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Alan Bradley

Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord

Roman

(8)
Taschenbuch
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Alles tanzt nach Flavias Pfeife – vom Toten bis zum Heiligen

Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht – die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig frische Leiche ans Licht zu befördern. Aus dem Grab des Kirchenheiligen von Bishop’s Lacey blickt ihr der ermordete Kirchenorganist hinter einer grotesken Gasmaske entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, und wieso hat er die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt? Ein neuer Fall für die brillante Flavia!

Die »Flavia de Luce«-Reihe:

Band 1: Mord im Gurkenbeet
Band 2: Mord ist kein Kinderspiel
Band 3: Halunken, Tod und Teufel
Band 4: Vorhang auf für eine Leiche
Band 5: Schlussakkord für einen Mord
Band 6: Tote Vögel singen nicht
Band 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf
Band 8: Mord ist nicht das letzte Wort
Band 9: Der Tod sitzt mit im Boot
Band 10: Todeskuss mit Zuckerguss

Außerdem als E-Book erhältlich:
Das Geheimnis des kupferroten Toten (»Flavia de Luce«-Short-Story)

Alle Bände sind auch einzeln lesbar.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Katharina Orgaß, Gerald Jung
Originaltitel: Speaking From Among the Bones
Originalverlag: Delacorte Press, New York 2013
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-37902-6
Erschienen am  20. October 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Flavia, Klapp die Fünfte

Von: Florentinejo

22.05.2016

Zuerst muss ich sagen, dass ich die Reihe schon seit Teil eins verfolge und dieses Buch wie eine Umarmung war, wie ein Zurückkehren zu alten Freunden. Allerdings kann man das Buch auch einzeln lesen, da die Charaktere am Anfang vorgestellt werden. Das war auch für mich von Vorteil, da ich Teil vier vor über einem Jahr gelesen habe und mich in Bishop's Lacey der Fünfziger Jahre nicht mehr so gut auskannte. In Band fünf wird Flavia erwachsen. Sie ist zwar immer noch sympathisch arrogant, aber man merkt, dass sie weniger frech zu ihren Freunden und Bekannten ist. Obwohl ich mit Chemie sonst nicht so viel anfangen kann, ist sie hier ein fester und wichtiger Bestandteil, jedoch nicht so dominierend wie in den vorherigen Bänden. Da hatte ich öfter mal Fragezeichen im Gesicht, bei "Schlussakkord für einen Mord" nicht. Die Beschreibungen sind sehr gut gemacht, ich konnte mir alles genau vorstellen. Im fünften Band kommt es außerdem zu einer Vertiefung der Nebengeschichten. Allerdings will ich hier nicht zu viel verraten. Und wow! Was war das für ein Ende! So einen unglaublichen Plot Twist hatte ich lange nicht. Aber auch hier: Lest selbst. :) Einiges Manko ist, dass nur sehr langsam Spannung aufgebaut wird. Meist radelt Flavia umher und redet mit dem Vikar oder anderen Dorfbewohnern. Fazit: Eine gelungene Fortsetzung mit spannendem Krimi und einem unfassbaren Ende. Man liest den ersten Band von Flavia de Luce wegen des Krimis oder weil man auf die wunderhübschen Cover aufmerksam geworden ist. Jeden weiteren liest man jedoch wegen der Charaktere und Flavias Beziehung zu ihnen. Und nach diesem Ende brauche ich den nächsten Band!

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Wie immer super!

