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Rezensionen zu
Der Bruder des Wolfs

Robin Hobb

Die Chronik der Weitseher (2)

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Nach die Gabe der Könige geht es weiter , mit dem zweiten Band "Der Bruder des Wolfs". Die Geschichte geht genau dort weiter wo sie aufgehört hat. Fitz Chivalric ist noch sehr angeschlagen von seinen Kämpfen und dem Giftanschlag den er überstanden hat. Doch bevor er sich überhaupt sammeln kann, geht es mit den Intrigen und Gefahren weiter. König Listenreich ist nicht mehr ganz bei Kräften und sein Sohn, der Fitz Onkel ist spannt weitere Intrigen. Der König für den Fitz sich so aufopfert, dieser ihn aber immer als einen Bastard sehen wird, darf nichts gegen seinen Onkel unternehmen und muss somit ohne dass es jemand bemerkt etwas unternehmen. Dabei ist Fitz oft wie ein Teenager, voller zweifel und etwas unbedacht, er ist schon irgendwie selbstmitleidig und auch wenn er Feind und Freund nicht unterscheiden kann, sieht er oft nicht einmal das Offensichtliche. Auch in diesem Band, gibt es zwar Handlungen, aber Robin Hobb typisch sind hier wieder kleinste Details ausgeschrieben und die Charaktere im Vordergrund. Auch wenn es oft Wiederholungen gibt, finde ich diese ganz gut, da man so immer die Anfänge kennt und nicht vergessen kann. Die Charaktere finde ich persönlich sehr sehr gut, da sie alle so unterschiedlich und so vielseitig und vielschichtig sind und sie detailliert beschrieben werden, als ob man mitten bei diesen Personen ist. Das gefiel mir schon bei anderen Büchern von Robin Hobb, die so auf Details eingeht und ich persönlich achte bei Menschen und Ereignissen auch sehr auf solche Kleinstdetails. Daher gefällt mir die Schreibweise der Autorin hervorragend. Das Cover passt zum Vorgänger und auch Nachfolger, es ist relativ schlicht, hat aber ein Flair aus alten Zeiten, passend zur Saga.

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verstrickte Intrigen und epische Saga

Von: BücherZauber

12.08.2021

Mit "Der Bruder des Wolfs" hat Robin Hobb einen gewaltigen zweiten Teil der Chroniken der Weitseher hervorgebracht. Bereits im ersten Teil lernen wir den jungen Fitz kennen, im zweiten Teil verdichten sich die Verschwörungen und Geheimnisse am Königshof und wir beobachten aus Fitz Perspektive die Geschehnisse. Veritas, sowie seine Gemahlin und auch Philia spielen in diesem Teil der Triologie zentrale Rollen. Die Charaktere haben mir außerordentlich gut gefallen, da sie vielschichtig sind, eigene Vergangenheiten und Kulturen mitbringen und mir einfach auf ihre Art symphatisch waren. Den Schreibstil erzählt aus der Pespektive des Chronisten, wie auch der erste Teil, gefiel mir immer besser. Am Anfang jedes Kapitels erfahren wir, wie in einem Geschichtsbuch, mehr über die Vergangenheit des Königreichs, der Welt und der Personen. Das wirkt keinesfalls aufdringlich, aber liefert tolle Informationen, welche die Welt noch greifbarer machen. Trotzdessen, dass wir beinahe jeden Tag im Leben von Fitz detailreich begleiten, wird die Erzählung nie langweilig oder hängt einen ab. Dadurch kann man einfach noch besser in den Alltag des Charakters eintauchen und seine Verhaltensweisen begreifen. Robin Hobb schafft dadurch situationsabhänge atmosphären, wie sie mir bisher selten in Büchern begegnet sind. Im Gegensatz zum ersten Teil spielt 'die Gabe' hier eine etwas größere Rolle. Außerdem steigen wir gleich zu Beginn in eine Situation voller Intrigen ein und dieses Netz verdichtet sich im Buch immer mehr. Besonders gefallen hat mir, dass wir einen Charakter begleiten den man so nicht alle Tage sieht. An der wichtigen Mission in diesem Buch nimmt unser Protagonist zum Beispiel gar nicht Teil und erfährt nur passiv von einzelnen Begebenheiten. Dafür ist er in fast alle Geheimnisse eingeweiht und kennt oft die Hintergründe. Durch all diese Aspekte entsteht eine enizigartige Geschichte, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat. Ich kann es kaum erwarten Teil 3 zu lesen!

