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Tief in der Erde

Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit

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1981, ein Dorf in Oberbayern. Die zehnjährige Annika Schön ist mit dem Fahrrad auf dem Heimweg von einer Freundin, doch sie kommt nie zu Hause an. Tage des qualvollen Wartens verstreichen, bis die Polizei einen erschütternden Fund macht – eine Kiste, vergraben im Wald, darin die Leiche des Mädchens, das dort erstickt ist. Eine mögliche Spur in das nahe gelegene Internat wird nur halbherzig verfolgt. Jahre später verurteilt man einen Verdächtigen, doch es bestehen Zweifel an seiner Täterschaft. Basierend auf dieser wahren Geschichte und ihren eigenen Recherchen hat Christa von Bernuth, selbst ehemalige Internatsschülerin, einen Roman geschrieben, der den alten Fall neu aufrollt – auf der Suche nach der Wahrheit, was damals wirklich geschah.


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31573-4
Erschienen am  15. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein "Cold Case" und seine Folgen

Von: Buchstaplerei

06.04.2021

Das Leben selbst erzählt oft die grausamsten Geschichten wie allein schon die Fernsehsendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ seit Jahrzehnten eindrücklich beweist. Einem sogenannten „Cold Case“ von 1981 hat sich Christa von Bernuth angenommen und daraus einen spannenden und Gänsehaut verursachenden Kriminalroman geschrieben. 🌳 Angelehnt an den Fall der damals 10jährigen Ursula Herrmann, die in der Nähe des Ammersees entführt und nach 19 Tagen in einer Holzkiste erstickt im Wald gefunden wurde, verfremdet die Autorin anhand Namen und Örtlichkeiten und macht ihren eigenen Fall daraus, indem sie die Journalistin Julia Neubauer 2010 die Tragödie recherchieren und rekonstruieren lässt. Aus Realität wird Fiktion: Christa von Bernuth erzählt aus unterschiedlichen Perspektiven und lässt die Beteiligten ihre jeweilige Sicht beschreiben. 🌳 Zwar wurde damals der mutmaßliche Täter in einem reinen Indizienprozess zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt, doch bis heute liegt vieles noch im Dunklen. Christa von Bernuth entscheidet sich in ihrer Rolle als Romanautorin für einen anderen Weg, der die Journalistin Julia Neubauer in ein Internat ganz in der Nähe des Tatorts führt... 🌳 Beklemmend, nervenaufreibend und schonungslos beleuchtet die Autorin nicht nur die Grausamkeiten einer solchen Tat, sondern zeigt auch deutlich, welche Folgen und Traumata alle Beteiligten ihr Leben lang begleiten können! Nichts für schwache Nerven, aber sehr lesenswert!!!

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Solider Krimi

Von: Kikis Bücherkiste

26.03.2021

Mein Eindruck: Als ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt habe, war ich sofort Feuer und Flamme, denn der Klappentext klang einfach zu gut. Das Buch wird in zwei Zeitebenen erzählt in den 2010er und 1980er. Wir lernen gleich zu Anfang die Journalistin Julia Neubacher kennen, die in den Jahren 2010 ff. über den Mord an Annika Schön recherchiert und berichtet. In den 1980er Jahren lernen wir Annikas Familie kennen, allerdings auch die Täter, wie sie ihre Tat bis ins kleinste Detail planen. Die Autorin hat in ihrem Buch nicht nur die wahren Begebenheiten verbaut, sondern hat auch einiges an Fiktion mit einfließen lassen und das eine mit dem anderen verknüpft. Der Einstieg gelang mir recht gut und die erste Hälfte des Buches ließ sich durch den angenehmen Schreibstil flüssig und leicht lesen. Auch war die Spannung in der ersten Hälfte konstant anwesend. Ab ca. der Hälfte ließ für mich die Spannung allerdings etwas nach und ich hatte das Gefühl, die Geschichte plätschert so vor sich hin. Dies änderte sich aber etwa 100 Seiten vor dem Ende wieder. Die Spannung wurde wieder angezogen und hielt sich auch konstant bis zum Ende. Das Ende hat mich dann sehr überrascht und hat mir daher auch gut gefallen, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Auch die Darstellung der Charaktere gefiel mir meistens gut. Von Annika und ihrer Familie erfährt man recht viel und auch die Tiefe fehlt hier nicht. So konnte ich mich gut in sie hineinfühlen. Julia Neubacher dagegen blieb für mich allerdings etwas blass und unnahbar. Hier hätte ich mir doch ein wenig mehr gewünscht. Fazit: Ein alles in allem solider Krimi, der mich die meiste Zeit doch gut unterhalten hat. Für Krimileser auf jeden Fall empfehlenswert.

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Vita

Christa von Bernuth ist Schriftstellerin und Journalistin. Ihre Kriminalromane »Die Stimmen«, »Untreu«, »Damals warst du still« und »Innere Sicherheit« wurden mit Mariele Millowitsch und Hannah Herzsprung in den jeweiligen Hauptrollen verfilmt und in mehrere Sprachen - unter anderem ins Schwedische, Holländische und Russische - übersetzt. »Tief in der Erde« ist ihr erster Roman, der von einer wahren Begebenheit inspiriert wurde. Weitere True-Crimes der Autorin sind bei Goldmann in Planung. Christa von Bernuth lebt mit ihrem Mann in München.

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