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Rezensionen zu
Der Dornenmörder

Ashley Dyer

Carver & Lake (1)

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 8,99 [A] | CHF 13,00* (* empf. VK-Preis)

Das Buchcover und der Klappentext machten mich sehr neugierig. Auf der Innenseite hat es etwas spezielles. Dort sind nämlich alle Opfer mit ihren Eigenschaften und Todesursachen aufgelistet. Somit hat man einen schönen Überblick. Dies fand ich alles richtig toll. Als ich dann aber zu lesen begann, war ich etwas verwirrt. Es war alles so undurchsichtig und wirr, dass ich gleich zweimal neu lesen anfangen musste. Obwohl ich eigentlich auf solche Bücher stehe, fand ich zu diesmal irgendwie keinen Zugang. Das Buch liest sich flüssig und die Sprache ist einfach. Jedoch wurde ich mit den Personen leider nicht warm. Ich habe mehrmals überlegt abzubrechen, da ich einfach mit dem Stil nicht zurechtkam. Ich habe das Buch dann quer gelesen, da ich trotzdem wissen wollte, wer hinter all den Dornenmorden steckt. Dies hat mich dann wirklich überrascht und war für mich nicht vorhersehbar. Vielleicht war es einfach nicht "mein" Buch. Daher vergebe ich diesem Buch 2,5 von 5 Dornen.

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Tattoo ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe um das Ermittlerduo Greg Carver und Ruth Lake. Klappentext: Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch. Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn… Rezension: Unüblich für einen Thriller, beginnt das Buch direkt mit Kapitel eins und hat keinen Prolog. Hier bekommen wir mit, wie eine Frau in Greg Carvers Wohnung Spuren beseitigt und seine privaten Akten zum Dornenkiller-Fall sowie die Tatwaffe mitnimmt, während Carver angeschossen wurde und mit seinem Leben kämpft. Den Klappentext von der Umschlagsinnenseite im Hinterkopf, fragt man sich sogleich ob es sich bei der Frau um Ruth handelt und wie dies zur Szene passen könnte. Denn es wirkt so, als sei die Frau auch diejenige die Greg angegriffen hat. Greg Carver hatte die Leitung in den Ermittlungen zum Dornenkiller inne und der Fall hat ihn auch privat immer mehr beschäftigt, bis es mit dem letzten Opfer Kara, das Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich sah, sogar persönlich wurde. Nach dem Übergriff befindet sich Carver aber erst einmal auf einem langen Weg der Genesung und so übernimmt Ruth die Ermittlungen. Hier finde ich interessant, dass man als Leser in einen Fall einsteigt, in dem bereits seit einem Jahr ermittelt wird und in dem gerade das fünfte Mordopfer gefunden wurde. Dies unterscheidet das Buch definitiv von „typischen“ Thrillern und ist erfrischend anders. Durch (Fieber-)Träume von Carver und die Ermittlungen von Ruth bekommt man zwar auch einen Rückblick auf das letzte Jahr, im Fokus stehen jedoch die aktuellen Tätigkeiten und somit auch das aktuelle Opfer, sowie der Überfall auf Carver. Dabei stoßen Ruth und der Rest des eingespannten Teams immer wieder auf Hinweise und Unstimmigkeiten, die Fragen hinsichtlich des Ablaufes der Nacht des Überfalls und dem Zusammenhang mit den Dornenkiller-Morden aufwerfen. Schnell ist klar, dass Greg nicht die Wahrheit sagt und sich dabei hinter seiner Amnesie versteckt. So kommt es, dass Ruth immer wieder zu ihm ins Krankenhaus fährt und ihn zur Rede stellt, dabei aber nichts in Erfahrung bringt. Leider störte mich das ziemlich an dem Buch. Bei 560 Seiten war ich im Voraus sehr gespannt, ob die Autorin es schafft die Spannung durchweg hoch zu halten. Nun, tut sie leider nicht. Vor allem der Mittelteil ist geprägt von einem Hin und Her zwischen Ruth und Greg, in dem jeder versucht die Geheimniskrämereien des Anderen zu durchschauen. Dies hätte man durchaus kürzer und knackiger verpacken und dem Buch so gut 150-200 Seiten ersparen können, die zur Spannung nicht wirklich etwas beigetragen haben. Was mir wiederum gefallen hat, war, dass es auch wenige Kapitel aus Sicht des Killers gab. Hier bekommen wir mit wie er die Ermittlungen im Fernsehen verfolgt und Ruth beobachtet. Dabei lernt man teilweise die Intention hinter den Taten kennen, ohne aber wirklich etwas über den Täter oder seine Identität zu erfahren, sodass die Spannung, was diesen Teil betrifft, hoch bleibt. Im Laufe des Buches tauchen dann zwei Personen auf, die mir sehr suspekt erschienen und ich hatte schon bald eine Vermutung, wer der Täter ist. Hier gab es aber keine eindeutigen Hinweise, es kann am Ende also durchaus ein Überraschungsmoment geben. Abschließend kann ich sagen, dass mich das Buch durchaus überzeugt hat und der behandelte Fall, abgesehen von den Längen, spannend, schlüssig und ausgeklügelt war. Allerdings wurde ich mit den Protagonisten nicht wirklich warm. Jeder macht sein eigenes Ding und hat Geheimnisse vor dem Anderen, obwohl immer wieder betont wird, dass sie eine enge Freundschaft verbindet. Das will für mich nicht so recht zusammenpassen und so werde ich die Reihe wohl nicht weiterverfolgen. Eckdaten: Autorin: Ashley Dyer Verlag: Blanvalet Preis: 12,99 € – Paperback Seitenzahl: 560 ISBN: 978-3-7341-0651-4 Weitere Formate: eBook, Hörbuch