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„Der Bruder des Wolfs“ erschien in Deutschland bereits in verschiedenen Verlagen, unter unterschiedlichen Titeln. Als „Der Bruder des Wolfs“ erschien es am 18.09.2017 im eBook-Format und am 16.10.2017 als Printausgabe im Penhaligon Verlag. Nachdem Fitz im ersten Band der „Weitseherchronik“ dem Leser berichtete, wie er an den Königshof kam und die sechs Provinzen sich der Bedrohung der roten Korsaren stellten, ist der zweite Band erneut voller Probleme für den Bastardsohn des Prinzen. Die Intrigen am Hof gehen weiter, die roten Korsaren gewinnen immer mehr an Macht und der König ist nun durch Krankheit und Verrat mehr als geschwächt. Und erneut ist es Fitz, auf dem sich die Lasten sammeln, während er gleichzeitig versucht, sich endlich ein eigenes Leben aufzubauen. Schon der erste Teil hat mich mit seinem Schreibstil und den Charakteren wirklich überzeugt, aber der zweite Band setzt noch einmal einen oben drauf. Zwar ist der Schreibstil noch derselbe, aber die Geschichte nimmt wirklich an Fahrt auf. Das Buch knüpft nicht ganz perfekt an das Ende des ersten Teils an – dort ist Fitz bereits auf dem Nachhauseweg, die ersten Seiten des zweiten Bandes drehen sich jedoch darum, ob er zurückkehren wird oder nicht. Das tut er und weitere Jahre des Kampfes liegen vor ihm. Mit sich selbst, denn sein Körper hat die Vergiftung nicht so gut verarbeitet. Gegen Edel, der noch immer an die Macht kommen möchte. Die roten Korsaren entwickeln sich währenddessen zu einem immer größeren Problem und auch privat geht es bei Fitz ordentlich her. Er versucht Veritas und seine Braut zusammenzuschweißen, muss zusehen, wie sein König dahinsiecht, verbindet sich mit einem neuen Tier, kümmert sich um die Liebe und muss den Hass der Kordiale ertragen, die ihn verachtet. Da „Der Bruder des Wolfs“ technisch auf derselben Ebene wie „Die Gabe der Könige“ ist, habe ich, wie gesagt, nicht viel Spezielles dazu zu sagen. Noch immer gehört die Reihe zu meinen Highlights dieses Jahr und noch immer leide ich mit Fitz mit. Nur einen großen Kritikpunkt kann ich hier anbringen und das ist eine Figur. Molly, Fitz‘ Liebe. Schon seit den ersten Seiten weiß man, dass Fitz einmal Vater werden wird, und man weiß auch, dass er Drogen nehmen wird. Er hat offenbar einen Diener und wohnt in einem guten Haus. Aber man weiß nicht, wen er geheiratet hat oder wie es zu all dem gekommen ist, und das macht einen großen Reiz aus. Es ist so geheimnisvoll und Fitz so sympathisch, dass man alle Bücher verschlingen möchte, um endlich mehr Einsicht zu haben. Gleichzeitig hoffe ich seit dem zweiten Band, dass er nicht Molly heiraten wird. Einerseits bin ich davon überzeugt, dass es so enden wird, andererseits nicht. Vielleicht wird es ja auch Zelarita oder jemand ganz anderes. Molly ist ein schwieriger Charakter und das auf die Art, dass ich es nicht wirklich ignorieren kann. Während eigentlich alle gut darin sind, Fitz wegen allem verantwortlich zu machen, ihn kaum zu leiten und sich dann über seine Fehler zu empören und ihm ein schlechtes Gewissen einzureden, was mir in der Seele wehtut, ist Molly einfach perfekt in der Rolle der zickigen Geliebten. Alles, gleich ob Fitz etwas dafür kann oder nicht, nimmt sie als Beleidigung und Versagen seinerseits auf. Sie mault nur, sie schlägt ihn (und nein, es ist genauso wenig in Ordnung, einen Mann zu schlagen wie eine Frau!) und möchte absichtlich alles falsch verstehen. Gleichzeitig ist sie eine dieser nervigen Charaktere, die sich stärker geben, als sie sind. Aber nicht auf die Art „Ich möchte keine Hilfe, denn ich will keine Last sein“ oder „Ich bin es gewohnt, für mich selbst einzustehen“. Sie ist es auf diese „Ich will stärker sein, als ich bin. Damit ich jedem sagen kann, dass er mein Leid doch ohnehin nicht verstehen kann!“ Weise. Ja, sie hat an einer Stelle einen Kampf mit den roten Korsaren bestritten, aber sie weiß auch sicher, dass Fitz so einen Kampf hinter sich hat und maßt sich dennoch an, ihm ins Gesicht zu brüllen, er verstünde ja nicht, wie es sei, zu kämpfen. Fitz und sie lieben sich und das sorgt natürlich auch für gewisse Aktivitäten. Da sie jung sind, ist an Verhütung erst einmal nur nebensächlich gedacht. Als Fitz sie deswegen bange irgendwann fragt, ob sie schwanger sei und sie es verneint, jedoch wissen will, was er andernfalls getan hätte, antwortet er: „Ich würde euch beide in Sicherheit bringen, damit ihr weder dem Geschwätz ausgesetzt seid noch den Intrigen am Hof oder den roten Korsaren. Ich würde mich um euch kümmern.“ Was sie gleich versteht mit: „Ich würde mich schämen, euch zu haben, würde dich und DEIN Kind aussetzen und nur hin und wieder mal einen Taler an euch verschwenden.“. Es ist allein schon, wie sie an den Hof kommt und behauptet, Fitz hätte ihr alles versprochen und sie eigentlich doch nur benutzt und entehrt. Der Junge ist drei Jahre jünger, war damals 12/13 und war sich gerade einmal bewusst, dass er sie mögen könnte, als Molly ging. Molly zieht sich immer wieder das ganze Buch hindurch und ich frage mich, was es ist, dass Fitz bei ihr bleibt. Liebe, weil er es gewohnt ist, ohnehin der Böse zu sein? Ich verstehe es nicht und wünsche mir, dass dieser Charakter verschwindet und nie mehr vorkommen wird. Aber leider bezweifle ich, dass diese Sache wirklich passieren wird. Das Ende dagegen war äußerst spannend und nervenaufreibend. Ich war noch mehr, als ohnehin schon, gefesselt an die Seiten und bei den letzten Sätzen vor dem Epilog habe ich schon ein Tränchen vergossen. Mein Fazit Mit Molly muss man leider leben. Ihre Szenen sind auch nur verstreut eingebaut, was meiner Meinung nach zwar schon mehr als genug ist, aber ich bin ja nicht Fitz. Dennoch handelt es sich um ein sehr gutes Buch, das einfach Spaß, Spannung und Gefühle mit sich bringt. Für 15€ bekommt man dieses fast 900 Seiten dicke Werk als Printausgabe und da kann man schon nicht viel verkehrt machen, wenn bereits der erste Teil zugesagt hat.

