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Rezensionen zu
Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

Paula Hawkins

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So schnell, wie ich mir erhofft hatte, das Buch durchzulesen, schaffte ich es dann doch nicht. Immer wieder musste ich es zur Seite legen. Nicht, weil mich der Schreibstil oder die Geschichte um die alkoholkranke Rachel und ihre Gedanken nicht interessiert hatte, sondern weil Rachel als eine so traurige und gebrochene Figur dargestellt wurde, dass ich einfach zwischendurch eine Pause einlegen musste. Ich kann mich den positiven Stimmen zum Buch nur anschließen. Girl on the Train ist ein spannender Roman, der "anders" ist und den ich so in dieser Form noch nie gelesen habe. Durch die verschiedenen Charaktere bekommt der Leser immer mehr Einblicke in Rachels Vergangenheit und dadurch, dass die Figuren so detailliert beschrieben wurden, konnte ich sowohl Sympathie, als auch Hassliebe zu manchen aufbauen. Einzig das Ende kam mir vorhersehbar und aufgebläht daher. Die letzten 50 Seiten zogen sich etwas, da hatte ich den Eindruck, die Autorin möchte einfach noch ein paar extra Seiten dazu dichten für nix und wieder nix. Mein Fazit Trotz Kritikpunkte ist das Buch für mich großartig und spannend geschrieben. Jetzt wartet der Film auf mich.

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Girl on the Train

Von: Tii

27.12.2016

Rachel fährt jeden Morgen um die gleiche Zeit nach London „zur Arbeit“ mit dem Zug. Sie beobachtet dabei die Dinge, die sie unterwegs sieht. An einer Stelle bleibt der Zug immer stehen um auf das Signal zur Weiterfahrt zu warten und dort beobachtet Rachel das Päärchen in einem Haus und malt sich dabei aus, dass es das perfekte Leben ist. Doch die Realität holt sie ein: Eines morgens sieht Rachel wie die Frau einen anderen Mann im Garten umarmt und kurz darauf verschwunden ist. An dieser Stelle sollte man erwähnen, dass Rachel Alkoholikern ist, die Fahrten meistens nicht nüchtern macht und eigentlich gar keinen Job mehr hat in London, aber dieses Ritual aufrecht erhält, damit es niemandem aus Ihrem doch sehr eingeschränkten Bekanntenkreis auffällt. Rachel weiß nicht was passiert ist, sie ist aufgewühlt und das nicht zuletzt, weil sie am Abend des Verschwindens dort gewesen ist - so betrunken, dass sie einen Blackout erlitten hat und allein schon deswegen unbedingt wissen muss, was am Abend des Verschwindens dieser Frau wirklich passiert ist. Und wer ist dieser andere Mann? Paula Hawkins schreibt einfach, aber in gut lesbarer Schreibweise aus der Sicht der betroffenen Frauen über deren Alltag und die Ereignisse sowie deren Gedanken. Die Kapitel sind gut eingeteilt in Datum und Tageszeit, so dass man als Leser immer weiß, wo man sich befindet, ob nun Vergangenheit oder Gegenwart. Leider ist keine der Figuren in diesem Buch wirklich sympathisch, dafür sind aber alle gut dargestellt. Auf Grund der kontroversen Meinungen habe ich immer dazu tendiert dieses Buch nicht in die Liste der lesenswerten Bücher einzustufen. Heute gebe ich zu, dass ich ein gutes Buch verpasst hätte. Klar hat es Längen, aber die Geschiche ist wirklich gut und wie immer habe ich mit Rachel mitgelitten, anscheinend habe ich ein Herz für ungeliebte bzw. unsympathische Protagonisten. Kein must read aber ein can read! 3 von 5 Sternen

