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Wulf Dorn

Die Kinder

Thriller

Paperback
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Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.

"Wulf Dorn, der King des Bösen (Headline). (...) Stoff zum Nachdenken!"

BUNTE, Buchmessen-Special (12. October 2017)

Paperback , Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-27094-7
Erschienen am  04. September 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Die Kinder

Von: Markus aus Gießen

13.08.2021

Wo fange ich an, wo höre ich auf? Ich musste erstmal eine Nacht darüber schlafen und selbst jetzt bin ich mehr als nur etwas geschockt. Gut, es ist ein Thriller, und Thriller sollen nun mal unter die Haut gehen. Aber so? Also erstmal auf Anfang. Man fährt bei einem Unwetter mit Patrick Landers die Bergstraße hinauf, weil er seine Tochter und seine Exfrau suchen will, da er diese nicht mehr erreichen kann. Dass er dort, wo seine Schwiegermutter umgekommen ist, auf seine Schwägerin trifft, die Hauptperson Laura Schrader, geschenkt - dies kommt nun wirklich oft vor, also zumindest in Romanen. Dass Laura verletzt ist, da sie gegen die Felswand gekracht ist, gut, auch normal - auch wenn es dann schockierend ist, dass er seine eigene Tochter tot mit Kopfschuss im Kofferraum findet, dass er dann, statt mit seiner Schwägerin auf einen Rettungswagen zu warten, nach seiner Frau suchen will und verschwindet - alles schon mal dagewesen. Nein, so etwas schockt mich nicht mehr und verschafft mir schon lange keinen Angstschweiß mehr auf der Stirn. Wenn ich aber dann erlebe, wie sich die Kinder wie ein Schwarm Fische zusammenschließen und gegen die Erwachsenen einen Krieg führen, das schockt nicht nur. Es geht tiefer. Es bereitet Grauen. Genannt wird dies dann eine Emergenz und ja, man kann dann auch etwas Angst vor einem Kind bekommen, wenn man dies gelesen hat. Die Geschichte ließ mich bis jetzt noch nicht wirklich los, weil es immer wieder Punkte gab, die mich erschreckt haben. Vor allem wenn diese Dinge auch noch real sind. Wulf Dorn baut in seine Geschichte reale Vorkommnisse ein. Er schildert Situationen wo Kinder unterdrückt, missbraucht oder zu Soldaten herangezogen wurden und beschreibt wie in Amerika 8jährige ein Gewehr geschenkt bekommen. Es ist nicht abwegig, dass sich dann die Kinder vielleicht eines Tages wehren werden. Man kann es sich ja irgendwie vorstellen, zumal Wulf Dorn ihnen im Roman eine Schwarmintelligenz gibt. Es war wirklich so, dass ich immer mehr in die Geschichte gesaugt wurde und man so irgendwann den Wahn von Laura Schrader verstehen konnte. Und zwar so richtig. Also nicht mal so eben kurz, sondern er ließ mich wirklich nicht mehr los. Zum absoluten Pageturner wurde das Buch dann so ab Seite 150, also mehr oder weniger schon zur Halbzeit. Wenn ich nicht wüsste, dass Wulf Dorn selbst in der Psychiatrie gearbeitet hat, ich würde ihm wirklich anraten, mal eine solche aufzusuchen, denn das Ende schockte mich so sehr, dass ich mir wünschte, der Autor hätte 10 Seiten weniger geschrieben. Aber eines vorweg der Schluss kommt sehr sachte daher und wenn man das Ende, wie es meine Oma macht, als erstes liest, dann denkt man „Hach, was für ein schönes friedliches Ende“. Das Ende wirkt nur dann so richtig nach, wenn man das ganze Buch gelesen hat - und wenn man über das geschriebene ein wenig nachdenkt. Ich wünsche viel Spaß mit dem Thriller und ich frage mich, wie es mit den Personen, die Wulf Dorn erfunden hat, nun weiter geht. Ich werde ihn bei Gelegenheit mal fragen, das verspreche ich.

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Ein solides Buch mit ein paar Schwachstellen

Von: Ponte

18.03.2019

Das war mein erstes Buch von Wulf Dorm und ich war mehr als gespannt auf dieses. Verspricht der Klapptext doch einen soliden, spannenden Thriller . Meinung: Ich muss gestehen ich wurde nicht gänzlich enttäuscht – spannend war es allemal allerdings ist das Buch kein reiner Thriller eher ein Thriller mit Mysterie und Horrorelementen, so gibt es in dem auch einige sehr blutige Szenen die nicht unbedingt etwas für zartbesaitet sind.Mir persönlich hat das nicht unbedingt etwas ausgemacht lese ich doch auch durchaus Bücher aus dem Festa Verlag. Was ich allerdings als störend empfand waren die blassen Charaktere. Für mich persönlich sind sie sehr farblos geblieben und ich bin nicht so recht warm mit ihnen geworden. Sie haben einfach nicht wirklich einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und ich habe mich auch sehr schwer damit getan Laura´s Geschichte abzunehmen, klang sie doch sehr - wie soll ich sagen – ja ein wenig unglaubwürdig. Dazu kommen dann diverse Einblendungen die sich immer mit Kindern beschäftigen, denen auf der ganzen Welt Schlimmes angetan wird: z.B. in Kambodscha, wo ein Mädchen von ihrem Vater einem Pädophilen gegen Bezahlung übergeben wird oder in Ghana, wo Kinder auf einer riesigen Mülldeponie giftige Dämpfe einatmen, weil sie dort Elektroschrott verbrennen, um an wertvolle Metallteile zu kommen. Ja diese Zwischensequenzen sind schlimm zu lesen aber mir hat sich nicht ganz erschlossen was das bezwecken sollte und mich hat es aus dem Lesefluss herausgerissen, weil ich einfach nicht so Recht wusste was das nun mit Lauras Erzählung zu tun hatte. Erst viel später wurde mir klar was es mit diesen Sequenzen auf sich hat.aber bis dahin waren sie – so schockierend sie zu lesen sind – eher störend. Was mich aber doch wieder milde gestimmt hat war der Schreibstil von Wulf Dorm, trotz der Probleme die ich mit der Geschichte an und für sich hatte, hat mir der Schreibstil gut gefallen, bildlich, ja auch sehr blutig an den ein oder anderen Stellen aber er hat mir geholfen die Geschichte sehr bildlich zu sehen. Fazit: Wenn man eine Geschichte sucht die nicht nur reiner Thriller ist sucht ist man hier richtig. Mir persönlich war die Handlung etwas zu verworren, zu unwahrscheinlich aber das ist Geschmacksache. Ich würde also sagen lest das Buch und macht euch eurer eigenes Bild.

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Vita

Wulf Dorn (*1969) war zwanzig Jahre in einer psychiatrischen Klinik tätig, ehe er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seinem Debütroman »Trigger« gelang ihm ein internationaler Bestseller, dem weitere folgten. Dorns Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt und begeistern eine weltweite Leserschaft. Für seine Storys und Romane wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem französischen Prix Polar, dem ELLE Readers Award und dem Glauser-Preis.

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"Bestsellerautor Wulf Dorn glänzt mit einem Thriller, der Wahrheit und Wahnsinn gekonnt verbindet."

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