Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Clint Smith

Was wir uns erzählen

Das Erbe der Sklaverei – Eine Reise durch die amerikanische Geschichte

(2)
Hardcover
26,00 [D] inkl. MwSt.
26,80 [A] | CHF 36,50 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Von 0 auf Platz 1 der New-York-Times-Bestseller-Liste: Clint Smith mit dem Buch der Stunde

Eines der 10 besten Sachbücher des Jahres 2021 - New York Times

Nominiert für den National Book Award for Nonfiction (Longlist)

Eines von Barack Obamas Lieblingsbüchern des Jahres 2021

In diesem Buch nimmt Clint Smith uns mit auf eine einzigartige Reise: Er folgt den Spuren des transatlantischen Sklavenhandels von New Orleans bis nach Monticello und zum berüchtigten Angola Prison – historischen Stätten Amerikas, die von der Geschichte der Sklaverei erzählen. Doch die Wahrheit über das dort erlittene Unrecht ist unter vielen Schichten von Legenden und Zuschreibungen verschüttet. Poetisch und brillant führt uns Smith vor Augen, wie eng alltägliche Orte, Feiertage und sogar ganze Stadtteile bis heute mit diesem gewaltsamen Kapitel der amerikanischen Geschichte verflochten sind und so noch immer die Gegenwart prägen.

»Smith zwingt uns, zu überdenken, was wir über die amerikanische Geschichte zu wissen glauben.« TIME

»Wir brauchen dieses Buch.« Ibram X. Kendi, Autor von How to Be an Anti-Racist

»Ein brillantes, wichtiges Werk über ›ein Verbrechen, das noch immer stattfindet‹« Kirkus

»Die Anschaulichkeit, mit der Smith die besuchten Orte und seine Begegnungen mit den Menschen schildert, hält diese Mischung aus autobiografischer Reportage, Gegenwartsporträt und Geschichtsbuch lebendig.«

NZZ, Bücher am Sonntag (26. June 2022)

Aus dem Englischen von Henriette Zeltner-Shane
Originaltitel: How the Word is Passed
Originalverlag: Little, Brown and Company
Hardcover mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8275-0158-5
Erschienen am  14. March 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Ähnliche Titel wie "Was wir uns erzählen"

"Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber"
(1)

Michaela Karl

"Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber"

"Wir brechen die 10 Gebote und uns den Hals"
(2)

Michaela Karl

"Wir brechen die 10 Gebote und uns den Hals"

Sontag
(1)

Benjamin Moser

Sontag

Amerika!

Geert Mak

Amerika!

How To Be an Antiracist

Ibram X. Kendi

How To Be an Antiracist

Cassius X

Stuart Cosgrove

Cassius X

Born to Run

Bruce Springsteen

Born to Run

Dancing With Myself
(5)

Billy Idol

Dancing With Myself

Unorthodox

Deborah Feldman

Unorthodox

Durch Mauern gehen
(4)

Marina Abramović

Durch Mauern gehen

I'll be there for you

Kelsey Miller

I'll be there for you

WILL

Will Smith, Mark Manson

WILL

Black and proud
(1)

James McBride

Black and proud

Sommer 1927
(3)

Bill Bryson

Sommer 1927

Denn bereuen sollst du nie

Mary Higgins Clark

Denn bereuen sollst du nie

Ramones
(3)

Flo Hayler

Ramones

Überbitten
(2)

Deborah Feldman

Überbitten

„Ich würde so etwas nie ohne Lippenstift lesen“
(3)

Michaela Karl

„Ich würde so etwas nie ohne Lippenstift lesen“

Dresden Revisited
(2)

