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Rezensionen zu
Der Dornenmörder

Ashley Dyer

Carver & Lake (1)

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 8,99 [A] | CHF 13,00* (* empf. VK-Preis)

Wer den Klappentext dieses Buches liest, mag auf einen reißerischen Thriller hoffen. Doch die Handlung birgt überraschenderweise einen intelligent ausgeklügelten Kriminalroman mit vielen forensischen Details und einigen unerwarteten Wendungen. Ruth Lake ist eine kluge und vielschichtige Ermittlerin und steht im Mittelpunkt der Handlung. Auch wenn sie weiterhin alles daransetzt, den sogenannten Dornenkiller zu stellen, beschäftigt sie vor allem auch der Mordanschlag auf ihren Partner. Vieles ist nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Plot Twists sind sehr geschickt platziert. Gerade dass sich die Handlung nicht auf grausam banale Schilderungen - wie schon zu Hauf in diversen Thrillern gelesen – beschränkt, sondern dass der Fokus viel mehr auf die Ermittlungen gelegt wurde, fand ich an diesem Buch überzeugend.

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Seit einem Jahr geht in Liverpool ein Frauenmörder um, der seine Opfer von Kopf bis Fuß mit seltsamen Tätowierungen übersät. Vier Frauen hat er bereits getötet und ihre kunstvoll arrangierten Körper auf öffentlichen Plätzen zur Schau gestellt. Und egal, wie sehr sich Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake bemühen. Der Dornenkiller ist ihnen immer einen Schritt voraus. Bis zu dem Tag, als eines der Opfer Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich sieht und der Fall persönliche Züge annimmt. Denn nur kurze Zeit später wird Carver selbst in seiner Wohnung schwer verletzt, während seine Partnerin Ruth Lake alle vorhandenen Spuren entfernt. Warum zum Teufel hat sie das getan? Ist sie etwa selbst die Mörderin? "Tattoo" ist ein wendungsreicher Thriller, der von einem Autorenduo stammt. So verbirgt sich hinter dem Pseudonym Ashley Dyer zum einen die erfolgreiche englische Thrillerautorin Margaret Murphy, die vielen Krimilesern bekannt sein dürfte und zum anderen die Forensikexpertin Helen Pepper, die wohl eher für die fachliche Seite der Handlung verantwortlich war. Deshalb wundert es auch nicht, dass der gut durchdachte Plot gleich mit einer ganzen Reihe an forensischen Details ausgestattet worden ist und auch im medizinischen Bereich kein Mangel an exakten Diagnosen herrscht. Eine Zusammenarbeit, die gute Früchte getragen hat und frischen Wind in Murphys stets psychologisch ausgerichteten Spannungsromane bringt. Als Hauptfigur, um die sich nach dem mysteriösen Ausfall ihres Partner alles rankt, ist Ruth Carver eher undurchsichtig dargestellt und erhält erst im Verlaufe des Buches Kontur. Dann nämlich, als klar wird, dass sie eine Polizistin ist, die hartnäckig zu kämpfen versteht und alleine gut zurechtkommen kann. Nur bei der Einhaltung vorhandener Regeln offenbart sich ein Defizit, wie auch bei ihrer Loyalität, die vor allem in diesem Fall verhängnisvolle Züge annimmt. Deshalb baut der Leser auch wenig Sympathie für sie auf, weil die zwielichtige Kommissarin wie ein einsamer Wolf durch die Gegend streift. Die Geschichte selbst wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die sich erst spät miteinander verweben und interessant und spannend angelegt worden sind. Trotzdem weist der Thriller in seinem Verlauf immer wieder Flauten auf, die auf zu viele Nebenhandlungen und einer eher weitschweifigen Erzählweise zurückzuführen sind. Schade. Hier hätten einige Kürzungen dem ansonsten gut konstruierten und mit einer interessanten Mordmethode einhergehenden Thriller gut getan. Deshalb muss jeder Leser für sich entscheiden, ob er ausgiebige Schilderungen mag oder lieber mit einem rasanten Tempo über die Seiten jagt. Fazit: Ein unterhaltsamer Thriller mit vielen Wendungen, einer ungewöhnlichen Mordmethode und interessanten forensischen Details, die seine Leser erschauern lassen.

