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Die Alchemie des kalten Feuers

Roman

Taschenbuch
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Wissenschaft vs. Magie – perfekt für alle Fantasyleser, die ein besonderes Buch suchen.

Prinz Oslic ist ein Genie – in der mittelalterlichen Welt Syriatis kommt er einem DaVinci gleich –, und seine Forschungen gehen ihm über alles. Da ermorden drei Hexer seinen Vater und reißen die Macht an sich. Oslic ist überzeugt, dass Zauberei ins Reich der Legenden gehört. Doch dann sieht er Dinge, die er niemals für möglich gehalten hätte. Nun muss er all sein Genie einsetzen, um seine Heimat zurückzuerobern. Doch kann seine Wissenschaft gegen Wunder bestehen, die den Gesetzen der Natur trotzen?


ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 704 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0801-3
Erschienen am  21. Dezember 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Gute Ansätze, die aber leider nicht immer griffen

Von: Nicole Kortmann

28.03.2021

#Rezensionsexemplar #Rezension #3Hasen In den vergangenen Wochen durfte ich mit Unterstützung des Verlags dieses Buch lesen, an dieser Stelle wie immer vielen Dank dafür. Leider konnte es mich nicht begeistern und fesseln, sodass ich selten mehr als ein paar Seiten lesen konnte. Nun habe ich die „Notbremse“ gezogen und rezensiere nur die erste Hälfte des Buches. Titel: Die Alchemie des kalten Feuers Autor*in: Nathan Winter Verlag: blanvalet Format: Print Klappentext: Prinz Oslic ist ein Genie – in der Mittelalterlichen Welt Syriatis kommt er einem da Vinci gleich –, und seine Forschungen gehen ihm über alles. Da ermorden drei Hexer seinen Vater und reißen die Macht an sich. Oslic ist überzeugt, dass Zauberei ins Reich der Legenden gehört. Doch dann sieht er Dinge, die er niemals für möglich gehalten hätte. Nun muss er all sein Genie einsetzen, um seine Heimat zurückzuerobern. Doch kann seine Wissenschaft gegen Wunder bestehen, die den Gesetzen der Natur trotzen? Rezension: Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich dieses Buch nicht zu Ende gelesen habe. Es kann also auf der zweiten Hälfte noch bombastisch geworden sein. Das würde jedoch nichts daran ändern, dass es für mich schon auf der ersten Hälfte zu viel gab, dass man meiner Meinung nach hätte besser machen können (und müssen). Ich habe einige Bücher beendet, die schlechter waren als dieses. „Die Alchemie des kalten Feuers“ weckte allerdings einfach nicht genug Interesse bei mir, sodass ich es leider abgebrochen habe. Wenn man sich zum Lesen zwingen muss, ist das einfach kein gutes Zeichen. Ausgenommen gut gefiel mir der Schreibstil, er passte in diese Welt. So gewollt anders, dass es beim Lesen auffällt, aber niemals beim Lesen stört. So ist man sich immer gewiss, dass dort in dieser Welt einiges anders ist als hier. Eine gute Lösung, um abseits von Landschaftsbeschreibungen ein Gefühl für Ort und Zeit zu schaffen. Mein Problem war eher der Protagonist. Natürlich braucht ein Charakter Zeit, um sich zu entwickeln, um durch Erfahrungen zu wachsen, doch irgendwann muss es für den Leser auch sichtbar werden. Nach über 300 Seiten ist so manches Buch schon zu Ende, hier sind wir ungefähr auf der Hälfte, von einer Selbstfindung oder Entwicklung des Charakters fehlt hier leider jede Spur. Oslic sieht sich selbst als Wissenschaftler oder Forscher und glaubt nicht an die „Magick“. Das ist sein gutes Recht, aber gerade als Wissenschaftler reicht es nicht, wenn er nach so vielen Seiten noch immer nicht hinterfragt. Er sagt nur, dass es nicht magisch sein kann, er stellt aber niemals Überlegungen an, was es dann ist. Keine Hypothese, die der Wissenschaftler beweisen will. Er will nicht einmal widerlegen was er sieht, er sagt einfach nur, dass es nicht sein kann und fertig. Doch nach Chimären, Hexenmeistern und blutrünstigen Gestalten kann er sich diese Art der Verdrängung nicht mehr erlauben. Dass er, als unter Schmerzen und dadurch wirren Gedanken litt, Fehler machte ist nur zu verständlich, dass er sich dann nicht mit seiner Umgebung auseinander setzen will, versteht sich von selbst. All dies bleibt aber auch bestehen nachdem er seine Medizin erhält, er macht die gleichen Fehler weiter. Und nach großen Fehlern versucht er nicht es wieder „hinzubiegen“, nein er sitzt teilnahmslos in einer Ecke und erinnert mehr an einen Statisten in einer Serie, denn an einen Protagonisten. Vargen und Testri mochte ich als Charaktere sehr. Sie waren nicht eindimensional, standen ihm immer zur Seite und gaben gute Ratschläge. Leider wurden sie dafür, dass sie doch seine Freunde sind sehr selten aus der Trickkiste gezogen. Wenn meine Familie ausgelöscht wäre, ich keine Freunde in diesem Land hätte und nur zwei Menschen mitgekommen wären, denen ich vertraue, so würde ich doch viel öfter ihren Rat einholen. Und nun zum letzten Kritikpunkt. Die „Aufzeichnungen des Ritters“ waren eine nette Idee, aber leider auch nicht mehr als das. Quasi als Teaser vor jedem Kapitel eine kurze Erzählung Vargens aus der Zukunft einzubinden hätte durchaus Potenzial. Leider erging er sich meistens in Schuldgefühlen oder Anspielungen auf das was noch kommen würde. Wenn ich vor jedem einzelnen Kapitel lese, wie schlimm es noch wird, wie sehr er alles bereut, kommt bei mir irgendwann der Punkt an dem ich inständig bete, dass dieser Gau endlich eintrifft, damit diese sich wiederholenden Anspielungen endlich ein Ende haben. Fazit: Alles in allem hatte das Buch das Potenzial großartig zu werden, die Geschichte und auch die Charaktere hätten dies locker zugelassen. Hätte Oslic hier eine sichtbare Entwicklung vollzogen und nicht jeden Fehler erneut gemacht, hätte dieses Buch schon einiges gewonnen. Leider zog es sich teilweise sehr hin, Spannung kam nicht auf und die dauernden „Teaser“ vor den Kapiteln bewirkten bei mir wohl auch nicht das Gewünschte. So breche ich dieses Buch nicht ab, weil es grauenhaft ist, sondern viel mehr, weil es einfach keinen Reiz auf mich ausübt weiter zu lesen. Deshalb gebe ich hier neutrale 3 Hasen. Wertung: (3)