Peter Richter

Dresden Revisited

Farbenblind

Trevor Noah

Farbenblind

Rezensionen

Ein sehr wichtiges Buch

Von: rosa_victualia

12.07.2022

Ein sehr wichtiges Buch, dass man unbedingt gelesen haben muss. Clint Smith ist es hier gelungen, zu einem sehr wichtigen Thema, ein Sachbuch wie ein Roman zu schreiben. Es werden hier nicht trockene Fakten und Daten geliefert, sondern sehr ergreifend und berührend die Hintergründe der Sklaverei in den USA beleuchtet. Er besucht ehemalige Plantagen, Denkmäler, Friedhöfe und viele andere Orte. Dabei deckt er auf, wie diese Orte mit der Sklaverei verbunden sind……und was immer noch verdeckt wird. Alles was wir im Geschichtsunterricht nicht lernen. Wie kam es dazu, dass Millionen von Menschen über so eine lange Zeit hinweg, so herabgewürdigt und gedemütigt werden konnten? Die Scheinheiligkeit der Politiker, die zwar die Sklaverei abschaffen wollten, aber zu Hause in ihren Plantagen Sklaven besaßen. Die sogar nicht davon zurückschreckten Familien auseinanderzureißen, in dem sie einzelne Familienmitglieder verkauften. Ein Buch, dass sehr zum Nachdenken anregt, und die Hintergründe des Rassismus aufzeigt. < …. aber was ist dieses Sklavensystem? Es ist ein System der Ausbeutung, der Ungleichheit und Exklusion, ein System, in dem man Menschen wie Eigentum besitzt und sie mit körperlicher und seelischer Gewalt unterdrückt, ein System, das sogar Leute rechtfertigten, die wussten, das Sklaverei moralisch falsch war. Und wie machen sie das? Indem sie die schiere Menschlichkeit der Versklavten ausschließlich auf der Grundlage ihrer Hautfarbe leugneten. > S. 28

Lesen Sie weiter

Nahbare Oral History

Von: not_without_my_books

10.06.2022

„Was wir uns erzählen“ von Clint Smith war in den USA nachvollziehbarerweise ein Bestseller. Der Historiker und Autor wählt einen interessanten Ansatz, um sich mit der Geschichte der Sklaverei in den USA auseinanderzusetzen und dabei die vielen Facetten zu beleuchten. Pro Kapitel wird jeweils ein Ort abgehandelt, der für das Verständnis der amerikanischen Geschichte und wie sie erzählt wird, zentral ist. Warum wird Jefferson als Gründungsvater der USA gefeiert, aber sein Besitz von Sklaven beschönigt? Warum wird die fundamentale Rolle der Sklaverei für den Bürgerkrieg so oft ignoriert? Wie kann es sein, dass heute noch Nachfahren der Südstaatenveteranen die Sklaverei verherrlichen? Smith besucht historische Orte – darunter solche, die die Sklaverei explizit thematisieren und aufarbeiten wie die ehemalige Plantage Thomas Jeffersons. Er nimmt die Leser*innen aber auch an Orte wie das Angola Prison, das bis heute so genannt wird und sich als Mustergefängnis präsentiert, obwohl es noch immer nach rassistischen Mechanismen funktioniert und kaum etwas aufgearbeitet hat. Die Frage, „how the word is passed“ – so der Titel im Original – bleibt dabei nicht unkritisch gegenüber historischer Instrumentalisierung für einen „guten Zweck“. So hinterfragt Smith das Selbstverständnis der nördlichen Staaten, die „Guten“ im Bürgerkrieg gewesen zu sein und reist nach Goreé Island (Senegal), um die Spannung von rassistischer Geschichtsschreibung und mitunter faktenverfälschender Selbstermächtigung darzustellen. Ist es nur verständlich oder auch legitim, mit gar nicht belegbaren Zahlen zu arbeiten, um das Bewusstsein für die Geschichte der Sklaverei zu schärfen, wenn ein Teil der Bevölkerung über Jahrhunderte ihrer Wurzeln beraubt wurde? Es ist gerade dieser selbstkritische Anspruch, der mir sehr gefiel und der auch in unserer Diskussion immer wieder Thema war. Dass zugleich auch die Juneteenth-Feiern ein Kapitel bekommen, verbindet diesen selbstkritischen Anspruch dann mit Selbstermächtigung, Optimismus und politischem Aktivismus. Sprachlich schafft Smith es, die Leser*innen an diese historischen Orte mitzunehmen. Er bietet einen Handapparat zum Nachschlagen seiner Referenzen und findet eine gute Mischung aus persönlicher und wissenschaftlicher Herangehensweise – auch, indem er immer wieder fragt, welche Einblicke ihm als Schwarzem Historiker verwehrt bleiben und welche er gerade deshalb erst erhält. Trotzdem gibt es manches, was mich störte. So kommt auch er leider nicht ohne Holocaust-Referenz aus, wenn er die Absurdität des überwiegend Schwarze Menschen inhaftierende Angola State Prison damit betonen will, dass ein Gefängnis in Deutschland, in dem überwiegend Jüd*innen eingesperrt seien, sicher zu Recht Empörung hervorriefe.. Ich verstehe das Argument, aber hier auf die NS-Zeit zu verweisen, ist vor allem instrumenteller Natur und das halte ich für unangebracht. An anderer Stelle zitiert er mehrere Schülerinnen, die Hegel aufgrund seines Rassismus gänzlich ablehnen – ja, den Rassismus klassischer Philosophen zu kritisieren, ist wichtig. Sie und ihr Denken deshalb in Gänze abzulehnen und sie ausschließlich mit ihrem Rassismus zu assoziieren, greift zu kurz. Und zuletzt fand ich an manchen Stellen die Übersetzung etwas holprig, auch wenn ich natürlich nicht weiß, ob die Sprache im Original bereits ähnlich ist oder nicht. Trotz dieser Kritikpunkte möchte ich das Buch insgesamt aber sehr empfehlen, da es die Auseinandersetzung mit Sklaverei sehr nahbar und ohne viele Vorkenntnisse ermöglicht, dabei zugleich informativ und berührend ist, uns innerhalb einer gemeinsamen Leserunde an vielen Stellen zu lebhaften Diskussionen brachte und zugleich fassungslos und begeistert zurückließ. Die Frage, was wir uns erzählen, gilt schließlich auch für Smith. Und deshalb erhebt sein Buch auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ermöglicht einen Einblick in die Vielschichtigkeit dieses Themas. Dass es dabei nicht dogmatisch ist, sondern ein Bewusstsein wecken möchte und vor allem Fragen auslöst, hat mir sehr gut gefallen.

