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Jan Weiler

Der Markisenmann

Roman

Bestseller Platz 29
Spiegel Hardcover Belletristik

Hardcover
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Was wissen wir schon über unsere Eltern? Meistens viel weniger, als wir denken. Und manchmal gar nichts. Die fünfzehnjährige Kim hat ihren Vater noch nie gesehen, als sie von ihrer Mutter über die Sommerferien zu ihm abgeschoben wird. Der fremde Mann erweist sich auf Anhieb nicht nur als ziemlich seltsam, sondern auch als der erfolgloseste Vertreter der Welt. Aber als sie ihm hilft, seine fürchterlichen Markisen im knallharten Haustürgeschäft zu verkaufen, verändert sich das Leben von Vater und Tochter für immer.

Ein Buch über das Erwachsenwerden und das Altern, über die Geheimnisse in unseren Familien, über Schuld und Verantwortung und das orange-gelbe Flimmern an Sommerabenden.

»Der Markisenmann ist eine wirkliche Buch-Überraschung. Ungewöhnliche Idee, der Plot kann immer mithalten, richtig gut geschrieben, passender Titel und ein herrliches 70er-Jahre-Markisenmuster-Cover.«


Hardcover, Pappband, 336 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-453-27377-1
Erschienen am  21. March 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
»Der Markisenmann« von Jan Weiler

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Rezensionen

Bitte unbedingt lesen!

Von: buchverzueckt

10.09.2022

Vielen lieben Dank an das @bloggerportal & dem für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! Mein Leseeindruck: Ja. Unerhört. 😉 Sehr unscheinbar aber durchaus interessant kommt das Cover des Buches daher und weckte mein Interesse. Die 15 jährige Kim Papen wächst mit ihrer Mutter, ihrem Halbbruder und Stiefvater Heiko im Villenviertel Kölns auf. An Geld mangelt es jedenfalls nicht, dafür aber an liebenden Eltern, Aufmerksamkeit und Fürsorge. Den "feinen Herrn Papen", ihren leiblichen Vater, wie ihn ihr Stiefvater immer gehässig nennt, kennt sie nicht. Dieser verließ sie und ihre Mutter, als sie gerade mal zwei Jahre alt war. Mehr als eine unscharfe Fotografie von ihm besitzt sie nicht. Kim fühlt sich in ihrer Familie wahrlich wie das fünfte Rad am Wagen und als ihr kleiner Bruder zur Welt kam, verstärkte sich eben dieses Gefühl. Versetzungsgefährdet in der Schule, vernachlässigt und drangsaliert von den Eltern - es kommt zu einem folgenschweren Ausraster bei dem Kim ihren Bruder schwer verletzt. Die Konsequenz: Über die Sommerferien wird sie ins Ruhrgebiet abgeschoben, zum Unscharfen, wie sie ihn nennt, ihren leiblichen Vater. Roland Papen lebt in einer großen alten Lagerhalle, gemeinsam mit einem schier riesigen Bestand an alten DDR Markisen. Unfassbar, dass Kim hier 6 Wochen lang hausen soll, während die anderen in Amerika urlauben! Doch die anfänglichen Fluchtgedanken halten nicht lange an.... Wow. Einfach nur wow. Ihr glaubt gar nicht,  was für eine tolle Geschichte in diesem Buch steckt. Das ist nicht einfach nur eine einfache Geschichte, es steckt so viel mehr dahinter! Der Schreibstil wirklich erstklassig, teilweise sarkastisch und humorvoll - ich habe so oft gelacht! Die Idee der Geschichte, die wirklich ans Herz geht, berührt und einfängt. Eine unerhört gute, tiefgründige Vater-Tochter Geschichte. Sämtliche Protagonisten wurden wirklich unverwechselbar ausgearbeitet, ich fühlte mich tatsächlich mittendrin. Ich kann und will gar nicht zu viel verraten, ich möchte euch aber unbedingt diesen tollen Roman ans Herz legen der thematisch auch auf die Zeit der Wende eingeht. Was darf es also sein? 》Mumbai《 oder 》Kopenhagen《 ? Für welches Modell entscheidest du dich, wenn der Markisenmann vor deiner Türe steht?

