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Marion Lagoda

Ein Garten über der Elbe

Roman

(2)
Hardcover
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Atmosphärisch und eindrücklich – eine Frau verwirklicht trotz widriger Zeiten ihren Traum eines Gartens hoch über der Elbe, der später weltberühmt wurde

Hamburg, 1913: Als Hedda ihre Stelle als Obergärtnerin bei der jüdischen Bankiersfamilie Clarenburg antritt, hat sie es nicht leicht. Auf dem parkähnlichen Anwesen oberhalb der Elbe ist sie die erste Frau auf diesem Posten und wird von den ausschließlich männlichen Kollegen entsprechend kritisch beäugt. Auch körperlich wird ihr viel abverlangt, denn das Anwesen über der Elbe ist riesig, und der Erste Weltkrieg fordert ihr gärtnerisches Können noch einmal besonders heraus. Trotzdem gelingt es Hedda, hier ihren gärtnerischen Traum zu verwirklichen – bis hin zum Amphitheater im römischen Stil, das zum Mittelpunkt prachtvoller Feste und Theateraufführungen wird. Doch als sich in den 1930er Jahren die Zeiten verdüstern, geraten sowohl Hedda, die jüdische Vorfahren hat, als auch die Familie Clarenburg immer mehr in Bedrängnis.

Kenntnisreich, lebendig und mit faszinierenden Pflanzenbeschreibungen erzählt Marion Lagoda das Leben der Frau nach, deren wahrer Name Else Hoffa lautete und die als Obergärtnerin der Familie Warburg den berühmten Römischen Garten in Hamburg-Blankenese anlegte.

Inspirierend und lehrreich – das ideale Geschenk für Gartenliebhaber*innen.

»Geschickt mischt die Autorin Fakten und Fiktion, und so erfährt man viel bei der Lektüre dieses Romans «

NDR Kultur (16. April 2022)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-570-10401-9
Erschienen am  28. March 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Lesenswert!

Von: Kristall86 aus An der Nordseeküste

26.07.2022

Klappentext: „Hamburg, 1913: Als Hedda ihre Stelle als Obergärtnerin bei der jüdischen Bankiersfamilie Clarenburg antritt, hat sie es nicht leicht. Auf dem parkähnlichen Anwesen oberhalb der Elbe ist sie die erste Frau auf diesem Posten und wird von den ausschließlich männlichen Kollegen entsprechend kritisch beäugt. Auch körperlich wird ihr viel abverlangt, denn das Anwesen über der Elbe ist riesig, und der Erste Weltkrieg fordert ihr gärtnerisches Können noch einmal besonders heraus. Trotzdem gelingt es Hedda, hier ihren gärtnerischen Traum zu verwirklichen – bis hin zum Amphitheater im römischen Stil, das zum Mittelpunkt prachtvoller Feste und Theateraufführungen wird. Doch als sich in den 1930er Jahren die Zeiten verdüstern, geraten sowohl Hedda, die jüdische Vorfahren hat, als auch die Familie Clarenburg immer mehr in Bedrängnis.“ Autorin Marion Jagoda nimmt uns hier mit ins schöne Hamburg. Ihre bildhaften Beschreibungen zur Stadt an sich sind in gewisser Weise sphärisch schön und anregend. Auch wenn die Zeit ab 1913 anders wird als manche damals dachten. Da haben wir Leser der Familie Clarenburg und Hedda eine Menge voraus. Dennoch war die Zeit eben anders und für Hedda war es nicht gerade einfach als Obergärtnerin ihr Gesicht zu wahren. Eine Frau auf diesem Posten! Und dennoch schafft sie es und sie meistert ihren Beruf, der eigentlich fast schon eine Berufung zu sein scheint, bestens. Das was sie im parkähnlichen Anwesen der Familie geschaffen hat, hat selbst zwei Weltkriege überstanden und ist auch heute noch ein sehr beliebter Park. Wer sich in Hamburg auskennt wir diesen Fleck nur zu gut kennen. Jagoda bringt durch ihre Wortwahl und das einweben von Pflanzenbeschreibungen aller Art der Geschichte eine ganz besondere Note mit sich. Man fühlt mit Hedda mit und das erstaunen zum Schluss der Geschichte ist deshalb umso größer. Marion Jagoda betreibt hier ein wenig Sightseeing der anderen Art bzw. gibt uns Lesern hier eine Art Parkführung an die Hand. Die Geschichte rund um Hedda zu erlesen ist wirklich sinnlich und erfreut das Gärtner-Herz. Warum es dann nur 4 von 5 Sterne von mir gibt? Mir ist einfach unbegreiflich warum der wahre Name der Hedda „Else Hoffa“ denn nicht auch verwendet wurde genau wie Familie Clarenburg eigentlich „Familie Warburg“ hieß. Fazit: ein wirklich schönes Buch über einen sehr berühmten Garten in Hamburg den man gesehen haben muss. Schlussendlich wirkt er nach beenden des Buches wie ein Denkmal für Else Hoffa, die dort ihr Herzblut gegeben hat.

