Rezensionen zu
Blutige Nachrichten

Stephen King

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Der Kurzgeschichtenband “Blutige Nachrichten” enthält vier Kurzgeschichten, alle haben dabei ihren eigenen Charme und sind vollkommen unterschiedlich. In der ersten Novelle “Mr. Harrigans Telefon” steht die Beziehung zwischen Craig, einem Schuljungen, und Mr. Harrigan, einem ehemals sehr erfolgreichem Geschäftsmann, im Mittelpunkt. Craig liest dem alten Mann regelmäßig vor und so entwickelt sich über die Zeit eine Verbindung, die fast schon einer Freundschaft gleichkommt und sogar über den Tod hinauszugehen scheint. Das Verbindungsglied bildet dabei ein Smartphone, dessen Wert Mr. Harrigan erst durch Craig erfährt. Eine Hommage an die moderne Technik bietet diese Geschichte. Ich habe es außerdem genossen, wie sich die Beziehung zwischen den beiden – gerade durch den enormen Altersunterschied – entwickelt. Das ist es, was die Story für mich ausmacht. “Chucks Leben” ist die zweite Kurzgeschichte. Ich konnte bis zum Ende keinen Sinn dahinter erkennen. Vermutlich war sie philosophischer Natur, mich konnte das allerdings nicht überzeugen. Das Untergehen der Welt ist hierbei mit dem Tod von Chuck gleichgesetzt, wobei die Geschichte rückwärts aufgebaut ist. Zunächst einmal erfährt der Leser also nicht, wer eigentlich hinter Chuck steckt und warum man ihm für alles dankt, wo doch die Welt dem Ende nahe ist. Die dritte Kurzgeschichte, welche den Namen des Buchtitels “Blutige Nachrichten” trägt, setzt dort an, wo “Der Outsider” aufhört. Es macht also durchaus Sinn den Roman von King zunächst gelesen zu haben. Ich habe das nicht getan und die Geschichte ist dennoch verständlich und etwas besonderes. Holly Gibney agiert hier als Privatdetektivin, entdeckt ein merkwürdiges Indiz an dem Reporter Ondowsky und entlarvt darüber einen Outsider. Spannung und durchaus interessant. Im Nachwort des Buches erfährt der Leser außerdem, dass King den Charakter der Holly liebt und ihr deshalb eine eigene Kurzgeschichte gewidmet hat. Ich kannte Holly aus vorherigen Büchern von King noch nicht, kann jedoch verstehen, was an ihr so gelungen ist. Sie ist nicht perfekt und gerade das macht sie liebenswert. Mein Highlight des Buches ist die finale Kurzgeschichte “Die Ratte”. Diese kommt fast schon einem modernen Märchen gleich und widmet sich der Frage, was jemand bereit ist einzutauschen für ein bisschen Erfolg. Wünsche können eben manchmal doch wahr werden, weshalb man bei seinen Wünschen vorsichtig sein sollte. ;) Drew, ein Englischlehrer, träumt schon lange davon einen eigenen Roman zu schreiben, leidet jedoch unter enormen Schreibblockaden. Deshalb beschließt er sich ein paar Tage Ruhe in der entlegenen Waldhütte seines verstorbenen Vaters zu nehmen und daran zu arbeiten. Ich habe diese Kurzgeschichte geliebt und sie regelrecht verschlungen. Der Schreibstil war großartig, und dabei nicht so ausschweifend wie einige von King’s Werken. Insgesamt ist es der Kurzgeschichtenband “Blutige Nachrichten” von King durchaus wert gelesen zu werden. Zwar konnten mich nicht alle Geschichten im gleichen Maße überzeugen aber zumindest die letzte war für mich ein echtes Goldstück. Allgemein konnten mich die hinteren beiden Geschichten mehr überzeugen, als die ersten aber hey: Das Beste kommt immer zum Schluss. ;) Wer kurzweilige Geschichten sucht, dabei auch ein bisschen etwas zum Nachdenken verlangt, ist mit diesem Buch richtig aufgehoben.