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Erfrischend, berührend, einfach nur schön

Von: Stines Lesereise

04.09.2022

„Das gemeinsame Schweigen als Kulturtechnik des sozialen Austauschs schien hier in der Gegend sehr verbreitet zu sein.“ (S. 76) „Es war eine Trauer in ihm, die nie ganz verschwand, sich höchstens mit einem schüchternen Lächeln tarnte oder in einem hellen Auflachen, wenn er etwas komisch fand.“ (S. 102) Mumbai und Kopenhagen - das sind die beiden Stoffvarianten, die der „feine Herr Papen“ im Direktvertrieb der Firma „Papen Markisen und Ideen“ an jeden Balkonbesitzer im Ruhrgebiet verkaufen möchte, der noch nicht „bestückt“ ist. Damit ist schon klar, wer der titelgebende Markisenmann ist. Die Geschichte erzählt uns Kim, seine Tochter, die ihn erst in diesem besonderen Sommer, als sie 16 wird, kennenlernt. Aufgewachsen ist Kim bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater, sie lebt dort mit ihrem Halbbruder Geoffrey. Reiches Umfeld, kein offener Umgang innerhalb der Familie führen zu einem dramatischen Ereignis (möchte nicht spoilern) und Kim darf nicht mit den anderen drei nach Miami in den Urlaub sondern soll die kompletten Sommerferien bei dem feinen Herrn Papen verbringen. Was folgt ist eine berührende Geschichte über das Erwachsenwerden. Szenisch in einer für mich sehr schönen Sprache habe ich die beiden, den „kleinen Russen“, Oktopus, Achim, Lütz und Klaus sehr gerne begleitet. Ich habe gelacht, ich war gerührt, es hat mich an seinen traurigen Stellen gecatcht. Ein wenig hat es mich an „Henry“ erinnert. Lesenswert? Für mich ja, aber entscheidet selbst und lest das Buch 😉 Übrigens einen optischen Eindruck von Mumbai und Koppenhagen bietet der Einband außen und innen.

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Vita

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins. Sein erstes Buch »Maria, ihm schmeckt's nicht!« gilt als eines der erfolgreichsten Debüts der letzten Jahrzehnte. Es folgten unter anderem »Antonio im Wunderland«, »Mein Leben als Mensch«, »Das Pubertier«, »Die Ältern« und die Kriminalromane um den überforderten Kommissar Martin Kühn. Neben seinen Romanen verfasst Jan Weiler zudem Kolumnen, Drehbücher, Hörspiele und Hörbücher, die er auch selbst spricht. Er lebt in München und Umbrien.

Jede Woche veröffentlicht er eine neue Geschichte unter www.janweiler.de

Zum Autor

Events

14. Okt. 2022

Lesung mit Jan Weiler im Rahmen der HomBuch

19:00 Uhr | Homburg | Lesungen
Jan Weiler
Der Markisenmann

30. Okt. 2022

Lesung mit Jan Weiler

20:00 Uhr | Pfaffenhofen | Lesungen
Jan Weiler
Der Markisenmann

Videos

Pressestimmen

»Der bisher berührendste und humorvollste Roman von Jan Weiler.«

»Weiler erzählt mit viel Menschenkenntnis und unheimlich warmherzig eine profunde Vater-Tochter-Geschichte, die nie ins Sentimentale abgleitet und lange in einem nachhallt.«

Denis Scheck, Der Tagesspiegel (07. August 2022)

»... anrührend, aufwühlend, komisch, tragisch, unterhaltend und lebensklug – mehr kann man von guten Büchern kaum erwarten.«

»Jan Weiler hat ein Gespür für Figuren und ein Händchen dafür, durchaus heiter über komplizierte Angelegenheiten zu schreiben.«