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Ein Killer tätowiert seine Opfer offenbar mit einem Dorn. Er ritzt den Frauen vor deren Tod Bilder in die Haut, deren Bedeutung zunächst unklar ist. Das Martyrium der Frauen dauert so lange, bis er sein Kunstwerk vollendet hat. Die Liverpooler Detectives Ruth Lake und Greg Carver sind mit den Ermittlungen betraut und tappen ziemlich im Dunklen. Die Charaktere Ruth Lake und Greg Carver entfalten sich im Laufe des Buches. Die Vorstellung dieser beiden, ihrer Beziehung zueinander und ihrer Geheimnisse und Probleme ist ein zentraler Punkt in diesem Roman. Eine Weile hatte ich das Gefühl, dass dies sogar wichtiger war, als die Kriminalgeschichte an sich. Die Ermittlungen zum Fall des Dornenkillers sind langwierig, er hat schon fünf Frauen ermordet und scheint eine besondere Verbindung zu Detective Greg Carver zu haben. Dieser scheint an den erfolglosen Ermittlungen zu Grunde zu gehen. Der Anfang des Buches ist sehr gut gelungen. Eine Frau steht über dem leblosen Körper eines Mannes, eine Waffe in der Hand. Man wird mitten in die Situation hinein geschmissen und muss erst einmal ordnen, was dort passiert sein kann und wer jetzt hier eigentlich zu den Guten gehört und wer zu den Bösen.

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Die Geschichte fängt erstmal sehr spannend an, wo man am Anfang die Befürchtung hat, dass schon eine Hauptperson am Anfang stirbt. ***Vorsicht kleiner Spoiler*** Das Buch beginnt damit, dass Lake ihren Chef Carver angeschossen in seiner Wohnung findet. Zunächst denkt man, dass sie die Tat beging. Da sie sich erstmal beim Auffinden sehr verdächtig benimmt und nicht so handelt, als wäre sie seine Partnerin. Das macht das Weiterlesen schon erstmal spannend, wobei dann aber eine gute Wendung der Geschehnisse schnell passiert, denn sie hat ihn nicht angeschossen, sondern will ihn eigentlich nur beschützen mit ihren Handlungen am Tatort. Die Personen sind sehr gut beschrieben und auch das Wissen der Autorin macht sich bemerkbar in dem Buch. Was auch sehr gut beschrieben wurde ist wie der Mörder vorgeht und auch wie die Leichen gefunden wurden. Ich muss für mich aber sagen, die Geschichte um den Mörder finde ich gut, aber ich werde mit den Personen nicht so wirklich warm, da fehlte mir irgendwie was,ich würde sagen die gewisse persönliche Note. Alles in allem ist es ein Gutes Buch die Geschichte über den Mörder ist gut aufgebaut und es macht doch Lust zu lesen, weil man ja nun doch Wissen will, wer der Mörder ist. Und die gewisse Spannung ist an gewissen Stellen auch Super gegeben.

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Worum geht’s? Liverpool, England. Ein Serienmörder treibt seit einem Jahr sein Unwesen. Er entführt Frauen und tätowiert sie über Wochen auf eine unfassbar schmerzhafte Weise, bis der ganze Körper bedeckt ist. DC Ruth Lake und DCI Greg Carver sind seit Monaten an dem Mörder dran, doch kurz nach dem Fund der letzten Leiche wird Carver lebensgefährlich verletzt in seiner Wohnung aufgefunden und er wird von der Ermittlung abgezogen. Ruth Lake führt die Ermittlungen alleine weiter und gräbt immer mehr Geheimnisse aus. Auch von Greg Carver. Ist er selbst auch ein Mörder? Wie war’s? Tattoo hat alles, was ein guter Thriller braucht: einen bösartigen Killer, eine außergewöhnliche Methode zu töten, ein interessantes Ermittlerteam, Nebencharaktere zum lieben und hassen, das genau richtige Tempo und eine Überraschung am Ende. Zugegeben, ein, zwei Längen hatte der Thriller, aber die waren schnell vorüber und es ging direkt weiter. Dyer schaffte es immer wieder, neue Erkenntnisse genau dann zu enthüllen, wenn man sich entweder in einer Sackgasse oder einer Lösung wähnte – und zwar ohne sie an den Haaren herbeizuziehen. Es gibt so viele Aspekte und Details, die ineinandergreifen, dass man ständig am rätseln ist, was die eine Information mit der anderen zu tun hat und wie das den Fall weiterbringt. Normalerweise hasse ich Ermittler mit einem versteckten Alkoholproblem. Greg Carver hat ganz eindeutig eins, aber im Gegensatz zu Ermittlern in anderen Thrillers, Greg Carver hit Rock Bottom. Seine Ehe ist wegen seines Alkoholproblems kaputt, er liegt im Krankenhaus, zwar nicht deswegen, aber sein Alkoholismus spielt natürlich auch in seinen Genesungsprozess hinein. Carver ist also am Ende seines Alkoholismus, er redet ihn nicht schön oder spielt ihn noch herunter. Hier passt es einfach zur persönlichen Geschichte. Die Auflösung, wer es denn nun der Dornenkiller ist, kam überraschend. Ich hatte die Person einmal spaßeshalber in Verdacht, aber dann doch als zu abwegig abgetan. Was mich allerdings wirklich aufregte, waren Teile der Übersetzung. Tattoos werden in die Haut gestochen, nicht geätzt. In der englischen Vorlage (ja, ich habe mir die Leseprobe runtergeladen) steht zwar „etched“, was ätzen bedeutet – aber das ergibt im deutschen überhaupt keinen Sinn. Auch nicht mit dem Detail, dass Farbe benutzt wurde, die ätzende Wirkung haben könnte, denn die Tattoos wurden auch im Thriller immer noch gestochen. Es gibt in der Tattookunst den Stil, der Kupferdrucken nachempfunden ist, und der auch „Etched Style“ genannt wird. Vielleicht sollte es eine Anspielung darauf sein. Dennoch: hier hätte ich mir einen besseren Umgang mit den sprachlichen Begebenheiten des Tätowierens gewünscht. Davon abgesehen war der Thriller ein kurzweiliger Zeitvertreib. Ich habe ihn als recht unblutig empfunden, aber ich bin da nicht objektiv. Wo andere ein Buch weglegen, weil sie sich fast übergeben müssen, fange ich erst an.