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Tattoo ist das Debüt eines britischen Autorenduos mit dem Pseudonym Ashley Dyer. Um genauer zu sein stehen hinter eben jenen Pseudonym die Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper, deren Wissen sich positiv im Buch bemerkbar macht. Das Buch beginnt damit, dass Greg Carver von seiner Kollegin Ruth Lake angeschossen in seinem Sessel aufgefunden wird. Lake beginnt kurz darauf sämtliche Spuren am Tatort zu verwischen. Ein interessanter aber doch verwirrender Einstieg, da man sofort annimmt, dass der Dornenkiller somit schon auf er ersten Seite enthüllt wurde. Die Charaktere sind zwar gut beschrieben aber leider ist alles etwas oberflächlich gehalten, sodass ich leider nicht richtig mit ihnen warm geworden bin. Des Weiteren ist es etwas irritierend dass die Personen größtenteils mit Dienstgrad und vollem Namen aufgeführt sind. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Ruth Lake und Greg Carver. Aber auch der Dornenkiller bekommt einen Absatz am Ende von ein paar Kapiteln in seiner Perspektive. Leider ein paar zu wenig. Der Schreibstil selbst liest sich flüssig und verständlich, sodass man trotz 560 Seiten schnell voran kommt. Das gehört leider zu den wenigen positivsten Aspekten, die ich dem Buch abgewinnen konnte. Klappentext und Cover versprechen, dass dieses Buch ein packender Thriller über einen grausamen Serienmörder ist. Doch nach den ersten Kapiteln wartet man leider noch vergeblich auf den ersten Spannungsanstieg und die Verbindung zwischen gegebenen Handlung und Frauenmörder. Dies zieht sich leider fast bis zum Ende durch, denn das Buch Verwandelt sich erst auf den letzten 100 Seiten von einen Kriminalroman in einen Thriller. Ganz klar im Vordergrund stehen die umschweifenden Ausführungen rund um die Tat an Greg Carver und die entsprechenden Ermittlungen von Ruth Lake, wodurch die Ermittlungen um den eigentlichen Aufmacher des Buches, den Dornenkiller, in den Hintergrund gerückt wurden und leider sehr vernachlässigt wurden.

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Buchhandlung Wolfgang Schramm

