Die Tote in der Sommerfrische

Ein Seebad-Krimi

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Ein glanzvoller historischer Küstenkrimi – der großartige erste Fall für Viktoria Berg und Christian Hinrichs

Norderney 1912: Im eleganten Seebad verbringt die feine Gesellschaft der Kaiserzeit die Sommerfrische. Auch die junge, unabhängige Viktoria Berg genießt die Zeit am Meer, bevor sie ihre Stellung als Lehrerin antritt. Doch dann wird sie Zeugin, wie der Hamburger Journalist Christian Hinrichs, der eine Reportage über den Sommer der Reichen und Schönen schreibt, eine ertrunkene junge Frau aus den Wellen zieht. Viktoria kannte die Tote und glaubt nicht eine Sekunde daran, sie habe den Freitod gewählt. Gemeinsam mit Christian stellt sie Nachforschungen an und stößt in der adeligen Seebadgesellschaft der Belle Époque bald auf dunkle Geheimnisse …

»›Die Tote in der Sommerfrische‹ von Elsa Dix ist ein flott und unterhaltsam geschriebener Krimi.«

dpa (04. August 2020)

eBook epub (epub), 55 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-25466-7
Erschienen am  16. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

spannender Cosy Crime

Von: sunnylopes

14.01.2021

Dies „ist der Auftakt einer Seebad-Krimireihe um das sympathische Ermittlerduo Viktoria Berg und Christian Hinrichs“ – so steht es am Ende dieses Buches. Das Buch kann man definitiv für sich lesen, und ich hätte ehrlich gesagt nicht unbedingt gedacht, dass es weitergeht. Aber ich könnte mir vorstellen, für einen weiteren Teil wiederzukommen :-) Die Geschichte spielt im Jahr 1912 und dreht sich um Viktoria Berg – Tochter aus guten Hause, die ihren Urlaub in der Sommerfrische von ihren Eltern spendiert bekommen hat, um die Flausen aus dem Kopf zu kriegen und standesgemäß zu heiraten. Stattdessen will sie weiterhin Lehrerin werden, ungewöhnlich zu dieser Zeit. Und um Christian Hinrichts – er stammt eher aus einfachen Verhältnissen, und ihn verschlägt es nach Norderney, um einem Geheimnis aus seiner Vergangenheit zu entfliehen. Viktoria beobachtet zufällig, wie Christian eine Leiche aus dem Wasser zieht. Es stellt sich heraus, dass es eine ehemalige Freundin Viktorias ist, und der von der Polizei deklarierte Selbstmord kommt für sie absolut nicht in Frage! Also tun sich die beiden zusammen, denken sich einen Grund aus, warum sie ständig Zeit miteinander verbringen – denn das ging damals ja nicht so einfach! – und versuchen herauszufinden, was wirklich passiert ist. Im Gegensatz zu heute hatten sie nicht so viele Hilfsmittel, und es gestaltet sich nicht ganz so einfach. Vor allem finden sich immer mehr Verdächtige, die alle einen guten Grund haben, und man sieht in so manchen Abgrund der ach so feinen Gesellschaft – mal seicht, mal abgrundtief… Stellenweise geraten die Beiden in ordentliche Bedrängnis, so dass man zwischendurch richtig mitfiebert, ob sie es unentdeckt herausschaffen oder nicht. Ich gebe zu, ich wäre nicht auf den Täter gekommen, obwohl ich mehrmals dachte, ich wüsste die Lösung. Man bekommt auch eine kleine Einsicht in die Art zu leben damals, ohne dass man von historischen Einzelheiten erschlagen wird, das hat mir persönlich ganz gut gefallen! Sehr lustig fand ich die Darstellung, wie Viktoria schwimmen gehen wollte und sich dafür umziehen musste. Habt ihr schon mal von Badekarren gehört? Ich noch nicht, und es ist eine aberwitzige Vorstellung… Und natürlich wurde nach Geschlechtern bzw. nach Familien getrennt. Und dann die Badekleidung… Heutzutage kaum vorstellbar… Das Buch war sehr locker-leicht zu lesen, mal eine Abwechslung zu den ultra-spannenden Thrillern, die ich sonst lese. Was nicht heißen soll, dass es hier keine Spannung gibt! Sie ist aber ganz anders. Ich hatte keine genaue Vorstellung, wie das Buch so wird, und kann jetzt sagen, ich habe meinen allerersten Cosy Crime gelesen ;-) Wird wohl nicht mein Lieblingsgenre, gebe ich offen zu, aber es hat mir tatsächlich gut gefallen. Es ist wie gesagt mal etwas anderes, und Abwechslung beim Lesen ist doch was Tolles! Ich bin inzwischen gespannt auf den zweiten Teil. Diesem Auftakt der Reihe gebe ich gute 3,5 von 5 Sternen, da ich denke, dass es noch besser geht ;-)

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Ich hoffe auf Nachfolgebände!

