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Rezensionen zu
Was sie nicht wusste

Nicci French

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€ 16,00 [D] inkl. MwSt. | € 16,50 [A] | CHF 22,90* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: Als Neve Conolly in der Wohnung ihres Geliebten eintrifft, findet sie ihn mit einem Hammer erschlagen. Neve steht unter Schock, denn sie ist verheiratet und der Tote war ihr Chef. Aus Angst, dass ihre Affäre auffliegt, beseitigt sie all ihre Spuren. Was sie erst später bemerkt: Ihr Armband blieb zurück. Panisch fährt sie nachts noch einmal in die Wohnung - Schmuckstück und Hammer sind verschwunden. Es weiß also jemand von ihrem Geheimnis - ist es der Mörder? Neve beschließt, den Täter selbst zu stellen. Doch damit begibt sie sich und andere in tödliche Gefahr … Meine Meinung: Bevor ich eine Rezension schreibe, lese ich gerne, wie andere das Buch bewertet haben, um meinen Eindruck damit vergleichen zu können. Ich bin keine regelmäßiger Nicci French Leser, deshalb kann ich hier keine Vergleiche aufstellen. Unabhängig von allen äusseren Einflüssen, sieht meine Fazit recht positiv aus. Ich finde es gerade für ein Buch, in dem so viele Charaktere vorkommen, hervorstellenswert wie gut die Einzelpersonen gezeichnet wurden. Oft verliert man ja den Überblick, dem war hier nicht so. Die Protagonistin ist eine interessante und vielschichtige Frau, der man fast schon Bewunderung ausspricht für ihre ruhige und besonnene Art. Sie gerät in ein dichtes Netz aus Schwierigkeiten und als stiller Beobachter sieht man ihr zu, wie sie versucht weiterhin die Fassade der fürsorglichen Frau, Mutter und Freundin aufrecht zu erhalten. Ein spannender Thriller, der für meinen Geschmack, gute unterhält.

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Neve ist eine Mitte-Vierzigjährige Mutter von drei Kindern und Ehefrau. Die Designfirma, die sie in ihrer Jugend mit drei Freunden gegründet hat, ging den Bach runter und wurde vor einigen Jahren von einem großen Betrieb gekauft, für den sie jetzt arbeitet. Mit ihrem Chef, einem attraktiven Mann von fast fünfzig Jahren, hat sie sich auf eine Affäre eingelassen. Neve war mir einfach nicht sympathisch und das nicht nur, weil sie ihren Mann hinterging. Ihre komplette Persönlichkeit hatte etwas an sich, das auf mich einfach merkwürdig gewirkt hat. Leider bin ich weder mit ihr, noch mit den anderen Protagonisten warm geworden. Besonders ihre Familie hat mir überhaupt nicht gefallen. Schon der Einstieg war wirklich enttäuschend. Ich hatte Spannung und Nervenkitzel erwartet, bekam aber leider nur eine langweilige Frau im fortgeschrittenen Alter, die nur Fahrrad fährt und ihre Arbeit am Schrebergarten – den sie sich zum persönlichen Projekt gemacht hat – als Ausrede für ihre Affäre nutzt. Ich war wenig begeistert. Auch fortwährend war der Schreibstil einfach langweilig. Außerdem habe ich mir vielmehr Aufregung gewünscht, doch nach 150 Seiten, die sich einfach hingezogen haben, ging mir die Geduld aus. Wirklich schade. Ich habe mir sehr viel von diesem Buch versprochen, woraus aber leider überhaupt nichts wurde. Weder mit den Charakteren, noch mit dem Schreibstil, konnte ich etwas anfangen. Es kam mir vor, als hätten die Autoren ein unschlagbares Talent darin, selbst den spannendsten Plot... einfach öde zu machen. Eigentlich wollte ich trotzdem weiterlesen, in der Hoffnung auf eine Besserung, habe aber letztlich die Geduld verloren. Das Buch konnte mich einfach nicht überzeugen.