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Bei "Girl on the train" habe ich zuerst den Film gesehen und danach das Hörbuch gehört - ich wollte einfach mehr über Rachel, Anna und Megan erfahren :-))) Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass bei den Figuren die Gefühle im Vordergrund stehen. Man bekommt einen detaillierten Einblick in das Denken und Handeln der Charaktere. Interessant fand ich auch, wie bei Rachel der Alkoholismus beschrieben wird und wie abgestumpft sie wird. Sie droht aus ihrer WG zu fliegen, trotzdem ändert sie einfach nichts an ihrem Verhalten – Es verschlimmert sich sogar noch! Hinzukommt, dass sie die Sorge und das Missverständnis ihres Umfelds nicht verstehen kann. In der Geschichte gibt es immer wieder interessante Wendungen und Überraschungen. Vermeintliche Täter werden schnell wieder rehabilitert und der Zuhörer fragt sich immer wieder: Was hat es mit dem Verschwinden von Megan auf sich? Hat Rachel damit was zutun und wenn ja, was???Nun kannte ich aus dem Film die Handlung. Ich muss aber sagen, dass das Hörbuch mich trotzdem gepackt hat. Zudem sind einige Details anders als in der original Geschichte und manche Infos bekommen mehr Gewicht. Mich hat das Hörbuch überzeugt und es hat wirklich Spaß gemacht es zu Hören – besonders das überraschende Ende hat mir gut gefallen.

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Die alkoholabhängige Exfrau Rachel macht Tom und Anna scheinbar das Leben zur Hölle. Diverse Anrufe, etliche Beobachtungen und dann noch versuchter Kindesraub. Doch Rachel selbst, die in ihrer alkoholumnebelten Welt lebt, beobachtet eigentlich das Nachbarpärchen vom Zug aus und träumt sich in deren Leben hinein und kann es nicht fassen, als ausgerechnet die Frau dieses Pärchens spurlos verschwindet. Hineingezogen in die Realität stellt Rachel fest, dass der Schein nach außen hin oft trügerisch ist und trotz ihrer Sucht ihre Wahrnehmung nicht ganz so unzuverlässig ist wie sie selbst denkt. Das Buch ist eher ein Psychothriller als ein Krimi und die Gier nach Liebe, Rache und die Eifersucht tobt hinter geschlossenen Haustüren.