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Aufmachung: Man erkennt gut, dass Der Bruder des Wolfs zu Die Gabe der Könige gehört, da sich beide Cover sehr ähnlich sehen. Mir gefällt gut, dass auf jedem Cover der Reihe das abgedruckt ist, worum es in dem Buch geht: Im ersten Teil war es ein Hirsch – das Wappen der Familie Weitseher –, im zweiten Teil ein Wolf. Warum das (genau wie der Titel) so gut zum Inhalt passt, kann ich natürlich nicht verraten ohne zu spoilern, aber beim Lesen merkt man es dann. Bei so dicken Büchern bin ich immer froh, wenn sie nicht gebunden sind, da sie ja ohnehin durch die vielen Seiten so schwer sind. Schade ist es dann nur immer, wenn der Buchrücken eines Taschenbuchs so stark zerknickt, was nicht ausbleibt bei fast 900 Seiten. Der Bruder des Wolfs allerdings ist broschiert und der Einband trotzdem recht stabil, ich habe also trotz der Dicke keine Leserillen in dem Buch. :D Generell finde ich das Buch sehr schön aufgemacht. Der Titel ragt etwas aus dem Cover heraus (ich glaube, ihr wisst, was ich meine, ich habe gerade nur vergessen, wie man das nennt…), was das Ganze edler aussehen lässt, und in der Klappe sieht man eine Karte der sechs Provinzen. Ich freue mich immer darüber, wenn man sich in Fantasy-Büchern die Welt angucken kann, dann kann man sich direkt viel besser vorstellen, wo sich die Charaktere gerade befinden.Kurz gesagt: Das Buch ist zwar „nur“ broschiert, sieht aber trotzdem sehr hochwertig aus. Mit 15 € ein super Preis-Leistungs-Verhältnis, wie ich finde. Meine Meinung: Es ist schon etwas länger her, dass ich Band eins gelesen habe, da der aber auch so ein Schinken ist wie sein Nachfolger, hatte ich jetzt nicht groß Lust, das vorher mal eben zu rereaden. Ich habe also ein wenig gebraucht, um wieder in die Geschichte hineinzufinden, was den Anfang natürlich etwas schwieriger gestaltet hat als nötig, da in Die Gabe der Könige ja doch einiges passiert ist. Allerdings bin ich dann trotzdem irgendwann ziemlich gut in reingekommen; nach einer kurzen Zeit hat man keine Schwierigkeiten mehr und die Erinnerungen kehren langsam zurück. Gerade bei den Charakteren fiel mir das nicht schwer, was etwas ist, was mir an dieser Reihe besonders gut gefällt: Sie sind allesamt einzigartig, vielschichtig und lebensecht, keiner passt so wirklich in irgendeine Schublade. Dadurch fällt es einem besonders leicht, sie voneinander zu unterscheiden. Manchmal hat man da ja so seine Schwierigkeiten, gerade bei solchen Fantasy-Schinken, in denen es von Figuren oft nur so wimmelt. Fitz ist ein schlauer, durchtriebener und sympathischer Protagonist, in den man sich gut hineinversetzen kann. Er trifft gute Entscheidungen; man vertraut darauf, dass er sich aus Situationen, die noch so verquer erscheinen, irgendwie herauswinden kann. Ich mochte ihn im ersten Band schon sehr, das einzige, was mich jetzt allerdings gestört hat, ist seine Liebe zu Molly, die nahezu an Besessenheit grenzt. Das ist einfach unglaublich nervig, und ab einem bestimmten Punkt denkt man sich nur: Junge, lass doch das arme Mädel in Ruhe! Auf der anderen Seite vergisst man dadurch, dass er eben so schlau ist und weiß, zu wem er was sagen muss, damit genau das passiert, was er möchte, dass er ja erst fünfzehn ist. Seine Besessenheit zu Molly unterstreicht das, sodass ich es eigentlich gar nicht so schlimm finde, dass er dem Mädchen, das er liebt, hinterherjagt. Es ist eben dem Alter entsprechend, und ich finde es gut, dass der Leser so daran noch einmal erinnert wird. Aber nichtsdestotrotz nervt es. Abgesehen von Fitz trifft man auch andere altbekannte Figuren, wie Burrich, Chade, Veritas und Edel. Auch sie lernt man besser kennen, alle (bis auf Edel) wachsen einem immer mehr ans Herz. Trotzdem kann man oft schlecht einschätzen, wie die einzelnen Charaktere in bestimmten Situationen handeln, weil sei eben, wie gesagt, so vielschichtig und weder absolut „gut“ noch absolut „böse“ sind. Das erhöht logischerweise die Spannung ungemein. Obwohl das Buch sehr dick ist, passiert wieder unglaublich viel, aber nicht so, dass der Leser mit Informationen überladen wird. Im Gegenteil, Der Bruder des Wolfs hat genau die richtige Mischung aus Action, Intrige aber auch ruhigen Stellen, dass es nie langweilig wird. Das Buch ist ein Pageturner, und man merkt nicht, wie schnell man durch die Seiten fliegt. Vereinzelt gibt es zwar einige vorhersehbare Stellen, aber ich kann mir sogar vorstellen, dass das von der Autorin beabsichtigt war. Denn auch Dinge, die man erahnt, können ja die Spannung in die Höhe treiben! Größtenteils kann man jedoch nichts erahnen. Hin und wieder gibt es sogar einige Situationen, in denen ich mir dachte: „Neeinnnnn, bitte nicht!“, und dann ist es völlig anders passiert, als ich dachte. Das Buch ist also nicht nur spannend, es reißt einen auch emotional mit. Dabei lernt man zusammen mit Fitz immer mehr über die Gabe und die alte Macht, die man beide im ersten Band schon kennengelernt hat, und es wird immer interessanter. Der zweite Band der Trilogie endet mit einem kleinen Cliffhanger, der zwar nicht allzu fies ist, aber der tolle mittelalterliche Schreibstil und die Geschichten um die vielen unterschiedlichen Figuren lassen nach mehr verlangen. Fazit: Der Bruder des Wolfs ist eine tolle Fortsetzung, die mir sogar noch besser gefallen hat als sein Vorgänger. Obwohl das Buch dicker ist als der Auftakt, ist man schneller durch die fast 900 Seiten, man merkt es kaum. Einzig die ganze Geschichte um Molly nervt übertrieben, nur deshalb gibt es einen halben Punkt Abzug. 4,5/ 5 Lesehasen.

