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Vivian Gornick

Offene Fragen

Notizen einer passionierten Wiederholungsleserin

(3)
Hardcover
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Die Grande Dame der amerikanischen Essayistik empfiehlt: Lasst Bücher in euer Leben – und lest sie immer wieder!

Für die preisgekrönte Journalistin Vivian Gornick sind Bücher Lebensbegleiter. In neun Essays, die sich zwischen scharfsinniger Literaturkritik und persönlichen Erinnerungen bewegen, denkt sie über die Bedeutung des Lesens – und Wieder-Lesens – nach. Warum sprechen Bücher in verschiedenen Lebensphasen so unterschiedlich zu uns? Und was verraten diese Leseerfahrungen über uns? Gornick schreibt über die Erinnerung in Marguerite Duras' »Der Liebhaber«, entdeckt die psychologische Raffinesse von Elizabeth Bowens Prosa oder erzählt, wie Natalia Ginzburg sie immer wieder dazu bringt, »das Leben mehr zu lieben«.

Erhellende, sehr persönlicher Texte über die Lebendigkeit von Büchern im Spiegel der eigenen Lebenserfahrungen von einer der brillantesten Denkerinnen unserer Zeit. Nominiert für den PEN Award.

»Wundervoll!« The Paris Review

»Vivian Gornick macht Lust und Mut, alte Bücher neu zu lesen und sich selber dabei immer wieder neu zu entdecken.«

WDR "Lesestoff - Neue Bücher", Manuela Reichart (14. April 2022)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Pociao
Originaltitel: Unfinished Business
Originalverlag: Farrar, Straus and Giroux, New York 2020
Hardcover mit Schutzumschlag, 176 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60145-6
Erschienen am  28. March 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Offene Fragen

Von: Frau Lehmann liest

17.05.2022

Zehn Texte über Literatur enthält dieser Band, von D.H. Lawrence über Elizabeth Bowen zu Thomas Hardy, zehn Betrachtungen zu geliebten und vielgelesenen Büchern, zum wiederholten Lesen mit wachsender Lebenserfahrung, zu Büchern, die lebensbegleitend sind oder auch bestimmte Lebensphasen markieren, zum Leben einer passionierten Vielleserin. Aber nicht irgendeiner Leserin, sondern eben Vivian Gornick, einer Grande Dame der amerikanischen Literatur. Weshalb diese Gedanken und Erinnerungen extrem intelligent, feinfühlig, überlegt und einfach lesenswert sind. Die Gefahr ist dabei nur, dass die eigene Leseliste einen gewaltigen Schwung neuer Einträge erhält und zusätzlich der Wunsch entsteht, bereits gelesene Bücher nochmal zu entdecken.

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Über die Bedeutung des Lesens und Wieder-Lesens

Von: YukBook

01.05.2022

Im Prolog ihres Buches spricht mir Vivian Gornick aus der Seele. Sie fühlt sich so, als sei sie „lesend auf die Welt gekommen“ und sieht in Büchern unverzichtbare Lebensbegleiter. Die Romane, die sie nachhaltig geprägt haben, decken sich allerdings nicht mit meinen; zugegebenermaßen habe ich viele von den genannten Titeln noch nicht gelesen wie „La Vagabonde“ von Colette oder „In der Hitze des Tages“ von Elizabeth Bowen und werde dies sicher nachholen. Die feministische Schriftstellerin, die sich durch Essays für Zeitungen wie die New York Times, Village Voice und zahlreiche Sachbücher einen Namen gemacht hat, legt uns vor allem ans Herz, Bücher mehrmals zu lesen und verrät auch warum. So hat sie sich bei der Lektüre von „Söhne und Liebhaber“ von D.H. Lawrence je nach ihrer Lebensphase jedes Mal mit einer anderen Figur identifiziert. Durch ihre Betrachtungen von bestimmten Charakteren und ihrem Verhalten im gesellschaftlichen Kontext bringt sie uns ihre eigenen Gefühle, Selbsterkenntnisse und wie sich diese mit der Zeit gewandelt haben näher. Manche Charakterstudien waren mir etwas zu detailliert, die Zitate aus Romanen zu zahlreich. Ihre komplexe Sprache brachte auch meinen Lesefluss öfters ins Stocken. Trotzdem war es eine interessante Erfahrung, eine mir noch unbekannte bedeutende Essayistin und den Zeitgeist anhand ihrer literarischen Abenteuer und Vorbilder kennenzulernen.

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Vita

Vivian Gornick, 1935 als Tochter einfacher jüdischer Einwanderer in der Bronx geboren, ist Autorin, Journalistin, Literaturkritikerin und bekennende Feministin. Sie veröffentlichte bisher elf Sachbücher mit oft autobiografischem Hintergrund. Vivian Gornick, die Grande Dame der amerikanischen Frauenbewegung, wird gerade in vielen Ländern entdeckt beziehungsweise wiederentdeckt. »Ich und meine Mutter«, 2019 erstmals auf Deutsch erschienen, wurde 2019 von der New York Times zum besten Memoir der vergangenen fünfzig Jahre gewählt. »Eine Frau in New York«, wurde für den National Book Critics Circle Award nominiert und für »Offene Fragen« erhielt sie den Windham Campbell Prize für Literatur und war für den PEN Award nominiert.

Zur Autorin

Pociao

Pociao studierte Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaften, übersetzt u.a. Paul Bowles, William S. Burroughs und Evelyn Waugh und gewann 2017 den Don DeLillo-Übersetzungswettbewerb.

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Pressestimmen

»›Offene Fragen‹ ist ein Plädoyer für die Idee, dass man nie wirklich alt wird, wenn man ein Leben lang nicht auslernt.«

Galore (07. April 2022)

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