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Karl Ove Knausgård

Der Morgenstern

Roman

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Es ist Sommer in Norwegen. Eigentlich eine beschauliche, sonnengetränkte Zeit. Doch nun scheint etwas aus den Fugen geraten zu sein. Krabben spazieren an Land, Ratten tauchen an überraschenden Stellen auf, eine Katze kommt unter seltsamen Umständen ums Leben. Kurzum: Die Tiere verhalten sich wider ihre Natur. In seinem neuen Roman schildert Karl Ove Knausgård eine Welt, in der die Natur und die Menschen aus dem Gleichgewicht sind, obwohl das Buch eigentlich ganz realistisch vom Leben einiger Menschen, neun an der Zahl, während mehrerer Hochsommertage erzählt, und zwar in deren eigenen Worten. Da ist der Literaturprofessor Arne, der mit seiner Familie die Tage im Sommerhaus verbringt, an sich selbst zweifelt und mit seinem Nachbarn Egil über den Glauben an Gott diskutiert. Da ist die Pastorin Kathrine, die plötzlich merkt, dass sie ihre Ehe als Gefängnis empfindet. Da ist der Journalist Jostein, der auf einer exzessiven Trinktour von den mysteriösen Morden an Mitgliedern einer Death Metal Band hört, während seine Frau Turid in einer psychiatrischen Anstalt als Nachtwache arbeitet. Ihnen allen unerklärlich ist das Auftauchen eines neuen Sterns am Himmel, den auch die Wissenschaft nicht wirklich erklären kann. Ist er der Vorbote von etwas Bösem oder im Gegenteil die Verheißung von etwas Gutem?

»Ich finde es auf spektakuläre Weise gelungen.«

Thea Dorn / ZDF - Das Literarische Quartett (08. April 2022)

Übersetzt von Paul Berf
Originaltitel: Morgenstjernen
Originalverlag: Forlaget Oktober
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-18748-4
Erschienen am  11. April 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Langsamer Gesellschaftsroman

Von: Marie

18.05.2022

Als ich die Beschreibung des Romans gelesen habe, erwartete ich einen Thriller a la Frank Schätzing. Doch dieses Buch ist sehr viel langsamer angelegt, jedes Spinnennetz im Fenster wird beachtet und beschrieben sowie alle komplexen und abwegigen Gedankengänge der verschiedenen Protagonisten. Das macht es nicht zu einem schlechten Buch, man muss nur wissen, worauf man einstellen sollte. Dann ist es ein sehr schön gezeichnetes Gesellschaftsportrait.

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Starker Anfang, enttaeuschendes Ende

Von: Shordi

16.05.2022

In seinem Roman 'Der Morgenstern' berichtet Knausgard vom Alltag verschiedenster Personen und deren Sicht auf den Alltag und Phaenomene. Der Leser begleitet hier die verschiedensten Charaktere mit unterschiedlichen Lebensgeschichten und Herausforderungen, welche durch die ausfuehrlichen Beschreibungen Knausgards interessant und vielschichtig herueberkommen. Leider versaeumt es Knausgard davon im Verlauf des Buches Gebrauch zu machen. Viele Ereignisse haetten das Potential zu interessanten Nebengeschichten gehabt, doch leider werden diese oft beiseite gelegt oder nicht mehr angesprochen. Zum Ende hin wird es nocheinmal sehr philosophisch und dadurch etwas langatmig. Das Buch fuehlt sich unfertig an.

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Vita

Karl Ove Knausgård wurde 1968 geboren und gilt als wichtigster norwegischer Autor der Gegenwart. Die Romane seines sechsbändigen, autobiographischen Projektes wurden weltweit zur Sensation. Sie sind in über 30 Sprachen übersetzt und vielfach preisgekrönt. 2015 erhielt Karl Ove Knausgård den WELT-Literaturpreis, 2017 den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Er lebt in London.

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Paul Berf

Paul Berf, geboren 1963 in Frechen bei Köln, lebt nach seinem Skandinavistikstudium als freier Übersetzer in Köln. Er übertrug u. a. Henning Mankell, Kjell Westö, Aris Fioretos und Selma Lagerlöf ins Deutsche. 2005 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie ausgezeichnet.

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Links

Pressestimmen

»Karl Ove Knausgård schreibt nicht länger über sich selbst, sondern über Gott und die Welt. Das ist grandios.«

Dirk van Versendaal / Stern (21. April 2022)

»Es bedarf nur weniger Seiten, schon befindet man sich gefangen im Zauberkreis dieses Buches - und hat für die kommenden 800 Seiten keine Chance mehr, daraus zu entkommen.«

Maximilian Sippenauer / Bayern 2 (10. April 2022)

»Es ist ein grosser Roman, vielleicht der beste von Karl Ove Knausgård, und das will was heissen.«

Welf Grombacher / Luzerner Zeitung (09. April 2022)

»Man kommt nicht los von diesem Erzählkosmos und ist auch nach knapp 900 Seiten kein bisschen müde. Knausgård macht süchtig.«

Jörg Magenau / rbb Kultur (11. April 2022)

»Karl Ove Knausgård ist mit ›Der Morgenstern‹ ein zugleich treffend realistischer und faszinierend entrückter Roman geglückt.«

Tobias Wenzel / NDR Kultur (06. April 2022)

»Knausgård ist ein dem Irrationalen nicht abgeneigter, immer wieder der Natur verbundener Romantiker. Dass er dabei nicht abstürzt, dafür sorgt sein wacher Blick für die Nichtigkeiten des Alltags.«

Gerrit Bartels / Der Tagesspiegel (09. April 2022)

»Knausgård erzählt von den Gräben und Verwerfungen zwischen der Welt und den Wesen darauf. Aber er schildert auch voller kraftvoller Empathie die große Sehnsucht nach Nähe und Gemeinschaft.«

Bernd Melichar / Kleine Zeitung (16. April 2022)

»Momente, die in ihrem Horror an Stephen King erinnern, wechseln sich mit höchst ironischen Szenen ab, wie jener, als ein Kulturjournalist auftritt, der Kultur fürchterlich findet.«

Nora Zukker / SonntagsZeitung (10. April 2022)

»Keine dieser Storys wird zu Ende erzählt, doch alle sind fesselnd und zart miteinander verbunden.«

Matthias Hannemann / Frankfurter Allgemeine Zeitung (16. April 2022)

»In wiedererkennbare und vertraute Bilder zeichnet Knausgård die Umrisse apokalyptischer Stimmungen ein. Horror-, Gesellschaftsroman und Großessay durchdringen sich.«

Stefan Kister / Stuttgarter Zeitung (19. April 2022)

»Karl Ove Knausgård hat einen Roman geschrieben, der weiter weist und weiter weiß. Das macht ihn so wichtig in dieser Welt der gestörten Beziehungen.«

Ulrich Steinmetzger / Sächsische Zeitung (13. April 2022)

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