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Wie schnell hatte ich Band 1 der Weitseher Trilogie verschlungen. "Die Gabe der Könige" war mein Einstieg in die fabelhafte Schreibwelt der Robin Hobb und konnte mich sehr begeistern. Kein Wunder also, dass ich auch "Der Bruder des Wolfs" lesen wollte. Trotz der Begeisterung habe ich viel zu lange gewartet, um mit Band 2 fortzufahren, denn dadurch viel mir der Einstieg in die Geschichte schwerer, als erwartet. Fitz hat sich verändert. Vom schmächtigen Bastard ist er zu einem Kämpfer geworden. Ist auf seine Art nun einer der Drahtzieher, gibt sich Mühe stets das richtige zu tun, für Gerechtigkeit zu kämpfen und doch bleibt er irgendwie das Opfer seiner mächtigen Verwandten, die ihn wie einen Spielball hin- und herschieben, um ihre Wünsche durchzusetzen. Fitz' Geschichte bleibt ein Spiel aus Schicksal und Berechnung. Lässt ihn auf dunklen Pfaden wandeln, zwischen Täter und Opfer schwanken, und zwischen die Fronten der Politik geraten. Und neben all dem blickt der junge Mann durch, der nicht nur Kämpfer und Magier ist, sondern ein Mensch, der sich zum ersten Mal verliebt, der Pläne für eine Zukunft schmieden und ein ganz normales Leben führen möchte. Robin Hobb ist wieder mal ein spannendes Konstrukt aus Wunsch und Wirklicht gelungen, das verdeutlicht wie instrumentalisierend Machthaber mit ihrer Macht umgehen.

