Die Alchemie des kalten Feuers

Roman

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Wissenschaft vs. Magie – perfekt für alle Fantasyleser, die ein besonderes Buch suchen.

Prinz Oslic ist ein Genie – in der mittelalterlichen Welt Syriatis kommt er einem DaVinci gleich –, und seine Forschungen gehen ihm über alles. Da ermorden drei Hexer seinen Vater und reißen die Macht an sich. Oslic ist überzeugt, dass Zauberei ins Reich der Legenden gehört. Doch dann sieht er Dinge, die er niemals für möglich gehalten hätte. Nun muss er all sein Genie einsetzen, um seine Heimat zurückzuerobern. Doch kann seine Wissenschaft gegen Wunder bestehen, die den Gesetzen der Natur trotzen?


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ISBN: 978-3-641-24464-4
Erschienen am  21. Dezember 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

I like big Books and I cannot lie…

Von: Kasia von Ein Regal voller Abenteuer

15.02.2021

Dieses Buch ist definitiv ein gelungenes Beispiel für ein dickes Buch – lasst euch deswegen bitte nicht durch die Seitenanzahl vom Lesen abhalten. Es sieht zwar aus wie ein kleiner Ziegelstein, aber nur, weil die enthaltene Welt darin einen auch umhaut ;) Der Sohn des Tsharen, Prinz Oslik, muss sich drei fiesen Hexern stellen die seinen Vater kaltblütig ermordet haben und das Reich ihrem grausamen Willen unterwerfen. Im Kampf gegen die fremden Mächte wird er von seinem treuen Ritter Vargen, dem jungen Mädchen Testri und seiner Ex-Freundin, die einmal versucht hat Oslik umzubringen, unterstützt. Ob das gut gehen kann? Lest selbst! „Zu viel lauerte in den Schatten der Vergangenheit.“ Seite 132 Obwohl die Geschichte von hinten aufgerollt wird, tut das der Spannung keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil! Nathan Winter, der Name ist übrigens das Pseudonym eines deutschen Autors, schafft es durch das Wecken der Neugierde die Spannung gleich zu Anfang stark anzukurbeln und während des Lesens zu erhalten. Und obwohl wir als allwissende Leser*innen die Bösewichte der Geschichte offenen präsentiert bekommen, schaffen es unerwartete Plot-Twists mich doch zu überraschen. „Die Trisketen kicherten in verstörendem Gleichklang. Sie reagierten wie ein Wesen, legten die Köpfe in den Nacken und bleckten die Bärenfallengebisse. „Ihr Menschen. Gefangen in den plumpen Impulsen eurer zerbrechlichen Art. Selbst jetzt, da das Unvermeidliche bevorsteht, fügt ihr euch nicht, sondern wollt feilschen, um das Unglück abzuwenden.““ Seite 372 Auf den Seiten 174-175 bekommen wir eine detaillierte Beschreibung eines der Hexenmeisters. Ich liebe alles daran! Durch die plastische Beschreibung ist der Hexenmeister vor meinem inneren Auge entstanden – selten habe ich mich vor einer Buchfigur so gegruselt! Gleichzeitig ist diese haargenaue Beschreibung auch zu einem kleinen Highlight für mich geworden, das bei späteren Erwähnungen der Hexenmeister immer sofort ein Bild im Kopf auslöste. Bewundernswert finde ich das Spiel mit der Sprache. Viele Beobachtung und Vergleiche sind malerisch und –wie es scheint- sorgsam gewählt und stehen in einem deutlichen Kontrast zur derben Sprache der Figuren. Doch gerade das verleiht den Figuren die nötige Authentizität. So haben wir mit Testri zwar mit einem jungen Mädchen zu tun, doch aufgrund ihres Hintergrundes musste Sie schon viel Leid ertragen. Oslik und Vargen haben Sie nämlich aus einem Prostituiertenring befreit. Eine derbe Sprache und die Kunst perfekt mit Wurfsternen umzugehen, nachdem Sie sich den beiden angeschlossen hat, sind hier also nicht verwunderlich. Auch unsere Hauptfigur Oslik spricht frei von der Leber weg. Was ihn besonders sympathisch und realistisch macht ist seine Menschlichkeit. Sprich: wir bekommen seine Fehler präsentiert und davon werden in der Geschichte einige präsentiert. Glaubwürdig lernt er daraus und wächst mit seinen neuen Aufgaben in einem nachvollziehbaren Rahmen. Offen gestanden sind Fantasy Bücher bislang ein neuer Lesebereich für mich. So musste ich feststellen, dass Kampfhandlungen in diesem Genre unausweichlich sind. Lediglich das „Wie“ unterscheidet sich. Mit dem Kampfgeschehen in dieser Geschichte kam ich gut zurecht, was wohl auch Oslik zu verdanken ist. Er ist kein Befürworter von Gewalt und wendet diese ungern an. Klar, die brutalen Kämpfe werden auch hier sehr blutreich, teilweise erschreckend beschrieben, aber sie gehören unvermeidlich zur Handlung dazu. Dem Erscheinen von „Die Alchemie des Feuers“ habe ich monatelang entgegengefiebert. Entsprechend groß war die Erwartungshaltung mit der das Buch locker mithalten konnte und mich letztendlich sogar noch überrascht hat. Daher eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung von mir.

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Abgebrochen. Leider nicht mein Fall.

Von: EmpireofBookz

13.02.2021

Die Charaktere waren ganz in Ordnung. Oslic zum Beispiel ist der drittgeborene Prinz der Tsharei Carchadon und eine politische Geißel in Doranthar. Doch statt in einer Zelle, lebt er in einem Turm, und lehrt als Professor der Alchemie. Sein treuer Untergebener Vargen ist ein begnadeter Ordensritter und wurde von Oslic gerettet, als er am Ende war. Er war mir der liebste Charakter. Dann ist da noch Testri, ein elfjähriges Straßenkind, das von Oslic aufgenommen wurde, und ihn wie einen Bruder liebt. Bei ihr war ich mir etwas unsicher, aber im Grunde war auch sie – soweit, wie ich gelesen habe – eine vorzeigbare Protagonistin. Der Schreibstil war im Grunde gut, sogar überraschen flüssig, wäre da nicht diese eine Sache, die mich letztendlich in die Flucht geschlagen hat. Schon auf den ersten zehn Seiten ist mir eine echt nervtötende Wortwiederholung aufgefallen, die sich durch das ganze Buch zieht. Weil mich das echt geärgert hat, habe ich eine Strichliste angefangen und war bereits vor der hundertsten Seite bei 66 Vorfällen. Nicht nur die ständige Verwendung des „Sohn des Tsharen“ as Synonym für Oslics Namen, sondern auch wie unpassend der Autor das in die Sätze eingebaut hat, war für mich eine totale Katastrophe. Ich hatte wirklich vor, mich da durchzukämpfen, hauptsächlich aus Neugierde, wie viele hundert Striche am Ende auf meinem Block sein würden, aber das ist einfach wirklich schwierig, wenn man überhaupt keine Freude daran hat. Als mir dann aufgefallen ist, wie wenig mich das Wissen um den Verlauf der Geschichte gereizt hat, war es ziemlich einfach für mich, aufzuhören. Leider ist das Buch einfach nicht mein Fall, geschweige denn der gewöhnungsbedürftige Schreibstil des Autors.

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Vita

Nathan Winter

Nathan Winter ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Er wurde im Emsland (Niedersachsen) geboren und lebt seit seinem Universitätsabschluss in Archäologie und Skandinavistik in Münster.

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