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In Liverpool geht ein Frauenmörder um, der die Frauen vor ihrem Tod mit kryptischen Tätowierungen bedeckt. Dazu benutzt er einen Dorn. Das Ermittlerduo Greg Carver und Ruth Lake jagt ihn seit Monaten - bisher aber ohne Erfolg. Dann taucht eine weitere Leiche auf, die Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich sieht und die Jagd wird persönlich... Die Geschichte wird in zwei zunächst unabhängig voneinander scheinenden Handlungssträngen erzählt. Deren Zusammenführung hält die Spannung oben, außerdem ist bis zuletzt unklar, wer der Dornenkiller wirklich ist. Insgesamt hat das Autorenduo Ashley Dyer (bestehend aus Thrillerautorin Magaret Murphy und Forensikexpertin Helen Pepper) einen spannenden Schreibstil, der dem Leser das Miträtseln in den Mordfällen ermöglicht. Die gewählte Mordmethode dieses Thrillers war für mich neu und faszinierend. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich diese hier nicht weiter ausführen. Nur so viel: sie ist recht kreativ. Dass der ermittelnde Detective relativ früh aus dem perfiden Spiel zwischen ihm und dem Mörder aussteigen muss, war sehr schade und verlieh der Geschichte einen unnötigen Bruch. Außerdem gab es meines Erachtens ein wenig zu viele Nebenhandlungsstränge, die die Geschichte unnötig in die Länge ziehen. Was mich am meisten gestört hat, aber nicht nur auf dieses Buch zutrifft, sondern auf viele aktuelle Thriller und deswegen nicht ganz so streng mit in die Bewertung genommen wird: mal wieder hat der Ermittler fast mehr mit seinen eigenen Problemen (Alkohol und ähnliches) zu tun als mit den eigentlichen Ermittlungen. Altmodische, recht normale Ermittler mit sympathischen leicht schrulligen Macken, vermisst man in diesem Genre heutzutage leider. Ansonsten aber ein spannender Thriller, den man gut lesen kann.

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In Liverpool sind mehrere Frauen ermordet aufgefunden worden, immer sorgfältig arrangiert und mit mysteriösen Tätowierungen verziert. Seit Monaten sind die Ermittler Greg Carver und Ruth Lake dem “Dornenkiller” auf der Spur. Doch als bei dem nächsten Opfer die Ohrringe von Carvers Frau gefunden werden, wird die Sache für die beiden auch persönlich gefährlich – denn nun ist der Täter hinter seinen eigenen Häschern her. Als Carver außer Gefecht gesetzt wird und plötzlich selbst in den Kreis der Verdächtigen gerät, wird Ruth Lake klar, dass sie sich in einem tödlichen Wettlauf mit der Zeit und dem Täter befindet… Ashley Dyer, hinter deren Pseudonym sich die Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper verbergen, nehmen uns in ihrem ersten Thriller “Tattoo” mit in ein unheimliches Liverpool. Auf den Fährten von Wahrsagern und übersinnlich veranlagten Menschen geraten wir in einen Sog aus Lügen und Halbwahrheiten, von dem auch die beiden Hauptfiguren Greg Carver und Ruth Lake erfasst werden – denn auch sie verbiegen die Wahrheit bei ihren Aussagen so sehr, dass ihre Rolle mehr als zweifelhaft erscheint. So inszeniert das Autorenduo mit viel Liebe zum Detail eine unterhaltsame Krimistory, deren Spannung uns auch über einige langatmige Passagen hinweg trägt. Wer englische Krimis und klassische Whodunits mag, wird an diesem “Tattoo” Gefallen finden.

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Buchhandlung Gonsenheim (Bardo Schmitt)

Von: Marisa Klein aus Mainz-Gonsenheim

22.08.2018

Eine spannende Story mit vielen Wendungen und Überraschung um zwei Polizisten und die Jagd auf einen Serienkiller.

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