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Charakter: Kettriken: Veritas Gemahlin und zukünftige Königen. Sie ist eine einfache Frau die mit den Sitten bei Hofe nicht viel am Hut hat. Sie lernt schnell und gewinnt die Herzen vieler durch ihre Taten und mittlerweile auch ihrer Diplomatie. Sie ist auch eine gute Reiterin und weiß mit dem Schwert um zu gehen. Edel: Der Jügere Prinz und zweiter in der Thronfolge. Er ist auf gut deutsch: ein Arschloch, das vor nichts zurückschreckt um an seine Ziele zu kommen: Den Thron! Er ist dem Anschein nach nicht sonderlich weitsichtig was er aber durch seine Skrupellosigkeit bei weitem wieder wett macht. Er ist ein guter Redner und weiß Menschen die ihn nicht so gut kennen um den Finger zu wickeln. Molly: Fitz Geliebte/Freundin. Sie ist eine einfache Kerzenziehern, die momentan in der Burg als Kammerzofe arbeitet. Sie liebt Fitz weiß aber auch, dass ihr Stand es nicht zulässt einen (Prinzen) zu heiraten, auch wenn es sich um einen Bastard handelt. Sie ist sehr willensstark. Der Narr: Er ist immer beim König und Edel ein Dorn im Auge. Er ist ein sehr lustiger Geselle der nicht auf den Kopf gefallen ist. Er weiß mehr als er anderen glauben macht und zieht ebenfalls im Hintergrund seine Fäden. Niemand weiß genau wer oder was er ist noch wie alt er ist oder welches Geschlecht er besitzt. Er lebt abgeschieden in einem Turm der Burg. er ist dem König treu ergeben. Meinung: Als ich mit dem ersten Buch der Reihe angefangen habe, war ich anfangs etwas skeptisch. Konnte mich aber sehr schnell hineinlesen und war auch in wenigen Tagen durch. Auf " Der Bruder des Wolfes" habe ich schon gewartet als ich noch am Bestellen war. Und ich kann felsenfest Behaupten: Es hat sich .... aber sowas von Gelohnt!!!!! Man kam sofort in das Buch rein. Es gibt keine Momente in denen es nicht Spannend ist. Wieder einmal gibt es Unmengen an Verschwörungen, Hinterhalten, Fallen und Lügen. Ein sehr detailliert geschriebenes Buch was auch auf Kleinigkeiten Rücksicht nimmt und dem Leser sehr genau vermittelt was in den jeweiligen Charakteren vorgeht, warum sie so Handeln, welche Ängste sie ausstehen und auch die Liebe spielt wieder ihre Spielchen. Sobald man anfängt zu lesen kann man schon bald nicht mehr aufhören damit. So viel Unvorhergesehenes, so viele Wendungen. Selten eine so fesselnde Story gehabt die mit ihren einzelnen Fasteten so weitreichend ist. Für alle ist etwas dabei von Grausam und gewalttätig bis hin zum Kaputtlachen. Eine gesunde und ausgewogene Mischung die einen Mitreist.

