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Dan Frey

Future - Die Zukunft gehört dir

Roman

Future - Die Zukunft gehört dir
Paperback NEU
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Wenn Sie einen Blick in die Zukunft werfen könnten, würden Sie es tun? Für Ben Boyce und Adhi Chaudry lautet die Antwort auf diese Frage eindeutig Ja. Sie gründen ein Start-up, um ihren Quantencomputer zu vermarkten, der auf das Internet, wie es in einem Jahr sein wird, zugreifen kann. Das ist super, wenn man wissen will, wen man daten wird, und lukrativ, wenn man sein Geld in Aktien anlegen will. Schnell finden sie Kunden, die große Summen in diese digitale Kristallkugel investieren. Ben und Adhi glauben sich auf dem Gipfel des Erfolges, doch dann bemerken sie, dass die Zukunft nicht ganz so rosig ist, wie es scheint. Etwas wird passieren, das das Internet – und möglicherweise die Menschheit selbst – vernichtet. Und nur Ben und Adhi sind in der Lage, die Katastrophe zu verhindern …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kempen
Originaltitel: The Future is Yours
Originalverlag: Del Rey
Paperback , Broschur, 432 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 18 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-453-32131-1
Erschienen am  10. January 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Internet + Quantencomputer = Science Fiction = das Ende?

Von: alusru56

16.01.2022

Der Roman "Future - Die Zukunft gehört Dir" von Dan Frey beginnt mit einer Email Korrespondenz zwischen den Start-Up Gründern Ben Boyce und Adhi Chaudry, die aus der Zukunft (am 28.2.2023!) verschickt wurde und heute am 28.2.2022 empfangen wird. Ungewöhnlich ist, dass der gesamte Roman nur aus Email Mitteilungen und Sitzungsprotokollen besteht. Dies ist meiner Meinung nach für den Leser gewöhnungsbedürftig, da er sich den Inhalt der Handlung wie ein Puzzle Stück für Stück zusammensetzen muss - diese Erzählweise passt allerdings wunderbar zur Story, die sich um einen neu entwickelten Quantencomputer handelt, der auf das Internet, wie es in einem Jahr sein wird, zugreifen kann. Diese sensationelle Entwicklung gelingt dem Computerfachmann Adhi und diese soll durch seinen besten Freund Ben, dem Verkaufsgenie, meistbietend vermarktet werden. Die Zukunft erscheint beiden in den rosigsten Farben - doch bald beginnen die Schwierigkeiten - Investoren erhoffen sich das große Geld, wenn man heute schon weiß, wie morgen die Börsenkurse sein werden und bieten den beiden Milliardenbeträge um Zugriff auf die Erfindung zu haben. Das Buch zeigt erst andeutungsweise, dann ziemlich deutlich die Gefahren auf, die entstehen, wenn man über die Zukunft nicht mehr selbst entscheidet, da man ja weiß, wie man sich entschieden hat oder das Schicksal durch Tod oder Krankheit feststeht. Adhi und Ben versuchen diese Schwierigkeiten auf unterschiedliche Weise zu lösen und gefährden dadurch nicht nur ihre Freundschaft sondern auch den Fortbestand der Welt. Eine spannende Lektüre, die zum Nachdenken zu den Themen Transparenz und Entwicklung des Internets anregt. Ich hätte mich über ein anderes Ende gefreut, daher ein Stern Abzug.

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Originell

Von: KristallKind

13.01.2022

Ben und Adhi sind seit dem College Freunde. Vielleicht liegt es daran, dass die beiden sich prächtig ergänzen, denn Ben ist wortgewandt und extrovertiert, Adhi eher das leise Genie. Als Adhi versucht einen Quantencomputer zu entwickeln, mit dem man auf das Internet der Zukunft zugreifen kann, sieht Ben die Chance auf das große Geld und steigt in die Idee mit ein. Anfangs zeigt der von Adhi entwickelte Prototyp vielversprechende Ergebnisse, doch nach und nach treffen immer beunruhigendere Nachrichten aus der Zukunft ein. Das Thema hatte es mir angetan, und auch die Frage, was ein Quantencomputer so alles kann. Alle meine Wissenslücken wurden mit diesem Buch nicht beantwortet, aber als Einstieg in diesen Teil der Wissenschaft fand ich es absolut geeignet. Wobei auf die Funktionsweise eines Quantencomputers hier weniger eingegangen wurde, sondern vielmehr auf den Aufbau einer IT-Firma mit ihren Erfolgen und Problemen. Was ich nicht erwartet hätte, war die originelle Kapitelgestaltung, die ausschließlich aus dem Austausch von Textnachrichten, Auszügen aus Sitzungsprotokollen, Presseerklärungen oder Blog-Posts bestand. Interessanterweise gab es hier keine Erzählung im herkömmlichen Sinn, denn als Leser fand ich mich in einer stillen Beobachterposition ohne nahbare Charaktere. Der Roman las sich wie ein langer Bericht, der allerdings aus so abwechslungsreichen Komponenten bestand, dass sich beim Lesen meine Neugier zeigte. Es war ein wenig, als würde ich eine geheime Akte lesen. Auch als überwiegender Laie auf technischen Gebiet konnte ich die Probleme, die während des Aufbaus der Firma auftraten verstehen. Zwar nicht bis ins Detail, aber für das Verständnis des Romans ausreichend. Und die Protagonisten Ben und Adhi zeichneten genau das Bild der jungen Silicon Valley-Unternehmer, das mir in meiner Fantasie schon immer vorschwebte. Letztlich fand ich „Future – Die Zukunft gehört dir“ außergewöhnlich. Ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber später spannend und brisant. / 3,5 Sterne

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Vita

Dan Frey ist Drehbuchautor und Schriftsteller. Er lebt in Los Angeles.

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