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Inhalt: Obwohl die 34-jährige Rachel wegen ihrer Alkoholsucht längst ihren Job verloren hat, pendelt sie jeden Morgen mit dem Zug nach London und abends wieder zurück. Sie will den Schein wahren, dass sie ihr Leben noch immer im Griff hat, obwohl es ihr längst aus den Händen geglitten ist. Der Zug hält jeden Tag für mehrere Minuten an der gleichen Stelle an. Rachel nutzt diese Zeit, um aus dem Zugfenster heraus die Bewohner eines Hauses zu beobachten und sich in deren Leben zu träumen. In dem Haus an der Bahnstrecke wohnt ein kinderloses Paar, das ein perfektes und glückliches Leben zu führen scheint – ein Leben, das Rachel schmerzlich vermisst, denn ihres liegt längst in Trümmern. Sie kennt dieses Paar nicht, nennt sie in ihren Gedanken Jason und Jess und fantasiert sich täglich in deren scheinbar harmonisches Idyll. Auch Rachel war einst glücklich und lebte bis vor ein paar Jahren mit ihrem Mann Tom ganz in der Nähe dieses Hauses, dessen Bewohner sie nun beobachtet. "Die beiden sind wirklich füreinander geschaffen, sie sind ein gutes Gespann. Sie sind glücklich, das sehe ich ihnen an. Sie sind das, was ich früher war. Sie sind Tom und ich vor fünf Jahren. Sie sind, was ich verloren habe; alles, was ich gerne wäre." (S. 23) Zu ihrem Entsetzen sieht sie jedoch eines Tages, wie ihre vermeintlich perfekte „Jess“ im Garten einen fremden Mann küsst. Rachel ist schockiert, nimmt diesen Betrug, der ihren Traum jäh zerstört, so persönlich, dass sie sich wieder einmal betrinkt. Wenn sie betrunken ist, tut sie häufig Dinge, die ihr hinterher peinlich sind, kann sich jedoch oft gar nicht mehr an die Details erinnern. Ständig traktiert sie ihren Exmann und dessen neue Ehefrau Anna mit Anrufen oder taucht vor ihrem ehemaligen Zuhause auf, um das Gespräch mit Tom zu suchen. Ein Tag, nachdem sie ihre „Jess“ mit dem fremden Mann beobachtet hatte, verschwindet diese Frau plötzlich spurlos. Aus der Zeitung erfährt Rachel, dass die Frau Megan heißt und vermisst wird. Just am Abend ihres Verschwindens hatte sich Rachel wieder einmal vollkommen betrunken in der Gegend aufgehalten, erwachte am nächsten Tag verkatert und mit einer Platzwunde über dem Auge, hat aber einen Filmriss und kann sich nicht mehr erinnern, was in der Nacht zuvor passiert war. Da sie von Anna in der Nähe von Megans Zuhause gesehen wurde, steht bald die Polizei vor ihrer Tür. Rachel wird zwar nicht verdächtigt, aber als sie den Beamten erzählt, am Tag zuvor gesehen zu haben, dass Megan einen fremden Mann geküsst hat, will man den Beobachtungen der offenbar schwer alkoholkranken und psychisch instabilen Frau keinen Glauben schenken. Doch Rachel lässt Megans Verschwinden keine Ruhe, sie will wissen, was in jener Nacht vorgefallen ist und versucht, aus ihren vagen und alkoholumnebelten Erinnerungen Stück für Stück die Wahrheit zu rekonstruieren… Meine persönliche Meinung: Seit mehr als einem Jahr liegt "Girl on the Train" nun schon auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Inzwischen wurde der Roman verfilmt und der Film startete am 27. Oktober 2016 in den deutschen Kinos. An diesem Buch scheinen sich die Geister wahrlich zu scheiden – die einen finden es todlangweilig, die anderen mitreißend und ergreifend und während die einen von der Hauptprotagonistin genervt, teilweise sogar angeekelt waren, fanden die anderen ihr Schicksal erschütternd. Es war also an der Zeit, mir nun endlich ein eigenes Urteil zu bilden, denn je kontroverser ein Buch diskutiert wird, umso gespannter bin ich darauf. Paula Hawkins macht es dem Leser wirklich nicht gerade sehr leicht, ihre Hauptprotagonistin Rachel zu mögen. Sie ist schon etwas anstrengend und man möchte sie manchmal einfach schütteln, ihr die Flasche wegnehmen und sie bitten, endlich mit der Sauferei aufzuhören. Ihre Alkoholexzesse werden häufig sehr drastisch geschildert, und es ist wirklich erschütternd, wie ihr Umfeld darauf reagiert. Niemand scheint Rachel noch ernst zu nehmen, niemand glaubt ihr, als sie ihre Beobachtungen schildert, teilweise sind die Menschen regelrecht angewidert von ihr, aber das Schlimmste ist, dass sie auch ihre Selbstachtung und den Respekt vor sich selbst verloren hat. Da sie ihre Erlebnisse aus der Ich-Perspektive schildert, kommt ihr der Leser sehr nahe und kennt all ihre Gedanken und Emotionen. Sie hat die Trennung von ihrem Mann nie überwunden und liebt ihn immer noch, obwohl er sie betrogen hat. Sie kann und will nicht akzeptieren, dass Tom nun mit seiner neuen Frau und seinem Kind in dem Haus lebt, in dem sie einst mit ihm glücklich war. Getrunken hat sie jedoch schon während ihrer Ehe, da ihr geradezu zwanghafter Kinderwunsch unerfüllt blieb und sie in die Depression trieb. Einerseits war ich sehr ergriffen und hatte Mitleid mit Rachel, konnte ihr Verzweiflung und Einsamkeit sehr gut nachfühlen, aber andererseits war ihr selbstzerstörerisches Verhalten manchmal nur schwer zu ertragen. All ihre eigenen Sehnsüchte und Träume von Glück und Harmonie überträgt sie nun auf das Paar, das sie jeden Morgen vom Zug aus beobachtet und ist natürlich umso schockierter, als sie feststellen muss, dass diese Frau, die sie „Jess“ nennt und in der sie sich selbst wiederzuerkennen glaubte, ihren Mann ganz offensichtlich betrügt. Als diese Frau plötzlich verschwindet, will Rachel herausfinden, was in der Nacht ihres Verschwindens passiert ist und verstrickt sich dabei in geradezu hanebüchene Lügen. Da sie eigentlich nur selten nüchtern ist, sind ihre Handlungen häufig sehr schwer nachvollziehbar, auch wenn sie in ihrem Kopf durchaus Sinn zu machen scheinen. Ihre Gedankengänge wirken oft sehr abstrus, und manchmal hätte ich sie am liebsten aufgehalten und gebeten, sich einfach aus den Angelegenheiten dieser ihr vollkommen fremden Menschen herauszuhalten. Trotzdem war ich natürlich gespannt darauf, zu erfahren, welches Geheimnis hinter Megans Verschwinden steckt. Die Spannung dieses Romans beruht nicht zuletzt auf der unzuverlässigen Erzählweise, bei der das, was Rachel denkt und zu wissen glaubt, immer wieder in Frage gestellt werden muss. Allerdings werden die Geschehnisse nicht nur aus Rachels, sondern auch aus der Ich-Perspektive von Megan und Anna, Toms neuer Ehefrau, geschildert. Dabei wird der Handlungsverlauf nicht chronologisch-linear erzählt, denn während man die Ereignisse der Gegenwart aus der Perspektive von Rachel und Anna erfährt, wirft man mit Megan einen Blick in die Vergangenheit und in die Wochen vor ihrem Verschwinden. Jedes Kapitel beginnt mit einer Datumsangabe, die man im Auge behalten sollte, denn sonst ist es kaum möglich, den Überblick zu behalten. Diese Erzählweise ist sehr raffiniert und gut durchdacht, denn auch Megan und Anna haben keineswegs einen unvoreingenommenen Blick auf die Ereignisse, sodass der Leser an der Glaubwürdigkeit aller drei Protagonistinnen zweifeln muss und aufgrund ihrer unterschiedlichen Beurteilungen immer wieder neue Vermutungen anstellt. Die männlichen Protagonisten bleiben allerdings recht konturlos und auch rätselhaft, da man sie nur aus der Perspektive der drei Frauen kennenlernt und jede von ihnen eben einen anderen Eindruck vermittelt. Obwohl das Personal in diesem Roman und damit der Kreis der Verdächtigen recht überschaubar ist, wusste ich bis zum Schluss nicht, wer hinter Megans Verschwinden steckt, wie die Ereignisse nun zusammenhängen und musste alle Mutmaßungen, die ich anhand der widersprüchlichen Wahrnehmungen der Protagonistinnen angestellt hatte, wieder verwerfen. Von der Auflösung war ich mehr als überrascht, aber am Schluss ergibt sich trotz aller Verwirrspiele ein logisches und schlüssiges Ganzes. Ich kann verstehen, dass all jene, die einen temporeichen Thriller erwartet haben, etwas enttäuscht sind, denn Paula Hawkins Erzählstil ist eher gemächlich. Auf dem Cover wird "Girl on the Train" jedoch auch nicht als Thriller, sondern als Roman bezeichnet, und gemächlich bedeutet nicht, dass das Buch jemals langweilig geworden wäre. Auch die düstere und triste Grundstimmung dieses Romans ist sicher Geschmacksache, hat mir allerdings ausgesprochen gut gefallen. Paula Hawkins beweist in diesem Roman, ein enormes Einfühlungsvermögen in ihre wirklich brillant ausgearbeiteten Figuren und schafft es, eine subtile, psychologische Spannung aufzubauen, die mich bis zum Schluss fesseln konnte. Für mich war "Girl on the Train" ein anspruchsvolles, tiefgründiges und dennoch packendes Leseerlebnis.

