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Jan Weiler

Der Markisenmann

Roman

Bestseller Platz 12
Spiegel Hardcover Belletristik

Hardcover
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Was wissen wir schon über unsere Eltern? Meistens viel weniger, als wir denken. Und manchmal gar nichts. Die fünfzehnjährige Kim hat ihren Vater noch nie gesehen, als sie von ihrer Mutter über die Sommerferien zu ihm abgeschoben wird. Der fremde Mann erweist sich auf Anhieb nicht nur als ziemlich seltsam, sondern auch als der erfolgloseste Vertreter der Welt. Aber als sie ihm hilft, seine fürchterlichen Markisen im knallharten Haustürgeschäft zu verkaufen, verändert sich das Leben von Vater und Tochter für immer.

Ein Buch über das Erwachsenwerden und das Altern, über die Geheimnisse in unseren Familien, über Schuld und Verantwortung und das orange-gelbe Flimmern an Sommerabenden.

»Der Markisenmann ist eine wirkliche Buch-Überraschung. Ungewöhnliche Idee, der Plot kann immer mithalten, richtig gut geschrieben, passender Titel und ein herrliches 70er-Jahre-Markisenmuster-Cover.«


Hardcover, Pappband, 336 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-453-27377-1
Erschienen am  21. March 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
»Der Markisenmann« von Jan Weiler

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Marc Levy

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Rezensionen

Eine authentische Geschichte, die mich berührt hat - schwermütig und komisch

Von: buch_weltenbummlerin

08.08.2022

„Zu zweit ist man schon doppelt so viel wie alleine.“ (S. 109) Jan Weiler • Der Markisenmann • Roman • 333 Seiten • Heyne-Verlag Kim war mir sofort vertraut. Obwohl mich die Ereignisse zu Beginn schockierten (ich musste die besagte Situation zweimal lesen), war mir Kim nie unsympathisch. Ein 16-jähriges Mädchen, durch Wut, Enttäuschung und Frust zu einer Tat getrieben, deren Schuld sie ihr Leben lang begleiten wird. Sie steht am Abgrund - und „findet“ ihren Vater. Den Vater, den sie nie kennengelernt hatte und der ihr zunächst als der Inbegriff eines Verlierers erscheint. Aber der Sommer bei ihrem Vater verändert sie. Roland Papen sehe ich direkt vor mir. Selten schafft es ein*e Autor*in, ein so klares Bild der Protagonist*innen bei mir zu schaffen. Ich war dort. Ich war bei Roland und seiner Tochter - ich habe sie begleitet. Die Geschichte berührte mich. Ich habe schon zwei weitere Bücher von Jan Weiler gelesen. Dieses war anders. Es ging tiefer. Die Geschichte um Roland - seine Vergangenheit - ging mir nahe. Die Situation von Kim ging mir nahe. Die beiden zusammen waren herrlich - zuweilen herrlich komisch. Ich habe stellenweise herzhaft gelacht - auch wenn immer etwas Schwermut in der Luft lag. Schwermut gepaart mit Leichtigkeit und Komik. Ist das möglich? Ja, bei Jan Weiler schon

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Sommer, Sonne und Markisen

Von: buecherreigen

03.08.2022

Ach, dieses Buch hat richtig Spaß gemacht zu lesen!!! Das Cover ist super - weil doch so wichtig und bezeichnend für diese Geschichte!! Auch hier geht es um einen Sommer, der Leben verändert - diesmal der 15-jährigen Kim, die diesen bei ihrem ihr unbekannten Vater verbringen muss. Ihr erster Eindruck von ihm ist so enttäuschend, aber sie lernt schnell die Sanftmut, Bescheidenheit und Redlichkeit ihres Vaters, des Markisen- Verkäufers Ronald Papen, schätzen und lieben. Beide lernen durch Ihre Begegnung mit ihren jeweiligen schweren Schuldgefühlen besser zurecht zu kommen.... Die Gedanken zu dieser Schuld werden mir im Gedächtnis bleiben. Jan Weiler ist ein toller Erzähler, dieses Buch ein sehr unterhaltsamer Roman mit lieb gewonnenen Charakteren - ein paar Tränen flossen, schmunzeln musste ich öfters, und an einer Stelle musste ich schallend lachend!!! Es gibt einen Soundtrack zum Buch, was ich aber leider erst auf der letzten Seite erfahren habe.

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Vita

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins. Sein erstes Buch »Maria, ihm schmeckt's nicht!« gilt als eines der erfolgreichsten Debüts der letzten Jahrzehnte. Es folgten unter anderem »Antonio im Wunderland«, »Mein Leben als Mensch«, »Das Pubertier«, »Die Ältern« und die Kriminalromane um den überforderten Kommissar Martin Kühn. Neben seinen Romanen verfasst Jan Weiler zudem Kolumnen, Drehbücher, Hörspiele und Hörbücher, die er auch selbst spricht. Er lebt in München und Umbrien.