Von: Sandra

11.06.2015

Anlässlich der Fünfhundertjahrfeier der St. Tancred Kirche soll das Grab des Heiligen geöffnet werden. In der Grabkammer findet sich unerwartet allerdings eine andere Leiche: Der Kirchenorganist Mr. Collicutt - und Flavia beginnt gleich mit ihren Ermittlungen. Das ganze Buch hat durch die düstere Umgebung (Grabkammern, Friedhof,..) eine sehr schaurige Stimmung was trotz Flavias humorvoller Ermittlungen für leichtes Gänsehaut-Feeling sorgt. Mir hat die Kirchen-Szenerie sehr gut gefallen, denn diese bietet genug Raum für viele Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte ans Licht kommen. Dieser Teil war sehr rasant und aufregend. Habe ich beim letzten Band noch "kritisiert", dass es zu wenig Ermittlungsarbeiten gibt, gibt es in diesem umso mehr. Es geht nämlich nicht nur um den Toten Mr. Collicutt, sondern es passieren noch eine ganze Reihe anderer Dinge. Was hat es mit dem komischen Richter auf sich? Wer ist Adam Sowerby? Warum trägt der Tote eine Gasmaske? Und nicht zuletzt: Was wird aus Buckshaw? Diesmal ist es nämlich wirklich so weit: Das "zu verkaufen"-Schild steckt im Rasen vor dem Anwesen. Wo sollen die de Luces hin? Was wird aus Dogger und Mrs. Mullet wenn Buckshaw verkauft wird? Viele Fragen - vielleicht zu viele? Stellenweise passiert in diesem Teil so viel, dass man selbst Schwierigkeiten hat, der Geschichte zu folgen und die Puzzleteile aneinanderzufügen. Das klärt sich aber immer schnell wieder auf. Und so ist es mir lieber, als wenn 50 Seiten lang gar nichts passiert! Spätestens zum Schluss hin erlebt man viele "ahaaaa"-Momente und das macht wirklich Spaß! Wir lernen wieder neue Bewohner von Bishop's Lacey kennen und treffen natürlich auch auf alte Bekannte, wie zum Beispiel Inspektor Hewitt, den Vikar und die verrückte Meg. Innerhalb der de-Luce-Familie herrscht die übliche Kälte zwischen den Schwestern, die diesmal aber durch ungewohnt gefühlvolle Momente aufgebrochen wird. Der Vater scheint diesmal noch mehr mit sich und den Geschehnissen um Buckshaw beschäftigt. Er ist sehr in sich gekehrt und wirkt traurig. Dogger und Mrs. Mullet sind wie immer - und dazu kann ich nur sagen: Dogger ist neben Flavia mein absoluter Lieblingscharakter. Er ist einfach hinreißend! Diesmal gibt es auch wieder mehr chemische Experimente - aber keine Sorge, dazu muss man selbst kein Fachwissen haben. Es wird nichts davon lang ausgeführt oder schwierig umschrieben. Flavia nutzt ihre Fähigkeiten nur wieder mehr um den Fall aufzuklären. Blut spielt hierbei eine zentrale Rolle. Außerdem blickt man in diesem Teil etwas mehr hinter die Kulissen. Flavia erfährt einiges über Hintergründe ihrer Familie, über Verwandschaftsverhältnisse und über Harriets Privatleben, das auch ein Geheimnis hegte. Im 6. Teil (erscheint am 13. Oktober 2014) wird es wohl um Flavias verschollene Mutter Harriet gehen und in diesem 5. Teil wird schon langsam darauf vorbereitet. Ich bin wirklich gespannt, ob und wie sich die angedeuteten Geschehnisse im nächsten Band aufklären. Ich mag wirklich nicht mehr bis Oktober abwarten! Dieser Teil hat so viel Lust auf mehr gemacht und ich kann es gar nicht mehr erwarten zu erfahren, was mit Harriet passiert ist. Rasante, zum Teil verworrene und vor allem spannende Geschichte. Mit Flavia zu ermitteln und alte Dorfbekannte wiederzutreffen hat mir sehr viel Spaß gemacht - nicht zuletzt wegen der kirchlichen Umgebung, die düstere Geheimnisse birgt. 5 von 5 Sternen!

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Vita

Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach einer Laufbahn als Elektrotechniker zog Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet« war sein erster Roman und der viel umjubelte Auftakt zu seiner weltweit erfolgreichen Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man.

Zur Autor*innenseite

Katharina Orgaß, Jahrgang 1963, lebt in Berlin und übersetzt seit 1997 Kinder- und Jugendbücher. Als Kind ist sie selbst gern in Bücherwelten eingetaucht. Heute macht es ihr Freude, bei der Arbeit an Formulierungen zu tüfteln, um Texte für ihre jungen Leserinnen und Leser in eine sowohl klare als auch fantasievolle Sprache zu übertragen.

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Gerald Jung

Gerald Jung studierte Germanistik, Amerikanistik und Anglistik, und übersetzt seit vielen Jahren Literatur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zum seinem Übersetzungswerk gehören u.a. AutorInnen wie Joyce Carol Oates, Jeffery Deaver, Ray Bradbury, Terry Pratchett, Mary E. Pearson und Jonathan Stroud. Seit einigen Jahren übernimmt er auch Übersetzungen im Bereich Kino- und TV-Filme. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Literatur, Kino, Musik, Geschichte und Motorradfahren.

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