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.

Alle anzeigen

Vita

Clint Smith, geboren 1988, ist ein amerikanischer Autor, Dichter und Dozent aus New Orleans. Er studierte Englisch und Bildungswissenschaften am Davidson College und an der Harvard University. Smith arbeitet als Journalist für The Atlantic und unterrichtet außerdem englische Literatur in einem Gefängnis in Washington. Seine Essays, Gedichte und Texte wurden bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und sind unter anderem in The New Yorker, The New York Times Magazine, The Paris Review und The Harvard Educational Review erschienen. Smiths erstes Buch, der Gedichtband »Counting Descent«, wurde 2016 in den USA veröffentlicht und 2017 mit dem Literary Award for Best Poetry Book der Black Caucus of the American Library Association ausgezeichnet. Clint Smith ist National Poetry Slam Champion des Jahres 2014 und wurde 2018 auf die »Forbes 30 Under 30«-Liste gewählt. Seine beiden TED-Talks The Danger of Silence und How to Raise a Black Son in America wurden bisher über 7 Millionen mal gesehen.

Zum Autor

Henriette Zeltner-Shane, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Jugendliche aus dem Englischen, u.a. Angie Thomas’ Romandebüt »The Hate U Give«, für das sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde.

Zur Übersetzerin

Events

17. Okt. 2022

Clint Smith - Digital-Event mit vhs-wissen-live.de

19:30 Uhr | Online-Event
Clint Smith
Was wir uns erzählen

Pressestimmen

»Seine Ortsbesuche sind [] ein Plädoyer genauer hinzuschauen, machen sie doch klar, dass dieses dunkle Kapitel amerikanischer Geschichte das Land noch immer prägt [].«

Stuttgarter Zeitung - Magazin (08. April 2022)

»Ein kluges, emotionales, auch provozierendes Buch, brillant formuliert«

Hörzu & Gong 17/2022 (21. April 2022)

»Wir brauchen dieses Buch.«

Ibram X. Kendi, Autor von How to Be an Anti-Racist (28. April 2021)

»Durch seinen neuen Blick auf Nachbarschaften, Feiertage und alltägliche Orte zwingt uns Smith die amerikanische Geschichte, die wir zu kennen glauben, zu überdenken.«

»Ein brillantes, wichtiges Werk über ›ein Verbrechen, das weiterhin passiert‹«

»Mit seinem Bestseller setzt Clint Smith jetzt dem Leid, das das Fundament Amerikas bildet, ein Denkmal.«

Welt am Sonntag (13. March 2022)

»Der schnörkellose Stil packt sofort.«

P.M. History (01. June 2022)