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>>Kurzgeschichten muss man können<< Je kürzer die Geschichten, desto schwieriger gestaltet es sich oftmals die Leser auch mitreißen zu können. Dass Stephen King auch das beherrscht ist wohl eher weniger eine Überraschung, dennoch auch hier wieder erwähnenswert. Denn hauptsächlich hat mich hier die Story Blutige Nachrichten gelockt, in der Holly Ginbey, bekannt aus der Bill Hodges Reihe, nochmal einen kleinen Solo Auftritt erhält. Wie „kurz“ die Geschichten dann wirklich sind, liegt wohl eher im Auge des Betrachters, doch der Autor war wohl neben seinem Talent auch schon immer dafür bekannt, sich nicht wirklich kurz halten zu können. Doch das bedeutet keinesfalls, dass seine Geschichten zu viele Längen hätten, ich mag diese Art von Stephen King sehr gerne und kann da wahnsinnig gut drin aufgehen. Alles wirkt unglaublich atmosphärisch und seine Charaktere stets gut durchdacht, auch wenn sie nicht immer die Sympathie der Leser gewinnen, was wohl aber ebenso gewollt ist. Die anderen drei Geschichten sind wieder unabhängig und eher ein kleiner Bonus, dadurch aber keinesfalls weniger lesenswert. Allerdings ist das einfach ein Punkt gewesen, der mir vorher nicht ganz bewusst war – aber es verzichten wohl die wenigsten, so wie ich, darauf Klappentexte zu lesen, um die Überraschung groß zu halten. Was mich aber wirklich überrascht hat, war die Zusammenstellung der insgesamt vier Geschichten, die kaum unterschiedlicher hätte sein können und damit für eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle gesorgt hat. Von emotionalen Tiefschlägen, bis Spannung aber auch bis hin zu ein paar Fragezeichen, die für ein wenig Nachklang sorgen. >>Nicht nur für Fans lesenswert<< Jetzt könnten manche vielleicht denken, dass wenn man die Bill Hodges Reihe (Mr. Mercedes) nicht gelesen hätte, vielleicht nichts mit Blutige Nachrichten anfangen kann – hier würde ich aber ganz klar gegenstimmen. Nicht nur die Geschichte um Holly kann auch gut für sich selbst stehen, wenn man natürlich auch eine andere Verbindung hat. Doch gerade auch die anderen drei Geschichten stehen sehr stark für sich allein. In „Mr. Harrigans Telefon“ geht es um eine außergewöhnliche Bindung, die zu ziemlich merkwürdigen Ereignissen führen. Überraschend einfühlsam und mit vielen wichtigen Themen bestückt, die allein dadurch überraschen. „Ratte“ erinnert an ein paar andere Klassiker, ohne wie ein Abklatsch zu wirken. „Chucks Leben“ war aber wohl mit die einzigartigste Geschichte – ein Leben rückwärts erzählt. Und nun seid ihr an der Reihe! FAZIT Ganz klar, Kurzgeschichten sind nicht für jeden etwas und auch ich zähle eigentlich nicht zu den begeisterten Fans. Wenn allerdings Stephen King am Werk war, werde auch ich neugierig. Nicht zuletzt, weil sich der Autor in Blutige Nachrichten unter anderem noch einmal genau mit Holly (Mr. Mercedes) beschäftigt. Doch auch andere Storys sorgen für gute Unterhaltung – aber was hat man auch anderes erwartet?