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Mit Neve bin ich nicht ganz warm geworden, weil ich sehr erstaunt darüber war, wie gefasst sie auf den Tod ihres Geliebten reagiert. Theoretisch hätte der Mord auch sie treffen können, denn von Sauls Wohnung wussten nicht viele Menschen. Dennoch macht sie sich in erster Linie Sorgen, wie sie die Spuren dieser Affäre am schnellsten beseitigen kann. Das Buch ist relativ langatmig und wirkt relativ konstruiert, was zu einem schwerfälligen Lesen geführt hat. Mir hat auch die Spannung gefehlt, dass ich wirklich gerne mit fiebere, wer der Täter ist. Mit der Auflösung war ich ein wenig unglücklich.

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toll aufgebauter Thriller

Von: JeLu

07.04.2020

Sehr interessant geschrieben und spannend aufgebaut. Es liest sich sehr flüssig, sehr empfehlenswert.

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Neve Connolly ist eine vertrauenswürdige Kollegin, Freundin und Mutter. Jeder schätzt sie und genießt ihre Gesellschaft. Wie jeder, hat aber auch sie schon Fehler gemacht. Fehler sind menschlich! Ein besonders großer Fehler gerät aber nun immer weiter ausser Kontrolle und Neve bringt sich und die Menschen um sich herum in große Gefahr. Sie kann nicht die Wahrheit sagen! Neve verstrickt sich immer mehr in Lügen und merkt dabei das auch ihre liebsten Menschen sie belügen.... Wen von ihren Freunden und Familienmitgliedern kennt sie wirklich? Wem kann sie noch vertrauen? Kann sie sich selber überhaupt noch vertrauen? Mein Fazit: Diesmal stehe ich total im Zwiespalt. Einerseits hat es mir überhaupt nicht gefallen, vieles war einfach zu abstrus und unrealistisch, andererseits ist der Schreibstil einfach grandios! Das Autorenpaar schafft es den Leser bei Laune zu halten durch einige Spannungsbogen. Das Buch ist dadurch sehr fesselnd. Der Schreibstil ist sehr flüssig, detailreich und alles wird total gut und bildlich beschrieben. Meiner Meinung nach ist manches aber zu ausführliche beschrieben, dadurch war es stellenweise oft sehr langatmig. Noch dazu war das Buch gespickt mit enorm vielen Passagen die nichts zur Sache tun. Oft wird der Einkauf bis ins kleinste Detail beschrieben, die ständigen Ausflüge mit dem Fahrrad und besonders oft ist von dem meerschweinchen die Rede 🙄🤦🏼♀️ Die ersten 150 Seiten waren einfach nur langweilig! Ab Seite 170 wird es dann endlich mal interessant... Vom Anfang an fühlt man sich richtig in die Geschichte rein und denkt man wäre mit dabei 🤩 Die Charaktere sind allesamt super ausgearbeitet und man erhält zu jeder handelnden Person ein klares Bild. Mir hat es sehr gut gefallen das es so viel Auswahl an Charakteren gab ohne das man den Überblick verliert. Hauptprotagonistin Neve hat mich einfach nur genervt. Oft dachte ich mir "Wie dumm kann man denn sein?" Neve verhält sich wie eine verdächtige und bringt eine hirnrissige Aktion nach der anderen 🤦🏼🙄 Sämtliche Protagonisten sind einfach nur merkwürdig und machen merkwürdige Sachen 🤷🏼 Einige Szenen sind so fragwürdig das ich echt nur noch mit dem Kopf schütteln konnte. Es war manchmal einfach nur lächerlich wie sich manche Szenen ergeben haben. Alles ganz zufällig 🙄 Zufälle über Zufälle. Unrealistische Zufälle!!! Als wäre den Autoren nichts besseres eingefallen. Ich konnte das ganze Buch dadurch einfach nicht mehr ernst nehmen und das hat mich ziemlich enttäuscht! Ebenso das mehrere Personen in dem Buch offensichtlich und mehrmals die Polizei belügen. Sie lügen allerdings so schlecht, dass man sich als Leser schon fremd schämt. Trotz der vielen Lügen und Verhöre, kommt die Wahrheit nie ans Licht. Würden die Polizeibeamten in London wirklich so arbeiten, na dann gute Nacht 🙄🙋🏼🤦🏼 Es herrscht ein Wirrwarr aus Lügen 😑 Das einzig gute war wirklich der Schreibstil! Der ist echt super. Aber das ändert nichts An der Tatsache das die ganze Storykonstruktion einfach nur unlogisch ist und das gesamte Buch einfach nur mega unrealistisch ist! Das hätte man echt viel viel besser machen können und auch spannender gestalten können. Gegen Ende wurde es dann aber richtig spannend. Das hat mir gut gefallen. Man will unbedingt wissen wer der Täter ist, wie alles zusammenhängt und wie das ganze für Neve ausgeht. Ich war erstaunt als der Täter entlarvt wurde, denn damit habe ich absolut nicht gerechnet. Das war echt gut und geschickt gemacht 😊 Die letzten 50 Seiten waren ein echter Showdown 😱 Aber trotzdem war die Auflösung für mich nicht ganz stimmig. Ein bessesener Täter der sich aber über Jahre nicht meldet um mit der Person, die ihn ja angeblich so sehr anzieht, Kontakt zu haben und zu sehen was in deren Leben so vor sich geht 🤔 Macht irgendwie wenig Sinn 🤣 Schade! Ich kann dem gesamten Buch leider nur 🌕🌕🌑🌑🌑 geben.

