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Rezensionen zu
Thirteen

Steve Cavanagh

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€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Um die Katze direkt zu Beginn aus dem Sack zu lassen: „Thirteen“ ist wohl einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe. Begonnen bei dem genialen Grundszenario, dass der Serienkiller nicht vor Gericht steht, sondern den Prozess live von der Geschworenenbank aus mitverfolgt sowie nach seinen Vorstellungen beeinflusst über den unter Hochspannung stehenden Prozess bis hin zu den grandios gezeichneten Charakteren hat dieser Thriller alles was ein packender Pageturner benötigt. Wie ein Blockbuster mit einem gewieften, blitzgescheiten sowie in seinen Methoden äußerst kreativen Anwalt und einem hochintelligenten wie grausam gewissenlosen Serienkiller in den Hauptrollen rauschte die Handlung in epischen Bildern vor meinem inneren Auge vorbei. Omnipräsent war dabei der deutlich spürbare, pochende Herzschlag, der passend zur ansteigenden Dramatik des sich zuspitzenden Prozesses in schwindelerregende Höhen schoss. Einen nicht ganz unscheinbaren Anteil daran tragen die spannungsgeladenen Perspektivwechsel gespickt mit fiesen Cliffhangern. In diesem Pageturner par excellence deckt Steve Cavanagh vordergründig die argumentativen Zaubertricks seiner agierenden Anwälte auf, nur um hintergründig das feine Netz seiner ganz eigenen Manipulation zu stricken, in welchem ich ihm blindlings in die Falle gegangen bin. Wenn man am wenigsten damit rechnet hat er stets ein überraschendes Ass im Ärmel, das diesem grandiosen wie fintenreichen Plot eine weitere unvorhersehbare Wendung verpasst und von einem explosiven Showdown gekrönt wird, der Hollywood blass aussehen lässt. „Thirteen“ ist zweifelsohne ein Justizthriller vom Allerfeinsten, der mit zwei hochintelligenten Gegnern auf Augenhöhe begeistert und bei zahlreichen überraschenden Twists nicht den Hauch von Langeweile aufkommen lässt. Für mich einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe!

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'Thirtheen' von Steve Cavanagh war für mich ein absolutes Highlight! Bis jetzt, war mir der Autor nicht bekannt und ich habe mich lediglich aufgrund des Klappentextes und des Covers für den Roman entschieden. Und das habe ich auf jeden Fall keine Sekunde bereut, vielleicht nur den Zeitpunkt, zu dem ich mit der Story gestartet bin. Denn hätte ich vorher gewusst, wie sehr sie mich begeistern würde, hätte ich mir ausreichend Zeit eingeräumt um alles in einem Zug zu inhalieren. So habe ich aber in jeder quälenden Sekunde, in der ich das Buch nicht in der Hand hatte, darüber gegrübelt wie es weitergeht und mich nach dem Moment gesehnt, da ich endlich weiter lesen kann. Der Thriller besticht in erster Linie nicht unbedingt durch seine Brutalität oder durch eine spannende Offenbarung des Mörders, stattdessen wissen wir als Leserschaft bereits genau um wen es sich handelt und dürfen aufgeregt dabei zusehen, wie es auch alle anderen begreifen. Der Ausgangspunkt der hier gewählt wurde, war für mich wirklich einzigartig und verleiht dem Roman seinen ganz eigenen Charakter. Ich muss sagen, dass ich den Handlungsaufbau und die unglaubliche Taktik in jedem Augenblick bewundert habe und einfach völlig gefangen war in diesem Plot. Alles dreht sich um den skandalösen Mordfall Hollywoods, in dem ein namhafter Schauspieler des Mordes an seiner Frau und seinem Leibwächter angeklagt wird. Während des Prozesses beginnt das Spiel gegen die Zeit und gegen den tatsächlichen Killer, der sich in die Jury geschlichen hat. Besonders der Aspekt des amerikanischen Gerichts gefällt mir immer sehr. Es ist einfach so perfekt konzipiert und so unfassbar spannend, dass ich ehrlich traurig war, als ich das Buch abgeschlossen hatte. Ich wurde wie von einer Welle mitgerissen und habe besonders die Perspektivwechsel zwischen Eddie dem Strafverteidiger und dem Killer geliebt. Hier konkurrieren zwei wahre Meister, die sich besonders in Bezug auf ihren wachen Geist und ihre Intelligenz das Wasser reichen können. Von der ersten Zeile bis zum Schluss einfach der Hammer und zweifellos ein Jahreshighlight! Ein grandioser Pageturner!