Von: Sybille Schramm aus Mössingen

27.11.2018

Genial, fesselnd, atemberaubend, einfallsreich - Gänsehaut

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Die Geschichte fängt erstmal sehr spannend an, wo man am Anfang die Befürchtung hat, dass schon eine Hauptperson am Anfang stirbt. ***Vorsicht kleiner Spoiler*** Das Buch beginnt damit, dass Lake ihren Chef Carver angeschossen in seiner Wohnung findet. Zunächst denkt man, dass sie die Tat beging. Da sie sich erstmal beim Auffinden sehr verdächtig benimmt und nicht so handelt, als wäre sie seine Partnerin. Das macht das Weiterlesen schon erstmal spannend, wobei dann aber eine gute Wendung der Geschehnisse schnell passiert, denn sie hat ihn nicht angeschossen, sondern will ihn eigentlich nur beschützen mit ihren Handlungen am Tatort. Die Personen sind sehr gut beschrieben und auch das Wissen der Autorin macht sich bemerkbar in dem Buch. Was auch sehr gut beschrieben wurde ist wie der Mörder vorgeht und auch wie die Leichen gefunden wurden. Ich muss für mich aber sagen, die Geschichte um den Mörder finde ich gut, aber ich werde mit den Personen nicht so wirklich warm, da fehlte mir irgendwie was,ich würde sagen die gewisse persönliche Note. Alles in allem ist es ein Gutes Buch die Geschichte über den Mörder ist gut aufgebaut und es macht doch Lust zu lesen, weil man ja nun doch Wissen will, wer der Mörder ist. Und die gewisse Spannung ist an gewissen Stellen auch Super gegeben.

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“ Tattoo “ verpricht mehr als es halten kann. Bei der Anzahl der Seiten ist es schon eine Kunst Spannung zu erzeugen und auch auf der Höhe zu halten, dies ging hier leider im wahrsten Sinne des Wortes daneben. Fängt das Buch doch spannend aber auch sehr verwirrend an, so flacht die Story extremst ab und zieht sich bis zum letzten Drittel wie Kaugummi. Die umschweifenden Ausführungen, was mit Carver passiert ist, nahmen viel zu viel Platz ein, die Ermittlungen um den “ Dornenmörder “ standen somit im Hintergrund und wurden eher vernachlässigt. Der Schreibstil ist relativ flüssig, wenn auch stellenweise abgehackt. Die Erzählweise zu beginn recht spannend, fängt schnell an, einen zu langweilen. Trotzdem habe ich weiter gelesen, in der Hoffnung an den Punkt zu kommen, der den Hype ausgelöst hat. Erst zu Ende der Story kommt wieder so etwas wie Spannung ins Spiel und krönt zumindest das Ende. Die Protagonisten Carver und Lake, erscheinen noch relativ unausgereift, was vielleicht auch an den ausschweifenden Beschreibungen der beiden liegt. Wirklich warm konnte ich mit den beiden nicht werden, auch hat mich massiv gestört, dass der Umstand von Carvers Verletzung mehr Raum einzunehmen schien, als das, um was es eigentlich in der Story gehen soll. Mein Fazit: Für ein Debüt war es ok, jedoch hat das Buch für mich nichts mit einem Thriller zu tun. Zuviele Worte ohne auf den Punkt zu kommen. In dem Fall wäre weniger mehr gewesen. Danke an Blanvalet und RandomHouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares

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Ich habe mich, wie immer, sehr auf dieses Buch gefreut. Da ich selber tätowiert bin, war ich vielleicht umso gespannter auf dieses Buch, was genau Tätowierungen damit zu tun haben, wieso es so wichtig ist, dass es sogar der Titel des Buches ist. Wir werden schnell in die Story reingeworfen, Detective Carver wird zu Beginn angeschossen und seine Kollegin, Ruth Lake, hat jedoch die Spuren des Tatortes verwischt. Zugegeben, ich habe die Situation anfangs nicht verstanden und das Kapitel noch einmal gelesen. Auch dann war es mir noch immer nicht schlüssig, jedoch wurde die anfängliche Situation erklärt. Dennoch ist der Schreibstil leicht und sehr einfach gehalten, es ist leicht verständlich und man kommt beim lesen schnell voran. Es wird abwechselnd aus Lake's, Carver's, den Ermittlern oder dem Täter erzählt, weswegen wir jeweils neue und bessere Einblicke bekommen. Im großen und ganzen bekommen wir nicht viel von Greg Carver mit, da er im Krankenhaus liegt, sich Ruth Lake oder anderen Kollegen erklären muss. Währenddessen mischt sich Ruth Lake immerwieder in die Ermittlungen, ich denke, Lake fühlte sich immer wieder ... schuldig? Ruthe hat die ganze Zeit die Initiative ergriffen, was ich echt toll fand. Ich mag sie echt gerne. Allerdings bekommt man nichts von den genauen Opfern und dem Täter mit, wie ich es aus anderen Thrillern kenne. Es geht die ganze Zeit nur um die beiden Kollege, wirklich sehr schade. Was man definitiv merkt ist, dass sich hinter Ashley Dyer, die Autorin Margaret Murphy (Die jedoch gefühlt eine Ewigkeit nichts mehr veröffentlicht hat) und vor allem die Forensikerin Helen Pepper verbirgt. Am Anfang merkt man sehr gut, dass man sich nicht nur informiert hat, da vieles sehr gut ausgeschrieben ist, wie man es bei zB Fitzek mit Tsokos merkt. Auch der Einfluss der Tattoos fand ich gut, dass vieles erklärt und beschrieben wird. Fazit: Ich werde auf jeden Fall die weiteren Bände der Reihe lesen und hoffe, dass man nicht allzu lange warten muss. Doch für mich ist es kein Thriller, es ist für mich ein Krimi.