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Durch den Coronavirus haben jetzt viele von uns eine Menge Zeit. Wie man sie am besten nutzen kann? Richtig. Lesen! Ein Buch, was euch in eurer Quaratäne auf jeden Fall nicht fehlen darf ist das neue Buch von Nicci French. "Was sie nicht wusste" ist nämlich richtig gut! Bis jetzt habe ich von diesem einzigartigen Autorenduo nur das Buch "Der Sommermörder" gelesen, welches mich auf jeden Fall überzeugen konnte. Nun hat mir auch das neue Buch von ihr sehr gefallen. Wieder einmal hat French eine sehr authentische Protagonistin erschaffen, die wirklich sehr interessant ist. Auch die anderen Charaktere und die Schauplätze waren sehr gut ausgearbeitet und man konnte die Personen wirklich bildlich vor sich sehen. Auch die Handlung war wieder spannend, obwohl ich sagen muss, dass die Spannung dieses Mal etwas auf sich warten ließ. Zwar fühlte man sich so mit der Protagonistin verbunden, sodass man ihr immer nur das Beste wünschte, doch wirklich mit den Ermittlungen ging es erst auf den letzten 100 Seiten los. Dabei hatte der Plot viel mehr Potenzial und gerade in der Mitte hätte man andere Szenen weglassen können, sodass die Mitte nicht so zäh wird. Aus diesem Grund wird dieses Buch jedoch besonders Fans von klassischen Kriminalromanen gefallen. Das Buch ist wie die anderen Bücher von Nicci French eher unblutig und trotzdem kann "Was sie nicht wusste" durch ihre Geniale und wirklich gut durchdachte Geschichte überzeugen. Vielleicht wird dieses "unblutig" aber den einen oder anderen Thrillerfan abschrecken. Ansonsten hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und jedem Krimifan kann ich die Bücher von Nicci French nur empfehlen.* *Trotzdem sollte man beachten, dass wie ich gehört habe dieses Buch anders als "Frieda Klein" Reihe ist!