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Im Zuge des baldigen Kinostarts von 'Girl on the Train (dt. 'Girl on Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.'') von Paula Hawkins habe ich mir den Bestseller gekauft. Vor kurzem habe ich es endlich geschafft, ihn zu lesen und konnte das Buch bis zur etzten Seite nicht aus der Hand legen! Inhalt: Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht. Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ... Meinung: Schon direkt nach der Veröffentlichung hörte man von allen Seiten nur Lob. "Girl on the Train" hat einen ziemlichen Hype ausgelöst und stand in England und den USA wochenlang auf der Bestsellerliste. Das weckt natürlich hohe Erwartungen, die beim Lesen mehr as erfüllt wurden. Der Erzählstil der Autorin ist interessant und durch die drei verschiedenen Blickwinkel und dem Wechseln der Zeitebene ist der Leser zwischen Spannung, Verwirrung und dem damit einhergehenden Wissensdurst hin und her gerissen. Man Erlebt Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Geisteszustand der Protagonistin lässt einen oft an dem Gesehenen zweifeln. Ist es wirklich passiert? Hat sie Wahnvostellungen? So ist man mehr als motiviert die Geschichte weiter zu verfolgen und die Unklarheiten aufzuklären. Besornders hat mir die Spannungskurve gefallen, die nie abgeflacht ist. Ich hatte keinen Moment beim Lesen wo ich dachte: "Wow, wann ist es endlich vorbei" o.Ä. Mein einziger Kritikpunkt liegt darin, dass man sich mit keiner der erzählenden Frauen richtig identifizieren konnte. Da mir dies jedoch das Einfinden oder das Mitverfolgen in die Geschichte nicht erschwert hat, stellte es kein größeres Problem für mich dar. Das Ende des Romans hält viele Überraschungen bereit und hinterlässt den Leser definitiv überrascht und mit klopfendem Herzen zurück. Fazit: 'Girl on Train' ist ein mitreißender, packender Thriller. Ich war jedenfalls ziemlich fasziniert von der Geschichte und konnte bis zur letzten Seite nicht vom Buch ablassen. Daher freue ich mich besonders auf die Verfilmung, die Ende Oktober in die deutschen Kinos kommt. Wer es also nicht mehr schafft, das Buch bis dahin zu lesen, sollte sich spätestens im Kino von der spannenden Geschichte mitreißen lassen.

