Die Rabentochter

Psychothriller

Paperback
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Fünfzehn Jahre ist es her, dass die damals 11-jährige Rachel Cunningham ihre Mutter erschoss. Ein tragischer Unfall – so ihre Erinnerung. Seither lebt Rachel freiwillig in einer psychiatrischen Klinik, ohne ihre Schuldgefühle je überwunden zu haben. Doch Trevor Lehto, ein Bekannter und angehender Journalist, möchte für eine Reportage mehr über den damaligen Fall herausfinden. Auch in Rachel erwacht der Wunsch, sich endlich der ganzen Wahrheit zu stellen. Wild entschlossen verlässt sie die Klinik und fährt zu ihrer Tante Charlotte und ihrer Schwester Diana, die im Elternhaus von Rachel und Diana leben, einem herrschaftlichen Jagdhaus. Damit begibt sich Rachel jedoch in höchste Gefahr, denn die beiden hüten ein tödliches Geheimnis ...

»Düsterer Psychothriller.«

TV für mich (23. Dezember 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Andreas Jäger
Originaltitel: The Wicked Sister
Originalverlag: G.P. Putnam's Sons
Paperback , Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-48934-3
Erschienen am  16. November 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein wenig zu absehbar!

Von: Martina - Schmökerwelten

26.01.2021

Nach dem vielversprechenden Klappentext und einem eigentlich gelungenen Einstieg habe ich Nervenkitzel erwartet, aber "Die Rabentochter" hat mich nicht ganz so begeistern können wie viele andere. Es hat meine Erwartungen leider nicht vollkommen erfüllt. Zwei große Kritikpunkte habe ich. Punkt eins: Die Thematik an sich ist natürlich prädestiniert für einen Psychothriller, leider nimmt sich die Autorin selbst die Spannung heraus. Sie gibt von Anfang an zu viel preis. Es war ganz früh absehbar, welche Entwicklung die Story nimmt, was sich letztendlich auch bestätigt hat. Dadurch ist vieles nicht mehr überraschend, wirkt vorhersehbar und eher langweilig. Das kratzt natürlich enorm am Spannungsbogen. Die Spannung ist keine Konstante, sondern ein permanentes Auf und Ab. Punkt zwei: Einige Vorgehens- und Verhaltensweisen von Rachel waren in meinen Augen vollkommen unglaubwürdig und erschienen mir unlogisch. Ebenso, dass sich die Eltern über einen so langen Zeitraum nicht eingestehen können, dass sie vollkommen überfordert sind. Ihre Reaktion und ihr jahrelanges Stillhalten kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich gehe jetzt gar nicht weiter darauf ein, weil ich nichts vorweg nehmen möchte. Karen Dionne erzählt die Geschichte in zwei Perspektiven. Einmal aus Rachels heutiger Sicht und aus dem Blickwinkel ihrer Mutter Jenny. In Rückblenden erleben wir die komplette Kindheit bis zum Tod der Eltern mit. Und diese haben mir wirklich gut gefallen. Hier zeigt die Autorin, dass sie auch spannend kann. Auch die Darstellung der damals neunjährigen Diana fand ich genial - ein Kind mit psychopathischen Zügen, zu Jähzorn und unkontrollierten Ausbrüchen neigend, das genau weiß, was sie tun muss um das zu bekommen was sie will. Ihre weitere Entwicklung zu verfolgen war schon krass. Auch sprachlich konnte mich die Autorin durchaus überzeugen. Im Vergleich zu der manchmal etwas ausschweifenden Story war das Ende dann wiederum recht kurz abgehandelt. Für meinen Geschmack ist "Die Rabentochter" alles in allem zu absehbar, was dann eben teilweise zu mangelnder Spannung führt. Mit allem anderen kann ich mich arrangieren.

