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Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort

Roman

Taschenbuch
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Einer gibt den Löffel ab – und Flavia ermittelt wieder!

Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge …

Die »Flavia de Luce«-Reihe:

Band 1: Mord im Gurkenbeet
Band 2: Mord ist kein Kinderspiel
Band 3: Halunken, Tod und Teufel
Band 4: Vorhang auf für eine Leiche
Band 5: Schlussakkord für einen Mord
Band 6: Tote Vögel singen nicht
Band 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf
Band 8: Mord ist nicht das letzte Wort
Band 9: Der Tod sitzt mit im Boot
Band 10: Todeskuss mit Zuckerguss

Außerdem (nur) als E-Book erhältlich:
Das Geheimnis des kupferroten Toten (»Flavia de Luce«-Short-Story)

Alle Bände sind auch einzeln lesbar.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Gerald Jung, Katharina Orgaß
Originaltitel: Thrice the Brinded Cat Hath Mew'd
Originalverlag: Delacorte, New York 2016
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0079-6
Erschienen am  16. July 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: London, Großbritannien

Rezensionen

Flavias Neugierde ist geweckt

Von: tinaliestvor

19.12.2020

Flavia de Luce ist frisch aus dem Internat aus dem weit entfernten Kanada zurück. Die alten Sorgen um das aufgebrauchte Vermögen der de Luces sind immer noch präsent. Flavia tritt das Erbe ihrer Mutter inklusive dem maroden Anwesen Buckshaw mit Sorge an. Zurück in England hofft sie auf ein Wiedersehen mit ihrem Vater und wird schwer enttäuscht. Der befindet sich mit einer fiesen Grippe in London im Krankenhaus und so muss Flavia mit dem Rest ihrer Familie vorliebnehmen. Ihre Schwestern und Cousine glänzen mit Ignoranz, also beschließt Flavia sich um der alten Zeiten willen im nahegelegenen Dorf umzusehen und stolpert direkt in einen dubiosen Mordfall. Der alte Mr. Sambridge hängt kopfüber an seiner Tür und starrt ins Leere. Flavia nutzt die Gunst der Stunde und sieht sich in aller Ruhe um und wird sogleich stutzig. Was will ein so alter Mann mit einem ganzen Pack Kinderbüchern? Die Kinderbücher stellen sich als Erstausgaben heraus und Flavia hat sogleich Lunte gerochen. Ihre Ermittlungen führen Sie zu einer Hexe, einer leidenschaftlich schlechten Sängerin und mehrfach nach London. Unterstützt wird sie von Gladys, ihrem alten treuen Rad und Dogger, dem urigen Butler, der stets ein Auge auf Flavia hat. Die junge Detektivin macht es dem ortsansässigen Inspektor nicht leicht, den Überblick zu bewahren und ihre Schnüffeleien tarnt sie gekonnt mit ihrer Art, sogleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Alan Bradleys kleine Giftmischerin Flavia de Luce schließt man sogleich ins Leserherz. Gepiesackt von ihren älteren Schwestern und schon früh mit dem Tod der Mutter konfrontiert, hat es die junge Lady nicht gerade leicht, sich normale Freunde und ein einigermaßen normales Hobby zu suchen. Bepackt mit Neugierde, den Waffen der Chemie und einem guten Auge fürs Detail kann es Flavia de Luce mit fast jedem Ganoven aufnehmen.

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„Auf geht’s Glady! Da ist irgendein gewaltiger Schwindel im Gange…“