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Ein gutes Jahr ist, wenn ein Roman von Stephen King erscheint, ein exzellentes, wenn es gleich vier sind! Nun erschien der vorliegende Band mit gleich vier neuen Erzählungen ausgerechnet 2020, also muss ich diese Theorie vielleicht überdenken. Auf gut 550 Seiten liefert der Autor jede Menge Fanservice, was erfreulich, aber auch problematisch ist. "Mr. Harrigans Telefon" eröffnet den Sammelband recht solide. Die Geschichte um das iPhone eines Toten, der auch nach seinem Ableben noch auf Anrufe reagiert, wartet mit überzeugenden Figuren auf, könnte jedoch gerade in der ersten Hälfte noch deutlich mehr Schwung vertragen. Der Horror-Anteil hält sich hier in Grenzen, wenn man von einer Handvoll schockierender Todesfälle und den kryptischen Nachrichten des verstorbenen Mr. Harrigan absieht. Für einen Autor von Kings Format eher eine Schreibübung und für Fans womöglich etwas enttäuschend. In "Chucks Leben" zeigt sich Stephen King dagegen in Hochform. Das surreale apokalyptische Szenario der ersten Kapitel verknüpft er virtuos mit einer sehr viel realeren Biografie, die auch noch von einer unheilvollen Prophezeiung überschattet wird. Erst ganz am Ende wird klar wie beides miteinander zusammenhängt, gerade hier hätte man gerne noch mehr gelesen. Hier finden sich alle Stimmungen wieder, die King beherrscht - von der fiktiven Biografie seines Antihelden bis hin zu mysteriösen Ereignissen und dem ganz alltäglichen Grauen. Für alle Fans von Bill Hogdes, Ralph Anderson und natürlich Holly Gibney hält die Titelgeschichte "Blutige Nachrichten" eine eigenständige Fortsetzung von "Der Outsider" bereit. Dieser Text ist tatsächlich mehr Kurzroman als Kurzgeschichte, dementsprechend der längste im Buch. Bezeichnenderweise spielt er im Dezember 2020, allerdings quasi in einer alternativen Realität, da die Corona-Pandemie zum Zeitpunkt der Entstehung noch kein Thema war. Holly ermittelt dieses Mal mit der Hilfe ihres guten Freundes Jerome und dessen Schwester Barbara einem weiteren Wesen hinterher, das dem Outsider ähnelt. Da sind die Überraschungen für Kenner des Vorgängers zum Teil etwas rar gesät, doch Hollys Ermittlungen, das packende Finale und nicht zuletzt die überzeugende Figurenzeichnung machen diesen Beitrag zu einem gut lesbaren Zeitvertreib. In "Ratte" behandelt King eines seiner Lieblingsthemen - die Sorgen und Nöte von Buchautoren. Um seinen Debütroman endlich zu vollenden verbündet sich ein verzweifelter Schriftsteller mit einer womöglich gar nicht existierenden Ratte, die jedoch eine grausame Gegenleistung einfordert. Ein wenig wirkt die Geschichte wie aus Stilelementen von "Das heimliche Fenster, der heimliche Garten" und dem Schicksal von Bill Denbrough in "Es" zusammengesetzt, plus eine Prise modernes Märchen. Unterhaltsam zu lesen, gerade für angehende Autoren, für King-Fans aber kaum überraschend. Originaltitel: "If It Bleeds" Bonusmaterial: Nachbemerkung zu allen Geschichten

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Mir fällt es wirklich nicht leicht dieses Buch zu bewerten. Schaut man sich die veröffentlichten Bewertungen zu diesem Buch an, findet man fast ausschließlich positive Meinungen. So ganz kann ich mich dem allerdings anschließen. Nur mein Gefühl sagt mir: es liegt an mir! Ich habe bisher kein Buch von Stephen King gelesen. Dann habe ich mit "Blutige Nachrichten" die Chance bekommen, die 4 Kurzgeschichten als Hörbuch zu hören. Und das habe ich dann auch getan. Die CDs liefen im Auto rauf und runter. Und die Geschichten haben mich auch echt gepackt. Das liegt nicht zuletzt an dem unglaublich guten Erzähler, David Nathan. Er liest die Geschichten so gut, dass es keine Sekunde langweilig wird. Die Spannung wird mit jedem Satz neu aufgebaut. Allerdings fand ich die Geschichten teilweise relativ wirr. Wie gesagt, wahrscheinlich liegt es an mir. Komme ich mit dem Stil von Stephen King zurecht? Ich glaube eher nicht. Es passieren so viele Dinge in den Geschichten, dass ich teilweise etwas lost war. Ja, ich liebe Spannung! Aber zu viele Handlungsstränge überfordern mich einfach manchmal. Alles in allem ein richtig tolles Buch. 4 unglaublich spannende Geschichte, die die Stephen King Fans mit Sicherheit wieder begeistern. Für mich allerdings eher nichts.

