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Flavia de Luce 9 - Der Tod sitzt mit im Boot

Roman

Taschenbuch
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Heißer Sommer, stille Wasser – und schon hat die bezaubernde Hobbydetektivin Flavia de Luce eine Leiche am Haken ...

Wie sieht für Sie der typische Ermittler aus? Männlich, mittelalt, ein bisschen brummig, mit einer aufgeweckten jungen Kollegin an seiner Seite? Denken Sie um! Denn kaum jemand hat eine so hohe Erfolgsquote, was die Lösung von Kriminalfällen betrifft, wie Flavia de Luce: zwölf Jahre alt, auf liebenswerte Weise ein bisschen naseweiß, begnadete Chemikerin, an ihrer Seite nur ihr treues Fahrrad Gladys. Auch in diesem ungewöhnlich heißen Sommer in England kreuzt während eines Bootsausflugs mit ihrer Familie eine Leiche Flavias Weg. Der tote Mann ist in blaue Seide gehüllt und trägt einen einzelnen roten Ballettschuh. Als auch noch drei Klatschtanten in der ortsansässigen Kirche dran glauben müssen, läuft Flavias zauberhafte Spürnase erneut zu Hochtouren auf.

Die »Flavia de Luce«-Reihe:

Band 1: Mord im Gurkenbeet
Band 2: Mord ist kein Kinderspiel
Band 3: Halunken, Tod und Teufel
Band 4: Vorhang auf für eine Leiche
Band 5: Schlussakkord für einen Mord
Band 6: Tote Vögel singen nicht
Band 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf
Band 8: Mord ist nicht das letzte Wort
Band 9: Der Tod sitzt mit im Boot
Band 10: Todeskuss mit Zuckerguss

Außerdem (nur) als E-Book erhältlich:
Das Geheimnis des kupferroten Toten (»Flavia de Luce«-Short-Story)

Alle Bände sind auch einzeln lesbar.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Katharina Orgaß
Originaltitel: The Grave's a Fine and Private Place
Originalverlag: Delacorte Press, New York 2018
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0080-2
Erschienen am  17. February 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Eine Flavia Fall wie es im Buche steht

Von: Bina

18.05.2020

Flavia de Luces Vater ist schon ein halbes Jahr tot und bei den de Luce Schwestern steht das Leben Kopf. Der Sommer ist heiß und der Diener Dogger organisiert für die drei Schwestern eine Bootstour um sie ein wenig von der Trauer bezüglich des Verlustes des Vaters abzulenken. Wie sich später herausstellen soll, eine Bootsfahrt mit Folgen. Flavia lässt ihre Hand gedankenverloren die Hand durch das Wasser gleiten und zieht doch direkt eine Leiche heraus. Der Mann ist gut gekleidet und trägt Balletschuhe. Wer Flavia kennt, der weiß, dass sie gar nicht anders kann, als ein Kribbeln in den Fingern zu spüren. Und gesagt getan, Flavia beginnt an zu ermitteln und stößt immer wieder verwirrende Hinweise und muss gleichzeitig aber auch ihre Schwestern vor einer großen Gefahr beschützen... Wer Flavia de Luce kennt, der weiß was ihn und sie erwartet: eine spannende Kriminalgeschichte mit viel derben Humor eine geniale Protagonistin und eine Handlung die spannend und packend zugleich ist. Mit viel Witz erzählt der Autor mal wieder eine Geschichte um und über die 12 jährige Flavia de Luce und ihrer bizarren Freude über die Chemie und vor allem dem nicht natürlichen Ableben eines Menschen. Ich habe das Lesen sehr genossen und konnte mir an der einen oder anderen Stelle ein Schmunzeln nicht verkneifen, denn Flavia hat mich immer wieder aufs Neue überrascht. Vor allem mit ihrem Charakter, aber auch mit ihrer Art zu Reden und zu Handeln. Aber auch die Geschichte an sich ist gut erzählt und hat die eine oder andere Wendung, die ich so n ihr erwartet hatte. Da das Buch nicht besonders viele Seiten hat, lässt es sich super weg lesen. Die Geschichte des neunten Teil ist fesselnd erzählt und hat dennoch genug Witz und Charme, dass es viel Spaß macht, die Geschichte um Flavia und den Toten aus dem Fluss zu lesen. Alles in allem hat mir der Neunte Teil gut gefallen. Ich mag den Schreibstil des Autors, dieser ist leicht locker und ist sehr erfrischend. Die Geschichte ist spannend und da ich ein Fan, kann ich nicht anders als dem Buch 5/5 Sternen zu geben.

