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Danny Tobey

Das Gottesspiel

Roman

eBook epub
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»Wenn du gewinnst, werden all deine Träume wahr. Wenn du verlierst, bist du tot.« Diese Botschaft erhält Charlie, als er sich für das Gottesspiel anmeldet, das angesagteste Virtual-Reality-Game der Welt. Es wird von einer Künstlichen Intelligenz kontrolliert, die Charlie und seinen Freunden immer neue Aufgaben auf ihre Smartphones und ihre VR-Brillen schickt: Mal müssen sie eine virtuelle Hydra erlegen, mal ein altes Ritual zu Ehren eines längst vergessenen Gottes durchführen. Doch dann werden die Aufgaben, die die KI ihnen stellt, immer gefährlicher, und Charlie erinnert sich wieder an die Botschaft zu Beginn des Spiels. Was kann ihm eine KI schon antun? Wenn er im Spiel stirbt, hat das keine Auswirkungen auf sein Leben in der realen Welt – oder?


Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: The God Game
Originalverlag: St. Martin's Press
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24328-9
Erschienen am  13. July 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Lahmer Schluss

Von: Euterpe

26.07.2022

Der Autor Danny Tobes wurde in Texas geboren. Er studierte an der Harvard College, Yale Law School und der University of Texas Southwestern Medical School. Er ist ein Experte für KI. Charlie und seine Freunde werden zum „Gottesspiel“ – ein Virtual-Reality-Game - eingeladen. Die fünft computerbegeisterten Freunde lassen sich schnell überzeugen und sind zunächst vom Spiel begeistert. Das Spiel wird von einer KI kontrolliert, die den Spieler immer neue Aufgaben über das Smartphone gibt. Doch schnell wird aus dem Spiel ernst, die KI scheint das Leben der Freunde zu kontrollieren. Die Freunde begeben sich auf gefährliche Missionen… Das Buch erzählt die Geschichte der fünf Freunde nach dem Spielbeginn. Charlie kommt zwar eine besondere Rolle zu aber man erfährt auch einige über die andern. Jeder der Freunde hat Problem, kämpft mit Dämonen und sie versuchen die gemeinsame Freundschaft zu erhalten. Die Geschichten der Freunde werden in einer schnellen Abfolge erzählt, man fühlt sich stellenweise atemlos ob der häufigen Wechsel zwischen den Protagonisten. Ich muss zugeben, dass mich das Buch zunächst gefesselt hat. Ich wurde mitgenommen in die Welt des Virtual-Reality-Games und hatte mit den Freuden Spaß, habe mitgefiebert und gekämpft. Doch schnell wird es langweilig zu lesen, wie es den Freuden ergeht. Ich wollte aber unbedingt wissen wie das Buch endet und habe daher bis zum Schluss durchgehalten - muss aber sagten, dass sich das nicht gelohnt hat. Alles endet eher undurchsichtig und geht recht schnell und… - ich möchte nicht zu viel verraten. „Das Gottesspiel“ erzählt die Geschichte eines Virtual-Reality-Game. Leider gelingt es dem Autor nicht mich dauerhaft zu fesseln. Als störend empfinde ich den ständigen Wechsel zwischen den Protagonisten und den lahmen Schluss. Ich kann das Buch leider nicht empfehlen.

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Wie weit gehst du, um deine Ziele zu erreichen?

Von: Komm mit ins Bücherwunderland

29.11.2021

* sehr gut umgesetzte VR-Thematik * Wenn es um Geschichten geht, in denen Virtual-Reality-Games ein Thema sind, bin ich immer sofort Feuer und Flamme. Bücher wie „Ready Player One“ und „Erebos“ konnten mich in der Vergangenheit meist von der ersten Seite an direkt packen. Ich liebe es einfach zu erleben, wie grenzenlos plötzlich die Möglichkeiten auf der einen Seite sind, wenn man eine VR-Brille aufsetzt. Auf der anderen Seite erlebt man aber auch, wie gefährlich solche Spiele sein können. Gerade wenn diese Spiele Auswirkungen auf die Realität haben. Aus diesem Grund war ich auf „Das Gottesspiel“ sehr neugierig, weil es jedes Mal für mich sehr spannend ist, wie das Virtual-Reality-Game Thema in der Geschichte verarbeitet wird. An dieser Stelle kann ich bereits sagen: Die Umsetzung fand ich wirklich richtig stark. Ich fand das „Gottesspiel“, dem sich die nerdige Freundesgruppe rund um Charlie und Kenny stellen, sehr gut durchdacht. Die Aufgaben wurden von Mal zu Mal spannender und alle Fäden, die in verschiedenen Handlungssträngen zunächst recht wirr verlaufen sind, liefen am Ende alle zu einem großen Ganzen zusammen. Was mir nicht so gut gefallen hat, war vorhandene Spannung und das hohe Erzähltempo, dass verhinderte, dass die Geschichte in die Tiefe gegangen ist. Dadurch wirkte die Spannung auf mich zwar vorhanden, aber eben nur sehr oberflächlich. Ich konnte es einfach nicht so richtig fühlen, wie ich es gerne gewollt hätte. Auch zu den Charakteren fehlte mir dementsprechend die Bindung. Die Charaktere fand ich alle okay und auch ihre, zum Teil sehr erschreckenden Entwicklungen, die sie charakterlich mit Fortschritt des Spiels gemacht haben, war sehr authentisch und glaubhaft dargestellt. Insgesamt waren es mir persönlich aber zu viele Handlungsstränge mit zu vielen verschiedenen Figuren, sodass ich durchaus zwischendurch durcheinander kam, wer denn nun gerade spricht und wer gerade welche Aufgabe und welches Ziel verfolgt. Außerdem wurde hier bei dem Highschool Setting für meinen Geschmack doch etwas zu tief in die Schublade mit den Stereotypen und Klichees gegriffen. Es gab die „klassischen“ Gruppierungen der Sportler, der Nerds, der Mädchen, die ihren dazugehörigen Klichees was Verhalten und Sprech, Handel- und Denkweise leider zu sehr entsprachen. Hier hätte ich gerne mehr Individualität bei den Figuren gespürt. Mein Fazit: Das Buch kann ich allen empfehlen, die Fans von Geschichten mit Virtual-Reality-Games sind. Denn was diese Idee angeht, war die Geschichte wirklich toll ausgearbeitet! Die Schwächen lagen für mich in der etwas zu kurz kommenden Tiefe der Handlung und bei den vielen unübersichtlichen Charakteren. Wer ein gutes Namens-Gedächtnis hat, sollte damit aber denke ich keine Schwierigkeiten haben. ;) Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen! Lest fleißig, eure Sabrina

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Vita

Danny Tobey

Danny Tobey wurde in Texas geboren und besuchte das Harvard College, die Yale Law School und die University of Texas Southwestern Medical School. Er ist Experte auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz und wurde 2019 für seine Forschungen zu den gesetzlichen Grundlagen der KI mit dem Burton Award der Library of Congress ausgezeichnet.

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