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Gelesen wird von David Nathan aka Jack Sparrow, Captain Jack Sparrow und ich musste die ganze Zeit daran denken, daß Jack bei einer Pulle Rum in einem Buch rumschmökert und mit eine Geschichte vorliegt. Hörbücher sind so ne Sache, ich verliere schnell den Faden und meine Gedanken schweifen ab, ausser bei richtig spannenden Dingen... War hier nicht der Fall. Zumindest bei der ersten Geschichte. Das hörbuch besteht aus 4 Kurzgeschichten. Die erste war mir zu lasch. Die Einleitung bei der ersten Geschichte hat mit viiiiiel zu lange gedauert bis es endlich zu Sache kam und so musste ich mich am Anfang immer wieder zwingen weiterzuhören. Die nächsten Geschichten fand ich dann richtig gut und war  traurig das es nur Kurzgeschichten waren. Dennoch fand ich sie nicht so fesselnd wie beispielsweise Friedhof der Kuscheltiere. Ich würde dem Hörbuch 3|5🌟 geben

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Zum Inhalt: Stephen King hat in "Blutige Nachrichten" vier Kurzromane vereint, die unterschiedlicher nicht sein könnten: In 'Mr. Harrigans Telefon' geht es um eine Freundschaft zwischen einem Jungen und einem reichen alten Mann, bei dem die Verbindung auch über den Tod hinaus bestehen bleibt. 'Chucks Leben' wird rückwärts erzählt und vermittelt einen denkwürdigen Einblick in ein Menschenleben. Der längste Kurzroman 'Blutige Nachrichten' ist als Titelgeber etwas Besonderes, da er an Kings Roman "Der Outsider" anknüpft. Und schließlich wird in 'Ratte' die unheilvolle Geschichte eines Schriftstellers in seiner Schaffensphase erzählt, wobei die Grenzen zwischen Realität und Einbildung allmählich aufgehoben werden.  Meine Leseerfahrung: Ich mag Kurzgeschichten sehr gerne für ein kurzweiliges Lesevergnügen. Kurzromane hingegen mag ich noch mehr, denn sie stellen mE einen guten Kompromiss zwischen einem dicken Roman und einer Geschichte von wenigen Seiten dar. Die Qualität solcher Kurzromane finde ich sogar meist viel besser, da das Wesentliche und die Atmosphäre optimal zusammengefasst werden und man trotz der Kürze intensiv in das Erzählte eintauchen kann. Und wenn es auch noch ein Kurzroman vom King höchstpersönlich ist, ist der Lesegenuss garantiert. Der Gruseleffekt seines erzählerischen Könnens hat ein völlig anderes Level, die Geschichten besitzen viel mehr Tiefe. Und genau das wird in "Blutige Nachrichten" besonders deutlich. Mir persönlich hat der erste Kurzroman 'Mr. Harrigans Telefon' am Besten gefallen, weil er den Wandel der Zeit sehr gut widerspiegelt und mich viele Jahre zurück in meine Jugend geworfen hat. Zudem fand ich den Gruselfaktor, der allmählich aufsteigt, hier besonders prägnant. Aber auch 'Chucks Leben' gab mir einen wichtigen Denkanstoß mit und ließ mich noch lange über das Leben und den Tod sinnieren. Die titelgebende Story habe ich etwa in der Mitte abgebrochen und werde sie mir noch einmal vornehmen, nachdem ich den 'Outsider' von King gelesen habe, denn dazu wurde mir von einigen King-Fans eindringlich geraten. Und ich möchte unbedingt die Vorgeschichte kennen, bevor ich mich, wie viele andere Leser, in die Protagonistin Holly verliebe. 'Ratte' hat wiederum einen ganz eigenen Charme, wobei ich mich mit der Hauptfigur Drew sehr schwer getan habe. Die Art, wie er sich allmählich selbst in die dunkle Gefahr begibt, ist nicht nur sehr nervenaufreibend, sondern auch nahezu frustrierend.  Alle 4 Kurzromane haben gemeinsam, dass sie zum Denken anregen, und zwar über sich selbst, über die Menschen und über das Übel in der Welt. Keiner kann die verschiedensten Ängste oder die tiefsten Abgründe eines Menschen so gut vor Augen führen wie Stephen King. Jede seiner Geschichten ist wie Therapie für mich und auch "Blutige Nachrichten" hat nun einen großen Stellenwert in meiner King-Sammlung. Fazit: In "Blutige Nachrichten" sind 4 hervorragend erzählte Kurzromane unterschiedlicher Natur zusammengefasst und bilden im Gesamtbild eine denkwürdige Leseatmosphäre mit vielen Gänsehaut-Momenten, in die der Leser eintauchen und sich trotz kurzweiligem Lesegenuss völlig verlieren kann. Es ist kein simples Horrorbuch, selbst der Grusel-Level ist ein ganz Anderer. Ein absolut geniales Werk! 

