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Rezensionen zu
Den Mund voll ungesagter Dinge

Anne Freytag

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WOW

Von: Anja

27.01.2021

Ich liebe alles an diesem Roman - Sophie, und wie sie die Liebe entdeckt, die Menschen um sie herum, die Gefühle in ihrem Kopf, die man beim Lesen empfindet. Eine besondere Geschichte, die ich nicht vergessen werde.

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Als das Buch erschienen ist, gab es einen großen Hype darum. Wie eigentlich bei fast jedem Buch von Anne Freytag. Somit hatte ich auch eine hohe Erwartung an das Buch. Es ist nicht mein erster dieser Autorin. Ich habe schon "Nicht weg und nicht da" von ihr gelesen, welches mich ganz gut unterhalten hat, aber mir nicht unter die Haut gefahren ist, wie ich es erhofft hatte. Die ersten paar Seiten haben Lust auf die Geschichte gemacht. Aber erst ab circa Seite 100 hat es mich richtig in den Bann gezogen. Vor allem die Charaktere haben mich überzeugt. Sie sind so lebendig dargestellt, dass man sich zwischen den Seiten verliert. Mit Sophie hatte ich anfangs etwas Startschwierigkeiten, da sie ein ganz schöner Dickkopf ist, aber sie entwickelt sich in dem Buch zu einem sehr liebenswürdigen Charakter. Alex hingegen mochte ich ab dem ersten Moment. Sie hat auch Dinge angesprochen, die mich selbst wunderten, wie zum Beispiel Sophies Kosenamen den sie von Lukas bekommen hat. Das lässt das ganze nochmals realistischer wirken. Die einzige Sache, die mir realitätsfern vorkommen, ist, dass die beiden keinen Prüfungsstress haben. Ich selbst habe zwar kein Abitur, aber dennoch bin ich mir ziemlich Sicher, dass man dort viel Prüfungsstress hat. Dennoch konnte mich das Buch überzeugen. Das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und bleibt mir sicherlich noch lange im Kopf.

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Mehr als ein Buch

Von: Victoria aus Leipzig

27.12.2020

Dieses Buch ist mehr als nur ein Buch! Es ist ein Ort in dem ich mich verloren habe! Ich habe es beim Lesen verschlungen und möchte es keiner Person leihen, denn es ist MEINS! Ich finde keine Worte dafür, aber es hat in mir die pure Bestätigung ausgelöst und dafür möchte ich mich bei Anne Freytag bedanken! Ich liebe dieses Buch, die Art wie es geschrieben ist und was es vermittelt, denn es vermittelt viel mehr als nur eine Beziehung zwischen zwei Mädchen! Danke, einfach nur danke! (Warum gibt es eigentlich nur 5 Sterne zur Bewertung?!)

