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Rezensionen zu
Hotel Alpha

Mark Watson

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Hotel Alpha ist ein Buch der etwas anderen Art, da die Geschichte aus drei Blickwinkeln, jeweils in der Ich-Perspektive erzählt wird. Dazu gehören Graham, als Concierge, der durch ein recht außergewöhnliches Vorstellungsgespräch oder sollten man besser Test sagen, seinen Job bekommt. Howard, als Besitzer des Hotels dem scheinbar wirklich alles gelingt und der nur auf der Sonnenseite des Lebens lebt und zu guter letzt Chas, ein Blinder Junge der im Hotel Alpha eine ganz neue Familie bekommt. Gut gefallen hat mir, das sich nicht nur das Hotel Alpha im Verlauf der Geschichte an die aktuellen "Notwendigkeiten" anpasst, sondern auch Bezug genommen wird, zu historischen Geschehnissen wie zum Beispiel der Olympiabewerbung Londons, etc.. Auch der Werdegang von Chas ist ein interessanter Verlauf, man könnte sogar sagen, dass es ihm gelingt den goldenen Käfig des Alphas phasenweise dann doch zu entfliehen und auch mal hinter die Fassade und die Geheimnissen zu schauen, die das Leben in einem Hotel mit sich bringt. Das kommen und gehen von wichtigen Personen im Leben der Beteiligten, die unausgesprochenen Fragen des Verschwindens und später dann doch die Aufklärung über den ein oder anderen Hintergrund. Manches bleibt auch ungewiss. Zuerst musste ich mich auf die drei Ich- Erzähler einstellen, dann war es aber recht interessant die unterschiedlichen Perspektiven zu verfolgen. Gegen Ende hat mich das Buch dann noch einmal überrascht und bietet noch viel Raum die Geschichten der Beteiligten weiter zu verfolgen. Dafür bietet der Autor selber sogar schon weitere Geschichten um das Hotel auf der Webseite www.hotelalphastories.de an. Alles in allem ein unterhaltsames Buch, was sich gut lesen lässt und auch Raum für seine ganz eigene Geschichte lässt.

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Hotel Alpha

Von: Selina

11.05.2015

In dem Buch geht es um die Geschichte des Hotel Alpa. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Graham, langjährigem Angestelltem, und Chas, dem blinden Adoptivsohn des Besitzers, erzählt. Man passt sich schnell an die Wechsel an, da die Perspektivenwechsel nicht zu aprupt erfolgen. Ich war ziemlich gespannt, als ich die Beschreibung von Hotel Alpha das erste mal gelesen habe, doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Es war zwar ganz interessant zu lesen und ich wollte schon wissen wie es ausgeht, aber der Roman fesselte mich nicht wirklich. Fazit: Interessant, aber nicht das Zeug zum Lieblingsbuch!!!

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Geheimnisse im Hotel

Von: ulrike altnickel

25.04.2015

Das Hotel Alpha ist ein seit den 60er Jahren von seinem charismatischen Besitzer Howard York geführtes 5-Sterne-Hotel in London. Unterstützt wird er vom ersten Tag an von dem ihm zum Freund gewordenen Concierge Graham, der nur für seine Arbeit lebt. Seit einem Hotelbrand im Jahr 1984, bei dem ein weiblicher Gast umkam, deren Sohn Chas gerettet, danach von Howard adoptiert und zum Computerexperten wurde, birgt das Haus ein Geheimnis … Viel Handlung bietet die abwechselnd aus Grahams und Chas Perspektive erzählte Geschichte nicht. Fragmentarisch und wenig spannend werden Bruchstücke aus der Hotelgeschichte präsentiert, die mit dessen Bewohnern und Gästen im Zusammenhang stehen. Das Geheimnis, auf dessen Existenz der Buchrücken hinweist und dessen Aufdeckung zum Weiterlesen animiert, entpuppt sich letztlich keineswegs als so spektakulär, wie erwartet. Die drei Hauptfiguren Howard, Graham und Chas werden eher oberflächlich, freudlos und wenig realitätsnah beschrieben (z.B. wenn Graham stets erst nachts von der Arbeit nach Hause kommt, um dort von seiner Frau vorbereiten Schinken mit Pommes zu essen oder wenn Chas so gut wie nie das Hotel verlässt). Die Häufung von Kraft-Ausdrücken hat mich gestört und empfinde ich als unpassend in Verbindung mit der Geschichte um ein Nobelhotel. Gefallen hat mir allerdings, wie die technischen Veränderungen der Zeit und aktuelle Ereignisse in die Geschichte eingearbeitet werden – das Raucherzimmer wird zum Computerraum, das Reservierungsbuch wird durch ein online-Buchungssystem abgelöst, das Internet findet Einzug, die Terroranschläge im September 2011 und Londons Bewerbung um die Olympischen Spiele 2012 werden erwähnt. Eine schöne Ergänzung und weiteren Lesestoff bieten die 100 Kurzgeschichten rund um das Hotel Alpha, einige davon am Ende abgedruckt, im Übrigen zu finden auf www.hotelalphastories.de. Die Idee des Buches ist gut, wurde praktisch allerdings nur mittelmäßig umgesetzt.

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