Buch interessiert und wollte es sofort lesen. Meine Meinung: Ich fand die Idee, so eine Art von Liebesgeschichte zu schreiben super! Ich fand es total interessant Cora bei ihren Amorversuchen zu begleiten und war immer total gespannt. Außerdem fande ich es sehr gut mit den vielen verschiedenen kleinen Liebesgeschichten. Trotzdem war die Geschichte nicht kitschig, was ich persönlich gut fande. Nebenbei ging es noch um eine ganz andere ernste Thematik, die mich sehr berührt hat und mitgenommen hat. Die Autorin hat einen schönen und flüssigen Schreibstil, sodass man das Buch schnell durchgelsen hat. Leider gibt es von mir einen Stern Abzug, da mir manchmal Cora ein kleines bisschen zu neugierig und zu aufdringlich war. Fazit: Eine wunderschöne Liebesgeschichte, mal auf einer anderen Art. Ich kann sie Euch nur weiterempfehlen :) Vielen Dank an das Bloggerportal Team, dass mir das Buch zur Verfügung gestellt hat! :)

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"Liebe in Reihe 27", ist ein stimmungsvoller Roman, der alle Klischees eines Liebesromanes erfüllen kann. Mir erschien es oftmals so, als wäre Cora die Protagonistin unzufrieden mit sich und der Welt, daher versucht sie fast schon zwanghaft, vom Check-In-Schalter der Fluggesellschaft, für die sie arbeitet, aus Menschen miteinander zusammen zu bringen. Sie checkt vorher die Privatsphäre der Passagiere, um mögliche Kandidaten (Singles) zusammen zu bringen. Diese sitzen natürlich in Reihe 27. Platz 27a und b. Die Idee, die dahinter steckt ist tatsächlich niedlich, aber es wirkt irgendwann aufgesetzt und obsessiv. So ganz überzeugt hat mich "Liebe in Reihe 27" nicht, obwohl die Grundstimmung des Romans wirklich gelungen ist. Romantisch und völlig überspitzt. Ein Roman, der ideal zu Sommer, Sonne und Erholung passt, da er sich quasi nebenbei lesen lässt. Was mir nicht gefallen hat, ist, dass Cora so verbissen darum bemüht ist, Menschen zu verkuppeln und es ihre Hauptlebensaufgabe erscheint. Da muss erst ein Mann wie Aiden kommen, der ihr bewusst macht, dass sie auch andere Ideale verfolgen könnte. Das Potential hätte sie, aber Cora lehnt Veränderungen ab und vergräbt sich in ihrer Arbeit am Check-In-Schalter. Sehr positiv ist die Verknüpfung der Alzheimer Erkrankung von Coras Mutter. Dieses gibt dem Roman ein wenig Tiefe, ansonsten wäre es tatsächlich um einiges blasser erschienen. Letztendlich kann ich "Liebe in Reihe 27" eine Leseempfehlung aussprechen, an diejenigen Leserinnen, die einen Liebesroman erwarten, der eine außergewöhnliche Protagonistin aufweist, die durch Enttäuschung, den Glauben an die Liebe verloren hat. Zumindest für sich selbst kann sie dieses ausschließen. Cora ist verbissen darum bemüht, andere Menschen glücklich zu machen, wobei sie sich selbst übersieht. So und nicht anders ist die Story, auf die man sich einlassen kann und sich ein paar nette Stunden machen kann. Mir ging die Story nicht ganz ins Herz, aber fast ☺ Klar sagen möchte ich lediglich, dass "Liebe in Reihe 27" deutlich macht, wie gläsern wir im Internet unterwegs sind und Menschen wie Cora es leicht haben in unsere Privatsphäre einzudringen.

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