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Daniel Glattauer

Geschenkt

Roman

(7)
Taschenbuch
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Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung, und auch sonst war sein Leben bislang frei von Höhepunkten. Manuel, 14, dessen Mutter Alice für ein halbes Jahr im Ausland arbeitet, sitzt bei ihm im Büro, beobachtet ihn beim Nichtstun und ahnt nicht, dass Gerold sein Vater ist. Gerold selbst weiß es erst seit kurzem – und er hat sich von diesem Schock kaum erholt, als noch mehr Bewegung in sein Leben kommt: Nach einer von ihm verfassten Zeitungsnotiz über ein überfülltes Obdachlosenheim trifft dort eine anonyme Geldspende ein. Der Anfang einer geheimnisvollen Spendenserie, die Gerold offensichtlich mit seinem Schreiben beeinflussen kann. Langsam beginnt Gerold sich mit dem Leben zu versöhnen ...


Originaltitel: Geschenkt
Originalverlag: Zsolnay/Deuticke
Taschenbuch, Klappenbroschur, 336 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48300-6
Erschienen am  18. April 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Für mich bis jetzt das beste von Glattauer

Von: Bibliokate

02.12.2021

Achtung, enthält Spoiler Gerold arbeitet für eine Gratiszeitung und lebt sein Leben so ganz anders als er es sich eigentlich vorgestellt hatte. Als der 14 Jährige Manuel in sein Leben tritt der bei Gerold Wohnen soll während seine Mutter im Ausland arbeitet weiß keiner von den beiden so recht was sie voneinander halten sollen, vor allem da Manuel nicht weiß das Gerold sein Vater ist. Nachdem Gerold einen Artikel über eine Überfüllte Obdachlosen Unterkunft veröffentlicht trifft eine Anonyme Geldspende ein. Daraufhin gelangen mehrere Institutionen über die Gerald berichtet an solche anonymen Geldspenden die alle in Verbindung mit Gerolds Artikeln stehen. Das bewirkt nicht nur das Gerold von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird sondern auch das Manuel und er sich immer näher kommen und sie so einiges voneinander lernen dürfen. Daniel Glattauer hat mit "Geschenkt" meiner Meinung nach seinen bisher besten Roman geschrieben. Die Protagonisten wachsen einem sofort ans Herz in ihrer unvolkommenheit. Diese Geschichte kann einen einfach nicht kaltlassen. Ein grandioser Roman über Menschen am Rande der Gesellschaft und darüber wie kleine Taten oft sehr großes Bewirken können. Ich hatte nach dem Lesen so ein wunderschönes Gefühl weil es einem einfach zeigt das es das Gute auf der Welt noch gibt. Vor allem Manuel fand ich besonders beeindruckend, da er einen sehr ausgeprägten gerechtigkeitssinn, ein gutes Gespür für das gute in den Menschen und eine für sein Alter sehr reife und starke Persönlichkeit besitzt.

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Spannungskurve - was ist das?

Von: Frigg

24.05.2020

„Geschenkt“ ist nicht das erste Buch, welches ich von dem Autoren lese. „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ waren fantastische Bücher. So sehr die Story auch spannend klingen mag, hat mich „Geschenkt“ leider sehr enttäuscht und die Seiten zogen sich nur quälend langsam dahin. Der Plot wurde sehr langweilig erzählt, ohne Tiefe und Gefühle. Der Roman spielt in der österrreichischen Hauptstadt Wien und obwohl die Charaktere vielseitig zu sein scheinen, kommt es leider nicht bei mir an. Die Hauptfigur Gerold Plassek, Journalist, geschieden, Vater und Trinker ist sehr oberflächlich gehalten. Er lebt in den Tag hinein, hier und da wird eingesponnen, dass er in der Stammkneipe was trinkt, aber eine Bindung zu dem Charakter konnte ich nicht aufbauen. Es gab keine Spannungskurve und die Handlung plätscherte einfach vor sich her, was sie zäh und Träge gemacht hat. An den Erfolg von „Gut gegen Nordwind“ konnte der Autor leider nicht anknüpfen. Die Kapitel sind recht kurz geschrieben und ich habe mich beim Lesen gefragt, wann endliche in wenig Spannung eintritt. Nach noch nicht mal hundert Seiten habe ich es jedoch aufgegeben und das Buch zur Seite gelegt. Leider ein reinfall.

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Vita

Daniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren und ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig. Bekannt wurde er zunächst durch seine Kolumnen, die im so genannten "Einserkastl" auf dem Titelblatt des Standard erscheinen und in Auszügen in seinen Büchern "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Mama, jetzt nicht" zusammengefasst sind. Seine beiden Romane "Der Weihnachtshund" und "Darum" wurden mit großem Erfolg verfilmt. Der Durchbruch zum Bestsellerautor gelang Glattauer mit dem Roman "Gut gegen Nordwind", der für den Deutschen Buchpreis nominiert, in zahlreiche Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch adaptiert wurde.

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