Von: Annette Traks

27.08.2020

Im Jahr 1912 ist die Nordsee- Insel Norderney ein angesagtes Ziel für die feine Gesellschaft; unter seinesgleichen genießt man hier die Sommerfrische. Auch die 27-jährige Viktoria Berg, Tochter aus gutem Hause, weilt zur Zeit im illustren Palais-Hotel. Ihr Vater hat der selbstbewussten jungen Frau einen vierwöchigen Aufenthalt in dem Seebad spendiert, in der Hoffnung, dass sie sich doch noch in einen standesgemäßen Mann verliebt und heiratet. Doch Viktoria will sich ihre Unabhängigkeit bewahren und ist nicht davon abzubringen, nach dem Urlaub eine Stelle als Lehrerin anzutreten. Der Arbeitersohn Christian Hinrichs will so gar nicht in diese Umgebung passen. Bis vor Kurzem war er Kriminalreporter beim „Hamburger Fremdenblatt“. Doch nun ist ein Wechsel notwendig geworden, und er befindet sich zum ersten Mal auf einer Insel, um für die Damenillustrierte „Frau von Welt“ einen Artikel über die Erholung in der Sommerfrische zu schreiben. Viktorias und Christians Wege werden zusammengeführt, als Viktoria Zeugin wird, wie Christian eine tote Frau aus dem Wasser zieht. Zu ihrem Entsetzen handelt es sich um Henny Petersen, eine ehemalige Freundin, die jetzt als Zimmermädchen im Hotel arbeitet. Während die Polizei von Selbstmord ausgeht – vermutlich hat sie sich mit einem Mann eingelassen und ist schwanger geworden! - glauben sowohl Viktoria als auch Christian nicht daran, dass sich die lebenslustige Henny, die voller Optimismus in die Zukunft geblickt hat, das Leben genommen hat. Beide stellen Nachforschungen an und decken so manches düstere Geheimnis in der sogenannten feinen Gesellschaft auf. Resümee: Von Anfang an taucht der Leser in die sittenstrenge Kaiserzeit ein – eine Zeit, in der junge Frauen aus dem Elternhaus direkt in die oft von den Eltern arrangierte Ehe gingen, um versorgt zu sein. Viktoria Berg jedoch möchte sich nicht in die Abhängigkeit von einem Ehemann begeben, sondern ihren eigen Weg gehen und Lehrerin werden. Der Preis dafür ist hoch: Sie muss zölibatär leben und bekommt nur eine geringe Bezahlung. Und man bekommt ein Bild davon, wie die vornehme, zumeist adlige Gesellschaft im Seebad Norderney die Sommerfrische verbracht hat. Die einzelnen Szenen sind so anschaulich geschildert, dass man sich als stiller Beobachter fühlt und prima in die Akteure hineinversetzen kann. Es ist spannend, wie die mutige und eigensinnige Viktoria Berg, Tochter aus gutem Hause, und der Arbeitersohn Christian Hinrichs, der sich zum Journalisten hochgearbeitet hat, nach und nach den Tod von Henny Petersen (und nicht nur den!) aufklären – natürlich ganz ohne die Hilfsmittel der heutigen Zeit. So unterschiedlich beide durch ihre Herkunft sind und so sehr dieser Standesunterschied ihnen eine engere Beziehung verbietet, so hervorragend harmonisieren sie bei den Nachforschungen zum Tod der Hotelangestellten und einstigen Freundin Viktorias. Ebenso wie sie geht auch der Leser aufgrund von Informationen zur Person und Lebenssituation der Ertrunkenen davon aus, dass sie nicht freiwillig „ins Wasser gegangen“ ist. Aber wer hatte ein Motiv, die junge, lebensfrohe Frau mit den positiven Zukunftsaussichten zu töten? Viktoria und Christian kommen bei ihrer Detektivarbeit Geschäften und Intrigen auf die Spur, die die sogenannte feine Gesellschaft gar nicht mehr so fein erscheinen lassen. So manches Mal geraten sie dabei in Bedrängnis, sodass der Leser mit den beiden sympathischen Protagonisten mitfiebern muss. Fazit: Der Schluss lässt hoffen, dass dies nicht der einzige Seebad-Krimi ist und wir noch mehr von Viktoria Berg und Christian Hinrichs zu lesen bekommen.

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Vita

Elsa Dix ist eine aus Norddeutschland stammende Krimiautorin. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Hund in Düsseldorf und verbringt jede freie Minute auf Norderney. »Die Tote in der Sommerfrische« ist der Auftakt einer Seebad-Krimireihe um das sympathische Ermittlerduo Viktoria Berg und Christian Hinrichs.

www.elsa-dix.de/

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Pressestimmen

»Einfach formidable.«

WAZ (17. April 2020)

»Spannend bis zur letzten Seite.«

OK! (25. März 2020)

»Nicht nur ein Ferienkrimi, sondern auch und vor allem ein Historienroman am Vorabend des Ersten Weltkrieges, in dem sich die Frauen der Oberschicht allmählich emanzipieren.«

»Flotter Norderney-Krimi zur Zeit der Belle Epoque.«

»Ein flott und unterhaltsam geschriebener Krimi.«

Frankfurter Neue Presse (08. August 2020)

»›Die Tote in der Sommerfrische‹ ist ein unterhaltsam geschriebener Krimi. Das Lebensgefühl der Belle Epoque wird anschaulich eingefangen, aber auch soziale Gegensätze werden nicht ausgespart.«

Main Echo (19. September 2020)

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