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Die Mittwochsbriefe

Roman

(4)
eBook epub
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Wenn Liebesbriefe das Leben ändern

Fast vierzig Jahre waren Jack und Laurel verheiratet, als sie in derselben Nacht Arm in Arm sterben. Die drei erwachsenen Kinder kommen zum Begräbnis im Elternhaus zusammen – und entdecken im Keller ein Vermächtnis: Tausende von Briefen, die der Vater jeden Mittwoch an die Mutter schrieb. Wunderbare Briefe voller Liebe und Gefühl. Und ein Brief, der ein schreckliches Familiengeheimnis offenbart.

Innerhalb einer einzigen schicksalsschweren Nacht sterben Jack und Laurel, die seit fast vierzig Jahren glücklich verheiratet waren. Schweren Herzens finden sich ihre drei Kinder zusammen, um die Begräbnisfeierlichkeiten zu organisieren. Jeder hat sein eigenes Problem im Gepäck: Matthews Ehe ist ungewollt kinderlos und entsprechend angespannt. Samantha wiederum ist bereits geschieden und muss sich als alleinerziehende Mutter durchkämpfen. Und Malcolm ist um seiner Jugendliebe willen mit dem Gesetz in Konflikt geraten und bereits vor Jahren in Brasilien untergetaucht. Im Keller ihres Elternhauses stoßen die drei unvermutet auf einen Schatz: kistenweise Briefe des Vaters an die Mutter, die er ihr jahrzehntelang jeden Mittwoch geschrieben hat. Sie bieten wunderbar romantische Liebeserklärungen an seine Frau und zugleich eine rührende Geschichte der Familie. Die Lektüre ist zunächst enorm tröstlich. Doch dann taucht ein Brief auf, der die Familie in ihren Grundfesten erschüttert und eines der Kinder in den Abgrund zu stoßen droht.


Aus dem Amerikanischen von Marie Rahn
Originaltitel: The Wednesday Letters
Originalverlag: Shadow Mountain Press
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-02516-8
Erschienen am  11. March 2009
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein ganz besonderer Brief-Familiengeheimnis-Roman

Von: Literaturina

06.05.2021

TW: Hirntumor, Schlaganfall, Vergewaltigung, ungewollte Schwangerschaft, Drogen- und Alkohol-Missbrauch Nach - auf den Tag genau - sieben Jahren auf dem SuB wollte ich nur einmal kurz reinlesen, um zu entscheiden, ob es aussortiert werden kann. Und zack, war ich auch schon mit der Hälfte durch und konnte nicht aufhören zu lesen! Nachdem ihre Eltern nach 40 Jahren Ehe in derselben Nach Arm in Arm verstorben sind, kommen die drei Geschwister Matthew, Samantha und Malcolm im Elternhaus - einem B & B - zusammen. Zufällig stoßen sie dabei auf Kisten voller Briefe - Liebesbriefe ihres Vaters an ihre Mutter, aus jeder Woche seit ihrer Hochzeit. Sie fangen an zu lesen. Und stoßen dabei nicht nur auf amüsante Anekdoten, sondern auch das ein oder andere Familiengeheimnis, das ihre Welt auf den Kopf stellt. Somit ist dieses Buch teilweise ein Briefroman, aber nicht komplett, was mit sehr gefallen hat. Die Charaktere sind allesamt sehr unterschiedlich aber realistisch dargestellt. Am meisten haben mir die (Südstaaten-)Atmosphäre, die mich an "Grüne Tomaten" von Fannie Flagg erinnert hat, und das Grundthema, das ich hier nicht verraten möchte, gefallen. Darüber habe ich noch nie gelesen und fand es daher umso wichtiger. Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist das Ende: es war ein wenig zu viel des Guten, zu kitschig und over the top für meinen Geschmack. Definitiv eine Empfehlung, besonders für Fans von Nicholas Sparks und von Familiengeheimnis-Romanen. Aber auch für alle anderen. Übersetzt wurde diese Ausgabe aus dem Amerikanischen von Marie Rahn. PS: Dies ist wohl das erste Buch, bei dem ich den Epilog als Lesezeichen verwenden konnte! Und @kannleiderniemandendazuzwingen - dieses Cover gehört endllich mal zu den gut passenden, wo man weiß, der*die Gestalter*in hat den Roman tatsächlich gelesen :D

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DDiese durch und durch harmonische Liebesgeschichte, besticht durch Briefe.

