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Rezensionen zu
Die Rabentochter

Karen Dionne

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€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Spannung pur

Von: Lisa

30.07.2021

Ein Psychothriller, bei dem die Spannung durchgehend hoch gehalten wird. In zwei verschiedenen Handlungssträngen kann der Leser sich in die heutige Welt der Rachel einfühlen sowie die damaligen Empfindungen ihrer Mutter Jenny verfolgen. Diese beiden Erzählperspektiven ergänzen sich perfekt und erschließen dem Leser nach und nach einen Gesamtüberblick über die Familie. Der Schreibstil ist so gewählt, dass die ausführlich beschriebenen Empfindungen und Gedanken der beiden Protagonistinen sehr gut nachempfunden werden können. An einigen Stellen ist die Geschichte nicht glaubhaft, aber dennoch jederzeit überzeugend schlüssig. Dieser fesselnde Thriller hat mir sehr gut gefallen und ich konnte ihn nachdem ich mit dem Lesen begonnen habe nicht mehr aus der Hand legen. Daher empfehle ich dieses Buch gerne weiter. Dies war das erste Buch, welches ich von Karen Dionne gelesen habe, wird aber definitiv nicht das letzte sein.

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Ich las dieses Buch wie im Rausch und machte schon währenddessen begeistert Werbung im Bekanntenkreis. So hatte ich kurz darauf auch 2 weitere interessierte Leser. Und ich denke, sie wurden nicht enttäuscht. Man erhält nicht nur Einblick in die jetzige Situation von Rachel. Es wird parallel die Geschichte von Jenny erzählt. Wer das ist, erfährt man recht schnell. Man fiebert mit Rachel, entdeckt mit ihr Stück für Stück was wirklich geschah. Hat jedoch parallel die Handlung rund um Jenny, die ein anderes Licht auf die eine oder andere Situation wirft. Da ist die mitunter verklärte Sichtweise eines Kindes, die sich mit der Sicht der Mutter beißt, die die Geschehnisse nicht wahr haben möchte. Ich wollte Jenny so oft schütteln. Wie konnte sie nur so viel vertuschen? Warum reagierte sie nicht eher? Sie hätte so viel verhindern können. Einfach wow. Super Schreibstil, gute Story, meine Empfehlung!

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Spannendes Lesevergnügen

Von: kytessa70

27.05.2021

Es ist relativ schnell erkennbar, wie sich die Zusammenhänge um den Tod der Eltern der Protagonistin gestalten. Trotzdem schafft es die Autorin, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. In der Geschichte zählt nicht das große Finale; eher ist der Weg dorthin das Lesevergnügen. Wunderbare Sprache, verschiedene Zeitebenen, ein durchgehend roter Faden, genau die richtige Länge und ab und zu eine leichte Gänsehaut…. mir hat das Buch gefallen. Ich empfehle „Die Rabentochter“ für Leser, die ein fesselndes Buch suchen, das sie so schnell nicht wieder aus der Hand legen können. Wer sich beim Lesen allerdings wirklich gruseln möchte, schaut sich besser anderweitig um. Denn ein Psychothriller ist „Die Rabentochter“ nun wirklich nicht. Fazit: Ich hab etwas anderes anderes erwartet, war aber trotzdem nicht allzu enttäuscht.

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Athesia Buch GmbH

Von: Heidi Haspinter aus Meran

13.04.2021

Rachel ist seit 15 Jahren in psychiatrischer Behandlung. Ihr Alltag wird bestimmt von Therapien, Medikamenten und ihrer Schuld. Doch dann ändern zwei Sätze plötzlich alles. Sie beginnt zu zweifeln und zu hoffen. Ist sie doch keine Mörderin? Der einzige Weg, die Wahrheit herauszufinden, ist der Weg zurück nach Hause. Denn die Antworten, die Rachel so verzweifelt sucht, sind in ihrer Vergangenheit begraben. Ein atemberaubender Psychothriller, in dem falsche Erinnerungen und Annahmen eine Tragödie der Irrungen auslösen. Und dessen Hauptfigur mit Schuldgefühlen, Verzweiflung, Zorn und Fassungslosigkeit zu kämpfen hat. Unbedingt lesen.

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Ich hatte von der Autorin schon durch die Moortochter gehört, aber da bin ich nur um das Buch rumgeschlichen habe es aber nie gekauft. Bei diesem Buch habe ich das Cover gesehen und dazu den Klappentext, nach dem Lesen der Leseprobe war für mich klar, ich muss dieses Buch kaufen. Man ist direkt in der Geschichte drin, denn wir lernen als erstes Rachel in ihrer aktuellen Situation in der Klinik kennen. Sie war mir von Beginn an sympathisch und was sie erleben und durchmachen musste tat mir einfach nur leid. An ihr wird uns deutlich aufgezeigt, welche merkwürdigen Wege unser Gehirn wählt wenn wir Traumatisches erleben. Die gesamte Handlung wird uns aus zwei Perspektiven erzählt, also Vergangenheit und Gegenwart. Das macht das ganz dynamisch und eröffnet uns einen weiteren Blick auf das Geschehen. War das Buch deswegen ein Pageturner? Stellenweise... ich fand die Grundstory wirklich interessant und wollte natürlich auch wissen wie es ausgeht. Aber nachdem die Rahmenhandlung bekannt war empfand ich es stellenweise als langatmig und war sogar teilweise etwas genervt, weil ich dachte es geht nie vorwärts. Man erfährt zwar immer wieder häppchenweise neue Details und man legt sich im Kopf auch eigene Theorien zurecht, aber wenn man das Gefühl hat die Handlung stagniert werde ich zumindest schnell ungeduldig. Und auf den letzten 80 Seiten kommt Bewegung in die Sache alles geht Knall auf Fall und alles fügt sich an seinen Platz. Hat das Buch damit einen perfekten Abschluss? Also es bleibt eventuell nur eine Frage offen und alle anderen werden beantwortet, aber perfekt ist was anderes. Es geht dann wirklich Schlag auf Schlag und alles fügt sich so perfekt und für alles gibt es die passende Lösung, dass es für mich total überzogen und unrealistisch war. Ich kann dies leider hier nicht ausführen, da ich sonst das gesamte Buch spoilern würde was ich nicht möchte. Mein Fazit zu diesem Psychothriller: eine gute Grundstory, sympathische Charaktere und passende Antihelden mit einem Ende, dass nicht offen gehalten wurde. Allerdings hat sich alles zu sehr gefügt, mit Längen in der Mitte und Überstürzung am Ende. Ich fühlte mich auf den letzten 30 Seiten ein wenig abgefertigt. Ein solider Psychothriller, der mich leider nicht ganz überzeugen konnte.