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Rezension

Von: Familie_Buecherwurm

16.01.2022

*R*E*Z*E*N*S*I*O*N* (Werbung/Rezensionsexemplar) „Der Serienkiller steht nicht vor Gericht. Er sitzt in der Jury.“ „TH1RT3EN “ von Steve Cavanagh ist ein außergewöhnlicher Justizthriller, der dieses Genre, nach meiner Auffassung, ein Stück weit wiederbelebt und ein echter Lichtblick ist. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Wir erleben aus der Sicht des Strafverteidigers Eddie Flynn, wie er den Hollywoodstar Bobby Solomon verteidigt, welcher wegen Mordes vor Gericht steht und deren Freispruchaussichten, aufgrund von erdrückenden Beweisen, gering sind. Darüber hinaus erfahren wir aus der Sicht des Serienkillers Kane, dass dieser der wahre Mörder ist, er aber die Beweise so fingiert hat, dass Bobby Solomon für die Morde verantwortlich gemacht wird. Zudem gehört zum Plan des Killers, dass er ein Mitglied der Geschworenen ist, um den Prozess im Gericht zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Der Fall scheint aussichtslos und doch versucht Eddie alles, um einen Freispruch für Bobby Solomon zu erreichen. Was sofort beim Lesen auffällt ist der flüssige und spannende Schreibstil. In Verbindung mit der wirklich gelungenen Strukturierung des Buches, welches die Wochentage hin zum Prozess abgrenzt und nochmal in Kapitel einteilt, fliegt man förmlich durch das Buch. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Eddie und Kane geschrieben. Der Leser erfährt ungeschönt was im Kopf des Serienkillers vor sich geht. Über das komplette Buch hinweg, wird die Spannung immer mehr aufgebaut. Der Plot ist wirklich genial und zum Ende hin wird das verworrene Puzzle aus Beweisen und falschen Spuren entflochten und nachvollziehbar zusammengesetzt. Insgesamt war es wirklich ein Highlight dieses Buch zu lesen. Die ein oder andere Stelle mag zwar unrealistisch sein, dennoch hat mich dieser Justizthriller absolut begeistert. Wer brillant durchdachte Gerichtsthriller mit rasanter Spannung und einem genialen Plot mag, für den ist dieses Werk eine absolute Leseempfehlung.

