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Rezension zu
Hotel Alpha

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Wieviel Geschichten, Geheimnisse und Glück erträgt das Nobelhotel?

Von: Stephanie Baust
25.05.2015

Hotel Alpha ist ein Buch der etwas anderen Art, da die Geschichte aus drei Blickwinkeln, jeweils in der Ich-Perspektive erzählt wird. Dazu gehören Graham, als Concierge, der durch ein recht außergewöhnliches Vorstellungsgespräch oder sollten man besser Test sagen, seinen Job bekommt. Howard, als Besitzer des Hotels dem scheinbar wirklich alles gelingt und der nur auf der Sonnenseite des Lebens lebt und zu guter letzt Chas, ein Blinder Junge der im Hotel Alpha eine ganz neue Familie bekommt. Gut gefallen hat mir, das sich nicht nur das Hotel Alpha im Verlauf der Geschichte an die aktuellen "Notwendigkeiten" anpasst, sondern auch Bezug genommen wird, zu historischen Geschehnissen wie zum Beispiel der Olympiabewerbung Londons, etc.. Auch der Werdegang von Chas ist ein interessanter Verlauf, man könnte sogar sagen, dass es ihm gelingt den goldenen Käfig des Alphas phasenweise dann doch zu entfliehen und auch mal hinter die Fassade und die Geheimnissen zu schauen, die das Leben in einem Hotel mit sich bringt. Das kommen und gehen von wichtigen Personen im Leben der Beteiligten, die unausgesprochenen Fragen des Verschwindens und später dann doch die Aufklärung über den ein oder anderen Hintergrund. Manches bleibt auch ungewiss. Zuerst musste ich mich auf die drei Ich- Erzähler einstellen, dann war es aber recht interessant die unterschiedlichen Perspektiven zu verfolgen. Gegen Ende hat mich das Buch dann noch einmal überrascht und bietet noch viel Raum die Geschichten der Beteiligten weiter zu verfolgen. Dafür bietet der Autor selber sogar schon weitere Geschichten um das Hotel auf der Webseite www.hotelalphastories.de an. Alles in allem ein unterhaltsames Buch, was sich gut lesen lässt und auch Raum für seine ganz eigene Geschichte lässt.