Von: Gisela Simak

01.03.2018

Gleich im ersten Kapitel sterben Jack und Laurel. Das Ganze passiert auf eine so tragische Weise, dass ich beim Lesen ein paar Tränchen vergossen habe. Nach 40 Ehejahren verabschieden sich die Beiden zusammen, in einer Nacht. Sie werden am nächsten Tag in einer innigen Umarmung gefunden. Jack und Laurel kamen sehr gläubig rüber. Sie waren Menschen, die verzeihen konnten. Ihre Hilfsbereitschaft kannte keine Grenzen. Die drei Kinder Samantha, Matthew und Malcolm verbringen seit vielen Jahren endlich wieder eine gemeinsame Zeit. Man erfährt viel von dem Leben der Geschwister. Trotz des traurigen Anlasses, geht einem bei den Dreien das Herz auf. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Samantha ist geschieden. Die Polizistin zieht ihre Tochter alleine groß. Ihre oftmals schroffe Art konnte nicht über Gutmütigkeit hinwegtäuschen. Matthew ist mit seiner ehrgeizigen Frau sehr glücklich. Leider erfüllt sich ihr Kinderwunsch nicht. Er ist der Vernünftige. Nesthäkchen Malcolm ist das Sorgenkind in der Familie. Er hat sein Temperament oft nicht im Griff. Er wollte sein Leben nicht als Vorbestrafter einschränken. So flüchtete er nach Brasilien. Das alles wegen seiner großen Liebe. Seine lustigen Sprüche konnten seine Traurigkeit nicht verbergen. Besonders gut haben mir die "Mittwochsbriefe" gefallen. Über so etwas würde ich mich auch freuen. Jack hat seiner Frau jeden Mittwoch einen Brief geschrieben. Oft saß Laurel im gleichen Zimmer, wenn er schrieb. Jack brachte damit seine Gefühle zum Ausdruck. Probleme konnte er so leichter ansprechen. Jack und Laura hatten sich einen großen Wunsch erfüllt. Sie führten eine Pension, die sehr beliebt war. Die Frühstückspension Domus Jefferson konnte keiner mehr vergessen, der einmal dort zu Gast war. Die Pensionsgäste wurden mit den Jahren so etwas, wie eine zweite Familie. Das Setting fand ich sehr gut gewählt. Die Pension liegt im Herzen des Shenandoah Valley. Diese traumhafte Kulisse unterstreicht die warmherzige Geschichte. Es werden Probleme bewältigt. Eine wunderbare Beerdigung vorbereitet. Was kaum jemand so erleben darf: Die Kinder lernen ihre Eltern anhand von Briefen richtig kennen. Erleben sie als junge Menschen. Erfahren große Geheimnisse. Für Malcolm gerät jedoch die Welt aus den Fugen .... Diese durch und durch harmonische Liebesgeschichte, besticht durch Briefe. Sie sind das beste Vermächtnis, welches man seinen Kindern hinterlassen kann. Sie haben gezeigt, dass Laurel und Jack für ihr Glück kämpfen mussten. Sie haben den Kindern ermöglicht, das Leben ihrer Eltern kennen zu lernen. Die Nebencharaktere fügen sich wunderbar in die harmonische Familie ein. Besonders berührt hat mich Cameron. Warum? Das will ich jetzt nicht verraten. Damit würde ich zu sehr spoilern. Für Malcolm hatte ich eine besonders große Sympathie. Das Leben hat im übel mitgespielt. Ein durch und durch stimmiger Roman, den ich sehr gerne empfehle. Der Epilog besteht aus einem Brief. Diese Idee finde ich sehr genial. Der Inhalt des Briefes hat mich sehr gefreut! Danke Jason F. Wright. Jack Cooper hat von Cameron eine Münze als Glücksbringer geschenkt bekommen. >>Mr Cooper, manchmal funktionieren Glücksbringer einfach nicht. Aber zumindest hatte ich immer etwas Kleingeld in der Tasche.<< (Seite 137)

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Vita

Jason F. Wright

Jason F. Wright arbeitet als freier Journalist, Redner und politischer Berater. Bereits sein erster Roman, „Das Weihnachtsglas“, war ein Bestseller in Amerika. Auch „Die Mittwochsbriefe“ gelangten auf die Bestsellerlisten von „New York Times“ und „Publishers Weekly“. Jason F.Wright lebt mit seiner Frau und den gemeinsamen vier Kindern in Virginia.

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