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Guter 2. Teil

Von: King Snej

04.03.2018

Klappentext Fitz Chivalric hat bei der Verteidigung seines greisen Königs seine Gesundheit und beinahe auch seinen Verstand verloren. Doch König Listenreich bietet ihm keine Rache oder wenigstens Genugtuung. Schließlich war der Drahtzieher hinter Fitz' Verletzungen dessen eigener Onkel, der Sohn des Königs. Und der hat seine Pläne, um den Thron an sich zu reißen, nicht aufgegeben! Verzweifelt bemüht sich Fitz, die Intrigen des Prinzen zu durchkreuzen – und ahnt nicht, dass sein Schicksal längst besiegelt ist. Meine Meinung Das Buch „Der Bruder des Wolfs“ ist der zweite Teil der Reihe „Die Chronik der Weitseher“. Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte, habe ich mich auf den 2. Teil gefreut, leider konnte die tollen Erwartungen nicht ganz erfüllt werden. Ich hatte nach der Ankündigung auf dem Cover des ersten Bandes von George R.R. Martin „Jeder Roman von Robin Hobb ist ein Grund zum Feiern.“, mehr von dieser Reihe erwartet. Aber erst einmal zu Cover. Das Cover ist dem Cover des ersten Bandes sehr ähnlich nur das Wappen im Hintergrund des Titels ist ein anderes und der Titel ist in blauer Schrift. Mir gefällt das Cover, allerdings ist es wie bei Band 1 dem Covern von „Das Lied von Eis und Feuer“(Game of Thrones) sehr ähnlich, was mir persönlich nicht so gut gefällt. Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf den ersten Teil, dieses fand ich persönlich sehr gut, da man so wieder sofort in der Geschichte drin ist. Fitz sehnt sich danach Rache/Genugtun für seine Qualen die er erlebt hat zu bekommen. Der König lässt dieses allerdings nicht zu. Fitz Onkel Edel versucht weiterhin den Thron an sich zu reißen, hinzu kommt das der König schwer erkrankt ist, was Edel natürlich in die Karten spielt. Fitz versucht die Übernahme des Throns durch seinen Onkel zu verhindern. Schafft es dieses? Oder wird Edel den Thron besteigen? Robin Hobb hat auch im 2. Teil einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. Meiner Meinung nach entwickeln sich die Charaktere dieses Mal allerdings nicht so gut weiter wie sie es im ersten Teil taten. Die Welt die Hobb ausgearbeitet hat ist dahin gegen sehr gut. Die Welt wird sehr bildhaft beschrieben. Leider kommen im 2. Teil auch immer wieder Passagen vor die sich wie Kaugummi ziehen und wo die Geschichte nicht vorwärtskommt. Allerdings kommt dieses nicht zu häufig vor wie in Teil 1. Mein Fazit Das Buch „Der Bruder des Wolfs“ bekommt von mir 4 von 5 Sternen. Es ist ein an sich guter zweiter Teil und lässt auf ein großes Finale im dritten Teil hoffen. Ich bin schon gespannt auf den dritten Teil und er steht schon in meinem Bücherregal. Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte um Fitz weiter geht.