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Lesehighlight

Von: Stines Lesereise

18.07.2022

„Häng dein Herz niemals an Dinge, auch nicht an ein Stück Erde“ (S. 74) „Romane lesen bedeutet, mehr als ein Leben führen zu dürfen“ (S. 126) „Mit Natur haben Gärten überhaupt nichts zu tun.“ (S. 204) Hedda, eigentlich Flora Hedwiga Herzog, wird 1913 von Ludwig Clarenburg als Obergärtnerin zur Neugestaltung seines großen Anwesens in Hamburg Blankenese eingestellt. Sie ist die Tochter eines zu seiner Zeit sehr bekannten Würzburger Gärtners, der ihr das Gärtnerhandwerk nicht erlaubte und nach seinem Tod seinem einzigen Kind die Gärtnerei auch nicht vererbt. Hedda hat aber ihren Willen durchgesetzt und somit tritt sie als erste Frau Deutschlands die Stellung als Obergärtnerin an. Sie muss sich behaupten in der Männerwelt wegen ihres Berufs, wegen der Hosen, die sie zur Gartenarbeit trägt und wegen ihres Lebensentwurfs, Beruf statt Familie. Wir begleiten Hedda bei ihrer Gartenarbeit und vor meinem inneren Auge entstand der römische Garten dabei habe ich viel über Pflanzen gelernt. Wir begleiten Hedda durch den ersten Weltkrieg, fiebern mit ihr, freuen uns mit ihr in der kurzen Ruhephase nach dem Krieg bis zum Beginn der Schreckensherrschaft der Nazis. Eingelullt in ihre Blase des Gartens schätzt sie die Lage für sich falsch ein. Als Tochter einer jüdischen Mutter und Angestellte eines jüdischen Bankiers ist sie einer großen Gefahr ausgesetzt. Basierend auf wahren historischen Figuren und Orten hat Marion Lagoda einen atemberaubend schönen zeitgeschichtlichen Roman geschrieben, der nebenbei viel über Gartenkultur erzählt. Ich bin einfach so durch das Buch geflogen und habe die knapp 380 Seiten in 2 Tagen gelesen. Den römischen Garten in Hamburg-Blankenese gab und gibt es übrigens wirklich. Er zählt zu den Kulturdenkmälern der Stadt und kann heute noch bewundert werden, was ich bei meinem nächsten Besuch in Hamburg auch machen möchte.

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Vita

Marion Lagoda ist im Bergischen Land aufgewachsen und studierte Kunstgeschichte, bevor sie ein Volontariat bei der Rheinischen Post begann. Sie arbeitete als Journalistin u.a. für die Frankfurter Rundschau und spezialisierte sich später auf die Themen Natur und Garten. Sie ist Autorin zahlreicher Gartenbücher und schreibt Gartenreportagen für verschiedene Magazine. Marion Lagoda hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann in Hamburg.

Zur Autorin

Pressestimmen

»Ein wunderbar leicht zu lesender, süffig geschriebener Sommeroman für alle, die Blankenese, die Elbe, seine Parks und Gartenpracht lieben und Freude an historischen Details haben. «

blankenese.de (13. June 2022)

»Marion Lagoda erzählt die wahre Geschichte einer außergewöhnlichen Frau lebendig, mit faszinierenden Pflanzenbeschreibungen.«

hygge (04. May 2022)

»Geschickt verbindet Marion Lagoda Historisches und Fiktives und schafft damit einen Roman, der vor allem Gartenliebhaber begeistern dürfte.«

belletristik-couch.de (01. May 2022)