Von: Erlesene Seiten

17.10.2018

Mittlerweile Flavias achter Fall, und der ist so absonderlich wie kein anderer zuvor. Flavia ist noch keine 24 Stunden aus Kanada zurück, schon entdeckt sie wieder eine Leiche. Sofort ist ihr Spürsinn geweckt und Flavia beginnt in üblicher Manier zu ermitteln. Was soll sie auch anderes tun? Denn auf Buckshaw scheint sich niemand dafür zu interessieren, wann sie kommt oder geht. Seit Flavias Vater mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus liegt, leben nur noch ihre beiden Schwestern und ihre Cousine in dem alten Herrenhaus. Feely und Daffy meiden ja schon immer den Kontakt zu Flavia. Doch diesmal kommen sie bis auf ein paar wenige Szenen beim gemeinsamen Essen überhaupt nicht vor. Was schade ist, denn man hat die Hoffnung, dass sich in der Beziehung der drei Schwestern irgendetwas entwickeln sollte. Aber sie gehen einander entweder aus dem Weg oder schweigen sich an. So ist es nur Undine, die kleine Cousine, die ab und an die Stille in Buckshaw aufrüttelt. Der Landsitz und seine Bewohner sind wie erstarrt. Die einzige, die eine deutliche Entwicklung gemacht hat, ist Flavia. Obwohl sie erst 12 Jahre alt ist, wirkt sie plötzlich viel erwachsener. Sie lässt außer Dogger mehr Menschen an sich heran und macht überhaupt den Eindruck, um einiges umgänglicher und verständiger zu sein als in früheren Bänden. Aber sie ist immer noch die Flavia, von der wir alle gern lesen. Ich liebe ja die Sprache, Ausdrücke und bildhaften Vergleiche der De-Luce-Reihe, die auch im achten Band unvergleichlich sind. Morbider Humor und skurrile Gestalten tummeln sich auf den Seiten. Flavias Vorliebe für Chemie wird zwar an manchen Stellen betont und hervorgehoben, aber leider gibt es insgesamt ziemlich wenig Experimente. Der Mordfall steht stark im Vordergrund und seine Auflösung mündet in einer Gänsehaut erregenden Schlussszene auf dem Friedhof. Doch statt den Mittelteil weitschweifend mit Recherche, Vermutungen und Schlussfolgerungen zu füllen, hätte mehr Augenmerk auf die de-Luce-Familie gelenkt werden können. Es sind schließlich nicht nur die Morde und Flavias Detektivarbeit, die die Bücher ausmachen, sondern eben auch die Figuren. Ich hätte mir gewünscht, mehr von Buckshaw zu lesen und zu erfahren, wie es mit den de-Luce-Schwestern weitergeht. Fans der Reihe dürften mit dem Band aber zufrieden sein. Die Verlagerung der Handlung ins Internat nach Kanada wie in „Eine Leiche wirbelt Staub auf“ war für meinen Geschmack nicht das Gelbe vom Ei. Bishop’s Lacey, Buckshaw und Gladys machen doch den Charme der Flavia-de-Luce-Reihe gewaltig mit aus. Die neue Covergestaltung habe ich leider auch betrübt zur Kenntnis genommen. Anfangs war ich mir gar nicht sicher, ob es sich wirklich um einen neuen Band der Reihe handelt. Es ist so ganz anders und reicht überhaupt nicht an die wundervollen Cover der früheren Bände heran.

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Vita

Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach einer Laufbahn als Elektrotechniker zog Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet« war sein erster Roman und der viel umjubelte Auftakt zu seiner weltweit erfolgreichen Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man.

Zur Autor*innenseite

Gerald Jung

Gerald Jung studierte Germanistik, Amerikanistik und Anglistik, und übersetzt seit vielen Jahren Literatur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zum seinem Übersetzungswerk gehören u.a. AutorInnen wie Joyce Carol Oates, Jeffery Deaver, Ray Bradbury, Terry Pratchett, Mary E. Pearson und Jonathan Stroud. Seit einigen Jahren übernimmt er auch Übersetzungen im Bereich Kino- und TV-Filme. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Literatur, Kino, Musik, Geschichte und Motorradfahren.

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Katharina Orgaß, Jahrgang 1963, lebt in Berlin und übersetzt seit 1997 Kinder- und Jugendbücher. Als Kind ist sie selbst gern in Bücherwelten eingetaucht. Heute macht es ihr Freude, bei der Arbeit an Formulierungen zu tüfteln, um Texte für ihre jungen Leserinnen und Leser in eine sowohl klare als auch fantasievolle Sprache zu übertragen.

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