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Worum geht’s? Liverpool, England. Ein Serienmörder treibt seit einem Jahr sein Unwesen. Er entführt Frauen und tätowiert sie über Wochen auf eine unfassbar schmerzhafte Weise, bis der ganze Körper bedeckt ist. DC Ruth Lake und DCI Greg Carver sind seit Monaten an dem Mörder dran, doch kurz nach dem Fund der letzten Leiche wird Carver lebensgefährlich verletzt in seiner Wohnung aufgefunden und er wird von der Ermittlung abgezogen. Ruth Lake führt die Ermittlungen alleine weiter und gräbt immer mehr Geheimnisse aus. Auch von Greg Carver. Ist er selbst auch ein Mörder? Wie war’s? Tattoo hat alles, was ein guter Thriller braucht: einen bösartigen Killer, eine außergewöhnliche Methode zu töten, ein interessantes Ermittlerteam, Nebencharaktere zum lieben und hassen, das genau richtige Tempo und eine Überraschung am Ende. Zugegeben, ein, zwei Längen hatte der Thriller, aber die waren schnell vorüber und es ging direkt weiter. Dyer schaffte es immer wieder, neue Erkenntnisse genau dann zu enthüllen, wenn man sich entweder in einer Sackgasse oder einer Lösung wähnte – und zwar ohne sie an den Haaren herbeizuziehen. Es gibt so viele Aspekte und Details, die ineinandergreifen, dass man ständig am rätseln ist, was die eine Information mit der anderen zu tun hat und wie das den Fall weiterbringt. Normalerweise hasse ich Ermittler mit einem versteckten Alkoholproblem. Greg Carver hat ganz eindeutig eins, aber im Gegensatz zu Ermittlern in anderen Thrillers, Greg Carver hit Rock Bottom. Seine Ehe ist wegen seines Alkoholproblems kaputt, er liegt im Krankenhaus, zwar nicht deswegen, aber sein Alkoholismus spielt natürlich auch in seinen Genesungsprozess hinein. Carver ist also am Ende seines Alkoholismus, er redet ihn nicht schön oder spielt ihn noch herunter. Hier passt es einfach zur persönlichen Geschichte. Die Auflösung, wer es denn nun der Dornenkiller ist, kam überraschend. Ich hatte die Person einmal spaßeshalber in Verdacht, aber dann doch als zu abwegig abgetan. Was mich allerdings wirklich aufregte, waren Teile der Übersetzung. Tattoos werden in die Haut gestochen, nicht geätzt. In der englischen Vorlage (ja, ich habe mir die Leseprobe runtergeladen) steht zwar „etched“, was ätzen bedeutet – aber das ergibt im deutschen überhaupt keinen Sinn. Auch nicht mit dem Detail, dass Farbe benutzt wurde, die ätzende Wirkung haben könnte, denn die Tattoos wurden auch im Thriller immer noch gestochen. Es gibt in der Tattookunst den Stil, der Kupferdrucken nachempfunden ist, und der auch „Etched Style“ genannt wird. Vielleicht sollte es eine Anspielung darauf sein. Dennoch: hier hätte ich mir einen besseren Umgang mit den sprachlichen Begebenheiten des Tätowierens gewünscht. Davon abgesehen war der Thriller ein kurzweiliger Zeitvertreib. Ich habe ihn als recht unblutig empfunden, aber ich bin da nicht objektiv. Wo andere ein Buch weglegen, weil sie sich fast übergeben müssen, fange ich erst an.

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