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Roverandom

Ungekürzte Lesung mit Ulrich Noethen
Ab 06 Jahren
(2)
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Als kleiner Hund legt man sich besser nicht mit einem schlecht gelaunten Zauberer an, denn sonst wird man womöglich, schneller als man blinzeln kann, in ein Spielzeug verwandelt... Das Abenteuer des frechen kleinen Roverandom gehört zum Schönsten, was J.R.R. Tolkien je geschrieben hat.

(Laufzeit: 2h 38)


Übersetzt von Hans J. Schütz
Originaltitel: © 1998 Tolkien Trust, © 1999 Klett-Cotta Verlag, (P) Der Hörverlag 2003
Hörbuch Download, Laufzeit: 2h 38min
ISBN: 978-3-8445-0714-0
Erschienen am  13. März 2003
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Eine Reise ins Land der Fantasie

Von: buecherecke

04.11.2020

Inhalt: Als kleiner Hund legt man sich besser nicht mit einem schlecht gelaunten Zauberer an, denn sonst wird man womöglich, schneller als man blinzeln kann, in ein Spielzeug verwandelt... Meine Meinung: Mittlerweile müsstet ihr wohl alle mitbekommen haben, dass ich seit Monaten jedes von Tolkien für seine Kinder geschriebene Buch, das ich in die Hände bekommen kann, mit Vergnügen höre. Auch bei diesem wundervollen Exemplar wurde ich nicht enttäuscht. Das Cover, das mir mit seinem Bild des kleinen Protagonisten schon sehr zugesagt hat, verspricht nicht zu wenig. Wieder einmal schreibt Tolkien sehr humorvoll und entführt uns mit seinem anschaulichen Schreibstil in ein Reich der Fantasie, von dem wir nicht zu träumen wagen. Ich habe mich während des gesamten Hörens nicht einmal gelangweilt und war die ganze Zeit über gespannt darauf, was Roverandom wohl als nächstes erleben mochte. Auch bei diesem Hörbuch kann ich wieder ganz klar sagen: Es handelt sich um eine Geschichte für jedes Alter, auch Erwachsene werden ihren Spaß dabei haben. Der Sprecher ist dieses Mal ein anderer, und zwar Ulrich Noethen, der auch beim Sams mitspielt. Er verleiht dem Hörbuch aber, genau wie z.B. Gert Heidenreich auch, einen besonderen Charakter, der dazu einlädt, noch tiefer in die Geschichte einzutauchen. Zu den Charakteren kann ich nur sagen, dass sie zwar nicht alle gleich sympathisch, dennoch der eine als auch der andere auf ihre eigene Art liebenswürdig sind. Wieder einmal werde ich mich nach weiteren Kinderbüchern Tolkiens umsehen, auch wenn ich ein bisschen die Befürchtung habe, bald leider schon alle zu kennen. Mein Fazit: Eine Geschichte für jedes Alter, die die Grenzen der Fantasie erkundet und zu einer wunderbaren Reise einlädt. Ein großes Dankeschön an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar! Roverandom bekommt von mir volle 5/5 Sterne!

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Roverandom

Von: Wolke Sieben

13.06.2015

Es war einmal ein kleiner Hund, und sein Name war Rover... So beginnt Roverandom, das Märchen um einen kleinen weißen Hund mit schwarzen Flecken. Als der junge Rover im Garten mit einem Ball spielt, nimmt ihm ein alter Mann sein Spielzeug weg, woraufhin der kleine Hund dem Mann in die Hose beißt. Dieser Mann ist allerdings kein einfacher Mann, sondern ein Zauberer. Er verwandelt Rover in einen kleinen Spielzeughund, der auf seine Hinterbeinen steht und sich nur bewegen kann, wenn ihn die Menschen nicht sehen. Rover landet in einem Spielzeugladen. Sein Abenteuer endet dort aber nicht, im Gegenteil. Er wird zum Beispiel noch mit einer Möve zum Mond fliegen - man hört wahrscheinlich schon, worauf ich hinaus will. Roverandom ist ein unglaublich fantasievolles Märchen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dem Abenteuer des kleinen Hundes zu folgen, eben weil die Geschichte um ihn - in meinen Augen - so außergewöhnlich ist. Nicht nur Rover, der später Roverandom genannt wird, sondern auch die anderen Figuren werden liebevoll vorgestellt. Die Stimme des Sprechers, Ulrich Noethen, hat mir sehr gut gefallen. Er hat es geschafft, den Figuren Leben einzuhauchen und ich habe ihm gerne zugehört. Roverandom ist schön geschrieben und nicht schwer zu verstehen, das Hörbuch ist ideal für Auto- oder (in meinem Fall) Zugfahrten geeignet. Ich glaube, dass auch jüngere Zuhörer ihren Spaß mit dem kleinen Rover haben werden. Ein fantasievolles Märchen für die ganze Familie, das wunderschön vorgetragen wird. Klare Empfehlung!

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Vita

J.R.R. Tolkien

John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein in Südafrika geboren. Sein Vater starb, als er vier Jahre jung war, und so musste seine Mutter ihn und seinen jüngeren Bruder in bescheidenen Verhältnissen in England aufziehen. Früh zeigte sich seine Liebe zu Sprachen. Er erhielt ein Stipendium für das Exeter College in Oxford, wo er 1913 seinen B.A. mit Bravour bestand. In dieser Zeit lernte er Edith Bratt kennen, seine "Luthien", die er am 22. März 1916 heiratete. Das Ehepaar Tolkien hatte vier Kinder: 1917 wurde John geboren, 1920 kam Michael zur Welt. Der Herausgeber der kritischen Werkausgabe seines Vaters, Christopher, wurde 1924 und Nesthäkchen Priscilla 1929 geboren. Tolkiens akademische Laufbahn wurde vom ersten Weltkrieg unterbrochen. Er verlor im Laufe der Schlacht an der Somme binnen eines Tages fast alle seine Freunde. Diese Erfahrung prägte ihn für den Rest seines Lebens. 1919 legte er den M.A. ab, zwei Jahre später wurde er Professor für Englisch an der Universität Leeds, und weitere vier Jahre später wurde ihm der Ruf als Rawlingson Professor für Angelsächsisch ans Pembroke College erteilt. Seine letzte Professur erhälte er als Merton Professor für englische Sprache und Literatur 1945 in Oxford. Tolkien ging 1959 in Ruhestand und war überrascht, welchen Erfolg seine Neuschöpfung einer mythischen Welt hat, die im "Silmarillion", dem "Herrn der Ringe" und dem "Hobbit" Ausdruck findet. Gerade in den Vereinigten Staaten wurde der Brite in den 60ern zum Kultautor. 1971 starb Tolkiens Ehefrau Edith. Für seine herausragende literarische Bedeutung wurde Tolkien 1972 von der Queen geadelt. Am Morgen des 2. September 1973 starb der Schöpfer von Mittelerde in einem Krankenhaus in Bournemouth.

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Ulrich Noethen

Ulrich Noethen, 1959 in München geboren, begann seine Schauspielkarriere 1985 am Theater. Anfang der 90er Jahre wechselte er zum Fernsehen. Der große Durchbruch gelang ihm 1997 mit Joseph Vilsmaiers »Comedian Harmonists«. Seitdem war er in unzähligen Kino- und TV-Produktionen zu sehen. Er wurde mit dem Grimme-Preis, dem Goldenen Löwen, der Goldenen Kamera, dem Bayrischen Filmpreis, dem Bundesfilmpreis, dem Preis der deutschen Filmkritik und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

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