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Der Thriller „Th1rt3en“ von Steve Cavanagh ist Teil einer Serie rund um den Ermittler Eddie Flynn, einem in New York lebenden Strafverteidiger. Ich kannte bisher noch keinen Band der Reihe. An entsprechenden Stellen im Buch gab es kurze Hinweise auf das, was Flynn früher erlebt hat, so dass ich die Geschichte problemlos ohne Vorkenntnisse lesen konnte. Das Cover lädt den Lesenden dazu ein, auf einem der Jurystühle Platz zu nehmen und sich ein eigenes Urteil durch die Beweisführung der Anklage und der Verteidigung zu bilden. Gleichzeitig verdeutlicht der rote Sitz, dass der Täter in der Jury sitzt, wie es im Untertitel steht. Allerdings gehören zu einer Geschworenenjury in New York zwölf Personen. Der Mörder ist im vorliegenden Fall die Nummer 13 und dadurch titelgebend. Sein Motiv, warum er sich unbedingt einen Platz in der Jury verschafft und nicht nur zur Reserve, sondern unter den Urteilenden sein will, steht im Fokus des Thrillers. Eddie Flynn erzählt seinen Alltag in der Ich-Perspektive. Mit einfallsreichen Methoden versucht er Verbrechen aufzuklären, die seinen Mandanten angehängt werden. Dabei widerlegt er oft die Aussagen der Polizisten, die die Tat vor Ort aufgenommen haben. Flynn weiß, dass einige von ihnen korrupt sind und sich durch ihre Angaben erhoffen, eigene Vorteile beim Straffälligen verschaffen zu können. Dadurch hat er sich bei einem Teil von ihnen unbeliebt gemacht, was sich auch auf seine aktuellen Ermittlungen auswirkt. In die Rolle des Strafverteidigers im Fall des Angeklagten Robert Solomon gerät Flynn eher zufällig. Solomon ist ein bekannter Schauspieler und steht unter Verdacht, seine ebenfalls prominente Frau und deren Bodyguard ermordet zu haben. Als Flynns vertragliche Verpflichtung zur Mitwirkung beim Mandat aufgehoben wird, entscheidet er sich dennoch für die Weiterführung der Rechtsvertretung, denn zu seiner Maxime gehört es, einem Angeklagten beizustehen, wenn er von dessen Unschuld überzeugt ist. Die Kapitel, die Flynn erzählt, wechseln sich mit solchen ab, in denen Joshua Kane im Mittelpunkt steht und die aus einer allwissenden Perspektive geschildert werden. Bereits im Prolog las ich vom zielgerichteten Vorgehen des Mörders, der ohne Bedenken grausige Verbrechen begeht. Wochen und Monate hat er mit der Umsetzung seiner raffinierten Planungen zugebracht, die ihm einen Platz in der Jury beim Prozess gegen Solomon einbringen sollen. Der Beweggrund für Kanes Handeln stand von Beginn an als großes Fragezeichen im Raum. Als Leserin vermittelte Steve Cavanagh mir geschickt die Indizien zum Fall Solomon, indem er mich an die Seite seiner Serienfigur stellte, der erst kurz vor Prozessbeginn hinzugezogen wird und sich nun ein eigenes Bild der Faktenlage machen muss. Parallel dazu entstand für mich ein Bild von Joshua Kane als skrupelloser Täter, der unentdeckt bleiben will und dennoch eine blutige Spur hinterlässt. Die Beweislage spricht gegen Solomon, der ein Geheimnis zu hüten scheint. Dennoch war mir Kane suspekt, so dass ich eine Wende erwartete. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Spannung im Thriller „Th1rt3en“ von Steve Cavanagh nahm von Beginn an immer mehr an Fahrt auf und überraschte mich mit ständigen neuen Wendungen. Die Aufklärung des Verbrechens erfolgt durch das clevere, manchmal unkonventionelle Vorgehen des scharfsinnigen Strafverteidigers Eddi Flynn. Erst zum Ende hin wird das Motiv aufgedeckt und es zeigt sich das ganze Ausmaß der Taten des Mörders, was mich nach den bis dahin schon packenden Ereignissen noch einmal beeindruckte und zu einem glänzenden Abschluss führte. Das Buch ist aufgrund der durchgehend hohen Spannung ein Must-Read für jeden Thriller-Fan und daher empfehle ich es gerne weiter.

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“Thirteen” ist, soweit ich mich erinnere, mein erster Justiz-Thriller, den ich gelesen habe und er hat mich von Anfang an in den Bann gezogen! Ich habe das Buch quasi an 2 Nachmittagen/Abenden verschlungen, da ich es nicht weglegen konnte. Der Thriller von Steve Cavanagh ist im Januar 2022 beim Goldmann-Verlag erschienen (die englische Originalversion gibt es aber schon länger) und während der insgesamt 544 Seiten kann man quasi Amerikas spektakulärsten (fiktiven) Mordfall mitverfolgen. Inhalt: Angeklagt ist der prominente Schauspieler Robert “Bobby” Solomon, der angeblich seine Frau und deren Liebhaber (seinen Security Chef) aus Eifersucht brutal ermordet haben soll. Immerhin wurden beide tot und im selben Bett vorgefunden und alle Beweise sprechen gegen Bobby. Der New Yorker Strafverteidiger Eddie Flynn soll den Angeklagten vor Gericht mit vertreten - gemeinsam mit Rudy Carp. Eddie selbst vertritt in der Regel jedoch nur Klienten, von deren Unschuld er überzeugt ist. Es dauert eine Weile, bis Eddie auch Bobby glaubt, denn dieser beteuert immer wieder seine Unschuld. Schließlich entscheidet sich der Strafverteidiger dazu, alles zu tun, um Bobby freizubekommen. Doch das ist alles andere als einfach, denn hinter all dem steckt ein wahrhaft heimtückischer Plan eines Serienkillers, der noch dazu in der Geschworenen-Jury sitzt und zahlreiche Strippen zieht, um den Verlauf der Gerichtsverhandlung zu manipulieren - angefangen damit, dass plötzlich mehrere Geschworene ums Leben kommen. Schnell wird die Zeit knapp und es bedarf großer Anstrengung und die Mithilfe einiger anderer Mitmenschen, um den Killer zu stoppen und die Wahrheit ans Licht zu bringen! Meine Meinung: Im Buch wird kapitelweise immer wieder zwischen der Sicht von Eddie Flynn und dem Killer, Joshua Kane, gewechselt. Das macht es sowohl abwechslungsreicher als auch spannender. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und flüssig. Immer wieder hatte ich das Gefühl selbst mit im Gerichtssaal zu sitzen. Als man dann irgendwann glaubt zu wissen, wie alles miteinander zusammenhängt, wird man am Ende nochmal ganz schön überrascht. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich dann gefragt, wann ich mich hab so in die Irre führen lassen - zumindest ein bisschen. Das Einzige, was etwas schade war, ist, dass man den Serienkiller bereits von Anfang an kennt. Umso bewundernswerter, dass die Geschichte dennoch nie an Spannung verliert! Fazit: Dass ich das Buch nicht weglegen konnte, spricht schon einmal für sich! Ich war und bin von dem Thriller sehr angetan, habe mich stets sehr gut unterhalten gefühlt. So kann ihn sehr guten Gewissens nur weiterempfehlen. Es war spannend bis zum Schluss und auch als man dachte, dass der Fall soweit klar ist, wird man noch einmal überrascht. Ein wirklicher sehr gelungener Thriller!