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Solider, spannender, aber nicht überraschender Thriller

Von: lenislesestunden

24.01.2021

Sobald von einem gruseligen Anwesen die Rede ist, in diesem Fall einem einsamen Jagdhaus mitten im Wald, bin ich prinzipiell schon mal dabei. Und wenn dann noch blutige Familiengeheimnisse und ein investigativer Journalist hinzukommen, kann ja eigentlich nicht mehr so viel schiefgehen. Oder? 😜 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Rachel, 26, ist der festen Überzeugung, dass sie ihre Eltern erschossen hat. Seit ihrem elften Lebensjahr befindet sie sich deshalb auf eigenen Wunsch in einer geschlossenen Psychiatrie. Als der Journalist Trevor sie zu den Geschehnissen befragt und sie zum ersten Mal den offiziellen Polizeibericht liest, wird ihr bewusst, dass die kriminaltechnischen Fakten klar dagegensprechen, dass sie einen Doppelmord begangen hat. Sie entlässt sich selbst und kehrt zurück in, genau, das einsame Jagdhaus ihrer Familie, in dem bis heute ihre Schwester und ihre Tante leben. Dort versucht sie, die wahren Umstände der Tragödie aufzudecken. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Waren noch andere Personen im Spiel, oder hat ihr Vater, so die "offizielle" Version, tatsächlich zuerst seine Frau und dann sich selbst getötet? Und weshalb hat Rachel dann so eine klare Vision davon im Kopf, wie sie selbst mit einem Gewehr neben den Leichen ihrer Eltern steht? Welche Rolle spielte ihre psychopathische Schwester bei den Geschehnissen? ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Erzählt wird die Geschichten auf zwei Zeitebenen, kurz vor dem Tod von Rachels Eltern und in der Gegenwart. Man fliegt nur so durch die Seiten, die ganze gruselige Atmosphäre rund um das Anwesen und die angrenzende Natur (Rachels Eltern erforschten Amphibien und Bären auf ihrem eigenen Grundstück) war super beschrieben und hat mich sofort gepackt. Ab ca. der Hälfte des Buches fand ich den Plot leider etwas dünn. Vieles, was Rachel nach und nach herausfindet, konnte ich recht früh vorausahnen, und mir fehlten ein bisschen die Überraschungsmomente zwischendurch oder zumindest diese eine unvorhergesehene Wendung am Ende. Alles in allem ein solider, trotzdem auch spannender Thriller, der mich aber leider nicht komplett überzeugen konnte.

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Vita

Karen Dionne hat in jungen Jahren mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter ein alternatives Leben in einer Hütte auf der Upper Peninsula geführt. Ihre Erfahrungen in der Wildnis von Michigan inspirierten sie zu ihrem Psychothriller-Debüt und großen Bestseller »Die Moortochter«, dem mit »Die Rabentochter« wieder ein packender Psychothriller folgt. Heute lebt Karen Dionne mit ihrem Mann in einem Vorort von Detroit, wo sie an weiteren Spannungsromanen schreibt.

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Pressestimmen

»Großartig! Ich bekam beim Lesen Gänsehaut!«

Karin Slaughter über »Die Moortochter«

»Ein sensationell guter Psychothriller! Ich liebe dieses Buch!«

Lee Child über »Die Moortochter«

»Starker Konflikt – starke Frauenfigur. Gefällt mir sehr gut.«

Sebastian Fitzek über »Die Moortochter«

»Ein wahres Meisterwerk. Dieser Roman hat das Zeug dazu, zum Klassiker des Genres zu werden.«

Sara Gruen über »Die Moortochter«

»Von den ersten fesselnden Seiten an wurde ich sofort von einem Sog erfasst und konnte nicht aufhören zu lesen.«

Megan Abbott über »Die Moortochter«

»Es wäre eine Untertreibung zu sagen, dass ›Die Moortochter‹ außergewöhnlich ist. Der Roman ist absolut brillant!«

David Morrell über »Die Moortochter«

»Ich wünschte, ich könnte diesen Roman immer wieder zum ersten Mal lesen, um das Vergnügen endlos zu wiederholen.«

Carla Buckley über »Die Moortochter«

»Eine eindringliche, höchst beeindruckende Geschichte«

Publisher's Weekly über »Die Moortochter«

»Ein spannendes Familiendrama mit psychologischem Tiefgang.«

TV für mich über »Die Moortochter«

»Brillant! Besser kann ein Thriller nicht sein!«

New York Times über »Die Moortochter«

»Raffiniert und superspannend! Karen Dionnes Thriller über ein Vater-Tochter-Drama begeistert. «

Für Sie über »Die Moortochter«

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