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Odile Bouhier

Der Basar des Schicksals

Roman

(9)
Paperback
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Mai 1897: Der große Brand von Paris bedeutet für viele den Tod. Für vier Frauen ist er die Rettung

Während einer Wohltätigkeitsveranstaltung, einem prächtigen Basar mitten in Paris, bricht ein Feuer aus, das schnell auf die Kleider und Hüte der vorwiegend weiblichen Besucherinnen überspringt. Die Türen, die sich nur nach innen öffnen lassen, werden von den Massen blockiert. Innerhalb weniger Minuten sterben mehr als 120 Menschen. Für Alice und Adrienne, zwei Frauen der Oberschicht, bedeutet diese Katastrophe auch die Chance, sich von den Fesseln, die ihnen die Gesellschaft auferlegt, zu befreien, ihren ungeliebten Männern zu entfliehen und ihrem Herzen zu folgen. Währenddessen gelingt es der jungen Émeline und der Journalistin Lucile, im Chaos des Geschehens über sich hinauszuwachsen und sich neu zu erfinden.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Französischen von Antoinette Gittinger
Originaltitel: Le Bazar de la Charité
Originalverlag: Michel Lafon
Paperback , Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-42496-8
Erschienen am  12. October 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Eine flammende Geschichte, die einen nicht mehr loslässt

Von: buchfreude

01.05.2021

Im Roman „Der Basar des Schicksals“ erwartet einen viel. Es dreht sich alles um den Brand im Bazar de la Charité 1897 in Paris. Von hier an erzählt die Geschichte mehrere Leben, die dadurch unmittelbar beeinflusst wurden. Die Perspektiven wechseln manchmal schneller, als man lesen kann und es braucht etwas, sich in der Flut der Informationen zurechtzufinden. Aber wenn man sich dann erst einmal auf die Geschichte eingelassen, lässt sie einen nicht mehr los. Innerhalb von zwei Tagen habe ich die 400 Seiten runtergelesen, denn die Geschichte ist so fesselnd, dass es schwerfällt, nicht weiterzulesen. UND DASS OBWOHL ich die Serie bereits vor einem Jahr auf Netflix gesehen hatte. Wenn man die Netflixserie gesehen hatte, dann fällt einem auf, dass es einige Informationen zusätzlich gab. Diese fand ich unglaublich spannend. So wurde zum Beispiel die Journalistin Lucile in den Vordergrund gerückt, die mithilfe ihrer Leidenschaft für Zähne und deren Erforschung maßgeblich der Toten hilft und spannende Fakten liefert, die ich vorher nicht kannte. Ich fand die Nebenfiguren, die in der Serie nicht vorkamen, wirklich bereichernd und interessant und hilfreich für den Verlauf der Handlung. Der Schreibstil von Odile Bouhier ist szenenartig. Eine Szene wechselt in eine andere und man bekommt immer nur Ausschnitte und kleine Happen aus dem Leben der Figuren zugeworfen. Es wirkt daher sehr wie eine Serie, was mir gut gefallen hat. Natürlich bleibt dadurch die tiefere Verbundenheit zu den Figuren etwas auf der Strecke und ab und an wünschte man sich doch noch weitere Informationen, aber im großen Ganzen fand ich es erfrischend. Es ist etwas Neues und weckt durchaus das Interesse. Zudem kann man noch mehr die Fantasie spielen lassen und muss sich auf andere Weise den Figuren nähern. Theoretisch hätte man zu jeder einzelnen Figur ein Buch verfassen können, da wirklich sehr viel Inhalt geliefert worden ist, aber gerade diese kleinen Einwürfe reizten einem doch beim Lesen. Neben dem ganzen Drama um das Feuer gab es auch kleinere und größere Schwierigkeiten im Leben der Frauen – ein Brand mit verheerenden Folgen, Verfolgung und Flucht, Hinrichtungen und Mord. Die Geschichte hat einiges an Spannung zu bieten und beschäftigt sich noch mit Themen zum Recht der Frauen, die ein selbstbestimmtes und freies Leben anstreben. Ich könnte ewig weiter darüberschreiben, aber ich glaube, indem man es selbst liest, kann man am besten nachvollziehen, wieso ich so davon schwärme!

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Interessantes und spannendes Setting

Von: katis__life

06.03.2021

Bei dem Buch handelt es sich um einen historischen Roman. Einige Ereignisse beruhen auf wahren Begebenheiten - der verheerenden Brandkatastrophe des "Basar de la Charité" (von1897). Der Schreibstil des Buches ist leicht, dynamisch, anschaulich und spannend erzählt. Am Anfang kann es passieren das man ein paar Probleme mit den zahlreichen französischen Namen hat. Aber das legt sich aufgrund der unterschiedlichen Handlungsstränge recht schnell. Was mich gestört hat war, dass es nur sehr selten Absätze zwischen den einzelnen Parts gibt. Da heißt es gut aufzupassen, um nicht durcheinander zu kommen. Aber auch damit habe ich gelernt umzugehen. Einige Wochen bevor ich mit dem Buch anfing, habe ich die Netflix-Serie geschaut. Das war keine Absicht, da ich mich erst später entschloss, das Buch zu lesen. Das Geschehen im Buch hält sich im großen und ganzen an das der Serie, was mir sehr gut gefallen hat. Trotzdem konnten mich manche Szenen im Buch noch überraschen. Fazit: "Der Basar des Schicksals" ist ein großartiges, sehr gut recherchiertes Werk, welches mir spannende Lesestunden beschert hat.

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Vita

Odile Bouhier

Odile Bouhier ist eine renommierte französische Drehbuch- und Krimiautorin. »Der Basar des Schicksals« ist ihr erster in Deutschland veröffentlichter Roman.

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