Das Institut

Roman

Taschenbuch
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Kinder für einen geheimen Krieg – der neue große Stephen King

In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich im Vorderbau des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe im »Hinterbau« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: The Institute
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Broschur, 768 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-44106-4
Erschienen am  12. Oktober 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Leseprobe zu »Das Institut«

Leserstimmen

Ein finsterer Ort

Von: C. Widmann

08.01.2021

Lieber Leser, zuerst muss ich den Übersetzer loben: Redensarten, Jugendsprache, Kraftausdrücke, all das hat Bernhard Kleinschmidt wunderbar natürlich herübergebracht. Das Institut liest sich fast, als ob Stephen King es auf Deutsch geschrieben hätte. Nun zum Buch. Wir begegnen einem vierzigjährigen Ex-Polizisten, der wegen eines Unglücks kündigen musste und jetzt vorhat, bei einer Sicherheitsfirma anzuheuern. Aber unterwegs dorthin sieht er in einem kleinen Kaff einen Zettel: "Nachtklopfer gesucht." Was ist ein Nachtklopfer? Im englischen Original steht night knocker, aber Kings US-amerikanische Leser scheinen auch nicht zu wissen, was das ist. Entweder hat der Autor es sich ausgedacht, oder ein paar wenige Leute irgendwo in den USA nennen ihren Nachtwächter so. Aus einer Laune heraus wird unser Ex-Polizist also Nachtklopfer. Wir dürfen die Kleinstadt mit ihm kennenlernen, und Stephen King gibt ihm Gelegenheit, jemandem mit Erster Hilfe das Leben zu retten. Ein entspannter Anfang, eine sympathische Figur. Sprung nach Minnesota zur eigentlichen Hauptperson: Luke Ellis, zwölf Jahre alt, hochbegabt. Als wir ihm begegnen, hat er vor, zu studieren. An zwei Universitäten gleichzeitig. Die Eignungsprüfung hat er mit links bestanden. Aber in der Nacht kommen zwei Gestalten in sein Haus, erschießen die Eltern und entführen den Jungen. Sie bringen ihn ins Institut. Ab hier braucht der Leser einen starken Magen. Das Institut ist ein finsterer Ort voller Kinder, die wir alle liebgewinnen, und Erwachsener, die es genießen, diese Kinder zu quälen. Was steckt dahinter? Nur stückchenweise lässt uns King das herausfinden. Das Rätsel hielt mich gepackt bis zum Schluss. Genauso wollte ich wissen, wann unser Nachtklopfer wieder ins Bild treten würde und in welcher Rolle. Angst oder Nervenkitzel habe ich wenig gespürt für einen Stephen King. Das Institut fesselt nicht mit Gruseln, sondern mit seinen Figuren und Schauplätzen. Ein King für Leser, denen ES zu viel Angst macht. Hochachtungsvoll Christina Widmann

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Großartiges Buch!

Von: tamysbooks

27.10.2020

Oh man, was war das wieder für ein Buch 😅 dieser Mann schreibt Bücher, das ist wirklich heftig. Er ist einfach nur großartig. Wie bei mir und Stephen üblich, hat es mal wieder so ca 100 bis 150 Seiten gedauert, bis ich richtig in der Geschichte drin war. Das kenne ich aber, also war ich da schon vorm Lesen drauf gefasst 😅 aber dann ging es ab und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Anfangs war ich etwas enttäuscht, dass Tim nicht der eigentliche Protagonist ist, aber nach dem ich Luke und die anderen Kinder besser kennenlernte, war das total ok für mich. Die Story ist super spannend und leider irgendwie nicht weit genug hergeholt, dass sie nicht realistisch sein KÖNNTE. Auch die immer wieder auftauchenden, unterschwelligen Meinungen zu Trump haben mir sehr gut gefallen 😅 ich kann den Mann eben nicht leiden 🤷‍♀️ Also alles in allem wieder mal eine ganz klare Leseempfehlung von mir. Tolle Geschichte, tolle Figuren, echt gruselig, wenn man drüber nachdenkt, dass es wahr wäre. Mitreißend, wenn man den Schreibstil von King gerne liest 😊

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Vita

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

www.stephenking.com

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