Jede Woche veröffentlicht er eine neue Geschichte unter www.janweiler.de

Zum Autor

Events

15. Sept. 2022

Lesung mit Jan Weiler im Rahmen der HomBuch

19:00 Uhr | Homburg | Lesungen
Jan Weiler
Der Markisenmann

Videos

Pressestimmen

»Der bisher berührendste und humorvollste Roman von Jan Weiler.«

»Weiler erzählt mit viel Menschenkenntnis und unheimlich warmherzig eine profunde Vater-Tochter-Geschichte, die nie ins Sentimentale abgleitet und lange in einem nachhallt.«

Denis Scheck, Der Tagesspiegel (07. August 2022)

»... anrührend, aufwühlend, komisch, tragisch, unterhaltend und lebensklug – mehr kann man von guten Büchern kaum erwarten.«

»Jan Weiler hat ein Gespür für Figuren und ein Händchen dafür, durchaus heiter über komplizierte Angelegenheiten zu schreiben.«

» ... eine rührende Coming-of-Age-Story, die mit lakonischem Witz auch eine tragikomische Post-Wende-Geschichte erzählt.«

»Jan Weilers Buch nimmt man einfach gern in die Hand ... wegen der Geschichte [in der] ein lange abwesender Loser-Vater zum leuchtenden Vorbild seiner Teenager-Tochter wird.«

Angela Wittmann, Brigitte (06. July 2022)

»Grandiose Typen, lakonischer Witz: Der Entwicklungsroman von Jan Weiler ist Kopfkino vom Feinsten.«

Hörzu (01. April 2022)

»Ein tolles Buch mit Bestseller-Garantie: amüsant und mit Tiefgang geschrieben.«

Julia Gaß, Ruhr Nachrichten (16. March 2022)

»Der Markisenmann von Jan Weiler ist der schönste Vater-Tochter-Roman, seitdem es Bücher gibt.«

»Es gibt unzählige DDR-Romane, aber noch keinen, der die jüngste deutsche Vergangenheit mit Witz und Wucht so gekonnt abhandelt.«

Thorsten Unger, MDR Thüringen (27. March 2022)

»Ein wunderbar anrührendes Sommermärchen.«

»Jan Weiler erweist sich mit diesem Buch als einer der ganz großen Erzähler der Gegenwart.«

Wolfgang Pichler, Bonner General-Anzeiger (16. April 2022)

»Es ist eine Geschichte zum Lachen und zum Weinen, berührend und voller komischer Szenen.«

Badisches Tagblatt (30. April 2022)

»Ich habe es sehr gerne gelesen. Es ist lustig, eine irre Geschichte, aber es hat auch etwas Ernstes, zeitweise Trauriges.«

»Traurig, komisch, hoffungsvoll: Bei Jan Weiler geht es um die Menschen, die auf den ersten Blick nicht dazugehören.«

MDR um 11 (26. April 2022)

»Ich bin ein großer Fan von Ronald Papen.«

»Wie immer schafft es Jan Weiler, mit seinem besonderen Blick und seinem Gespür diese Menschen ... direkt in die Herzen seiner Leser zu ‚pflanzen‘.«

Kieler Nachrichten (03. June 2022)

»Jan Weiler hat einen anrührenden Vater-Tochter-Roman und ein ungewöhnliches Generationenporträt verfasst. Unterlegt mit sehr viel Zeitgeist und Lokalkolorit.«

»Lustig und sentimental zugleich.«

Freundin (23. March 2022)

»Ein typisches Jan-Weiler-Buch: lustig und herzerwärmend.«

plus Magazin (04. April 2022)

»Mit viel Humor erzählt Jan Weiler eine berührende Geschichte über das Erwachsenwerden und das Altern.«

Rüdiger Busch, Rhein-Neckar-Zeitung (27. April 2022)

»Eine irrwitzige Geschichte übers Erwachsenwerden, (gescheiterte) Träume und konträre Lebensmodelle.«

Matthias Busch, Münchner Merkur (17. May 2022)

»Er macht dem Pott eine kleine Liebeserklärung und bleibt in seinen mitunter abgedrehten Milieu-Beschreibungen immer respektvoll.«

Kölnische Rundschau (12. May 2022)

»... gehört ... zu den Büchern, die einem erst Ruhe geben, wenn sie ausgelesen sind. ... eine Geschichte zum Lachen und zum Weinen, berührend und voller komischer Szenen.«

Badisches Tagblatt (30. April 2022)

»Kurzweilig, voller Charme und Humor. Den Seiten entströmt der sommerliche Geruch des Rhein-Herne-Kanals.«

Stuttgarter Zeitung (06. May 2022)

»Dramatisch, berührend und zugleich humorvoll!«

OK! (18. May 2022)

»Unbedingt lesen. Sätze zwischen Lachen und Weinen.«

Gold meine Zeit (02. May 2022)

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