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Die Farbe des Nordwinds

Roman

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Wenn die Suche nach der Heimat zur Suche nach dir selbst wird

Schon immer hat Ellen sich wie eine Besucherin in ihrem eigenen Leben gefühlt. Außer einmal, als Kind, als sie mit ihrer Mutter kurz auf den Halligen lebte. Abreisen wollte sie damals nicht, doch sie hatte keine Wahl. Nun kehrt sie zurück auf dieses merkwürdig vertraute Fleckchen Marschland. Und zu Liske, die damals wie eine Schwester für sie war. Ihre Annäherung wühlt alte Konflikte wieder auf, doch Ellen lässt sich nicht entmutigen. Denn sie weiß: Dies ist ihre Seelenheimat.

»Da man zurzeit schlecht wegfahren kann, hier eine spannende literarische Reise … wunderbar!«

Bild am Sonntag (14. März 2021)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-26551-9
Erschienen am  08. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Rezensionen

Ein komplexer Roman um menschliche Schicksale

Von: https://www.annette-traks.com/2021/03/28/jahn-klara-die-farbe-des-nordwinds-2021/

28.03.2021

Als Ellen 16 Jahre alt ist, zieht ihre Mutter mit ihr zu dem verwitweten Bauern Thijman auf eine Hallig. Dessen gleichaltrige Tochter Liske betrachtet sie als ihre Schwester. Aber die Mädchen sind sehr verschieden. So ist es z.B. Liskes größter Wunsch zu reisen, die Welt zu sehen, während Ellen sich auf der Hallig zu Hause fühlt, sie am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte. Sie liest alles über die kleinen Inseln im Wattenmeer, saugt auch über die dortige Natur jede Information auf. Doch es kommt anders: Liske muss bleiben, und Ellen mit ihrer Mutter nach Österreich gehen, wo sie ein Internat besucht und später Historikerin wird. Aber ihren Traum, zur wandelnden Halligen-Enzyklopädie zu werden und in ihre Seelenheimat zurückzukehren, gibt sie nie auf. Die Gelegenheit bietet sich, als Ellen im Alter von 36 Jahren eine Stelle als Lehrerin auf „ihrer“ Hallig annimmt. Sie wohnt bei Liske, die mittlerweile alleinerziehende Mutter eines kleinen Jungen ist. Das Verhältnis der beiden Frauen und ihr Umgang miteinander gestalten sich jedoch schwierig. Aber Ellen ist stark und davon überzeugt, dass sie in ihrer Heimat angekommen ist und bleiben wird. Ein zweiter Handlungsstrang spielt „Damals“ - das ist um 1800 herum bis zur großen Halligflut im Jahr 1825. Es wird das harte, entbehrungsreiche Leben der Brüder Hendrik und Arjen und deren Familien geschildert. Dieses weist, obwohl ca. 1 Jahrhundert zurückliegend, viele Parallelen zu Ellens Biografie auf. Resümee: In diesem Roman werden abwechselnd 2 Zeitstränge erzählt: In der Gegenwartshandlung lernt der Leser in der Er-Form Ellens Biografie kennen. Haupthandlungsort ist eine Hallig, auf der sie mit ihrer Mutter einst zunächst Urlaub machte und kurz darauf zu Bauer Thijman und dessen Tochter Liske zog. Nach der Trennung des Paares musste Ellen nach Österreich auf ein Internat, studierte und kehrt nun 20 Jahre später in ihre Seelenheimat zurück. Unter der Überschrift „Damals“ wird Arjens Leben aus seiner Sicht in der Ich-Form erzählt. Das Geschehen spielt um ca. 1800 bis zur großen Flutkatastrophe 1825, und ist auf der gleichen Hallig angesiedelt. Im Zentrum stehen aber nicht nur Ellens und Arjens Leben sowie das ihrer Familien, sondern auch Flora und Fauna sowie die Abhängigkeit des Lebens von der Natur. Diese kann ausgesprochen faszinierend sein – Ellen z.B. stellt sich oft vor, welche Farbe der Wind wohl gerade hat (Titel!) – aber in ihrer unbändigen Gewalt auch zerstörerisch. Sie gibt und nimmt, und der Mensch hat ihr nichts entgegenzusetzen. Es wird deutlich, dass sich in ca. 100 Jahren kaum etwas an der Situation der Halligen (Stichwort u.a. „Küstenschutz“) und ihrer Bewohner geändert hat. Die Autorin bringt dies auf den Punkt, indem sie beide Zeitstränge zusammen-fließen lässt, wenn Ellen mit ihren Schülern ein Theaterstück über Arjens Leben einstudiert. Die Handlung wird von authentischen Protagonisten getragen, deren Charaktere ebenso exakt herausgearbeitet sind wie die Beziehung der Halliglüd zu den Zugereisten, die sich dort ein neues Leben aufbauen wollen und innovative Ideen mitbringen. Fazit: ein komplexer Roman um menschliche Schicksale und Beziehungen sowie die Situation der Halligen und ihrer Bewohner

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Klare Leseempfehlung!

Von: Mona

24.03.2021

Die Farben des Nordwinds von Klara Jahn Nach 16 Jahren kehrt Ellen auf die Hallig zurück, um als Lehrerin zu arbeiten. Sie hatte als Kind mit Ihrer Mutter auf der Hallig gelebt und sich dort immer sehr wohl gefühlt. Sie möchte sich allerdings auch mit ihrer alten Freundin aussöhnen, die damals böse mit ihr war, dass Ellen damals die Hallig verlassen hat. Ellen hat eine alte Chronik dabei, die von dem entbehrungsreichen Leben von Arjen im 19. Jahrhundert erzählt. Dieser hätte die Hallig gern verlassen, da das Leben auf der Hallig schwer und entbehrungsreich ist. Auch die Beschreibungen über die Halligen, sowie Probleme der Bewohner, aber auch über die glücklichen Momente kamen in der Geschichte nicht zu kurz. Der Schreibstil ist flüssig, die beiden Protagonisten Ellen und Arjen sind gut beschrieben und man konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil man erfahren wollte, wie es weitergeht. Die Schriftstellerin hat gut recherchiert und man spürte beim Lesen, dass sie Hallig und das norddeutsche Leben sehr gern mag. Klare Leseempfehlung!

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Vita

Klara Jahn ist das Pseudonym einer bekannten Bestsellerautorin. Die Historikerin liebt es, große Geschichten zu erzählen und dabei tief in die Geschichte der Orte und Menschen einzutauchen. Dabei lässt sie sich von ihrer Liebe zur Natur und ihrer Faszination für raue Landschaften leiten. Bei Heyne wagt sie sich zum ersten Mal in den deutschen Norden vor, dessen herbe Schönheit sie seit Jahren begeistert. Die gebürtige Österreicherin und Mutter einer Tochter lebt seit 2001 in Frankfurt am Main.

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Pressestimmen

»Man riecht die salzige Luft und hört die Möwen rufen – schön wie ein kleiner Urlaub.«

Petra (01. April 2021)

»Eine moderne Geschichte einer jungen Frau, die sich selbst findet, und trotzdem poetisch in dem Sinn, dass einfach die Landschaft so unglaublich ist.«

»Liebhaber der nordfriesischen Halligwelt werden begeistert sein.«

meier magazin (27. März 2021)