Hotel Alpha

Roman

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Willkommen im Hotel Alpha!

Mit Hotel Alpha legt der britische Bestsellerautor Mark Watson sein bislang größtes Romanprojekt vor. In dem Buch erzählt er die ergreifende und dennoch amüsante Geschichte zweier gegensätzlicher Figuren, die doch eines gemeinsam haben: dass sich ihr Leben so gut wie komplett in dem Londoner Nobelhotel Alpha abspielt. Neben der Buchausgabe hat Watson weitere 100 Kurzgeschichten geschaffen, die in dem Hotel spielen und den Romankosmos auf wunderbare Art erweitern.

Seit den Sechzigerjahren ist das Hotel Alpha eine regelrechte Institution in London, was nicht zuletzt an dem Besitzer des Fünfsternehauses liegt: Howard York ist smart und charismatisch, mit der wunderschönen und klugen Sarah-Jane verheiratet und ein gefeierter Held, seit er 1984 bei einem Brand den kleinen Chas rettete und ihn adoptierte, nachdem dessen Mutter in den Flammen umkam. Obwohl seit diesem Unglück blind, ist der Junge ein aufgewecktes und fröhliches Kerlchen, das allerdings die Öffentlichkeit scheut, die Tage im Hotel verbringt und sich zum Computerexperten entwickelt. Und da ist Graham Adam, der seit der Eröffnung im Hotel Alpha als Concierge tätig ist und zu Chas’ väterlichem Vertrauten wird. Er ist das gute Gewissen des Hotels, doch der schöne Schein ist nicht ganz ohne trügerisches Licht.

»Mark Watson hat einen rasanten und rührenden Roman geschrieben über die Menschen und Geschichten hinter der Fassade eines Grandhotels.«

DONNA (07. April 2015)

Aus dem Englischen von Andrea Kunstmann
Originaltitel: Hotel Alpha
Originalverlag: Simon & Schuster
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-14832-4
Erschienen am  14. April 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Hotel Alpha

Von: Markus Minder aus Muri

16.08.2020

Mark Watson schreibt flüssig. Für beide, den Hotelbesitzer Howard als auch für den Chef-Portier Graham ist Chas die wichtigste Person. Ihre eigenen Kinder werden nur als Komparsen dargestellt, um die sich die leiblichen Eltern kaum kümmern. Das ist fragwürdig, auch wenn sich H und G für den blinden Chas verantwortlich fühlen. Dieser wird insbesondere von Howard nach Strich und Faden verwöhnt, ohne je eine gewisse Dankbarkeit zu äussern. Die Folgen der Aufdeckung von Hs Lüge nach dreissig Jahren ist wenig glaubwürdig.

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Über die Veränderungen im Leben

Von: Philipp Schneider

08.06.2015

Mark Watson bietet mit diesem Roman nicht bloß ein einzelnes Buch, sondern ein ganzes Universum an, denn parallel zu dem Roman hat er einige Kurzgeschichten geschrieben, von denen einige bereits am Ende des Romans zu finden sind, während die übrigen als eBooks ebenfalls bei Heyne zu erwerben sind, die ebenfalls in dem titelgebenden Hotel Alpha angesiedelt sind und das Hotel, die Personen, die erzählte Geschichte aus einem anderen Blickwinkel erzählen. Im Mittelpunkt steht das bereits erwähnte Hotel Alpha, welches in einem alten Londoner Gebäude in den 60er-Jahren errichtet wird. Dabei wird die gesamte Geschichte um jenes Hotel, das bald zum begehrtesten Schlafplatz in London, gar dem Vereinigten Königreich wird, und seinem Besitzer Howard York anhand zweier Figuren erzählt: Einerseits ist dort der sympathische Concierge Graham, von dem man das Gefühl hat, man kenne ihn schon ewig, und andererseits der nach einem schrecklichen Unfall im Hotel Alpha erblindete Chas, der daraufhin zum Ziehsohn der Yorks wird. Anregend und äußerst gefühlvoll entwickelt der Autor anhand dieser beider Figuren die Grundlage für das Universum rund um das Hotel Alpha. Besonders erwähnenswert ist, dass Mark Watson anhand des Hotel Alphas nicht nur von den tiefgründigen Veränderungen des einzelnen Menschenlebens erzählt, sondern auch die Geschichte der letzten vierzig, fünfzig Jahre rekapituliert: Technik, Politik, Wirtschaft, all das und noch mehr spielt hier eine große Rolle. An sich verspricht dieser Roman ein wirklich großer zu werden, aber dennoch schafft es Watson nicht ganz, mich mitzureißen und zu überraschen. Der eigentlich hochdramatische Höhepunkt der Geschichte vermag nicht zu überzeugen, da er nicht mit Watsons Sprache, die wirklich unglaublich ruhig ist, korrespondiert und es daher letzten Endes wie bloß positioniert und auch etwas zu konstruiert wirkt. Unterm Strich ist "Hotel Alpha" trotz dieser einen Schwäche durchaus empfehlenswert, da er eine tiefe Einsicht bietet, die ungeheuer zeitgemäß ist, nämlich sich das menschliche Miteinander, das Zivilisierte beizubehalten, zu jeder Zeit, denn ohne dieses sind wir am Ende nichts. Empfehlen möchte ich an dieser Stelle auch die Kurzgeschichten, da sie die Geschichte zwar nicht unbedingt weitererzählen, aber dennoch aus einem anderen Blickwinkel betrachten und sich somit nicht nur ein ganzheitliches Bild des Hotel Alphas ergibt, sondern auch einer auf die Geschichte und Geschehnisse seit den 60er-Jahren.

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Vita

Mark Watson, geboren 1980 in Bristol, ist Romanautor, Kolumnist, Radio- und Fernsehmoderator und international erfolgreicher Stand-up-Comedian. Er ist außerdem Fußball-Experte, studierter Literaturwissenschaftler und Umweltaktivist. Er ist bekannt für Marathonauftritte, die 24 Stunden und länger dauern. Mark Watson lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in London. »Ich könnte am Samstag« (Hardcover: »Elf Leben«) war sein erster ins Deutsche übersetzter Roman, zuletzt erschien von ihm »Hotel Alpha«.

Zur Autor*innenseite

Andrea Kunstmann

Andrea Kunstmann, Jahrgang 1970, studierte Germanistik, Romanistik und Buchwissenschaft und arbeitete danach als Verlagslektorin. Seit 2013 übersetzt sie aus dem Englischen, Französischen und Italienischen.

Zur Übersetzer*innenseite

Pressestimmen

„Ein hinreißender Roman von Mark Watson, der wie kaum ein anderer das Leichte mit dem Melancholischen zu verbinden weiß.“

annabelle (20. Mai 2015)

»Spannender Blick hinter die Kulissen eines Nobelhotels mit liebevoll skizzierten Charakteren.«

Elle

„Wunderbares Porträt einer Hotelikone.“

Elle (11. Mai 2015)

"Packend, skurril und mit viel Gefühl."

freundin (22. April 2015)

»Ein wunderbar beobachtetes, berührendes und gleichwohl humorvolles Buch, das eine erstaunliche Kraft entfaltet.«

A.L. Kennedy über »Überlebensgroß«

»Sehr empfehlenswert. Warmherzig, ungewöhnlich und zum Nachdenken anregend.«

Chris Cleave über »Ich könnte am Samstag«