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Nachdem Anne Freytags letztes Jugendbuch „Mein bester letzter Sommer“ mein Jahreshighlight 2016 war, freute ich mich wahnsinnig, als mich das Überraschungspaket von Heyne fliegt erreichte. Es enthielt „Den Mund voll ungesagter Dinge“ und einen tollen Lippenstift. Da ich das Buch eh sofort lesen und mich zusätzlich überraschen lassen wollte, las ich den Klappentext nicht. So konnte ich mich ganz und gar von der Geschichte treiben lassen und ließ mich überraschen, wo es hingeht. Und wo es hinging, war eine Überraschung für mich und war deswegen umso besser und bedeutsamer. Die Geschichte ist im Grunde eine gewöhnliche. Die 17jährige Sophie hat ihre Mutter nie kennengelernt und war ihr Leben lang mit ihrem Vater allein. Und nun gefällt es ihr gar nicht, dass sie ihn zum ersten Mal teilen muss. Mit seiner neuen Freundin Lena wurde es so schnell ernst, dass Sophie und ihr Vater nun von Hamburg nach München ziehen müssen. Sie muss nicht nur ihre Heimatstadt und all ihre Möbel zurücklassen, sondern wechselt auch wenige Wochen vor dem Abi noch die Schule. Viele Freunde lässt sie immerhin nicht zurück. Ihr bester Freund Lukas ist vor kurzem zu seiner Freundin nach Paris gezogen. Die Geschichte um einen frustrierten Teenager ist nicht also nicht neu, aber die Richtungen, die die Geschichte einschlägt, ist trotzdem ungewöhnlich. Und dabei geht es nicht nur um die große, sondern auch um die vielen kleinen. Grundsätzlich gibt es wenig Punkte, die wirklich die Spannung nach oben treiben. Also diese echte Spannung, die Nervenkitzel erzeugt. Und trotzdem ist „Den Mund voll ungesagter Dinge“ ein Buch, bei dem man denkt: „Nur noch schnell das nächste Kapitel.“ Ich las beim Kochen, beim Essen, beim gehen. Selbst für eine kurze Fahrt im Fahrtsuhl zog ich das Buch aus der Tasche. Ich konnte es nicht weglegen und wollte es auch nicht. Die Geschichte hatte mich in ihren Bann gezogen. Sophie ist kein gewöhnlicher Buchcharakter. Sie ist schön und weiß das. Sie betrinkt sich, um zu vergessen und hat Sex mit namenlosen Jungs, um die Leere in ihrem Leben auszufüllen. Sie ist verschlossen und nachdenklich und nicht selten zickig. Doch genau das macht sie so wahnsinnig echt. Sie ist nicht glatt. Sie hat Ecken und Kanten. Sie ist unberechenbar und macht Fehler. Dabei ist sie trotzdem nett und liebevoll. Und darum macht es umso mehr Spaß, ihr Leben zu verfolgen. Obwohl Sophie so viel nachdenkt und alles zerdenkt, lässt Anne Freytag alles nicht zu einem riesigen Monolog verkommen, sondern schafft eine wunderbar ausgewogene Mischung aus Innenleben und Handlungen und Dialogen. Doch auch alle anderen Charaktere hat Anne Freytag so lebendig beschrieben, als würden sie wirklich irgendwo in einer reichen Münchener Gegend wohnen. Sie waren vielschichtig und in ihren Handlungen immer glaubwürdig. Jeder einzelne. Den besten Freund erlebt man hauptsächlich über Skype-Gespräche und kann ihn trotzdem ganz tief in sein Herz schließen. Und selbst der Hund war keine flache Nebenfigur. Das muss man erst einmal schaffen. Trotz all der tiefgründigen Personen wirkte es jedoch nie so, als müsste jedem einzelnen krampfhaft eine Bedeutung gegeben werden. Alles wirkte unfassbar natürlich. Ebenso natürlich war die Sprache. Ich bin immer dankbar, wenn Autoren Jugendlichen keine pseudocoole Sprache in den Mund legt. Auch hier war alles authentisch und echt. Wie aus dem Leben gegriffen. Mit „Mein bester letzter Sommer“ hatte Anne Freytag mich Tränen über Tränen weinen lassen. Und auch dieses Mal musste ich wieder heulen. Es war einfach manchmal schön, manchmal traurig und manchmal so echt, dass es schockierte. Dabei wurde nie etwas „zu“. Nicht „zu traurig“, nicht „zu schön“. Keine Übertreibungen, nichts, was einen aus dieser realwirkenden Geschichte treiben würde. Ich konnte so gut mitfühlen. Bei jeder einzelnen Person und Handlung. Wenn man nicht immer Glück in der Liebe hatte, dann wird man sich in der Geschichte wiedererkennen. Wenn man ein nachdenklicher Charakter ist, dann in Sophie. Sie tat mir so oft leid. Und manchmal tat ich mir selber leid. Weil so vieles wahr war und es weh tut, wenn einem der Spiegel vorgehalten wird. Wenn ich „Den Mund voll ungesagter Dinge“ mit „Mein bester letzter Sommer“ vergleiche, schneidet es ein wenig schlechter ab. Aber wenn ich es mit anderen Bücher vergleiche, gibt es keinen Grund, Punkte abzuziehen. Und wahrscheinlich war „Mein bester letzter Sommer“ für mich eh nicht nur 5 Sterne wert, sondern viel mehr. Und deswegen bekommt das neue Jugendbuch nun ebenfalls die volle Sternenzahl von mir. Es geht ans Herz, verletzt den Leser, verletzt die Figuren, zeigt Wahrheiten, Liebe und Freundschaften und ist einfach unfassbar wichtig.

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UM WAS GEHT ES IN DEN BUCH? Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie. Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert. FAZIT UND MEINUNG ich bin ganz unvoreingenommen an das Buch herangegangen. Bisher habe ich ein Buch der Autorin verschlungen und geliebt. Also musste ich weitere Bücher der Autorin lesen, gesagt getan. So habe ich mich an das Werk gewagt und kam zu den Entschluss es ist ein wahres Meisterwerk was die Autorin hier erschaffen hat. Zunächst muss ich gestehen , dass ich nicht das erwartet habe, ein wichtiges Thema wie ich finde und die Autorin hat es meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt, so geht es viel darum , sich in jungen Jahren zu finden und seinen Platz innerhalb der Familie zu erkämpfen wie es jeder Teenager kennt. Aber auch um die erste Liebe auch um den ersten Kontakt, dass gleiche Geschlecht zu erkunden. Es gibt auch Sexszenen und Intimitäten die gut und detailliert dargestellt wurden. So wurde die Liebe zwischen zwei Frauen thematisiert , aber auch das Fremdgehen und der damit verbundene Schmerz wurden überzeugend und glaubhaft sowie bildlich dargestellt. Ich habe mich in alle Haupt und auch Nebencharaktere einfühlen, hineinversetzen können. Alle Handlungen waren schlüssig und ich finde es ist ein sehr gut gelungenes Jugendbuch, das ich sofort weiterempfehlen würde. Des weiteren , fand ich die Themenwahl sehr zeitgerecht und auch sehr gut gewählt. Ein tolles wortreiches Geschenk, leicht verständlich und sehr gut zu lesen. Ich bin hin und weg von den Buch und dieses wird nicht mein letztes sein von der Autorin

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Ich habe mich in dieses Buch verliebt

Von: Janine

02.08.2020

Ich war nie so ein Lesewurm, klar ich hab alle paar Monate mal ein Buch gelesen. Aber dieses hier hits different, ich lag manchmal stundenlang im Bett weil ich unbedingt weiter lesen wollte und es so schwer war es aus der Hand zu geben. Ab den ersten Kapiteln wusste ich schon, das ist mein Lieblingsbuch. Man fühlt sich als wäre man in der Geschichte drinnen, die Gefühle und Gedanken die gesagt werden reisen einem so mit. Dieses Buch ist perfekt für teenager die vllt auch gay sind auch wenn sie davor Bücher nicht so wertschätze.