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Wie eigentlich immer wird auch "Blutige Nachrichten" von David Nathan gesprochen und er ist damit einfach immer die beste Wahl. Er schafft es jeder Geschichte die nötige Spannung mit seiner Stimme zu verleihen und bleibt dabei angenehm sanft zuzuhören.  Dieser King ist wieder einer, der eher in die Richtung Gruselgeschichten geht. Die doch eher soften Darstellungen von Horror überlassen den spannenden Gedankengängen Kings den Raum. Der Autor Stephen King katapultiert uns vom einen ins andere Gedankenszenario, in denen er uns einen möglichen Verlauf und Ausgang präsentiert, während wir selbst überlegen können, wie wir wohl als ProtagonistIn reagieren und agieren würden. Stephen King schafft es somit immer wieder auch aus "einfachen Ideen" eine größere und spannende Geschichte für die LeserInnen zu erschaffen. Meiner Meinung nach merkt man bei ihm definitiv wie sehr im die Tätigkeit des Schreibens selbst einfach riesigen Spaß macht & er nicht einfach nur aus kapitalistischen Gründen ein Buch nach dem anderen droppt. Zufälligerweise lässt er genau diese Einstellung auch im Buch anklang finden, denn auch sein Nachwort ist ziemlich interessant. Denn hier schildert er zumindest ein wenig die Entstehung der einzelnen Geschichten. So erklärt er zum Beispiel welche erlebten Situationen Auslöser für bestimmte Geschichten waren oder wie verschiedenen Impulse selbst über Jahre hinweg erst zu einer einzelnen Geschichte verschmelzen können. Ein kleiner, aber interessanter Einblick in den Schreiballtag des Großen Meisters des Horrors.

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Am besten hat mir gleich die Erste Geschichte gefallen, in der King zeigt (falls es keine Geschichte aus der Schublade war) das er es noch drauf hat, woran ich nach dem „Outsider“ und „Das Institut“ gezweifelt habe. „Mr. Harrigans Telefon“ ist eine klassische Gruselgeschichte auf modern getrimmt und konnte mich zu 100% überzeugen. „Chuck´s Leben“ jedoch habe ich nicht so recht verstanden. Die Geschichte an sich ist gut, nur brauchte ich ungefähr di e die Hälfte, bis ich begriffen habe, dass rückwärts erzählt wird. Als mir das dann endlich klar war fand ich besser hinein und Chuck konnte mich noch von sich überzeugen. Kommen wir nun zu Holly. Wer den Outsider noch nicht gelesen hat sollte dies besser tun, denn mit dieser Geschichte spoilert man sich doch sehr. Wie gesagt konnte mich der Outsider schon nicht überzeugen und leider hat es auch diese Geschichte nicht geschafft. Dennoch hat es Spass gemacht Holly und Jerome wieder zu begegnen. Wäre ich aber mit höheren Erwartungen heran geganden, wäre ich vermutlich enttäuscht worden.

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