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Neuschnee

Thriller

Taschenbuch
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War es ein Unfall? Oder doch nur ein Mord unter Freunden?

Winter in den schottischen Highlands: Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer abgelegenen Berghütte. Sie feiern ausgelassen, erkunden die einsame Landschaft und gehen auf die Jagd – doch was als ein unbeschwerter Ausflug beginnt, wird bitterer Ernst, als heftiger Schneefall das Anwesen von der Außenwelt abschneidet. Nicht nur das Gerücht von einem umherstreifenden Serienmörder lässt die Stimmung immer beklemmender werden, auch innerhalb der Gruppe suchen sich lang begrabene Geheimnisse ihren gefährlichen Weg ans Licht. Dann wird einer der Freunde tot draußen im Schnee gefunden. Und die Situation in der Hütte eskaliert …

»Ein Thriller, der gefangen nimmt, als wäre man mit in der Lodge eingeschneit.«

BRIGITTE

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Ivana Marinović
Originaltitel: The Hunting Party
Originalverlag: HarperCollins, London 2018
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10641-8
Erschienen am  11. Januar 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Rezensionen

"Neuschnee" soweit das Auge reicht

Von: Lotta

16.03.2021

Neun Freunde - zumindest waren sie das zu ihrer Studienzeit einmal mehr oder weniger - verbringen in "Neuschnee" von Lucy Foley (Penguin Velrag)wie jedes Jahr Silvester zusammen. Alle vermögend, alle erfolgreich und in der Blüte des Lebens. In diesem Jahr feiern sie das Fest in der abgeschiedenen Einöde der schottischen Highlands, weit entfernt von der Zivilisation und dem nächsten Bahnhof. Als dann noch der nicht enden wollende Schnee sie dort so umzingelt, dass es kein Entkommen und kein "Zu-ihnen-Kommen" mehr gibt, wird die vermeintliche Idylle plötzlich zur Bedrohung, denn was so einsam schien, ist es plötzlich doch nicht mehr. Vier Pärchen und eine Singlefreundin haben für die Silvesterwoche eine Luxus-Unterkunft in der Abgeschiedenheit der schottischen Berge gebucht. Weit und breit nur Bäume, ein See und Leere. Außer den neun wohnen dort lediglich die Verwalterin und ein Wächter, der das Areal gegen Wilderer schützen soll, sowie ein Pärchen, das durch einen Buchungsfehler zum gleichen Zeitpunkt dort weilt, denn eigentlich hatte man die Location exklusiv bestellt.  Nichtsdestotrotz versucht man mit Alkohol und Drogen die Stimmung zu heben, doch scheinbar gibt es zwischen allen unausgesprochene Differenzen. Neid, Eifersucht, Gier, Begierde, Rachsucht - so richtig grün sind sich hier wenige und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis es eskaliert. Schnell ist anhand der Blenden auch klar, dass es eine Leiche gibt, aber wer, bleibt offen. Da wirklich jeder Gründe hätte zum Mörder aber auch zum Opfer zu werden, ist das für den Spannungsbogen ganz dankbar. Erzählt wird in mehreren Zeiten mit Rückblenden und Berichten der aktuellen Situation, wobei auch die Perspektiven stets wechseln. Auf diese Weise bekommt man viele Innenschauen, aber da jeder nur immer andeutet, dass er ein düsteres Geheimnis hat oder etwas verbergen möchte, bringen einen diese auch nur bedingt weiter. Ein bisschen ermüdend finde ich das schon, dass wirklich jeder seine Geheimnisse hat und man als Leser immer nur darauf gestoßen wird, dass es etwas zu verbergen gibt. An den Stellen, an denen es dann aufgedröselt wir, bin ich oft eher enttäuscht, weil es meist psychologische Ursachen sind und keine im eigentlichen Sinne "dunkle Geheimnisse". Was ich hingegen als problematisch erachte ist die Tatsache, dass ich keine der Figuren sympathisch finde. Manche mögen einfach nur tragische Helden sein, aber nicht gut angelegt. Liest sich relativ flüssig, aber die drückende Stimmung des Szenarios und die unsympathischen Protagonisten erschweren für  mich den Lesefluss. Hat definitiv das Potenzial, einen in diese bedrückende Grundstimmung hinabzuziehen - für alle Fans der düsteren Krimis aus den skandinavischen Ländern aber sicher ein guter Tipp ;)

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Eisiges Verwirrspiel

Von: zeilen.taenzerin

15.02.2021

Eine Gruppe von Freunden, die sich zum Großteil schon seit Ihrer Collegezeit kennen, wollen zum Jahreswechsel etwas Besonderes erleben und beschließen, Silvester in den schottischen Highlands in einer abgelegenen Berghütte zu verbringen. Die Stimmung ist oberflächlich betrachtet gut, doch unter der Oberfläche brodelt so einiges. Nicht nur der Umstand, dass die Hütte durch starken Schneefall von der Außenwelt abgeschottet wird, sondern auch die Tatsache, dass sich ein Serienmörder in der Gegend rumtreiben soll setzt der Gruppe zudem zu. Als dann die Leiche einer der Freunde gefunden wird schlägt die angespannte Atmosphäre, die Situation droht zu eskalieren und  ein wahren Alptraum beginnt.   Die Story beginnt zunächst gemächlich und die vielen Charaktere haben mich zu Anfang etwas überfordert. Dennoch habe ich nach kürzester Zeit in die Geschichte gefunden, nicht zuletzt, weil diese abwechselnd aus der Sicht der unterschiedlichen Personen erzählt wird Alle Figuren haben Ecken und Kanten, sind aber gerade dadurch sehr authentisch und interessant. Das kalte, abgeschiedene Setting hat für mich zudem zu einer spannenden, düsteren Leseatmosphäre beigetragen. Als Leser erfährt man zwar direkt, dass die Leiche eines Gastes gefunden wird, allerdings nicht, wen dieses Schicksal getroffen hat. Im Laufe der Story, haben sich meine Theorien bzgl.  Motiv, Täter und Opfer ständig geändert, was es besonders spannend gemacht hat. Das Ende war für mich nicht völlig überraschend, aber dennoch so gelöst, dass zumindest ein kleiner „Aha Effekt“ vorhanden war.

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Vita

Lucy Foley hat in der Verlagsbranche gearbeitet, bevor sie ihren großen Traum wahr machte und sich ganz dem Schreiben widmete. Ihr erster Thriller »Neuschnee« wurde ein internationaler Erfolg und stand wochenlang auch auf der deutschen Bestsellerliste. Wenn sie nicht gerade mörderisch spannende Plots entwickelt, reist Lucy leidenschaftlich gern – vor allem nach Irland, das Land, aus dem ihre Familie stammt. Die wilde und einsame Schönheit der Inseln vor der irischen Küste inspirierte sie zu »Sommernacht«. Lucy Foley lebt in London.

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Pressestimmen

»Ein erfrischender Thriller, der so prickelt wie der darin literweise getrunkene Champagner und so eisig daherkommt wie die schottischen Highlands.«

Münchner Merkur (13. Januar 2020)

»Extrem fesselnd.«

alverde-Magazin (11. Januar 2021)

Weitere Bücher der Autorin