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„Den Mund voll ungesagter Dinge“ ist der dritte, bei Heyne erschienene, Roman der deutschen Schriftstellerin Anne Freytag, der im Sommer 2018, wie schon der Vorgänger „Mein bester letzter Sommer“ im vorherigen Jahr, für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde. Sophie hätte gerne ein simples Leben. Keines, in dem ihre Mutter sie direkt nach der Geburt verlassen hat, ihr bester Freund nach Frankreich gezogen ist und zu allem Überfluss nun auch noch ihr Vater beschließt, mit ihr von Hamburg nach München zu ziehen. Zu seiner Freundin. Sophie kann dieser ganzen Sache gar nichts abgewinnen. Sie vermisst Hamburg, findet die Freundin ihres Vaters zu nett und will sie einfach nicht mögen. Ebenso wie deren Söhne, die ihr dann ungewollt aber doch recht schnell ans Herz wachsen. Dann lernt Sophie das Nachbarsmädchen Alex kennen, mit ihrem ansteckenden Lachen. Und zu dem neuen Familienleben, in das sie sich erst einmal einfinden muss, kommt die Liebe. Anne Freytag erzählt in „Den Mund voll ungesagter Dinge“ eine Coming of Age Geschichte zweier Mädchen, die sich selbst erst einmal an ihre sexuelle Orientierung gewöhnen müssen. Und obwohl es genau darum geht, dass die beiden lesbisch sind, hatte ich beim Lesen nie das Gefühl, dass die Autorin einem dieses Thema aufdrücken möchte. Es passt einfach ganz natürlich zu Sophie und Alex, die sich nur langsam näher kommen. Weder die Figuren noch Anne Freytag überstürzen etwas, sondern lassen sich alle Zeit der Welt und vielleicht wirkt die Geschichte aus diesem Grund so natürlich und liebenswert, genauso wie die Charaktere. Direkt zu Beginn wird der Leser mit einer vielleicht etwas dramatisch und klischeehaft wirkenden Szene neugierig gemacht, dann wechselt es und man findet sich mit Sophie in Hamburg wieder, kurz vor dem Umzug. Die Einstiegsszene wird erst zum Ende hin wieder aufgegriffen, was mir als Aufbau sehr gefallen hat. Ebenso wie die Tatsache, dass der Roman in viele kurze Kapitel eingeteilt wurde, was ihn sehr flüssig zu lesen macht und das Suchtpotenzial noch steigert. Ist ja schließlich nur noch ein kurzes Kapitel. Und ach, das war auch so schnell vorbei. Na gut, dann eben noch eines. Die Geschichte hat mich mit jeder Seite mehr gefesselt, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte und alle freien Momente genutzt habe, um weiter zu lesen. Das passiert bei mir wirklich eher selten, selbst wenn mir das Buch sehr gut gefällt. Ich habe die ganze Zeit über mit Sophie und Alex mitgefiebert und mich mit ihnen gefreut oder traurig gefühlt. Wirklich etwas Negatives kann ich über dieses Buch gar nicht sagen. Anne Freytag schafft es anscheinend spielend leicht, eine wirklich niedliche und herzerwärmende Liebesgeschichte zu schreiben, der ich sofort alles abkaufe, weil sie einfach echt wirkt. Noch dazu sind auch Cover und die Seiten hübsch gestaltet und passen zum jugendlichen Stil der Geschichte. Mein Fazit: „Den Mund voll ungesagter Dinge“ war mein erstes Buch von Anne Freytag und direkt darauf folgte „Nicht weg und nicht da“, was sicherlich auch nicht das Letzte gewesen sein wird. Demnach kann ich für dieses Buch nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

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Liebe ist doch was schönes!

Von: Lina Franke aus Delmenhorst

24.10.2019

"Den Mund voll un gesagt er Dinge" ist ein wirklich hezzerreißend, romantisch und einfühlsamer Roman. Die Autorin hat das Buch sehr Realitätsnähe geschrieben, sodass man die Gedanken der Protagonistin total nachvollziehen kann. Eine Sache stört mich allerdings ein bisschen: Das vorletzte Kapitel isg wirklich sehr dramatisch und aufregend, aber mich ärgert etwas an dem letzten Kapitel, dass dann einige Wochen später spielt. Ich finde es etwas schade, dass nicht wirklich mehr auf den Konflikt eingegangen wurde und oder die Lösung des Problems weiter geschildert wurde. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen, da ja nicht immer nur eine Liebesgeschichte zwischen einer Frau und einem Mann beschrieben werden müssen. ; )

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