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Die Rabentochter von Karen Dionne

Von: Tanja Schmidt

11.02.2021

Ich fand das Buch spannend, obwohl recht bald absehbar ist wer der Täter ist. Trotzdem ist es mal was anderes, die Autorin versteht es eine schöne, aber unheimlich beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Ich fand´s toll.

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Nach dem vielversprechenden Klappentext und einem eigentlich gelungenen Einstieg habe ich Nervenkitzel erwartet, aber "Die Rabentochter" hat mich nicht ganz so begeistern können wie viele andere. Es hat meine Erwartungen leider nicht vollkommen erfüllt. Zwei große Kritikpunkte habe ich. Punkt eins: Die Thematik an sich ist natürlich prädestiniert für einen Psychothriller, leider nimmt sich die Autorin selbst die Spannung heraus. Sie gibt von Anfang an zu viel preis. Es war ganz früh absehbar, welche Entwicklung die Story nimmt, was sich letztendlich auch bestätigt hat. Dadurch ist vieles nicht mehr überraschend, wirkt vorhersehbar und eher langweilig. Das kratzt natürlich enorm am Spannungsbogen. Die Spannung ist keine Konstante, sondern ein permanentes Auf und Ab. Punkt zwei: Einige Vorgehens- und Verhaltensweisen von Rachel waren in meinen Augen vollkommen unglaubwürdig und erschienen mir unlogisch. Ebenso, dass sich die Eltern über einen so langen Zeitraum nicht eingestehen können, dass sie vollkommen überfordert sind. Ihre Reaktion und ihr jahrelanges Stillhalten kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich gehe jetzt gar nicht weiter darauf ein, weil ich nichts vorweg nehmen möchte. Karen Dionne erzählt die Geschichte in zwei Perspektiven. Einmal aus Rachels heutiger Sicht und aus dem Blickwinkel ihrer Mutter Jenny. In Rückblenden erleben wir die komplette Kindheit bis zum Tod der Eltern mit. Und diese haben mir wirklich gut gefallen. Hier zeigt die Autorin, dass sie auch spannend kann. Auch die Darstellung der damals neunjährigen Diana fand ich genial - ein Kind mit psychopathischen Zügen, zu Jähzorn und unkontrollierten Ausbrüchen neigend, das genau weiß, was sie tun muss um das zu bekommen was sie will. Ihre weitere Entwicklung zu verfolgen war schon krass. Auch sprachlich konnte mich die Autorin durchaus überzeugen. Im Vergleich zu der manchmal etwas ausschweifenden Story war das Ende dann wiederum recht kurz abgehandelt. Für meinen Geschmack ist "Die Rabentochter" alles in allem zu absehbar, was dann eben teilweise zu mangelnder Spannung führt. Mit allem anderen kann ich mich arrangieren.

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"Die Rabentochter" von Karen Dionne war mein erstes Buch der Autorin. Dieses Hörbuch wurde von Julia Nachtmann gelesen. Die heute 26 jährige Rachel, glaubte 15 Jahre fest daran, ihre Mutter ermordet zu haben. Deshalb verblieb sie auf eigenem Wunsch in der Psychiatrie. Als sie jedoch Akteneinsicht nimmt wird ihr klar, dass sie es nicht gewesen sein kann und macht sich auf den Weg nach Hause, zu ihrer Schwester und Tante, die noch immer am Ort des Geschehens leben. Zu Anfang hatte ich etwas Probleme in die Geschichte einzutauchen, aber als Rachel in ihrem Zuhause angekommen ist hat mich die Geschichte gepackt. Abwechselnd wird die Geschichte einmal aus Rachels Sicht in der Gegenwart und aus Jennys Sicht, Rachels Mutter, in der Vergangenheit erzählt. Den Erzählstrang von Jenny fand ich sehr spannend und fesselnd. Wie sie das schwierige Zusammenleben mit ihrer älteren Tochter Diana beschreibt und erzählt, hat mich total gepackt. Ich war teilweise echt schockiert was so alles passierte. Auch in Rachels Perspektive wird immer spannender und nach und nach setzt sich alles zu einem großen ganzen zusammen. Was mir auch sehr gefallen hat, war die Liebe zu den Tieren die hier sehr schön und besonders dargestellt wurde. Ich hatte Bilder der Tiere und der Umgebung im Kopf und konnte mir alles richtig gut vorstellen. Insgesamt ist es ein düsterer und dunkler Thriller, der mich fesseln konnte. Das liegt auch mit daran, dass die Leserin Julia Nachtmann, durch ihre Stimme eine die geheimnisvolle und düstere Atmosphäre in meinem Kopf entstehen ließ. Ich vergebe gerne ein Lese- und Hörempfehlung für diesen spannenden und düstereren Psychothriller.

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