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Meine Meinung: „Fesselnd, fragil und hochspannend gelesen von Britta Steffenhagen mit Rike Schmid und Christiane Marx.“ – Random House Audio Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich Hörbuch und das eBook gelesen habe und ich aufgrund der zahlreichen Rezensionen und des positiven Feedbacks große Erwartungen an dieses Buch hatte. Die wurden nicht erfüllt. Nun zuerst etwas zum Cover des Hörbuches. Es ist schwarz und in der Mitte kommt so der Titel sehr gut zur Geltung – auch weil der Titel aussieht, als würde er „mit einem Zug mitgerissen werden“, wisst ihr was ich meine😀 Finde ich sehr gelungen! Ich mag persönlich lieber feste CD-Hüllen als diese aus Pappe aber das ist ja jetzt hier nicht der springende Punkt. Wie das Zitat oben sagt, soll das Hörbuch hochspannend erzählt sein. Spannend wird es mit der Zeit schon aber für einen Thriller finde ich, war die Erzählweise nicht sooo mega spannend. Die Stimmen waren angenehm anzuhören jedoch fand ich den Wechsel zwischen den Erzählperspektiven erst ziemlich verwirrend, da sie sich ähnlich anhören. Erst als die Personen dann etwas erzählt haben konnte ich zuordnen um wen es sich jetzt handelt. Die abwechselnden Zeitpunkte fand ich widerum ganz gut, so hat sich, zusammen mit den wechselnden Erzählperspektive etwas Spannung aufgebaut. Nun zum Inhalt. Im Hörbuch fehlen ein paar Textpassagen, da es sich ja um eine gekürzte Lesung handelt.Dadurch werden die Gefühle und Gedanken der erzählenden Person nicht so gut dargestellt wie im Buch selbst. Dadurch würden die anderen Personen z.B. Scott oder Tom noch lebendiger erscheinen. Bei einigen Stellen hatte ich nämlich etwas aus dem Buch vermisst. Manche Gesprächsinhalte und Gedankengänge aus dem Buch, die fehlen, wären möglicherweise wichtig gewesen um sich in den Charakter reinfühlen zu können bzw. deren Gedankenwelt zu verstehen. Ich hoffe ihr wisst was ich meine manchmal kann ich nicht so gut ausdrücken was ich meine😀 Achtung es folgen kleine Spoiler! Wegen des Klappentextes hätte ich irgendwie erwartet das da jetzt was anderes kommt, was genau weiß ich jetzt auch nicht so genau. Es wird schnell klar worum es geht. Rachel hat ein Alkoholproblem, was ihr auch nicht gerade hilft. Sie pendelt jeden Tag mit dem Zug zu ihrer Arbeit, weil sie nach der Trennung von ihrem Mann bei einer Freundin wohnt. Jeden Tag beobachtet sie bei der Zugfahrt die Menschen, insbesondere Jess und Jason – fiktive Namen die sich ausgedacht hat. Plötzlich wird Megan, die fiktive Jess, vermisst und die Suche nach ihr bringt viele Geheimnisse ans Licht. Rachel, wird mit dem Verschwinden in Verbindung gebracht, Tom, Rachels Ex-Mann und Anna, Tom’s neue Freundin, kannten Megan auch und nun stellt sich die Frage: was ist mit Megan passiert. Ich hatte erst eine ganz andere Idee wer hinter Megan’s Verschwinden steckt aber als dann ein paar weitere Dinge ans Licht kamen, konnte ich mir schon denken wer es war. Das Ende hat mich jetzt nicht so umgehauen. Fazit: Ich glaube dieses Hörbuch war einfach nichts für mich. Ich brauche ein bisschen mehr Spannung glaube ich. Trotzdem fand ich den Thriller ganz okay, man hat viel über die verschiedenen Personen gelernt und bei der ein oder anderen war ich echt überrascht, da ich diese so nicht eingeschätzt hätte. Am besten haben mir übrigens Anna und Megan gefallen. ⭐️⭐️ Vielen Dank an das Bloggerportal, welches mir dieses Hörbuch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat!