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Thirteen

Von: Herzschlag.buecherwelt

14.01.2022

Handlung Der Strafverteidiger Eddie Flynn übernimmt nur Fälle bei denen er sich sicher ist das sein Mandant unschuldig ist. Dies denkt er auch von Bobby Solomon, der seine Frau und ihren Liebhaber im eigenen Bett ermordet haben soll. Die Beweislast gegen Solomon ist erdrückend, und doch ist Flynn von seiner Unschuld überzeugt. Und je weiter er forscht, desto näher kommt er einem perfiden Serienmörder der mit allen Beteiligten ein grausames Spiel spielt. Meine Meinung Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht des Strafverteidigers Flynn und des Serienmörders geschrieben. Man erfährt ungeschönt was in dem Kopf dieses Mannes vor sich geht, was ich persönlich sehr fesselnd fand. Der Autor erzeugt hier eine anschwellende Spannung über das komplette Buch hinweg, die immer mehr Fahrt aufnimmt und zum Ende hin kaum noch auszuhalten ist. Hier wird ein verworrenes Mosaik aus Beweisen und falschen Fährten gelegt, dass sich erst zum Schluss zu einem wahrheitsgetreuen unglaublichen Bildnis zusammensetzt. Es war eine wahre Freude dieses Buch zu lesen! Fazit Absolute Leseempfehlung an alle die gerne brillant durchdachte Gerichtsthriller mit rasanter Spannung lesen.

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Das war mein erstes Buch von Steve Cavanagh. Es ist spannend und mitreißend, da vor allem im ersten Teil des Buches die Charaktere und Handlungen sehr detailverliebt dargestellt werden und man sich sehr gut eine eigene Vorstellung dazu bilden kann. Das Ende hält eine Überraschung parat, auch wenn ich mir noch nicht sicher bin, ob ich diese gut oder schlecht finden soll. So oder so aber definitiv ein lesenswertes Buch, welches einen in den Bann eines Psychopathen zieht.

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Hollywoodstar Bobby Solomon, soll seine Frau & ihren Bodyguard brutal ermordet haben & steht dafür vor Gericht. Der Fall ist scheinbar schon entschieden, denn alle Beweise sprechen gegen Solomon. Doch der Anwalt Eddie Flynn ist von Solomons Unschuld überzeugt & will ihn frei bekommen. Jedoch hat er die Rechnung ohne den Serienkiller Joshua Kane gemacht, der sich unter die Geschworenen gemischt hat um den Schuldspruch zu erreichen & Solomon sein Verbrechen anzuhängen. Es ist schon viel zu lange her, dass ich einen Thriller gelesen habe, deswegen habe ich mich wirklich auf das Buch gefreut. Ein Justiz Thriller. Ich finde die Idee einfach klasse - ein Serienkiller in der Jury. Auch die Geschichte mal aus Sicht des Täters Kane, mal aus Sicht des Anwalts Flynn zu erzählen fand ich gut. Ich finde Flynn als Charakter einfach sympathisch, fand es aber schade, dass man über die anderen Charaktere kaum Informationen erhalten hat. Irgendwie fehlte Ihnen die nötige Tiefe. Auch nach 544 Seiten habe ich immer noch viele Fragezeichen in meinem Kopf & weiß nicht wer die jetzt noch auflösen soll… Das ist echt schade. Allerdings bin ich auch ein Mensch der alles immer ganz genau wissen muss, ich hinterfrage alles was ich nicht schlüssig ist ;-) Ich würde das Buch trotzdem empfehlen - es hat wirklich einige spannende Momente, in denen ich es kaum aus der Hand legen konnte.

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