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Meine Meinung: Nachdem der erste Band der Weitseher-Chroniken mein Oktoberhighlight letzten Jahres war konnte ich der Fortsetzung nicht widerstehen. Endlich habe ich es nun auch geschafft das Buch zu lesen und möchte euch nun meine Meinung hierzu schildern. Wie auch bereits bei seinem Vorgänger wird die Geschichte aus der Sicht von Fitz, dem Bastard erzählt. Sein Leben auf dem Königshof steht nach wie vor im Mittelpunkt des Geschehens. Fitz ist noch keine 20 Jahre alt, lernt jedoch die Gefahren des Lebens schnell kennen. Ich mag Fitz, auch wenn er ein Charakter ist, der eher wenig von sich selbst preisgibt. Aber er ist nicht mein liebster Charakter der Geschichte. Diese Stellung hat der "Narr" inne. Geheimnisvoll, liebevoll und zugleich aber einfach ein Narr. Seine Witze, seine Kommunikation und seine Art faszinieren mich auf eine Weise, die ich nur schwer beschreiben kann. Er ist einfach ein sehr besonderer Charakter, den Robin Hobb erstklassig verkörpern konnte. Die Ereignisse des zweiten Teils knüpfen direkt an das Ende des ersten an. Man sollte also unbedingt erst "Die Gabe der Könige" lesen bevor man diesen Band lesen möchte. Im Laufe der Geschichte geschehen sehr viele unerwartete, aber auch teils befürchtete Ereignisse, die viele Emotionen in mir hervorgerufen haben. Manche stimmten mich traurig, andere voller Unglauben und wieder andere wütend. Harte Kämpfe, neue Bündnisse, Intrigen und Morde stehen auf dem Tagesplan von Fitz. Aber auch die Liebe findet ihren Platz in dieser Geschichte. Beginnend bereits im ersten Teil, fortführend und vertiefend im aktuellem Buch. Der Verlauf der Story hat mir weiterhin sehr gut gefallen. Es wurde nie langweilig und wenn ich einmal das Buch zur Hand genommen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreibstil von Robin Hobb ist ebenfalls eine Besonderheit. Die Formulierung, die Erklärungen aber auch die einfachen Abläufe werden auf ihre ganz eigene besondere Art erzählt. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein schreckliches Ende? Bei "Der Bruder des Wolfs" trifft beides zu. Das Ende ist unbegreiflich und ich weiß nicht was ich davon halten soll. Wie soll es weiter gehen? Was erwartet mich im dritten Band, vor allem jetzt? Ich weiß es nicht, aber ich freue mich schon darauf die Fortsetzung zu lesen. Covertime: Das Cover des zweiten Teils passt perfekt zur Reihe. Es ist schlicht gehalten, aber dennoch etwas besonderes, was einem gleich ins Auge springt. Kurzum, es gefällt mir. Fazit: 900 Seiten, in denen es niemals langweilig wird. 900 Seiten, die viele Gefühle in mir hervorgerufen haben. 900 Seiten in denen Fitz Kämpfe führt, die man so nicht erwarten würde. 900 Seiten pures Lesevergnügen! Meine Erwartungen an die Fortsetzung wurden alle vollends erfüllt und sogar übertroffen. Die Geschichte gefällt mir immer noch sehr gut und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter gehen wird. Wer die Reihe bisher noch nicht gelesen hat, sollte das auf jeden Fall noch nachholen. Klare Leseempfehlung! Meinen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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