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n diesem Juli stand bei mir der Roman The Girl on the Train von Paula Hawkins in der Originalfassung auf der Liste. Der Roman handelt hauptsächlich von Rachel Watson, eine Alkoholikerin welche jeden Morgen und jeden Abend mit dem Zug zwischen London und Ashtonbury hin- und herfährt. Jeden Morgen hält der Zug an der selben Stelle an und Rachel kann die Häuser, die in der Nähe des Zuggleises stehen betrachten. Dadurch kennt Rachel jedes Haus schon ziemlich gut - aber nicht nur die Häuser. In einem Haus beobachtet sie jeden Morgen ein Pärchen, sie nennt die beiden Jason und Jess, die auf sie wirken, als würden sie ein perfektes Leben führen, das perfekte Leben, nachdem Sie selbst sich so sehr sehnt. Eines Tages beobachtet Rachel, wie Jess einen anderen Mann küsst - wenige Tage darauf wird die Frau vermisst. Rachel beginnt nachzuforschen, was mit ihr passiert ist und begibt sich so in große Gefahr... Ich fand die Handlung des Romans sehr gut, auch, da die Kapitel unter zwei Protagonisten aufgeteilt sind: Rachel Watson und Megan Hipwell (Jess). Hierbei werden die Kapitel immer mit Daten angefangen. Man sieht, dass die Handlung Rachel Watsons ein gutes Jahr später anfängt, als die, von Megan Hipwell. Außerdem gibt es bei letzterer größere Zeitsprünge in der Erzählung: von einer Woche bis zu einem Monat.Viele Szenen sind sehr spannend gemacht, leider muss ich sagen, dass mich die Stellen im Buch, bei denen nur die Protagonistin beschrieben wird, wie sie Alkohol einkauft und sich betrinkt, sehr ermüdend fand. Sie haben das Buch an mehreren Stellen sehr zäh und langweilig gemacht, besonders für den Mittelteil des Buches ist Durchhaltevermögen gefragt! Ansonsten war das Buch super geschrieben, auch die Lösung des Verschwindens ist sehr gut ausgedacht, ich konnte überhaupt nicht erahnen was passiert war. Zum Buchcover. Ich denke das Cover ist sehr gut gemacht: Der Titel und das Bild dahinter wirken wie ein Zug der schnell vorbeizieht. Es vermittelt also, dass ein Zug eine wichtige Rolle im Buch spielt und das stimmt ja auch. Auf dem Cover steht außerdem noch ein Spruch: "You don't know her but she knows you" Ich denke, dass dieser nicht besonders gut gewählt ist, da er sich nicht mit dem Thema identifizieren kann. Wenn mit she Rachel Watson gemeint ist, dann ist das in einem gewissen Sinn unlogisch. Immerhin kennt Rachel Watson die Personen nicht wirklich, sie weiß was sie manchmal in ihrem Garten getan haben und, dass Megan eine Affäre hatte, aber ich finde, dass dieser Spruch in die Irre leitet. Als ich ihn gelesen habe, habe ich eher an eine Story wie im Film "Die Hand an der Wiege" gedacht. Mein Fazit: mittel - gut zu lesen langweilige Stellen sind inbegriffen gute Geschichte hinter dem Verschwinden von Jess verschiedene Sichtweisen mittel - gutes Cover ⇓ Gut aber kein Muss

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