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Sehr spannende Fantasy mit außergewöhnlichem Setting

Von: Myrcella

20.03.2021

Meine persönliche Meinung Das Cover: Das Cover ist einfach wunderschön, faszinierend und passend gestaltet. Im Hintergrund Da Vinci’s „Vitruvianischer Mensch“ passt richtig gut zum Inhalt des Buches und ist zudem noch ein richtiger Eyecatcher für das Buch. Der Inhalt: Der Einstieg ist alleine schon rasend schnell. Der Autor legt hier ein rasantes Tempo vor, so dass man sich als Leser fast schon wie in einer Achterbahn vorkommt. Man kommt nicht zur Ruhe und die Spannung und Action der ersten Seiten machten es mir nahezu unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Der Protagonist, Prinz Oslic war mir ganz am Anfang noch nicht ganz so sympathisch, was sich aber schon nach den ersten Kapiteln zum Glück komplett geändert hatte. Für ihn existiert Magie überhaupt nicht. Als Geisel im fernen Doranthar führt er ein Leben als Erfinder und Ingenieur. Da hat Magie echt nichts zu suchen, so denkt er. Eines Besseren wird er allerdings belehrt, als sein Vater in seinem Heimatland von Hexern ermordet wird. Magie existiert wohl doch, nur wie soll ein Ingenieur sich seinen Feinden stellen, wenn vorher noch nie Berührungspunkte mit Magie gewesen sind? Kurzerhand macht Oslic sich auf in sein Heimatland, wo er die Bekanntschaft mit der geheimnisvollen Assasinen Alheefa macht. Auf Oslics Weg kreuzen immer mehr interessante und facettenreiche Charaktere dessen Weg. Und manchmal hatte ich schon ein paar Schwierigkeiten, überhaupt hinterher zu kommen. Man wird quasi von einem rasanten Geschehen ins Nächste katapultiert. Langeweile kommt in diesem Buch auf keinen Fall auf. Man hat kaum Zeit zu verschnaufen, schon ereignen sich die nächsten spannenden Geschehnisse. Der Schreibstil ist flüssig und der Autor beschreibt die Charaktere, Schauplätze und Geschehnisse sehr bildhaft. Einen derart bildhaften Schreibstil habe ich ganz ehrlich zuvor noch selten bei eine Autoren erlebt. Mir hat auch sehr gut die Entwicklung von Prinz Oslic gefallen. Zuvor hatte ich ja meine Schwierigkeiten mit ihm als Hauptacteur, jedoch war dies nur von kurzer Dauer. Die Kämpfe sind sehr actionreich und spannend, aber Gott sei Dank nicht allzu blutig und brutal, oder gar in die Länge gezogen. Der Teil ist in sich abgeschlossen und ich konnte das Buch mit einem zufriedenen Seufzer beenden. Mein Fazit: Hier ist dem Autor ein richtig spannendes und großartiges Werk gelungen, welches von mir eine ganz klare Leseempfehlung bekommt. Für alle, die gerne in fremde Welten abtauchen und sich gerne auf ein Fantasyabenteuer einlassen ist dieses Buch hier genau das Richtige. Von mir gibt es daher auch 5 von 5 Büchersternchen.

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Vita

Nathan Winter

Nathan Winter ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Er wurde im Emsland (Niedersachsen) geboren und lebt seit seinem Universitätsabschluss in Archäologie und Skandinavistik in Münster.

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