» ... eine rührende Coming-of-Age-Story, die mit lakonischem Witz auch eine tragikomische Post-Wende-Geschichte erzählt.«

»Jan Weilers Buch nimmt man einfach gern in die Hand ... wegen der Geschichte [in der] ein lange abwesender Loser-Vater zum leuchtenden Vorbild seiner Teenager-Tochter wird.«

Angela Wittmann, Brigitte (06. July 2022)

»Grandiose Typen, lakonischer Witz: Der Entwicklungsroman von Jan Weiler ist Kopfkino vom Feinsten.«

Hörzu (01. April 2022)

»Ein tolles Buch mit Bestseller-Garantie: amüsant und mit Tiefgang geschrieben.«

Julia Gaß, Ruhr Nachrichten (16. March 2022)

»Der Markisenmann von Jan Weiler ist der schönste Vater-Tochter-Roman, seitdem es Bücher gibt.«

»Es gibt unzählige DDR-Romane, aber noch keinen, der die jüngste deutsche Vergangenheit mit Witz und Wucht so gekonnt abhandelt.«

Thorsten Unger, MDR Thüringen (27. March 2022)

»Ein wunderbar anrührendes Sommermärchen.«

»Jan Weiler erweist sich mit diesem Buch als einer der ganz großen Erzähler der Gegenwart.«

Wolfgang Pichler, Bonner General-Anzeiger (16. April 2022)

»Es ist eine Geschichte zum Lachen und zum Weinen, berührend und voller komischer Szenen.«

Badisches Tagblatt (30. April 2022)

»Ich habe es sehr gerne gelesen. Es ist lustig, eine irre Geschichte, aber es hat auch etwas Ernstes, zeitweise Trauriges.«

»Traurig, komisch, hoffungsvoll: Bei Jan Weiler geht es um die Menschen, die auf den ersten Blick nicht dazugehören.«

MDR um 11 (26. April 2022)

»Ich bin ein großer Fan von Ronald Papen.«

»Wie immer schafft es Jan Weiler, mit seinem besonderen Blick und seinem Gespür diese Menschen ... direkt in die Herzen seiner Leser zu ‚pflanzen‘.«

Kieler Nachrichten (03. June 2022)

»Jan Weiler hat einen anrührenden Vater-Tochter-Roman und ein ungewöhnliches Generationenporträt verfasst. Unterlegt mit sehr viel Zeitgeist und Lokalkolorit.«

»Lustig und sentimental zugleich.«

Freundin (23. March 2022)

»Ein typisches Jan-Weiler-Buch: lustig und herzerwärmend.«

plus Magazin (04. April 2022)

»Mit viel Humor erzählt Jan Weiler eine berührende Geschichte über das Erwachsenwerden und das Altern.«

Rüdiger Busch, Rhein-Neckar-Zeitung (27. April 2022)

»Eine irrwitzige Geschichte übers Erwachsenwerden, (gescheiterte) Träume und konträre Lebensmodelle.«

Matthias Busch, Münchner Merkur (17. May 2022)

»Er macht dem Pott eine kleine Liebeserklärung und bleibt in seinen mitunter abgedrehten Milieu-Beschreibungen immer respektvoll.«

Kölnische Rundschau (12. May 2022)

»... gehört ... zu den Büchern, die einem erst Ruhe geben, wenn sie ausgelesen sind. ... eine Geschichte zum Lachen und zum Weinen, berührend und voller komischer Szenen.«

Badisches Tagblatt (30. April 2022)

»Kurzweilig, voller Charme und Humor. Den Seiten entströmt der sommerliche Geruch des Rhein-Herne-Kanals.«

Stuttgarter Zeitung (06. May 2022)

»Dramatisch, berührend und zugleich humorvoll!«

OK! (18. May 2022)

»Unbedingt lesen. Sätze zwischen Lachen und Weinen.«

Gold meine Zeit (02. May 2022)

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