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Silia Wiebe, Silke Baumgarten

Das Trauerbuch für Eltern

Was Müttern und Vätern nach dem Tod ihres Kindes geholfen hat. Mit einem Interview mit Verena Kast.

(1)
Hardcover
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Wenn es scheinbar keinen Trost gibt

Die beiden Autorinnen wissen wie es ist, ein Kind zu verlieren. Gemeinsam schrieben sie das Buch, das sie sich selbst gewünscht hätten, als sie um ihr Kind trauerten. Dieses Buch holt betroffene Eltern in der absoluten Ausnahmesituation ab. Es beschreibt auch anhand von sehr persönlichen Berichten anderer Eltern viele Möglichkeiten, mit diesem Schicksal umzugehen und den eigenen Weg aus der Trauer zu finden. Die renommierte Psychologin Verena Kast erklärt zudem die typischen Trauerphasen und beschreibt, wie Angehörige und Freunde trauernde Eltern am besten unterstützen können.

  • Wahre Geschichten, die zum Weiterleben ermutigen

  • In Zusammenarbeit mit der bekannten Trauerexpertin Verena Kast


Originaltitel: Wenn Eltern trauern
Hardcover mit Schutzumschlag, 176 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
3. Aufl. 2020
ISBN: 978-3-466-31074-6
Erschienen am  03. April 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Sensibles Buch über ein sensibles Thema- mein Rettungsanker!

Von: Maria

17.07.2018

Nach dem mein Sohn letztes Jahr verstorben ist, war dieses Buch mein Rettungsanker. Irgendwann im November, 8 Wochen danach wagte ich mich an die Lektüre. Ich fühlte mich unverstanden und ich hatte niemanden mit dem ich mich austauschen konnte- der wusste wie es sich anfühlte sein Kind zu Grabe zu tragen. Natürlich bekam ich viel Trost und Mitgefühl von meinem Umfeld, es ist jedoch nicht das gleiche, wie der Austausch mit Gleichgesinnten. Sich in eine Selbsthilfegruppe setzen? Nicht mein Ding. Und so weit bin ich damals (und heute) gar nicht gewesen. Meine Hebamme empfahl mir dann dieses Buch und ich liebte es. Ich hatte das erste Mal das Gefühl richtig verstanden zu werden. In dem Buch von Wiebe & Baumgarten erzählen knapp ein dutzend Eltern davon wie sie den Verlust ihres Kindes verarbeitet und überlebt haben. Die Todesumstände der Kinder waren so unterschiedlich wie die Familien selbst. Ein 18 jährige Mädchen was sich selbst tötete, ein 8 jähriger Junge der am plötzlichen Herztod verstarb. Oder die junge Mutter die ihr Kind in der 28 SSW still entband. Das Buch erzählt sehr sensibel unterschiedliche Modelle von unterschiedlichen Menschen- wie man mit etwas so unfassbaren, so tragischen und lebensverändernden umgeht. Den Tod des eigenen Kindes. In vielen Empfindungen und Handlungen fand ich mich wieder, es spendete Trost, ich fühlte mich weniger allein. Ich muss sagen, das Buch war ein Stück weit meine Rettung. In einer Zeit in der ich gar nicht mehr ein noch aus wusste, fand ich da zumindest temporär ein wenig Halt. Ich kann die Lektüre jedem Elternteil empfehlen, welches einen Verlust erleiden musste. Es ist unerheblich ob Fehlgeburt, Totgeburt oder das Versterben des Kindes nach Jahrzehnten. Eltern sein, Mutter oder Vater sein- die Empfindungen sind immer die gleichen. Wenn man sein Kind zu Grabe trägt empfindet man Versagen, Wut und das Gefühl von himmelschreiender Ungerechtigkeit. Und auch wenn nichts diesen Schmerz abmildern kann. Es tut gut, zu wissen das man nicht alleine ist.

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Vita

Silia Wiebe, geboren 1977, ist Journalistin (u.a. bei Chrismon, ELTERN und BRIGITTE), Buch-Autorin und Dozentin an der Akademie für Publizistik. Sie ist Mutter eines Sohnes und verlor zwei Kinder in der späten Schwangerschaft.

Silke Baumgarten, geboren 1959, war über 20 Jahre Redakteurin bei Brigitte und arbeitet heute als Trauerrednerin, Dozentin und Autorin. Sie hat eine erwachsene Tochter. Ihre zweite Tochter war schwer behindert, sie starb mit neun Jahren.

© Privat
Silke Baumgarten
© Knud Eggers
Silia Wiebe

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