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Hat wieder Spaß gemacht, war aber für mich der bisher schwächste Band der Reihe

Von: Aleshanee von Weltenwanderer

14.07.2018

Mittlerweile ist es ja schon der neunte Band zu der Reihe und ich bin immer noch begeistert von diesem genialen Charakter der Protagonistin Flavia de Luce! Dieses Mal war es nicht ganz so mitreißend wie so mancher Vorgänger, aber trotzdem wieder eine - sehr akribische - aber dennoch spannende Jagd nach dem Mörder. Der Tote taucht wortwörtlich schon auf den ersten Seiten auf und Flavia erhält überraschend von Dogger viel Unterstützung zur Aufklärung des Mordes. Dogger gehört ja schon zum Inventar des Blackshaw Anwesens, wobei wir dieses Mal in dem kleinen Örtchen Volesthorpe ermitteln. Eigentlich waren hier für die drei Schwestern ein paar ruhige Tage vorgesehen, die natürlich wieder in äußerst prekäre Situationen geraten. Entgegen den vorigen Bänden wird nicht viel auf die familiäre Entwicklung in der Familie de Luce eingegangen - eine kleine Entwicklung kann man in Flavias Beziehung zu ihrer Schwester sehen, aber lasst euch da selber überraschen! Dafür hat sich die Handlung größtenteils auf die Ermittlungen konzentriert. Es gibt dabei wieder viele Experimente und Erklärungen aus dem chemischen Bereich, da Flavia einiges nachzuweisen versucht, aber auch ganz andere Theorien und Hinweise, die es zu verfolgen gilt. Das ist man ja mittlerweile gewohnt und es gibt dabei einige Entdeckungen, die ich interessant fand. Es gab allerdings auch 2-3 Stellen, die das ganze unnötig in die Länge gezogen haben und ich nicht jedes Detail wissen muss. In Chemie reinzuschnuppern macht zwar neugierig, aber es sollte in Grenzen sein. Ich fand es dieses Mal etwas zusammenhanglos, was Flavias Nachforschungen betrifft. Ich als Leser möchte ja doch mitraten, aber so ganz ist mir das nicht gelungen. Ob es jetzt an der Art und Weise lag, wie der Autor vieles nur oberflächlich angekratzt hat oder ich selber einfach nicht durchgeblickt habe, kann ich nicht sagen ... manches war mir aber zu sehr an den Haaren herbeigezogen bzw. konnte ich einige Erkenntnisse nicht so recht nachvollziehen. "Manchmal genügt es nicht, Augen und Ohren offen zu halten. Manchmal muss man in sich hineinhorchen, muss dem Raunen seiner inneren Stimmen lauschen, die einen zwar manchmal erschrecken, aber sich kaum je irren." Pos 3867 Ja, Flavia wirkt oft in sich gekehrt und reifer - ist ja auch natürlich nach 8 Bänden mit allerlei Mordfällen, wobei sie ja nicht recht viel älter ist als in Teil 1. Das empfand ich hier zum ersten Mal widersprüchlich bzw. ist es mir einfach aufgefallen. Vor allem die Herangehensweise an die Aufklärung erschien mir manchmal etwas entrückt. Dogger mag ich ja total gerne - er ist eine Art "Mädchen für alles" und hat schon immer einen sehr guten Draht zu dem Mädchen. Dass er Flavia hier so bereitwillig Hilfe zugesteht und sie sogar anregt, ihre Ermittlungen aufzunehmen, war etwas seltsam. Die Zusammenarbeit war irgendwie auch etwas undurchsichtig, vor allem weil ich seine Beweggründe nicht nachvollziehen konnte; deshalb hab ich es dann einfach so hingenommen. Am Ende wird es dann klarer und es scheint ein neuer Wind nach Bradshaw zu kommen. Insgesamt konnte mich dieser Fall nicht ganz so mitreißen wie in den Vorgänger Geschichten, nicht alles war rund für mich und erschien mir zu konstruiert. Trotzdem war ich gerne wieder mit Flavia unterwegs und hoffe, dass mich der nächste Band wieder mehr begeistern kann.

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Vita

Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach einer Laufbahn als Elektrotechniker zog Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet« war sein erster Roman und der viel umjubelte Auftakt zu seiner weltweit erfolgreichen Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man.

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Katharina Orgaß, Jahrgang 1963, lebt in Berlin und übersetzt seit 1997 Kinder- und Jugendbücher. Als Kind ist sie selbst gern in Bücherwelten eingetaucht. Heute macht es ihr Freude, bei der Arbeit an Formulierungen zu tüfteln, um Texte für ihre jungen Leserinnen und Leser in eine sowohl klare als auch fantasievolle Sprache zu übertragen.

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