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Ich gebe zu, auch nach Abschluss des Buches "Was sie nicht wusste" von Nicci French (C. Bertelsmann) habe ich keine Ahnung, was dieser Titel mir sagen soll. Was hätte Neve denn wissen sollen oder können?  Besagte Dame ist auf alle Fälle Ende 40, verheiratet und dreifache Mutter, die eine Affäre mit einem ihrer Vorgesetzten hat. Dann findet sie diesen nach einer Nachricht, dass er in seiner Wohnung auf sie warten würde, tot vor. Ermordet. Aus Angst, dass nun alles auffliegt, putzt sie erst einmal die alle Räume und beseitigt alle Hinweise auf ihre Existenz dort. Allerdings fallen ihr daheim schnell Fehler auf, die ihr unterlaufen sind und so kehrt sie an den Ort des Geschehens zurück, wo sie feststellen muss, dass nach ihr noch jemand um Tatort gewesen ist und weiteres Beweismaterial mitgenommen hat. Doch wer ist der Täter, warum musste ihr Geliebter sterben und wird sie am Ende doch auffliegen und ihre Ehe zerstören? Die Idee ist ja ganz okay, aber die Umsetzung leider so gar nicht. Ich werde mit der Protagonistin nicht warm, verstehe nur bedingt, warum sie gerade mit diesem Mann eine Affäre angefangen hat, weil sie ihn gar nicht sonderlich toll zu finden scheint, frage mich oftmals, warum sie so handelt, wie sie es tut und was zur Hölle die Story mit der Tochter war, auf die sie die ganze Zeit so Rücksicht nimmt. (Letzteres bleibt bis zum Schluss mehr oder weniger unklar oder schwammig). Von a bis z ist die Handlung bemüht, konstruiert und zusammengeflickschustert, will partout keinen Sinn ergeben und ist weder rund noch stimmig. Ein paar Seiten im letzten Drittel fand ich recht spannend und wollte unbedingt weiterlesen, weil ich so gehofft habe, dass nach dem langatmigen und drögen ersten Teil doch noch eine richtig gute Wendung und ein logischer Schluss folgen - Fehlanzeige. Die Auflösung ist so an den Haaren herbeigezogen, dass ich mich echt ärgere, die ganzen Seiten vorher gelesen zu haben. Für mich eine absolute Enttäuschung und ganz schwaches Kino :( Definitiv keine Empfehlung

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Als Großer Nicci French-Fan musste ich dieses Buch lesen. Der Klappentext klang auch wahnsinnig spannend und vielversprechend. Wir lernen unsere 45-jährige Neve kennen, mit 3 Kindern und ihrem liebevollen Ehemann führt sie das perfekte Leben. Was ihr nicht gefällt ist die Tatsache, dass sich ihre Tage wie eine Routine fühlen. Aus dem Grund findet sie einen Teilzeitjob. Doch dann finde sie ihren Chef mit der Tatwaffe in einer Blutlache. Alles wäre für sie nicht so schlimm, wenn es nicht die Tatsache geben würde, dass sie eine Affaire mit dem Mann hätte. In der Angst vor den Folgen entsorgt sie alles und reinigt den Tatort, um keine Spuren ihres Verhältnisses zu hinterlassen. Damit beginnt der nicht endende Albtraum… Das Buch konnte mich nicht zu 100% überzeugen –anders als die meisten Werke vom Autoren-Duo. Zum einen hat es lange gedauert bis das Buch an Fahrt gewann und zum anderen war der Schreibstil sehr langatmig, so dass ich lange für das Buch gebraucht habe. Es fehlte einfach an Spannung und Nervenkitzel. Trotz allem ließ mich der Gedanke nicht los, warum sich der Mörder ausgerechnet den Geliebten ausgewählt hatte und wie es für Neve ausgeht. Wird sie von der Polizei festgenommen? Ist Neve das nächste Opfer? Neve kam mir anfangs wie die typische Hausfrau vor, bis sie sich nach und nach entwickelte und sich somit ihr Selbstwertgefühl steigerte. Schade ist nur, dass die Geschichte nicht aus ihrer Perspektive erzählt wird, so hätte ich mich besser in ihre Lage versetzen können. Nichtsdestotrotz wurden die Protagonisten sehr gut ausgearbeitet, so dass ich mir jeden einzelnen gut vorstellen konnte. Ab der Hälfte konnte ich das Buch nicht bei Seite legen. Es war einfach fesselnd, denn mit einem Mal führte eines zum anderen. Fazit: Abgesehen von dem langatmigen Anfang stieg die Spannung ab der zweiten Hälfte drastisch an, so dass ich unbedingt weiterlesen musste. Die Protagonisten waren sehr authentisch und die Grundidee sehr gut umgesetzt.

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